Bürgerstiftung am Ende: Ich sehe das Problem gar nicht bzw. ich sehe ein ganz anderes!

Mit einem herzerweichenden Beitrag widmet sich der WDR dem Ende der Bürgerstiftung Duisburg.

https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/duisburg/buergerstiftung-duisburg-ehrenamt-krise-100.html

Immer weniger Geld wird gespendet, so dass selbst Bürokosten irgendwann unfinanzierbar werden. Soweit so nachvollziehbar, wir leben in nicht gerade einfachen Zeiten.

Doch wenn in dem Beitrag auch die Geschäftsführerin der Haniel Stiftung zu Wort kommt und sich beklagt keine Partner für Projekte und Ideen mehr zu finden sowie die Demokratie in Gefahr sieht, dann wird’s mir ECHT zu bunt.

Ich bin selbst ein Beispiel für freiwilliges Engagement, denn ich bekomme seit Jahren von niemandem Geld dafür was ich mit DUISTOP auf die Beine stelle – täglich. Und ich gehe davon aus, man würde, wenn man nur richtig suchen würde eine Menge anderer Leute finden die was am Laufen haben das man unterstützen könnte – wenn man denn wollte.

Nur könnten das Leute sein, die den edlen GönnernInnen nicht nach dem Mund reden oder schreiben wie z.B. in meinem Fall.

Man gibt doch wahrscheinlich das Geld am liebsten denen die man damit dazu „bewegen“ kann sich entsprechend wohlwollend zu verhalten und auf keinen Fall mit negativer Kritik den üblichen Rahmen zu sprengen.

Am besten mischen zusätzlich auch noch teils ekelig PR-geile Partei-Fuzzis mit, so dass sich alles zusätzlich durch positive Nebeneffekte auf die Politik auswirkt usw. usf. Ich füge an: Es gibt auch ehrliche um die reine Sache bemühte Parteimitglieder die sich wirklich engagieren.

Genau Ersteres wirkt sich allerdings negativ auf die Demokratie aus, da muss nicht erst eine Bürgerstiftung die Brocken hinschmeissen.

Ausserdem gibt es ja Alternativen.

https://freiwilligenagentur-duisburg.de/team/

Angeführt vom überaus sympathischen OBerfreiwilligen Sören Link, im Nebenberuf auch noch Verwaltungsboss und sonstwas.

Hier wird dann sofort und unmissverständlich klar wie der Hase läuft, nämlich so wie ich es oben angedeutet habe.

Die üblichen Sozialkonzerne sind gleich mit von der Partie und tun so als wäre das Freiwilligen-Amt so unheimlich toll, während die Chefs dieser Konzern-Ableger sich locker im Jahr zwischen 200.000 und 400.000 EU an Salär reinziehen.

Ja ich weiss, Ehrenamt ist wichtig, es hilft dem Ehrenamtler (auch fürs Gewissen und gegen die Langeweile) und all denen die in den Genuss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit kommen, aber irgendwer muss auch mal klarmachen was hier gespielt wird.

Gucken wir uns z.B. die Tafeln an, so ist das für sich betrachtet eine gute Sache. Doch andererseits versagt der Staat in Gänze und gibt seine ureigenste Aufgabe an diese Organisation einfach ab. Ich fange jetzt nicht an mal aufzurechen was man alles mit dem Geld anfangen könnte was sinnlos für manches Militärprojekt verpulvert wurde und wird.

Und dann gibt es auch noch absolute Politversager, in dem Fall von der SPD (ich erinnere mal an das S wie Sozial oder wie Scheisse), die nach einem Wahlwerbe-PR-Besuch bei einer Tafel ihrem Fahrer ungeniert den Auftrag erteilen doch im Nachbarland Frankreich bitte ein paar leckere Pastetchen zu besorgen.

Frage: Wie oft möchte man so einem die Fresse polieren oder über seine  Pastetchen kotzen? Sorry, aber das musste mal wieder sein.

 

News zur Grundwasserverseuchung in Homberg

Ich berichte regelmässig über die Grundwasserverseuchung in Homberg. Nun gibt es ein weiteres Update, denn das Thema wurde am 9. Juni 2026 in der Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl ein weiteres Mal besprochen.

Dr. David Burs (Stadt Duisburg – Sachgebiet Grundwasser) informierte darüber, dass die Schwermetall-Belastung des Grundwassers in Duisburg-Homberg weiterhin konstant ist. Für das seinerzeit noch durch VENATOR geplante Pilotprojekt zur Eindämmung der Schadstofffahne wurde inzwischen die Genehmigung beim Land NRW beantragt.

Den Betrieb der VENATOR Germany GmbH am Standort Duisburg hat vor kurzem das Unternehmen Sachtleben Chemie International GmbH, eine Neugründung der International Chemical Investors Group S.E. (ICIG) mit Sitz in Luxemburg, übernommen.

