Vergütungs- und Gehaltsaffäre bei der DVV? Was wusste und weiß der OB und was der …

… Stadtkämmerer? Seit zwei Tagen macht eine mögliche Vergütungs- und Gehaltsaffäre bei der DVV die Runde. Die DVV ist nicht irgendein Unternehmen, nein, es ist das Flagschiff des sogennannten „Konzern Duisburg“. Kein wirkliches Wunder also, dass der Duisburger OB dort Aufsichtsratsvorsitzender ist.

https://www.dvv.de/konzern/geschaeftsfuehrung-aufsichtsrat

Das Wort Aufsichtsrat wörtlich genommen geht es um Aufsicht, also darum der Geschäftsführung und dem Management genau auf die Finger zu gucken. Vor allem dann wenn es um ein solches Kaliber geht.

Die nun von Link angeblich sofort eingesetzte Anwaltskanzlei müsste also konsequenterweise auch den DVV-Aufsichtsrat und dezidiert Links Rolle, Verhalten etc. genauestens unter die Lupe nehmen.

Tja und dann eigentlich auch die von Martin Murrack. Denn er als Kämmerer sollte „Konzern-Duisburg-Vorgänge“ und damit sämtliche städtischen Beteiligungsgesellschaften sowie die Vorgänge dort ebenfalls ganz genau laufend unter Beobachtung haben.

Hier die Liste der DVV-Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Zeynep Bicici *
Herr Wilhelm Bies
Herr Joachim Block *
Herr Thomas Brauers *
Ratsherr Binali Demir
Ratsfrau Andrea Demming-Rosenberg
Herr Andreas Fieber *
Frau Ilonka Frese
Ratsherr Peter Ibe
Ratsherr Alan Imamura
Herr Christian Jürgens *
Herr Holger Laube *
Ratsherr Thomas Mahlberg
Ratsherr Bruno Sagurna
Herr Manuel Sanchez-Tamayo *
Frau Kerstin Schütte *
Ratsfrau Anna von Spiczak-Brzezinski
(* ArbeitnehmervertreterIn)

Hier die Liste der Beteiligungen der DVV:

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
DCC Duisburg CityCom GmbH
energieGUT GmbH
Fernwärme Duisburg GmbH
Netze Duisburg GmbH
octeo MULTISERVICES GmbH
R(H)EINPOWER
Stadtwerke Duisburg AG
Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH
Stadtwerke Duisburg Metering GmbH
Zoo Duisburg gGmbH
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH

(Quelle für beide Listen: s.o. Link)

Bei den aktuellen Vorwürfen geht es um finanzielle Unregelmäßigkeiten, wie die DVV selbst bekanntgab. Offenbar sollen Mitglieder des Betriebsrats und einzelne leitende Angestellte nicht korrekt vergütet worden sein. Hinweis: Es gilt die Unschuldsvermutung.

https://www.dvv.de/news/aktuelle-meldungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=114&cHash=804e3d303dc2c08c67aaede0acc7764c

An dieser Stelle fragt man sich immer wie so etwas eigentlich passieren kann. Wenn doch klar ist wie sensibel man gerade in Duisburg angesichts von zig Skandalen sein müsste.

Skandale die nicht immer mit Gehalts- und Vergütungszahlen zu tun hatten, aber signifikant oft wohl doch. Und sei es indirekt.

Nehmen wir die Sache bei der wfbm, mit einer absolut überzogenen Vergütung der Geschäftsführerin. Hier war Link nicht direkt involviert, er ließ sich von  einem SPD-Genossen im Aufsichtsrat vertreten. Im Aufsichtsrat saß aber z.B. MdL Sarah Philipp von der man inzwischen überhaupt nichts mehr hört, liest und sieht.

Dann der Skandal bei der Feuerwehr, nun womöglich einer bei der DVV. Was kommt als nächstes?

Dazu der krude Hinweis den ich bekam, dass in der Stabsstelle Wahlen eine Frau beschäftigt sein soll die nie dort auftauchte. Ich berichtete bereits darüber. Antworten auf dezidierte  Nachfragen von mir bekam ich vom OB nicht. Er dementierte den Verdacht aber auch nie.

Bemerkenswert auch, dass wir nie wirklich erfahren was eigentlich jeweils genau vorfiel und warum, wer alles involviert war usw. usf.

Transparente Aufarbeitung gibt es nur im stillen Kämmerlein oder maximal im Rat in nicht-öffentlichen Sitzungen. So u.a. auch im Falle des so urplötzlich abrupten Endes von Bernd Wortmeyer bei der Gebag. Kurz nach einer Betriebsfeier war Schluss. Es gibt zwar Vermutungen und Hinweise auf das was vorfiel, aber ich vermute die wahren Gründe liegen viel tiefer bzw. sind vielfältiger.

