Mutmaßliche Erpressung von Link wirklich so abwegig?

So abwegig wie man es mir noch in jüngster Vergangenheit weismachen wollte?

Angesichts einer Presseanfrage an die Staatsanwaltschaft Duisburg wurde Link ja vor wenigen Wochen nochmals befragt, ob er erpresst würde. Was er laut Behörde verneinte.

Doch angesichts der nunmehr fast schon täglich aufpoppenden Skandal-Vorkommnisse und Beschuldigungen sowie Gerüchte ist es fast unmöglich, für mich jedenfalls, diese Annahme nachwievor gänzlich auszuschliessen.

Spätestens mit dem Fall „ehemalige Brotfabrik Overbeck“, den damit zusammenhängenden Vorwürfen von Cyrus Overbeck und dem Bausachverständigen Reiner Hahne aus Oberhausen, hat sich die Erpressung als immer wahrscheinlicher abgezeichnet.

Vor wenigen Stunden erst habe ich ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft veröffentlicht das mir heute Morgen in Kopie zugesandt wurde. Auch diesbezüglich beschleicht mich der Verdacht, dass noch mehr dahintersteckt als ein zweiter DVV-Skandal.

Cyrus Overbeck hatte in seinem DUISTOP-Interview vor etwas mehr als zwei Wochen einen Vergleich erwähnt der eigentlich den Personalchef der Stadt Duisburg in erhebliche Erklärungsnöte bringt. Ebenso den OB.

Doch man schweigt sich aus. Aus purer Verzweiflung habe ich bereits die Personal-Dezernentin angeschrieben.

Hier nochmals der Originalauszug aus dem Vergleich von 2022:

Wahrscheinlich hängt Links anscheinend dauerhaftes Fehlverhalten und Rumgedruckse, um es noch gelinde auszudrücken, mit einem gewissen erpressten Handlungsdruck und Zurückhaltungsdruck zusammen, was er selbst dann wohl als Entschuldigung vorbringen könnte. Nur nützen würde es ihm nichts, denn im Falle einer tatsächlichen Erpressung hätte er diese angesichts seines Amtes sofort den Justizbehörden melden müssen. Laut letzter Info der Staatsanwaltschaft hat er das – wie oben erwähnt – aber abgestritten.

Die Frage ist also, wie hängen möglicherweise all die vielen Fälle sozusagen logisch miteinander zusammen oder sind sie alle lösgelöst voreinander zu betrachten, selbst wenn die handelnden Personen teils die selben in dem ein und dem anderen Fall sind? Wie z.B. Link oder auch Murrack, dessen fragwürdige Rolle im Fall „Gebag“ versuche ich ja auch gerade zu klären.

Seine Rolle müsste übrigens auch im Fall der DVV näher beleuchtet werden. So war und ist er immerhin für die Beiligungsunternehmen und deren Kontrolle zuständig.

Und er ist Stadtkämmerer, überwacht und betreut somit sämtliche monetären Mittel der Stadt.

Link, Murrack und Andich, der Personalchef, haben somit die wesentlichen Zügel über alle und alles in der Hand. Sowohl in der gesamten Verwaltung als auch in den Beteiligungsunternehmen. Okay, in Bezug auf die zahlreichen  städtischen Beteiligungsunternehmen ist Andich wohl weniger involviert – ausser wenn es um sogenannte Stellungswechsel geht, wenn es also Drehtüreffekte gibt, d.h. wenn Leute von der Verwaltung in die Unternehmen und umgekehrt wechseln.

Den sie eigentlich kontrollierenden Stadtrat gibt es nicht, lediglich auf dem Papier, aber ansonsten ist er handzahm. Also könnten diese drei Personen so gut wie schalten und walten wie es ihnen beliebt. Ausgestattet mit dem besten und umfangreichsten Insider-Wissen.

Achja, vergessen wir bei der Betrachtung all dessen nicht wovor kürzlich das BKA warnte. Nämlich vor einer (clan-)kriminellen und rechtsextremen Unterwanderung von Verwaltungen und Justizbehörden.

Meine konkreten Presseanfragen genau dazu wurden bisher weder von Link von von Dr. Greier (Staatsanwaltschaft Duisburg) beantwortet. Da mutet es dann schon sehr befremdlich an, wenn Bundespräsident Walter Steinmeier vorgestern am 3. Oktober davor warnte, dass die Demokratie in Gefahr sei.

Warum bitteschön giessen Link und Dr. Greier dann auch noch mit ihrer Verweigerungshaltung mir gegenüber – uns allen gegenüber – Öl ins Feuer?

Diese Art des Umgangs erzeugt nur noch mehr Unbehagen, Unsicherheit und Vermutungen. Und ganz zum Schluss möchte ich betonen, dass auf keinen Fall ich mit meinen Fragen der „Übeltäter“ bin.

 

DVV-Skandal Nr. 2? Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft: Schwere Vorwürfe gegen OB Sören Link.

Wie heute Mittag bereits kurz und knapp angekündigt, hier nun das anonyme vierseitige Schreiben, das heute bei mir per Post einging. Es handelt sich anscheinend laut Adressfeld um die Kopie einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft Duisburg. Ich gehe beim Verfasser oder der Verfasserin von einem Insider bzw. einer Insiderin aus.