Die an der Sitzung ebenfalls teilnehmenden Vertreter der Sachtleben Chemie International GmbH (Geschäftsführer David Kremer & Umwelt-Manager Dr. Jörn-Cristoph Schmidt-Reinhold) betonten, ihr  Unternehmen stelle sich der Verantwortung zur Umweltproblematik vollumfänglich. Das seinerzeit von VENATOR hierzu eingesetzte Projektteam sowie das beauftragte Umweltinstitut seien daher auch weiterhin in dieser Angelegenheit aktiv tätig. Herr Kremer stellte zudem eine transparente Informationspolitik in Aussicht. So sollen die Ergebnisse der Untersuchungen künftig auf der Website des Unternehmens einsehbar sein und Fragen zu dem Thema gerne beantwortet werden.

Auf die Frage eines Sitzungsteilnehmers, wann mit einer Reduzierung der Grundwasserbelastung zu rechnen sein wird, dämpfte Dr. Burs aber die Erwartungen: Da sich die Schadstoffe in dem Gebiet angelagert haben, wird nach Umsetzung der geplanten Maßnahmen erst mittelfristig mit einer Verbesserung der Lage zu rechnen sein.

 

Arbeitet die Staatsanwaltschaft teilweise mit angezogener Handbremse?

Ich habe mich in den vergangenen mehr als acht Jahren DUISTOP nicht sehr oft mit den wesentlichen Organisationen unseres Rechtssystems beschäftigt. Erst seit wenigen Wochen tue ich das, aufgrund eines ganz konkreten Auslösers. Aber so kommt es eben manchmal und es kommt oft dann, wenn es sich wie ein Zufall anfühlt aber in Wirklichkeit ein Zeichen für „die Zeit ist reif“ dahintersteckt.

Okay, ich will nicht allzu sehr ins Philosophische abgleiten und komme zum Punkt.

Nachdem ich inzwischen etliche Male über fragwürdige Verhaltensweisen insbesonders der Staatsanwaltschaft berichtet habe erreichen mich immer mehr Hinweise auf noch mehr Fragwürdigkeiten.

Da gibt es private Äusserungen von Staatsanwälten die meiner Ansicht nach so nicht statthaft sind, da gibt es anscheinend  Insiderwissen aus dem Rathaus, da gibt es anscheinend Seilschaften zwischen Verwaltung und Staatsanwaltschaft, da gibt es Anzeigen gegen Staatsanwälte, da gibt es Verfahren die trotz des schweren Delikts ewig dauern, da gibt es Angeklagte oder Verdächtige die sich Scheinatteste besorgen können und da gibt es teilweise zu wenig Auskunftsbereitschaft seitens der Pressestelle. Besonders zu den kritischen Fällen bzw. Themen die Staatsanwaltschaft selbst betreffend.

Letzteres, also die teils mangelhafte Auskunftsbereitschaft, versuche ich derzeit so aufzulösen indem ich den neuen Chef der Behörde Dr. Gunnar Greier direkt mit einigen Fragen konfrontierte. Er hatte in einem WAZ-Interview die Steilvorlage dafür geliefert, weil er von Offenheit und Transparenz sprach. Inzwischen habe ich ihn bereits einmal an meine Presseanfrage erinnert, da von ihm keinerlei Reaktion erfolgte.

Gestern erhielt ich ein weiteres Dokument (s.u.), das erneut bekannte Fragen aufwirft. Warum dauern manche Verfahren so lange und werden eventuell diverse Täter und Tätergruppe irgendwie geschützt?

Der Anzeigenerstatter erklärte mir auf Nachfrage, dass er zeitnah die Strafanzeige gestellt hatte, doch an dem nun erst bei ihm eingegangegen Schreiben erkennt man leicht, dass da irgendetwas schief, kurios  oder gar dubios gelaufen sein muss.

Die Nötigung um die es geht datiert immerhin bereits auf den 12. November 2022. Ebenso fragwürdig ist, warum nun nochmals Personenangaben zum Beschuldigten angefordert werden, obwohl auch diese ebenfalls angeblich zeitnah durch den Anzeigenerstatter bereits an die Staatsanwaltschaft eingereicht wurden.

Da ich selbst nicht dabei war habe ich nun unter Angabe des Aktenzeichens eine Presseanfrage gestellt um Licht ins Dunkel zu bringen.

 

Hier meine aktuelle Presseanfrage an die Staatsanwaltschaft:

Guten Morgen,

ich habe Fragen zum Akzenzeichen 515 Js 33/26.

Ich füge ein Schreiben von Ihnen bei, dass beim Anzeigenerstatter erst in diesen Tagen einging.

Die darin angezeigte Nötigung geht zurück auf den 12. November 2022. Der Anzeigenerstatter erklärte mir, dass er damals zeitnah die Anzeige stellte, nicht am 24.10.2025 wie von Ihnen angegeben, und dass er auch wesentliche Personenangaben zum Beschuldigten ebenso zeitnah lieferte.

1.) Am Aktenzeichen ist erkennbar, dass dieses erst in diesem Jahr vergeben wurde, also auch nicht 2025 (was logisch wäre, wenn die Angabe 24.10.2025 stimmen würde), was also passierte in den letzten Jahren?

2.) Der Anzeigenerstatter erklärte mir gegenüber auch, dass er bereits mehrfach um einen Verfahrensfortgang bat und darüber informiert werden wollte, zuletzt bat er darum am 23.3.2026.

Was hat die den Fall bearbeitende Oberstaatsanwältin nun bewogen die Sache voranzutreiben und / oder fortzusetzen und / oder erstmalig aufzugreifen?