Link und auch Murrack müssten eigentlich das mögliche Ausmass von weiteren Fundstellen mit Skandalcharakter vor Jahren bereits erahnt und erkannt haben. Warum haben sie nicht längst etwas unternommen? Warum werden Kanzleien immer erst dann mit Prüfungen beauftragt, wenn das Kind bereits in den Brunnen  gefallen ist?

Und auch der Rat macht keine Anstalten zu beschliessen diese proaktiven Bemühungen nachhaltig und mit Verve in Gang zu setzen.

Das wird aber wohl an der hiesigen politischen Struktur liegen. Link und Murrack sind SPD-Genossen, die SPD hat hier das Sagen, Ende Gelände.

Kann es sein, dass nun Enttäuschte ihre Giftschränke öffnen, jetzt da man ihnen nichts mehr kann? Kann es sein, dass man Link demontieren will? Kann es sein, dass man Murrack aus allem meist raushält und schützt? Alles möglich.

Bereits im letzten Herbst sind mir anonym Unterlagen gegen Geld angeboten worden die mit ominösen und unberechtigten Zahlungen an Mitarbeitende eines Beteiligungsunternehmens zu tun hatten. Angeblich. Ich lehnte den Ankauf ab da man mir keine konkreten Infos zumindest zur Vorab-Prüfung geben wollte. Ob es dabei um die DVV ging weiß ich also nicht.

Auch habe ich bereits Info-Angebote erhalten bei denen es um angeblich kaufbare Stempel und Unterschriften in bestimmten Ämtern ging. Konkreter wurde das Angebot auch nicht.

Mal ging es um eine Art Beschäftigungskarussel mit Langzeitarbeitslosen, mal um Pop-Up-Bordelle und -Prostitution in den Wohnungen einer bekannten Wohnungsgesellschaft.

Dann ging es mal um eine Liste mit Frauen die alle bei der Stadt und/oder bei städtischen Beteiligungsgesellschaften angestellt sein sollen und in dieser Liste sozusagen sexuell-qualitativ („Good-To-Fuck“) bewertet werden.

Dann ging es um einen Wahlmanipulationsverdacht (vor allem in bezug auf die Briefwahl) mit ausländischen Mitbürgern die zwar wahlberechtigt waren, aber gar nicht existierten.

Dann geht es angeblich um Unternehmen – auch städtische – die sehr viele  OsteuropäerInnen ‚full time‘ beschäftigen, aber nur für zwei Stunden bezahlen, der Rest kommt vom Amt. Anmerkung: Das könnte man auch noch mit der Sache zur möglichen Wahlmanipulation („… ,aber gar nicht existierten.“) kombinieren.

Es kann sich bei den TippgebernInnen auch nur um Leute handeln die sich wichtig machen wollen, die Fake News verbreiten wollen oder um solche die dann doch Muffensausen kriegen.

Allerdings ist eins festzuhalten: Die Zahl solcher anonymen Info-Angebote mit Skandal-Potential steigt signifikant.

Und noch etwas, was ich hier gebetsmühlenartig wiederhole bis es allen zu den Ohren rauskommt: Der OB gibt mir auf all die Fragen die ich an ihn habe keine Antworten. Zuletzt gab es mal wieder ausnahmensweise Antworten von der Stabsstelle Wahlen zur Briefwahl. Die musste ich aber über den Umweg LDI per IFG langatmig und ausdauernd „erkämpfen“.

Zur Zeit gibt es übrigens neue Presse-Fragen von mir an den OB in Bezug auf den Brandschutz in Event Locations. Antworten gibt es noch keine.

Schlussbemerkung:

Diesmal wieder in Form einer Frage. Warum fällt mir eigentlich jedes Mal wenn ich die wfbm erwähne, sowie ein Versagen von Link vermute, diese kleine Quittung aus dem Jahr 2016 ein? Hinweis: Der Kleine Prinz war 2016 ein Teil der wfbm.

 

 

Warum ist die Opposition in Duisburg eigentlich so handzahm?

Eins vorweg: Jene Parteien in Duisburg überhaupt als Opposition zu bezeichnen die hier nicht das Sagen haben, fällt mir schon sehr schwer. Aber mit politisch Vollversagenden könnte ich ja auch die meinen die hier was zu sagen haben.

Mir geht es aber eben um genau diese „Opposition“. Allen voran um die Grünen, die mir mal unter der Hand ausrichten liessen welchen Anstand sie von mir erwarten bevor ich ihnen überhaupt eine Frage stelle – lang ist es her. Seitdem schweigen sie sich auf allen Ebenen genauso aus wie alle anderen auch – vor allem wie OB Link.

Warum komme ich überhaupt auf das Thema? Nun ganz einfach. Nach dem Brandanschlag in Berlin wurde in dieser Woche durch ein geleaktes internes Mail zur Grünen-Kommunikation in Berlin deutlich wie z.B. Grüne auch ticken können. Und wie sehr ihnen die Betroffenen eigentlich am Arsch vorbeigehen. So mein Eindruck.

