Mit einem herzerweichenden Beitrag widmet sich der WDR dem Ende der Bürgerstiftung Duisburg.
https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/duisburg/buergerstiftung-duisburg-ehrenamt-krise-100.html
Immer weniger Geld wird gespendet, so dass selbst Bürokosten irgendwann unfinanzierbar werden. Soweit so nachvollziehbar, wir leben in nicht gerade einfachen Zeiten.
Doch wenn in dem Beitrag auch die Geschäftsführerin der Haniel Stiftung zu Wort kommt und sich beklagt keine Partner für Projekte und Ideen mehr zu finden sowie die Demokratie in Gefahr sieht, dann wird’s mir ECHT zu bunt.
Ich bin selbst ein Beispiel für freiwilliges Engagement, denn ich bekomme seit Jahren von niemandem Geld dafür was ich mit DUISTOP auf die Beine stelle – täglich. Und ich gehe davon aus, man würde, wenn man nur richtig suchen würde eine Menge anderer Leute finden die was am Laufen haben das man unterstützen könnte – wenn man denn wollte.
Nur könnten das Leute sein, die den edlen GönnernInnen nicht nach dem Mund reden oder schreiben wie z.B. in meinem Fall.
Man gibt doch wahrscheinlich das Geld am liebsten denen die man damit dazu „bewegen“ kann sich entsprechend wohlwollend zu verhalten und auf keinen Fall mit negativer Kritik den üblichen Rahmen zu sprengen.
Am besten mischen zusätzlich auch noch teils ekelig PR-geile Partei-Fuzzis mit, so dass sich alles zusätzlich durch positive Nebeneffekte auf die Politik auswirkt usw. usf. Ich füge an: Es gibt auch ehrliche um die reine Sache bemühte Parteimitglieder die sich wirklich engagieren.
Genau Ersteres wirkt sich allerdings negativ auf die Demokratie aus, da muss nicht erst eine Bürgerstiftung die Brocken hinschmeissen.
Ausserdem gibt es ja Alternativen.
https://freiwilligenagentur-duisburg.de/team/
Angeführt vom überaus sympathischen OBerfreiwilligen Sören Link, im Nebenberuf auch noch Verwaltungsboss und sonstwas.
Hier wird dann sofort und unmissverständlich klar wie der Hase läuft, nämlich so wie ich es oben angedeutet habe.
Die üblichen Sozialkonzerne sind gleich mit von der Partie und tun so als wäre das Freiwilligen-Amt so unheimlich toll, während die Chefs dieser Konzern-Ableger sich locker im Jahr zwischen 200.000 und 400.000 EU an Salär reinziehen.
Ja ich weiss, Ehrenamt ist wichtig, es hilft dem Ehrenamtler (auch fürs Gewissen und gegen die Langeweile) und all denen die in den Genuss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit kommen, aber irgendwer muss auch mal klarmachen was hier gespielt wird.
Gucken wir uns z.B. die Tafeln an, so ist das für sich betrachtet eine gute Sache. Doch andererseits versagt der Staat in Gänze und gibt seine ureigenste Aufgabe an diese Organisation einfach ab. Ich fange jetzt nicht an mal aufzurechen was man alles mit dem Geld anfangen könnte was sinnlos für manches Militärprojekt verpulvert wurde und wird.
Und dann gibt es auch noch absolute Politversager, in dem Fall von der SPD (ich erinnere mal an das S wie Sozial oder wie Scheisse), die nach einem Wahlwerbe-PR-Besuch bei einer Tafel ihrem Fahrer ungeniert den Auftrag erteilen doch im Nachbarland Frankreich bitte ein paar leckere Pastetchen zu besorgen.
Frage: Wie oft möchte man so einem die Fresse polieren oder über seine Pastetchen kotzen? Sorry, aber das musste mal wieder sein.