3.) Ist nicht bereits die Verjährung eingetreten?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

 

Das „AUA“ und ein „schöner“ Leserbrief

Ein „Amt für Stillstand“ haben Unbekannte erfunden um ihrem Unmut freien Lauf zu lassen was die Nicht-Entwicklung der Freifläche an der Steinschen Gasse betrifft. Dazu haben sie ein Schild angefertigt, dass so anmutet als wäre es offiziell von der Stadt. Ehrlich gesagt bringt mich das gerade auf so einige gute Ideen.

Ich nenne es übrigens lieber „AUA„, das „Allgemeine Unfähigkeits-Amt“, das mit Abstand grösste innerhalb der Duisburger Verwaltung.

Angeführt von den üblichen Verdächtigen und Vollversagern wie OB Link & Co.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412237298/amt-fuer-stillstand-spott-schild-an-duisburgs-bekanntestem-loch.html

An der Steinschen Gasse geht seit mindestens 20 Jahren nichts voran, dafür wurden aber mit schöner Regelmässigkeit immer wieder ganz tolle Projekte angekündigt, zuletzt ein Verwaltungsgebäude der Stadt. Die ist aber inzwischen wieder so klamm, dass es auch damit nichts werden dürfte.

Das Ganze passt hervorragend zu einem dreiseitigen Leserbrief den ich heute erhielt und den ich Ihnen nicht vorenthalten will. Schwerpunkt-Thema ist darin die Gebag, die übrigens mal vorhatte an den Steinschen Gasse ihr neues Hauptquartier zu bauen bzw. bauen zu lassen. Der Rest ist inzwischen Geschichte.

In dem Schreiben werden auch Ideen erwähnt wie Finanzlöcher zumindest ansatzweise gestopft werden sollen.

Dazu gebe ich auch noch mein Bestes. Die Stadt und die DVV liebäugeln nämlich bereits mit der kommunalen Wärmeplanung und dabei vor allem und ganz besonders mit einem enormen Ausbau der Fernwärme. Also Leute, Vorsicht ist geboten. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wird da was richtig Sauteures ganz gefickt eingeschädelt. Dafür wurden und werden an anderen Stellen massiv viele Bäume gefällt. Demnächst für eine CO2-Pipeline.

Und zu dem ganzen Super-Schwachsinn passt auch dieses Geseiere:

https://www.radioduisburg.de/artikel/duisburg-fordert-in-berlin-mehr-hilfe-fuer-das-ruhrgebiet-2673510

Ganz ehrlich, schiebt Euch den darin erwähnten Berlin-Ruhr-Dialog sonst wohin, solange Ihr nicht vorab transparent und vollumfänglich aufzeigt wie Ihr in den letzten Jahrzehnten die Knete sinnlos verballert habt!

So, und nun der Leserbrief:

 

Fixe Antwort auf Presseanfrage zu Achtfach-Strafanzeige gegen Oberstaatsanwältin

Die nachfolgende Presseanfrage zu einer Achtfach-Strafanzeige gegen die Oberstaatsanwältin Sarah Melchers-Pavlovic wurde ziemlich fix von der Pressestelle der Staatsanwaltschaft beantwortet. Das muss man ihr (der Pressestelle) lassen, sie antwortet. Was man von OB Link nicht behaupten kann. Der Mann mauert seit über acht Jahren.

Nun habe ich ihm mittels einer Presseanfrage sogar eine Frist gesetzt. Lesen Sie hier um was es dabei geht:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/06/10/vorwuerfe-gegen-verwaltungsmitarbeitende-strafvereitelung-im-amt-und-mehr/

Ich weise darauf hin, dass es einen Bezug gibt zwischen der neuesten Anfrage an Link und der in puncto Achtfach-Anzeige.

Um diesen Bezug jedoch vollständig aufzudröseln, um es ganz salopp auszudrücken, bedürfte es einer ziemlich komplexen Darstellung von Geschehnissen. Nur so viel:

Auffällige Verhaltensweisen von Mitarbeitenden der Staatsanwaltschaft, darunter fällt auch eine hier auf DUISTOP schon mehrfach erwähnte private Äusserung der Oberstaatsanwältin Devrim Ermis – u.a. über Sören Link bzgl. seine Amtsführung und bezugnehmend auf Vorgänge in der Stadtverwaltung -lassen viel Freiraum für Spekulationen, besonders in Sachen Weisungsgebundenheit und Neutralität bzw. dem Gegenteil davon.

Eine gesonderte Anfrage an den neuen Chef der Behörde, Dr. Gunnar Greier, habe ich ja bereits verschickt. Darin fordere ich ihn dezidiert zu deutlichen Klarstellungen auf. Die Steilvorlage dazu hatte er selbst kürzlich erst in einem Interview mit der WAZ geliefert. Er sprach darin von Offenheit und Transparenz.

Eine Antwort seinerseits steht derzeit noch aus.

Nun aber zu meiner Presseanfrage in bezug auf Frau Melchers-Pavlovic.

Guten Morgen,

in Bezug auf dieses Aktenzeichen 775 Js 143/26 habe ich folgende Fragen:

Ich zeige an, dass ich den Brief an den Anzeigenerstatter vom 29. Mai und die pauschale Ablehnung der Aufnahme von Ermittlungen vorliegen habe.