Das weisen sie natürlich und bestimmt sofort von sich und wollen, dass man die Mail ganz anderes versteht, aber bitte, ich bilde mir schon meine eigene Meinung.

So kam also in dieser Woche heraus, dass die Grünen in Berlin eine künftige Kommunikations-Stategie, wohl auch in anbetracht der Wahlen im September, empfehlen, die anscheinend nur darauf abzielt den in Berlin regierenden CDU-Kandidaten Wegner sozusagen zu „beschädigen“ – politisch natürlich.

UND, so die weitere interne Empfehlung: Man solle sich nicht auf die TäterInnen fokussieren und auch z.B. nicht auf SPD-Frau Giffey.

Man hätte natürlich in die Mail expliziter und an vorderster Stelle reinschreiben können  wie sehr man sich viel konkreter um all die Betroffenen sorgen und bemühen will, aber die spielen wohl die allergeringste Rolle. Ebenfalls mein Eindruck.

Womit ich bei meinem Ausgangspunkt wäre.

Warum nur schaffen die Grünen in Berlin so einen Move inkl. schlechtem Nachgeschmack während man hier in Duisburg angesichts zahlreicher Vorfälle OB Link und die SPD nur mit Wattebäuschchen beschmeisst und das auch noch aus 10 Metern Entfernung bei starkem Wind vor vorn?

 

Der Heuchel-Gipfel!

Im Frühjahr 2025 war die Welt des heutigen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer noch relativ in Ordnung. Wie jedes Jahr wurde am Tegernsee der Ludwig-Erhard-Gipfel eröffnet, ein Event, für welches sich die meisten Normalsterblichen eher nie interessierten. Zumal der sog. „Tegernsee Summit“ ein teures Event ist, dessen Teilnahme sich eben nicht jeder leisten kann. So war es wohl auch gewollt.
Die Veranstalterin, die Weimer Media Group, sprach von einem Treffen der MeinungsführerInnen. Mächtige aus Politik und Wirtschaft kamen in Scharen.

Dann wurde im letzten Herbst bekannt, dass die Weimer Media Group für viel Geld (teils für 80.000 EURO) Einfluss auf die Politik in Aussicht stellte.

Ich berichtete bereits ausführlich darüber.

Danach kam eine Mischung aus Empörung, Verteidigung, Geschwurbel usw. usf. was alles die Einschätzung herrvorrief, dass immer nur der nachträgliche Umgang mit einem Skandal zum tiefen Fall führt.

Nicht so im Falle Weimer, bisher, der Mann ist weiterhin Kulturstaatsmisister von Gnaden seines Freundes und Kanzlers Friedrich Merz.

Nun aber kommt es dicke, denn nachdem Markus Söder eine Überprüfung der Zuschüsse aus dem Freistaat für das Event ankündigt und nun kürzlich das Ergebnis dieser Prüfung bzw. der Konsequenz daraus bekanntgab (u.a. die Ausssetzung der üppigen Bezuschussung) haben viele der früher gerne am Tegernsee auftretenden SpitzenpolitikerInnen keinen Bock mehr bzw. sie machen es fast ausnahmslos diplomatischer und verweisen auf wichtige andere Termine die ihre Teilnahme nun unmöglich machen.

Um die Dimension all dessen zu erkennen, was für NormalbürgerInnen  längst klar war, braucht unser Spitzenpersonal also erst einen der es vormacht. In dem Falle Markus Söder. Vergleichbar so wie bei einer einer Schafherde mit einem Hütehund.

Wie offensichtlich armselig und wie heuchlerisch (im Sinne von scheinheilig) ist das denn?

 

MSV antwortet auf Presseanfrage zum Thema „Umgang mit der AfD“

Nach dem ich eine Antwort des Vorstands des MSV e.V. auf meine textgleiche Anfrage zum Umgang des Vereins mit der AfD bzw. AfD-Mitgliedern erhielt, habe ich auf Empfehlung jenes Vorstands auch noch die Presseabteilung angeschrieben. Ich dachte zumindest die Presseabteilung des Vereins anzuschreiben. Erhielt aber eine Antwort von der MSV GmbH & Co KG. Es kann durchaus sein, dass ich mich vertan habe.

Hier nochmals meine Anfrage und darunter die heutige Antwort die ich nochmals erwidert habe.

Guten Abend,

ich habe folgende Presseanfrage.

Laut MSV-Satzung gilt gemäß §2 Absatz 3 (Zitat):

Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen Diskriminierungen oder anderen menschenverachtenden Verhaltensweisen entgegen. Satzung und Ordnungen gelten in ihrer Sprache und Fassung für Frauen und Männer gleichermaßen.

Quelle:

https://www.msv-duisburg.de/fileadmin/content/user_upload/Mitglieder/eV_Vereinssatzung_09-04-2025.pdf

Meine Frage dazu lautet:

Wie steht der MSV zu seinen Mitgliedern (oder jenen die es werden wollen) die wiederum Mitglieder der AfD sind (oder noch werden)?

