Sarah Philipp hält uns wohl alle für Schwachmaten?

Meine allerliebste Politikerin hat wieder was abgesondert, kein Wunder, es ist Wahlkampf und sie will hiesige SPD-Bossin werden.

Worum geht es? Auf der Titelseite der aktuellen Printausgabe des Wochenanzeigers lese ich heute wie sehr sich die gute Frau um die Mitarbeiterschaft des Westspiel-Kasinos in der Innenstadt sorgt. Denn die Landesregierung will den Laden verstaatlichen. Interessent soll u.a. die Gauselmann-Gruppe sein (u.a. Spielothek).

Das findet Philipp gar nicht gut, denn bei einer Privatisierung könnte es mit dem Arbeitsplatzerhalt vorbei sein sowie kriminelle Machenschaften wie z.B. Geldwäsche könnten Einzug halten.

Ja wo leben wir denn, ist es nicht egal wer ein Kasino betreibt, müssen die Gesetze und Verordnungen denn nicht für alle gleichermassen gelten, egal ob der Inhaber der Staat, ein Bundesland, eine Kommune oder ein privater Betreiber ist?

Was mich aber, wie die Überschrift andeutet,  ganz besonders aufregt: Wurden nicht in den letzten Jahrzehnten durch die Stadt Duisburg zig Leistungen in private Unternehmen ausgelagert, sowie kürzlich noch in die DIG? Und eine neue Schulbaugesellschaft soll es auch geben.

An diesen Privatisierungen hat Philipp anscheinend nichts auszusetzen. Merkwürdig.

Es ist kaum auszuhalten, dass die Frau nichts Sinnvolles macht für ihr Geld (rund 15.000 EU pro Monat) und dann auch noch verbale „Volksverarschungen“ absondert.

Traurigerweise kommt hinzu, dass die meisten hiesigen PressevertreterInnen willig alles mitzumachen scheinen, wenn jede Form von kritischer Berichterstattung unterbleibt.

Eine Antwort auf „Sarah Philipp hält uns wohl alle für Schwachmaten?“

  1. Ohne den Namen von Tombola-Paschmann: Stadtteil widmet Rheinmahnmal um

    In dem Stadtteil Homberg in West-Duisburg ist die Hubbrücke Homberg als verfallenes Industriedenkmal zu einem Rheinmahnmal über den Rheinpreußenhafen umgewidmet worden. Der verfallene Hafen und das verseuchte Hafengebiet gelten als Landschaftswunde durch die Revier-Industriekultur.

    Auf dem Sperrschild ohne den Namen des verantwortlichen Bezirksbürgermeisters Tombola-Paschmann in dem Demon- und Sabotage-Bezirk Hochheide/Ruhrort/Baerl befinden sich auch nicht die Namen der Konzerne RAG und INEOS, sagte der Sprecher der Demokratie-Gruppe Duisburg Ost & West

    Die Aktivistengruppe stellte neben dem gesperrten Industriedenkmal eine Informationstafel auf. Zuvor war bereits über den alten Schriftzug „Unsere enthubte Brücke“ und „Unsere entwachte Polizeiwache“ eine Steinplatte mit den Worten „Nie wieder“ gesetzt worden.

    Zuvor hatte die Demokratie-Gruppe Duisburg Ost & West aufgedeckt, dass der heutige Regierungsbezirk Düsseldorf genau dem Gebiet der ehemaligen NSDAP-Gaue Düsseldorf und Essen entspricht. Die Briten als alliierte Besatzer hatten eine territoriale Neuordnung versäumt und in der Kommunalgesetzgebung NRW alte, überkommene Strukturen fortgeschrieben.

    Es waren die Gauleiter, die das NSDAP-Regiem stabilisierten, so der britische Historiker Ian Kershaw.
    https://www.bpb.de/izpb/137211/volksgemeinschaft