1. Wurde die Anzeige samt der insgesamt acht Vorwürfe gemäß StGB

§§ 344, 188,187,186,145d,339,258a,164

inhaltlich einzeln geprüft und bewertet oder nur pauschal?

2. Wurde die angezeigte Staatsanwältin direkt von ihren unmittelbaren KollegenInnen geprüft?

3. Wenn nein zu 2. warum wurde die Bearbeitung nicht anderweitig vergeben z.B. an eine andere Behörde?

4. Enthielt die Anzeige konkrete Tatsachen und Beweismittel und wenn ja welche zu welchem Paragrafen?

5. Wurde der Anzeigenerstatter angehört bzw. zu mehr Begründungen und zur Lieferung von mehr Belegen/Beweisen aufgefordert, wenn nein, warum nicht?

6. Gab es gegen Frau OSTA Sarah Melchers-Pavlovic bereits ähnliche Vorwürfe und Anzeigen in der Vergangenheit?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

 

Gestern kam diese Antwort auf meine Presseanfrage:

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In dem von Ihnen genannten Verfahren wurden sämtliche Vorwürfe des Anzeigenerstatters geprüft, bevor die Entscheidung über die Ablehnung der Aufnahme von Ermittlungen erging. Die Bearbeitung des Verfahrens erfolgte bei der Staatsanwaltschaft Duisburg. Eine Abgabe an eine andere Staatsanwaltschaft kommt erst dann in Betracht, wenn – anders als im vorliegenden Fall – zureichende tatsächliche Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten vorliegen. Gegenstand der Prüfung eines Anfangsverdachts für eine Straftat ist der – hier in Form der schriftlichen Strafanzeige – vorgeworfene Sachverhalt. Daher bedurfte es einer weiteren Anhörung des Anzeigeerstatters nicht. Gegen die Betroffene bestehen keine weiteren Anzeigen.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Staatsanwältin

Pressesprecherin

Staatsanwaltschaft Duisburg

 

Kommentar zur Antwort:

Ich habe Rücksprache mit dem Anzeigenerstatter gehalten und mir wurde seinerseits versichert, dass es keinerlei Nachfragen der Staatsanwaltschaft in bezug auf Einzelheiten und Konkretisierungen zu seinen Tatvorwürfen bzw. zu den Sachverhalten gab. Die Strafprozessordnung sieht nicht vor, dass bei der Abgabe einer Strafanzeige alle Details bereits vollständig und vollumfänglich geschildert werden müssen. In diesem Fall ging der Anzeigenerstatter u.a. davon aus, da diese Anzeige zu einem umfänglichen und mehrfachen Kontaktkomplex zwischen ihm und der Staatsanwaltschaft gehört, dass die Einholung von Details der Staatsanwaltschaft selbst als geboten erscheinen würde.

Im Umkehrschluss könnte ansonsten in Erwägung gezogen werden es handle sich um blosse falsche Beschuldigungen, sozusagen aus niederen Beweggründen, u.a. mit der Absicht von Ehrverletzungen etc.

Anscheinend zieht die Staatsanwaltschaft diesen Umkehrschluss nicht in Erwägung und Betracht sowie auch die Betroffene selbst nicht.

Diese Zurückhaltung legt wohl auch Sören Link derzeit an den Tag, wird er doch von einem Bausachverständigen aus Oberhausen mit Vorwürfen konfrontiert die vier seiner Mitarbeitenden im Rathaus betreffen. Diese Vorwürfe wiegen so schwer, dass er eigentlich längst hätte auf die eine oder andere Weise reagieren müssen. Genau dazu habe ich ihm nun eine Frist von sieben Tagen gesetzt um mir zu antworten wie er denn auf die Vorwürfe des Sachverständigen reagiert hat oder noch reagieren wird.

Antwortet er nicht innerhalb der Frist, werde ich Strafanzeige gegen ihn erstatten. All dies ist eigentlich ein Job, vor allem auch ein Aufklärungsjob, den die Duisburger Ratsleute längst übernommen haben müssten.

Doch ich erwähnte bereits, dass mein Erwartungsniveau bei diesen Leuten eine Regung zu bemerken auf jenes gesunken ist, welches man einem Toastbrot für den Fall beimisst, dass man ihm eine Frage stellt und eine Antwort erhofft.

Anders ausgedrückt:

Mein Erwartungsniveau ist gleich „NULL“.

 

Vorwürfe gegen Verwaltungsmitarbeitende: Strafvereitelung im Amt und mehr?

Ein Bausachverständiger und Architekt aus Oberhausen erhebt schwere Vorwürfe gegen vier Mitarbeitende der Duisburger Verwaltung und es passiert anscheinend nichts.

Den selben Vorwurf hat bereits ein Privatmann geäussert und wurde daraufhin von Sören Link angezeigt, doch die Anzeige wurde wieder zurückgezogen. Just jener Privatmann  dessen Gelände bzw. Grundstück sowie die dortigen dubiosen Vorgänge Anlass für den Oberhausener gaben und geben einen Brief mit den vorwerwähnten Vorwürfen zu verfassen.

Was ist da los?