Gruss und mit den besten Wünschen für 2026

DUISTOP
www.duistop.de
Duisburger Stadtmagazin seit 2018
Michael Schulze
Redaktionsleitung

 

Hier die Antwort darauf:

Sehr geehrter Herr Schulze,

meines Wissens haben Sie am 12. Januar 2026 eine Antwort des MSV-Vorstandes erhalten, der nichts hinzuzufügen ist. Schauen Sie doch ggf in Ihren Spam-Ordner, ob die Nachricht dort gelandet ist.

Im übrigen darf ich Sie bitten, uns für einen möglichen weiteren PRESSE-Kontakt eine Kopie Ihres bundeseinheitlich anerkannten Presseausweises zukommen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Haltermann
Leiter Kommunikation & Medien

MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA

Anmerkung:

Ja, die Antwort des Vorstands habe ich erhalten und vorgestern bereits veröffentlicht.

 

Darauf erwiderte ich dies hier:

Guten Abend,

Sie bzw. die GmbH & Co. KG habe ich gar nicht gemeint, ich habe den Verein (e.V.) gemeint.

Oder antworten Sie auch für den Verein?

Wenn nein, gibt es für den Verein eine andere Presse-Kontaktadresse?

Da wir schon mal in Kontakt sind, sende ich Ihnen beiliegend eine Tabelle mit Beihilfen in der auch die

MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA

mehrfach auftaucht. In der Summe geht es um einen Millionenbetrag zw. 2016 und 2025. (Tabelle s.u.)

Können Sie erläutern wofür diese Beträge verwendet wurden und ob sie auch dem Verein (e.V.) zugute kamen?

Antworten Sie mir nicht wende ich mich an die jeweils die Beiträge bewilligende Stelle(n) wie z.B. die Bezirksregierung.

Einen Presseausweis lege ich Ihnen nicht vor da dieser unnötig ist und m.A.n. lediglich eine Form der Zensur und Gängelung darstellt.

Gruss

DUISTOP
www.duistop.de
Duisburger Stadtmagazin seit 2018
Michael Schulze
Redaktionsleitung

Gehalts- und Vergütungsskandal bei der DVV?

Anonyme Vorwürfe sind aufgetaucht die vermuten lassen, dass bei der DVV, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Gehalts- und Vergütungsunregelmässigkeiten u.a. bei leitenden Angestellten zu finden seien.

Die DVV-Geschäftsführer (Vorsitzender) Marcus Wittig und Axel Prasch lassen ihre Amtsgeschäfte deshalb bis auf Weiteres ruhen. Das macht man i.d.R. nur, wenn die Vorwürfe von erheblicher Bedeutung sind.

Das hat die DVV, zu der u.a. die Stadtwerke Duisburg und die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) gehören, gestern in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Nun prüfen bzw. lassen Stadt und DVV angeblich prüfen ob die anonymen Hinweise zutreffend sind.

Tja, was hatte ich angesichts des Feuerwehr-Skandals, der womöglich viel geringer ist als ursprünglich angenommen, bereits mehrfach an dieser Stelle vermutet? Richtig, dass es weitaus mehr Fälle an anderen Stellen geben dürfte in denen eben nicht alles korrekt läuft was u.a. das ordnungsgemäße Verhalten von Führungskräften betrifft.

Allerdings: Es gilt die Unschuldsvermutung.

OB Link soll angeblich bereits eine Anwaltskanzlei beauftragt haben um intern die Vorgänge aufklären zu lassen. Auch das erinnert fatal an die Aufklärung bei der Feuerwehr nach dem das Kind längst in den Brunnen gefallen war.

Diese Idee halte ich für schlecht, denn Link ist als Verwaltungsleiter und als OB irgendwie auch für alle Vorgänge in städtischen Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Ob eine von ihm beauftragte Anwaltskanzlei wirklich alle Schwachstellen ermittelt ist demnach eher fraglich.

Für mich ist das alles wenig überraschend. Es wäre auch nicht überraschend für mich wenn sich weitere Fälle anschliessen – bis ganz in die Nähe von Link.

Das könnte auch damit zu tun haben, dass, so äusserten sich in den letzten Wochen etliche „Insider“ – auch aus der SPD – mir gebenüber, dass man Link gerne loswerden würde.

Meine Annahme, die ich hier bereits veröffentlichte, dass er nämlich doch bei der kommenden NRW-Landtagswahl gegen Wüst antreten will, ist vermutlich ein Teil dieses Vorhabens. Stichwort: Maximale Beschädigung.

Link ist übrigens Aufsichtsratsvorsitzender der DVV: https://www.dvv.de/konzern/geschaeftsfuehrung-aufsichtsrat

UPDATES:

Besonders krass die Meldung in der BILD:

https://www.bild.de/politik/inland/duisburgs-stadtwerke-chefs-schmierten-sie-betriebsraete-mit-top-gehaeltern-6968d5986b40895ba7f6e983

In der WAZ werden die hohen Gehälter thematisiert:

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article410942161/dvv-stadtwerke-dvg-das-verdienen-die-top-manager-in-duisburgs-stadtkonzern.html

 

Staatskanzlei NRW antwortet nicht auf Fragen an Wüst zu Günthers TV-Äusserungen

Heute vormittag wurde ich aus der Staatskanzlei NRW angerufen. Man teilte mir mit, dass man derzeit nicht auf meine Presse-Anfrage an Hendrik Wüst zu den Äusserungen von Parteikollege und Ministerpräsident von Schlesweg-Holstein Daniel Günther in einer Markus-Lanz-Sendung (ZDF) am 7. Januar antwortet wird.

Hier nochmals meine Presse-Anfrage vom Montag:

Guten Abend Herr Wüst!

In der letzten Woche äusserte sich ihr Partei-Kollege und Ministerpäsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther in extrem umstrittener Weise in einer Markus-Lanz-Sendung (ZDF).

Ab Minute 1:01:30: https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-7-januar-2026-100

Ich gehe davon aus, dies sowie die danach auch in den Medien folgende kritische Berichtertattung sind Ihnen bekannt.

Ich fasse trotzdem die sechs demokratisch-kritischten Punkte gemäss der Äusserungen von Herrn Günther nochmals zusammen, so wie sie mir aufgefallen sind bzw. wie ich sie verstanden habe:

– Social-Media-Verbot bis 16 Jahre

– Digitalabgabe – vor allem der Social-Media-Konzerne – an klassische Medien ausschütten

– manche Medien -vor allem jene die als rechts bezeichnet werden- sind Feinde der Demokratie

– es sollte Qualitätskriterien für Medien geben

– mehr staatliche Zusammenarbeit mit NGOs zur Medienkontrolle

– mehr Zensur

Zusammenfassend bezeichne ich die Äusserungen als Äusserung eines Staatsvertreters und als gegen die Meinungs- und Pressefreiheit gerichtet, da Herr Günther sich in der Sendung explizit als Ministerpräsident äusserte. Aus diesem Grund wollen bestimmte Medienvertreter rechtlich gegen Herrn Günther vorgehen.

Bemerkenswert auch, dass sich bisher kaum CDU-Mitglieder Ihrer Partei sich kritisch zu Günthers Aussagen im ZDF äusserten.

Meine Fragen dazu an Sie:

1. Teilen Sie grundsätzlich die Ansichten Ihres Amtskollegen Günther?

2. Darf ein Vertreter des Staates wie Herr Günther sich derart äussern – u.a. gemäß des Grundgesetzes/der Verfassung sowie gemäß etlicher Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zur Meinungsfreiheit?

3. Sind in NRW bereits Massnahmen wie jene die Günther fordert bereits umgesetzt (NRW hat u.a. Meldestellen) oder ist dies von Ihnen geplant, wenn nicht 1:1 aber vllt. ansatzweise?

4. Ich versuche seit acht Jahren Auskünfte von der Stadtverwaltung der Stadt Duisburg zu erhalten, habe dazu vergebens die Bezirksregierung angeschrieben, den Landtag per Petition, Ihre Partei und Parteikollegen in Duisburg und im Landtag, doch es passierte nichts. Dabei schreibt das Pressegesetz eine Auskunftspflicht vor.

Nun propagiert die Landesregierung NRW den Kampf gegen Fakenews mit einer neuen Massnahme:

https://mbeim.nrw/neue-landesinitiative-fakeoff-content-creators-helfen-falschinformationen-zu-erkennen

Wäre es nicht viel sinnvoller und grundsätzlicher ein Bundestransparenzgesetz zu fördern um sämtliche Verwaltungen in Deutschland dazu zu „zwingen“ sämtliche zur Meinungsbildung notwendigen Infos für alle sichtbar ins Netz zu stellen, um dem Entstehen von möglichen Fakenews udgl. besser vorzubeugen?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

Presseanfrage zum Brandschutz in Duisburger Veranstaltungsorten – Event Locations

Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass die Stadt Duisburg dem Veranstalter der weithin und über Duisburgs Grenzen hinaus bekannten FlicFlac-Show die programm-begleitende und beliebte Pyro-Show untersagt hat. Und das obwohl Zelte  wie jene von FlicFlac gemeinhin als sicher gelten. Der Vorgang ist ungewöhnlich und kam anscheinend für den Veranstalter und die ZuschauerInnen mit bereits gekauften Tickets ziemlich überraschend. Eine Presseanfrage an FlicFlac habe ich bereits heute am frühen Abend verschickt. Eine Beantwortung steht noch aus.

Der Stadt bzw. dem OB werde ich noch eine gesonderte Pressefrage dazu stellen (s.u. Frage Nr. 6).