Den Fall thematisiere ich hier nicht zum ersten Mal, aber nun sollte es so langsam aber sicher für unseren OB und auch die vier Mitarbeitenden mal richtig ernst werden – oder aber es stimmt etwas nicht mit unseren Behörden inkl. der Staatsanwaltschaft – wobei ich besonders die Polizei komplett aussen vor lassen möchte. Sie spielt bei der Sache eine Rolle, es geht auch noch um andere Vorfälle in diesem Zusammenhang (u.a. mögliche Erpressung von Link, ich berichtete bereits mehrfach), nur mein Eindruck ist, dass gerade die Polizei irgendwie ausgebremst wird.

Hauptsächlich geht es vor allem um Vorwürfe im Zusammenhang mit Bauvorgängen die im Brief aus Oberhausen eindeutig formuliert werden. Ich füge den Brief unten nochmals an.

Eigentlich müssten entweder die vier Betroffenen und Beschuldigten und/oder der OB längst Massnahmen ergriffen haben, um sich gegen die Vorwürfe zur Wehr zu setzen. Das haben sie aber nach meinem Kenntnisstand bis heute nicht getan. So könnte u.a. eine Strafanzeige wegen Verleumdung und/oder übler Nachrede in Betracht kommen. Von mir ist z.B. keine Gegendarstellung verlangt worden.

Insofern kann es also sein, dass die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, womit wir es mit eindeutigen Verfehlungen bzw. sogar mit Straftaten zu tun haben. So wie Reiner Hahne es formuliert und auch vor Gericht bezeugen will.

Da die Vorwürfe schon älter sind und der OB eindeutig davon weiß, hat er anscheinend bis heute auch keinerlei Massnahmen getroffen die vier Mitarbeitenden zur Rechenschaft zu ziehen. Mir ist nichts bekannt, alle vier gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Dies wirft die Frage auf, ob Link sich damit womöglich selbst strafbar gemacht hat bzw. nachwievor macht.

In Betracht kommen Strafvereitelung im Amt, Untreue und sogar Beteiligung an Straftaten.

Aus diesem Grund habe ich heute beim OB dezidiert nachgefragt und ihm diesmal eine Frist gesetzt. Lässt er sie verstreichen werde ich persönlich Strafanzeige gegen ihn erstatten.

Auch in diesem Fall, wie auch im Fall Gebag und Wortmeyer-Abfindung bzw. -Bonus, ich berichtete gestern erst, sollten eigentlich Mitglieder des Stadtrats inzwischen Initiative ergreifen und sich mit der Sache und dem OB und seiner Rolle beschäftigen. Aber ich vermute auch diesmal ist die Angst um ihre winzigen Pfründe grösser als ihr Pflichtbewusstsein.

Was Stadträte also wert sind, sollte mal viel deutlich öffentlicher diskutiert werden! Und wenn sie dann auch noch als KontrolleureInnen in Aufsichtsräten sitzen ist äusserste Vorsicht geboten!

Hier nun mein heutiges Schreiben an Sören Link:

Guten Abend Herr Link,

der Bausachverständige Reiner Hahne aus Oberhausen hat schwere Vorwürfe über vier Ihrer Mitarbeitenden geäussert, den dreiseitigen Brief habe ich bereits auf DUISTOP veröffentlicht.

Ich füge ihn als Anlage nochmals bei, Sie dürften den Inhalt allerdings bereits ausreichend kennen.

Meine Fragen:

1.) Seit wann genau kennen Sie die Vorwürfe die im Brief formuliert werden?

2.) Haben Sie die Vorwürfe geprüft und zu welchen Resultaten sind Sie gelangt bzw. wie haben Sie entschieden – besonders in Hinsicht auf die vier Mitarbeitenden sowie die Beseitigung bzw. Rückabwicklung der rechtswidrigen Vorgänge?

3.) Wenn die Vorwürfe haltlos sind müssten Sie eigentlich den Verfasser des Briefes anschreiben und wenigstens zur Unterlassung auffordern oder ihn sogar strafrechtlich belangen. Was haben Sie konkret unternommen?

4.) Da sich die Oberstaatsanwältin Devrim Ermis in genau zu dieser Sache privat mindestens einmal bei einer Lions-Club-Veranstaltung derart geäussert hat, indem sie explizit Sie diesbzgl. verteidigte – in Schutz nahm – und somit anscheinend Sachkenntnisse aus der Verwaltung besitzt, fordere ich Sie auf offenzulegen wie Frau Ermis an diese Sachkenntnisse gelangte!

Ich verweise hier ausdrücklich auf meinen persönlichen Verdacht, dass es dem Anschein nach einen regen Austausch von Informationen zwischen unabhängigen Behörden bzw. ihren maßgeblichen VertreternInnen gibt den es eigentlich nicht geben sollte, wenn der Eindruck von Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit gewahrt werden soll.

Falls Sie gar nichts unternommen haben und dies auch nicht in Erwägung ziehen, möchte ich, dass Sie mir dies bis zum 17. Juni 2026 – 12 Uhr mitteilen. Inklusive der Antworten zu meinem Fragen unter 1.) bis 3.) sowie zur Aufforderung unter 4.).