Nun ergibt sich zusätzlich die Frage wie es denn um die anderen Veranstaltungsorte in Duisburg bestellt ist – vor allem in bezug auf den Brandschutz.

Das Thema Brandschutz ist ja angesichts der vielen Haus- und Wohnungs-Zwangsräumungen in Duisburg und vor allem dem OB ein ganz besonderes Anliegen. Insofern erwarte ich angesichts meiner Fragen eine transparente Beantwortung, ansonsten muss ich annhemen um den gewerblichen Brandschutz ist es nicht gut bestellt.

Erst vor wenigen Tagen erläuterte ich meine bisher schlechten Erfahrungen mit derartigen Anfragen an Stadt und Betreiber von Event Locations. Vor etlichen Monaten hatte ich bereits versucht herauszufinden wie es um die Sicherheit bestellt ist. Damals bekam ich keinerlei Antworten, nicht einmal reagiert wurde. Und zwar weder von den Betreibern der Veranstaltungsorte die ich gezielt anfragte noch von der Stadt bzw. Feuerwehr.

Insoweit lässt sich erahnen wie es diesmal wohl wieder laufen wird. Nur diesmal werde ich die Sache nicht so einfach auf sich beruhen lassen. Das Unglück in der Schweiz hat zuletzt uns allen nochmals nachdrücklich aufgezeigt, neben den inzwischen fragwürdigen Verhaltensweisen aller Beteiligter wie Behörden etc., um was es geht – um Menschenleben.

Dass FlicFlac nun so beschnitten wird ist auch angesichts des eh schon sehr mageren Angebots an wirklich zugkräftigen und aussergewöhnlichen Events ziemlich schade für Duisburg.

Sollte sich dahinter eventuell eine übergrosse Vorsicht der Aufsichtsbehörden verbergen, dürfte dann ja kaum noch etwas Aufsehenerregendes in Duisburg möglich sein.

Diese Vorsicht nährt sich vielleicht aber aus den schlechten Erfahrungen von Mitarbeitenden der Aufsichtsämter vor allem nach der Lopa. Da es insgesamt gesehen nie eine wirklich transparente Aufklärung gegeben hat, die OB Link zwar grossmütig oder gar grossmäulig 2012 öffentlich versprach, sich aber dann wohl dazu entschied oder  gar von vorneherein vorhatte es lieber zu unterlassen.

Hier also meine Fragen an die Stadt zu den Aufgaben der Feuerwehr im Rahmen des Brandschutzes in bezug auf Veranstaltungsorte – sich ergebend aus den Vorschriften die auf einer speziellen Webseite der Stadt veröffentlicht und nachlesbar sind.

Nur damit klar ist, ich erkundige mich nach der Einhaltung von Gesetzen und Verordnungen, die ich allerdings auch für nötig erachte.  Es handelt sich nicht um Nerverei, Schikane oder irgendeine Böswilligkeit meinerseits, was mir bereits desöfteren vorgeworfen wurde.

https://www.duisburg.de/microsites/feuerwehr/vorbeugender-brandschutz/vorbeugender-brandschutz/vorbeugender-brandschutz.php

Guten Morgen Herr Link,

nachfolgend meine Pressefragen zum Thema Brandschutz in Event Locations.

1. In welchem Turnus sind Brandschutzprüfungen und -begehungen, Verhütungsschauen, Beurteilungen udgl. im Rahmen der geltenden Gesetze und Verordnungen wie z.B. BHKG

https://recht.nrw.de/lmi/owa/br_text_anzeigen?v_id=61120160624160758031

in sogenannten Veranstaltungsorten (Event Locations) durchzuführen?

2. Wurde dies in Duisburg ohne Ausnahme auch so gemacht und zwar in bezug auf alle in Frage kommenden Objekte?

3. Wurden dazu jeweils der Gemeinde, also der Stadt, bzw. deren Verantwortlichen die enstprechenden Nachweise, Meldungen und vor allem Problemmeldungen gemacht?

4. zu 3.) Sind diese Nachweise, Meldungen bzw. Problemmeldungen aller in einer Liste aufgeführt und öffentlich einsehbar – wenn ja, wo bitte einsehbar und wenn nein, warum nicht einsehbar?

5. Bitte senden Sie mir zu folgenden sechs Objekten (es handelt sich um eine beliebige Auswahl ohne Wertung die lediglich der Verdeutlcihung dienen soll) bitte die Historien ab 2016 in bezug auf Prüfungsnachweise, Meldungen und Problemmeldungen sowie bei Problemen die entsprechenden Nachkontroll-Ergbenisse:

Mercator-Halle

Steinhof

Cubus-Kunsthalle

Veranstaltungsräume im MSV-Stadion

Museum Küppersmühle

Angerhof

6. Zum Pyro-Verbot bei FlicFlac möchte ich wissen aus welchem Grund oder aus welchen Gründen das Verbot so kurzfristig ausgesprochen wurde?