Erhalte ich von Ihnen bis dahin keinerlei Antwort(en) und/oder Reaktion und/oder Erklärung erstatte ich persönlich Strafanzeige gegen Sie.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

P.S.: Eine Bitte noch. Beizeiten sollten Sie in „Ihre“ SPD hineinwirken und dafür sorgen, dass Mitglieder es Dritten gegenüber unterlassen mir unredliche Absichten zu unterstellen und zum Ausdruck bringen, dass man den Kontakt mit mir unbedingt vermeiden soll. Danke vorab.

 

Hier nochmals der besagte Brief mit den schweren Vorwürfen gegen vier Mitarbeitende der Stadt:

 

 

Scheiss was auf die Wärmeplanung wenn die Klimaplanung aus dem Ruder läuft

Vor wenigen Tagen wurde mal wieder für die laufende Wärmeplanung in Duisburg getrommelt. Allerdings nur ziemlich verhalten und leise.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412193665/wird-einiges-an-geduld-erfordern-das-bedeutet-der-waermeplan-fuer-duisburger.html

Zitat:

„Die Umsetzung der Wärmeplanung ist ein großes Infrastrukturprojekt. Viele Leitungen und Rohre müssen erneuert und neu verlegt werden“, sagt Katja Kleegräfe, Referentin Unternehmensentwicklung und Projektleiterin Kommunale Wärmeplanung bei der DVV. „Das wird auch einiges an Geduld bei Bürgerinnen und Bürgern erfordern.“

Mir schwant schon Fürchterliches, wenn besonders für den Ausbau des Fernwärmenetzes die Strassen aufgerissen werden und weitere Baustellen für sehr lange Zeit entstehen.

Übrigens, Frau Kleegräfe war zuvor bei der SPD Geschäftsführerin. So was zahlt sich anscheinend aus, vor ihr hat es Oliver Hallscheid ähnlich gemacht und wurde schliesslich octeo-Boss.

Was den Ausbau der Fernwärme betrifft, deren Anteil ja auf über 50% in Duisburg steigen soll, hatte ich schon mehrfach eine deutliche Warnung ausgesprochen. Es handelt sich bisher noch immer um ein lokales Monopol. Ein Anbietervergleich und -wechsel ist nicht möglich.

Man steckt also u.U. in einer eklatant-enormen Kostenfalle. Ein mögliches Riesengeschäft für die DVV, der ich persönlich nicht über den Weg traue.

In der Volksverarschungsfalle stecken wir allerdings jetzt schon. Denn die kommunale Wärmeplanung soll ja eigentlich einen Anteil zum Klimaschutz liefern.

Der wiederum wird an anderen Stellen massiv mit Füssen getreten.

Die Deutsche Umwelthilfe hat dazu just neue Zahlen veröffentlicht. Es geht mal wieder um die Bäume und hier ist beim Abholzen die Stadt Duisburg ganz vorne.

https://www1.wdr.de/nrw/hitzecheck-baeume-in-staedten-verschwinden-100.html

Seit Anfang 2016 gibt es in Duisburg keine Baumschutzsatzung mehr. Sie wurde damals vom Stadtrat außer Kraft gesetzt. Seitdem braucht man in Duisburg für das Fällen von Bäumen auf Privatgrundstücken keine Genehmigung.

Als traurigstes Beispiel für die „Baumfrevel-Stadt Duisburg“ gilt nachwievor die vermeidbare Abholzung der 26 alten Platanen an der Wedauer Strasse. Sie hatten zwei Weltkriege überlebt bevor Sören Link kam und kurzen Prozess machen liess. Ja, der Mann hat es ECHT drauf die Stadt runterzurocken – in wirklich jeder Hinsicht.

 

Nachtrag vom 12.6.2026:

Und die Abholzung geht munter weiter.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412238370/duisburg-droht-massive-abholzung-coE28282-leitung-soll-mitten-durch-den-wald-fuehren.html

 

Strafanzeige wegen Untreue in Sachen Gebag nun offiziell angekommen, angenommen!

Obwohl seit dem plötzlichen Abgang von Bernd Wortmeyer, dem Ex-Gebag-Boss, im Herbst 2024 immer wieder nachzulesen war wie sehr die Wohnungs- und Baufirma samt ihrer Tochterfirma Gebag FE (heute Nerra GmbH und eine 100%ige Stadttochter) in die Grütze geritten wurde, sie musste schlussendlich mit 150 bis 200 Mio. EURO gerettet werden, bekam der Mann trotzdem eine Abfindung bzw. einen Bonus in Höhe von 250.000 EURO.

Ausserdem soll es einen konkreten gänzlich anders gelagerten Anlass gegeben haben Wortmeyer unverzüglich freizustellen. Die damals fix von BruNO Sagurna einberufene AR-Sitzung soll angeblich nur wenige Minuten gedauert haben.

Woraufhin ich u.a. dieses anonyme Schreiben bekam, das an Sören Link persönlich gerichtet war. Darin ist von einer Millionensumme die Rede, was womöglich übertrieben ist. Aber wer weiss ob die gezahlten 250.000 EURO ev. nur den offiziellen Teil darstellen, Forderungen kann man schließlich auch in geldwerter Form begleichen. Wortmeyer hat jedenfalls in Osnabrück eine adäquate Anchlussverwendung gefunden, worüber ich bereits mehrfach berichtete. Sein Versagen, von dem hier in Duisburg die Rede ist, ist anscheinend seinem neuen Arbeitgeber, vergleichbar mit der Gebag, egal.