Reagieren Sie nicht bzw. beantworten Sie meine Fragen nicht innerhalb eines vertretbaren und üblichen Zeitraums, wende ich mich an die Bezirksregierung Düsseldorf, da ich ansonsten eine billigend in Kauf genommene Gefährdung  u.a. durch Unterlassung annehme, die mutmaßlich entgegen der geltenden Gesetze und Bestimmungen verschwiegen werden soll.

Prinzipiell müsste es Ihnen möglich sein, und dies auch in Ihrem Sinne sein, offiziell zu bestätigen und nachzuweisen, dass sämtliche vorgenannten Orte bzw. alle betreffenden Orte einwandfrei geprüft wurden und werden und somit als sicher gelten.

Weiterhin verweise ich auf die Auskunfspflicht mir gegenüber gemäß Pressegesetz und Medienstaatsvertrag NRW.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

 

Nachtrag vom 14.1.2025:

Meine gestrige Anfrage an das FlicFlac-Management wurde heute beantwortet.

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserer 8. X-MAS SHOW in Duisburg. Die Show ist bereits abgespielt und wir befinden uns mitten im Abbau unseres Zeltes. Deswegen finden wir leider keine Zeit für ein Interview. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit besten Grüßen
Michael Mohr
Geschäftsführer

Diskussionen um Mitgliedschaften von AfD-Anhängern: Fragen an den MSV

In letzter Zeit sind etliche Diskussionen um die Mitgliedschaften von AfD-Anhängern und -Parteimitgliedern bei anderen Organisationen und Vereinen hochgekocht (z.B. DLRG).

Und da die „herrschende“ Politik in Duisburg der Meinung ist die AfD bzw. „Die Blauen“ durch Meidung und Ausgrenzung verhindern zu können, lag es nahe den Vorstand des MSV Duisburg zu befragen. Und zwar als den die Stadt wesentlich repräsentierenden Verein – was man so sehen kann, aber nicht so sehen muss. Immerhin gibt es für diesen Verein vom OB speziell unterstützte Geldgeber-Runden und als elementare Sponsoren fungieren u.a. städtische Beteiligungsgesellschaften. Ich berichtete bereits mehrfach.

Egal, auf jeden Fall habe ich kurz vor Weihnachten diese Anfrage an den Vorstand gerichtet:

Guten Abend,

ich habe folgende Presseanfrage.

Laut MSV-Satzung gilt gemäß §2 Absatz 3 (Zitat):

„Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral. Er tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen und anderen Diskriminierungen oder anderen menschenverachtenden Verhaltensweisen entgegen. Satzung und Ordnungen gelten in ihrer Sprache und Fassung für Frauen und Männer gleichermaßen.“

Quelle:

https://www.msv-duisburg.de/fileadmin/content/user_upload/Mitglieder/eV_Vereinssatzung_09-04-2025.pdf

Frage also:

Wie steht der MSV zu seinen Mitgliedern (oder jenen die es werden wollen) die wiederum Mitglieder der AfD sind (oder noch werden)?

Link zum aktuellen Beitrag zum Thema:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2025/12/21/hallo-herr-stiefelhagen-ich-hab-da-mal-ne-frage/

Gruss und mit den besten Wünschen für eine Frohe Weihnacht und einen Guten Rutsch

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

 

Vorgestern erhielt ich die Antwort auf meine Anfrage:

Sehr geehrter Herr Schulze,

beim MSV Duisburg gelten die Grundsätze unseres neu gefassten Verhaltenskodex.

„Dieser Kodex führt unsere wichtigen Grundregeln und Werte in einem Dokument zusammen, die für uns heute und in Zukunft wirksam sind. Er schafft einen verbindlichen Rahmen und gilt für alle, die im Namen des MSV Duisburg handeln – unabhängig von Funktion oder Status. Wir wollen ein Verein sein, auf den sich unsere Mitglieder, Fans und Partner verlassen können, ein Verein, der für Verantwortung, Fairness und Zukunftsfähigkeit steht. Alle Mitglieder der MSV-Familie sind verpflichtet, diese Grundsätze einzuhalten und aktiv nach innen und außen zu leben.“

Presseanfragen bitten wir zudem ausnahmslos an unsere Pressestelle zu richten.

Die entsprechenden Kontaktdaten dürften bekannt sein.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Vorstand MSV

MSV 02 e.V. Duisburg

 

HINWEISE:

Da ich die Antwort des MSV-Vorstands als unterkomplex und ausweichend empfinde, habe ich die selbe Anfrage gestern an die Presseabteilung geschickt.

Und: Ich weise nochmals nachdrücklich darauf hin, dass es mir dabei in keinster Weise um die AfD geht, sondern nur darum wie konsistent in Duisburg die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung handeln und wie sie sich glaubhaft und nachvollziehbar positionieren.