So weit, so spekulativ.

Nur, mit der Sonderauszahlung an Wortmeyer bin ich absolut nicht einverstanden, habe dies auf fünf Seiten ausführlich begründet und habe bereits am 17. April d.J. meine Begründung als Teil einer Strafanzeige wegen Untreue per Post an die Staatsanwaltschaft gesandt. Zig Male bat ich danach um eine Eingangsbestätigung bis mir schließlich schriftlich per Post mitgeteilt wurde, dass die Strafanzeige nicht eingegangen sei, mir aber nun bereits ein Aktenzeichen mitgeteilt wird.

Mit Bezug auf dieses Aktenzeichen liess ich gestern von einer Botin die Strafanzeige nochmals persönlich bei der Staatsanwalt abgeben und mit einem Eingangstempel versehen.

Ich bin gespannt was nun passiert.

Der Untreue-Vorwurf richtet sich übrigens nicht gegen Wortmeyer, sondern gegen … (s.u. Bild), denn ich betrachte letztlich die Gebag und damit die Stadt Duisburg als geschädigt.

 

Diese Strafanzeige habe ich nicht gestellt weil ich sonst nichts Besseres zu tun habe, sondern vor allem um aufzuzeigen, dass es Dinge gibt die einfach nicht immer nur derart durchgewunken werden sollten wie es inzwischen hier üblich geworden ist. Womit ich vor allem die von mir über alle Maßen nicht wertgeschätzten Mitglieder des Duisburger Stadtrates meine und sie zumindest irgendwie moralisch in die Pflicht nehmen möchte.

Ich weiss zwar nicht ob eventuell doch jemand so viel Rückgrat hatte das selbe zu tun, ich gehe aber höchstwahrscheinlich davon aus, dass dem nicht so ist. Meine Erwartungen was die politische und die vorbildhafte Leistungsfähigkeit dieser Leute betrifft be- bzw. umschreibe ich mal mit den Worten eines Proktologen:

Eine Rückbildung von Hämorrhoiden Grad 4  ist nicht anzunehmen.

 

Kommunen heulen mal wieder rum – Duisburg natürlich auch

Die klammen Haushaltslagen der Kommunen, wie z.B. auch jene von Duisburg, führen immer wieder zu solchen Jammer-Beiträgen, diesmal beim WDR.

SCHLUCHZ – Wehklagen und ECHT die ganz grosse Heulerei.

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/kommunen-verschuldung-buendnis-nrw-100.html

Dabei hatten gerade die Verantwortlichen in Duisburg noch vor der letzten Kommunalwahl immer wieder die töfte Haushaltslage beschworen. Um dann vor wenigen Wochen (nach der Wahl) zu offenbaren wieviel Knete fehlt und demnächst fehlen wird. Nun wird über Allerlei nachgedacht um die Kasse(n) wieder zu füllen. Höhere Parkgebühren, mehr Blitzer und wie wäre es mit einer zusätzlichen WC-Abgabe für Hausbesitzer mit drei und mehr Toiletten?

Ach, und wie wäre es mit einer Fake-News-Gebühr für alle die Quatsch erzählen, wie z.B. Sören Link der u.a. 200.000 Jobs versprach?

Was bei all dem Gejammere jedoch komplett fehlt und das gilt ganz besonders für Duisburg, ist die knallharte Bestandsaufnahme der Fehlausgaben und versenkten Millionen der letzten Jahrzehnte – plus Auflistung derer die dafür verantwortlich waren und sind.

Öffentliche Einsichten und Geständnisse von Fehlverhalten und Versagen? Gibt es nicht!

Wer wie Bärbel Bas locker flockig  bei Caren Miosga zur besten TV-Sendezeit davon schwärmen kann wie toll es ist bei einem Stau mit einem Motorrad inmitten der Autoschlangen rechts und links durchzubrausen, der kann eigentlich auch zugeben in seiner Heimatstadt bei den beklopptesten Ausgaben weder nach rechts noch nach links zu schauen bzw. geschaut zu haben.

Doch die Frau, immerhin auch MdB von Duisburgs Gnaden, hat sich meines Wissens nie zu all dem geäussert was finanziell in der Stadt aus dem Ruder lief und läuft. Vor allem wenn es Leute aus ihrem Dunstkreis verbockt haben und weiterhin verbocken.

Daran erkennt man gut wie Polit-Karrieren wie ihre funktionieren:

Immer schön die Fresse halten.

Um das anschaulich zu untermauern wechsle ich nun von der SPD zu den Grünen, die keinen Deut besser sind.

Heute wurde bekannt welche drei grünen Polit-Grazien im nächsten Jahr zur Wahl stehen und in den NRW-Landtag wollen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412221735/landtagswahl-duisburgs-gruene-gehen-mit-diesen-drei-frauen-in-den-wahlkampf.html

Hat man von den drei Damen schon mal irgendetwas substantiiert Substanzielles vernommen? Ich nicht.

Dabei ist eine davon sogar bereits MdL in der laufenden Legislatur.

Ich gehe davon aus die drei Kandidatinnen der Duisburger Grünen für die Landtagswahl, Jule Wenzel (Mitte/Süd), Pelin Osman (Nord) und Deborah Rapp (West/Walsum), machen sich nach der Wahl ’nen schönen Lenz.

Legen sie sich vor der Wahl – im Wahlkrampf – mal so richtig ins Zeug? Ja bestimmt, um immer wieder in die übliche Presse zu gelangen.

Doch legen Sie sich auch mal mit denen hier vor Ort an die so viel Scheisse bauen, dass es zum Himmel stinkt? Nein, wohl kaum.

Lieber werden Bienenkörbe aufgestellt, Kinderwagen und Fahrräder überreicht sowie alte Leute zu Hause mit Gebäck überrascht.

Die glorreichen Drei wissen wahrscheinlich instinktiv wie man es machen muss, so wie Bas. Bloß nicht negativ auffallen. Also Fresse halten und nur Schönwetter-PR-Termine wahrnehmen.

Ich will solche handlungsunfähigen Typen nicht mehr an verantwortlichen Stellen in der Politik. Vor allem keine gestylt wirkenden die wahrscheinlich nie schwitzen und auch nie jemanden in den Schwitzkasten nehmen. Letzteres ist nicht wörtlich, sondern im übertragenden Sinne gemeint.

Ich will Leute die sich anstrengen für das Geld was ihr ihnen bezahlen, denn wenig ist es nicht. Vor allem will ich Resultate und keine elendigen Zustandsbeschreibungen dessen was oftmals genau die selben angerichtet haben (vielfach durch Unterlassung) die ständig davon labern.

 

Big-Lachnummer-Tweet und -Post von DBI-Professor-Dr. Rasmus Beck

Verdammt, es geht ja alles noch viel schlimmer und blödsinniger als bisher angenommen, was da so alles verlautbart wird um Duisburg im Gespräch zu halten und sein Image aufzubessern.

So postet der DBI-Chef, von dem ich bereits bisher schon nichts gehalten habe, was seine fachlichen Qualitäten betrifft, ein Ranking zum Thema:

Wie schnell kann man sich wo ein Häuschen leisten.

Tja, Herr Beck kann es sich fix leisten, bekommt er doch für seine Minderleistungen bei der DBI immerhin eine Viertel Million EURO p.a.

https://x.com/Rasmus_C_Beck/status/2063570377712746858?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

https://www.linkedin.com/posts/prof-dr-rasmus-c-beck-201454138_duisburg-wohneigentum-immobilien-share-7469332634809163776-b48v/

Ich fasse Becks Analyse mal so zusammen:

Wer günstig wohnen will und schnell zu Eigentum kommen will zieht nach Duisburg.

Das müssten ja dann ziemlich viele Leute wollen. Das Problem, es handelt sich bei Becks Zahlen um Durchschnittswerte. Und wer in Duisburg besonders schön wohnen will, der muss eben doch lange sparen und warten. Wobei es in München zum Vergleich noch teurer sein dürfte.

Wir müssen also noch die Durchschnittslöhne und die Durchschnittskaufkraft zugrunde legen, was Beck lieber auslässt.

Was Beck ebenso total aussen vor lässt ist die Wohnqualität mit all ihren Faktoren. Plus das Arbeitsangebot, das Einkaufsangebot, das Bildungsangebot, das medizinische Angebot, das Kultur- und Freizeitangebot … usw. usf.

Achja und nicht zu vergessen das Angebot an digitalen Leistungen der Verwaltung.

Becks Fazit, Duisburg sei eine gute Alternative ist genauso blöd oder eben naheliegend und beliebig wie die Aussage, dass man statt Brötchen auch Toast essen kann und anstatt Beck teuer zu bezahlen auch ’nen Dackel zum DBI-Chef machen kann.

Beck soll doch bitte mal erklären warum sich die Vermarktung der TOP-Filet-Super-Duper-Grundstücke wie in Wedau usw. denn so unheimlich schwer vermarkten lassen anstatt derart rumzufabulieren.

Zitat:

Duisburg hat mit Essen eine Universität mit fast 40.000 Studierenden, urbane Dichte und Versorgung, top Rheinlage, exzellente Autobahnanschlüsse, 20 Minuten bis Düsseldorf und int. Airport. Das sind harte Standortfaktoren.

Wen interessiert das? Ah die möglichen Investoren. Ja, aber die haben doch auch bisher nicht in ausreichender Zahl angebissen, dürften all diese Zahlen und Berechnungen jedoch aus dem EffEff kennen.

Was also Herr Beck müssen Sie endlich konkret tun damit sich das ändert?

„Wohnraum ist Wohnraum“ schreiben Sie, doch das ist falsch. Stattdessen gibt es auch heute immer noch das passende geflügelte Wort, es lautet:

Lage, Lage, Lage

Leider tragen Sie Herr Beck zur Lage-Verbesserung nicht bei. Tragen Sie ihre Tweets und Posts doch mal abends ab 20 Uhr im neuen Park in Hochheide vor!

Oder am Toeppersee, wenn die Sonne scheint, Wochenende ist und ein paar Leutchen zuviel allesamt ihre Grills und Ghettoblaster auspacken.