Im Übrigen habe ich noch nichts davon gehört und/oder gelesen, dass z.B. erwogen wird auf das Steuergeld von AfD-Mitgliedern und -Anhängern zu verzichten, denn damit könnte ja anteilig der Bau einer KITA, einer Schule, einer Strasse etc. finanziert werden.

 

Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit: Fragen an Hendrik Wüst

Guten Abend Herr Wüst!

In der letzten Woche äusserte sich ihr Partei-Kollege und Ministerpäsident von Schleswig-Holstein Daniel Günther in extrem umstrittener Weise in einer Markus-Lanz-Sendung (ZDF).

Ab Minute 1:01:30: https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-7-januar-2026-100

Ich gehe davon aus, dies sowie die danach auch in den Medien folgende kritische Berichtertattung sind Ihnen bekannt.

Ich fasse trotzdem die sechs demokratisch-kritischten Punkte gemäss der Äusserungen von Herrn Günther nochmals zusammen, so wie sie mir aufgefallen sind bzw. wie ich sie verstanden habe:

– Social-Media-Verbot bis 16 Jahre

– Digitalabgabe – vor allem der Social-Media-Konzerne – an klassische Medien ausschütten

– manche Medien -vor allem jene die als rechts bezeichnet werden- sind Feinde der Demokratie

– es sollte Qualitätskriterien für Medien geben

– mehr staatliche Zusammenarbeit mit NGOs zur Medienkontrolle

– mehr Zensur

Zusammenfassend bezeichne ich die Äusserungen als Äusserung eines Staatsvertreters und als gegen die Meinungs- und Pressefreiheit gerichtet, da Herr Günther sich in der Sendung explizit als Ministerpräsident äusserte. Aus diesem Grund wollen bestimmte Medienvertreter rechtlich gegen Herrn Günther vorgehen.

Bemerkenswert auch, dass sich bisher kaum CDU-Mitglieder Ihrer Partei sich kritisch zu Günthers Aussagen im ZDF äusserten.

Meine Fragen dazu an Sie:

1. Teilen Sie grundsätzlich die Ansichten Ihres Amtskollegen Günther?

2. Darf ein Vertreter des Staates wie Herr Günther sich derart äussern – u.a. gemäß des Grundgesetzes/der Verfassung sowie gemäß etlicher Urteile des Bundesverfassungsgerichtes zur Meinungsfreiheit?

3. Sind in NRW bereits Massnahmen wie jene die Günther fordert bereits umgesetzt (NRW hat u.a. Meldestellen) oder ist dies von Ihnen geplant, wenn nicht 1:1 aber vllt. ansatzweise?

4. Ich versuche seit acht Jahren Auskünfte von der Stadtverwaltung der Stadt Duisburg zu erhalten, habe dazu vergebens die Bezirksregierung angeschrieben, den Landtag per Petition, Ihre Partei und Parteikollegen in Duisburg und im Landtag, doch es passierte nichts. Dabei schreibt das Pressegesetz eine Auskunftspflicht vor.

Nun propagiert die Landesregierung NRW den Kampf gegen Fakenews mit einer neuen Massnahme:

https://mbeim.nrw/neue-landesinitiative-fakeoff-content-creators-helfen-falschinformationen-zu-erkennen

Wäre es nicht viel sinnvoller und grundsätzlicher ein Bundestransparenzgesetz zu fördern um sämtliche Verwaltungen in Deutschland dazu zu „zwingen“ sämtliche zur Meinungsbildung notwendigen Infos für alle sichtbar ins Netz zu stellen, um dem Entstehen von möglichen Fakenews udgl. besser vorzubeugen?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

 

VENATOR: Fragen zur Übernahme an die ICIG

Guten Abend,

bezugnehmend auf die neuesten Meldungen (https://ic-investors.com/news/international-chemical-investors-group-uebernimmt-die-geschaftsaktivitaeten-der-venator-in-duisburg/) einer Übernahme von VENATOR, Duisburg durch die ICIG habe ich folgende Fragen:

1. Wann ist mir einer entgültigen Entscheidung der Kartellbehörden bzgl. der Übernahme zu rechnen?

2. Werden tatsächlich sämtliche Mitarbeitenden (ca. 360) übernommen und weiterbeschäftigt?

3. Welche Produkte sollen in Duisburg in Zukunft produziert und vertrieben werden?

4. Geht mit der Übernahme auch die Übernahme der Altlasten einher, u.a. eine grossflächige Verseuchung des Grundwassers im Stadtteil Homberg sowie zweier möglicher Halden (Deponien) von denen ich jedoch nur ungenaue Kenntnisse über Lage und Bestandteile habe?

5. Geht mit der Übernahme auch die Übernahme der Beseitigung bzw. die Übernahme der Beseitigungskosten einher?

6. Wenn zu 4. und 5. jeweils „nein“: Wer behält stattdessen die Verantwortung für die Altlasten und wie steht es um die künftige Weiterbehandlung der Altlasten?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

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