Hätte man mich vorher gefragt, hätte ich geraten es an eine andere Staatsawnaltschaft zu schicken, z.B. an die Essener. Denn mein Zutrauen in die Duisburger tendiert zur Zeit gegen Null. Kürzlich erst wurde meine Strafanzeige gegen Link, Murrack und den Aufsichtsrat der Gebag (inkl. Sagurna) wegen Untreue abgewiesen. Ich hatte sie eingereicht weil es doch ein Unding ist, wenn man dem Ex-Gebag-Boss Wortmeyer auch noch 250.000 EURO hinterherwirft. Vermutlich handelt es sich um Schweigegeld.

Auch in diesem „neuen“ DVV-Fall vermute ich, dass wieder nichts passiert, dass alles verzögert und vielleicht auch verschlampt wird. Tja, so schlecht ist mein Eindruck und der hat sich mit dem neuen Chef Dr. Greier auch nicht gebessert.

Der DVV-Fall weitet sich bereits aus was den bisher bekannten Skandal betrifft. Heute hatte ich bereits berichtet, dass es inzwischen wohl 30 Verdachtsfälle gibt, nachdem es kürzlich noch hiess es handele sich um acht Fälle.

Auch hatte ich vermutet, dass die Ex-DVV-Bosse Wittig und Prasch eventuell absichtlich und mit Vorsatz abgesägt worden sein könnten – eventuell um für Marcus Vunic Platz zu schaffen – allem Anschein ein besonders Vertrauter Links.

Meine Zweifel an ECHTer Absicht aufzuklären wird auch dadurch genährt, weil ich schon vor etlichen Wochen ein Konvolut an Hinweisen auf einen octeo-Skandal an die Staatsanwaltschaft weiterreichte. Zurück kam nichts und ich kann auch nicht erkennen, dass in der Sache octeo irgenwas im Gange ist. Bei octeo geht es um den Verdacht, dass ein Umsatzkarussell mit drei weiteren Firmen intern eingerichtet wurde um daraus Bonus-Zahlungen abzuleiten.

Bei dem Schreiben welches mir heute zuging geht es übrigens nicht um die auch schon von der WAZ hinreichend thematisierten Fälle von möglicher krimineller Energie und Korruption, sondern um ganz andere Sachverhalte.

Aber ebenso schwerwiegende.

Ich habe ausser Links Namen und jenen der von ihm beauftragten Kanzlein alle weiteren Namen unkenntlich gemacht. Trotzdem dürften sich einige Leutchen einen Reim darauf machen können und erahnen um wenn es sich handelt.

Das kann ich auch nicht verhindern. Insofern nehme ich in Kauf, dass dem so ist, verweise aber trotz alledem darauf, dass es keine Vorverurteilungen geben sollte und dass nachwievor für alle die Unschuldsvermutung gilt.

Ich könnte, dass gehört angeblich zum Handwerkszeug eines angeblich guten Journalisten, die Beteiligten vorab mit den Vorwürfen konfrontieren, doch diese antworten mir sowieso nicht – dies ist schon seit fast neun Jahren so.

Würde ich mich an die Journalisten-Ehre halten und an Qualitäts-Kodizes halten, denen ich nie zugestimmt habe, dann würden Sie alle von dem nichts erfahren – oder erst dann in abgeschwächter Form wenn alles irgendwie vorbei ist und teils wieder unter die Teppiche gekehrt wurde.

Okay, hier nun das besagte Schreiben, das ich 1:1 und ohne Unkenntlichmachungen an alle wichtige Justiz-Organe senden werde – vor allem auch an solche zu denen der OB hoffentlich keine guten Verbindungen hat.

 

Ich veröffentliche dieses Schreiben auch deshalb, weil es alle meine bisherigen Vermutungen über die vielen Mauscheleien in der Verwaltung, aber auch in Beteiligungsfirmen zumindest teilweise bestätigt. Vor allem aber meine Vermutungen zur Rolle von Sören Link. Allein beim Thema Sponsoring fallen mir sofort die Geldgeberrunden für den MSV ein, zudem wurde kürzlich erst ein weitere enger Vertrauter Links neuer MSV-Vereinspräsident.

Wenn man dann noch Fälle wie wfbm, Gebag oder auch beispielsweise jenen vom Künstler Cyrus Overbeck dazuzählt, die Liste ist schier endlos, da sie sich auch in abertausenden unbeantworteten Pressefragen von mir wiederspiegelt, dann ist das was Link angerichtet hat kaum zu summieren und zu beziffern.

Der Mann muss ‚raus aus dem Rathaus, er muss sofort seinen Job verlieren und vor Gericht gestellt werden! Und all seine willigen Helferlein und Hilfswilligen dürfen nicht verschont bleiben. Was mit den vollversagenden Stadträten passiert, sei vorerst dahingestellt. Es mag welche geben die vollkommen ahnungslos sind, aber jene die in Aufsichtsräten sitzen sollten sich warm anziehen müssen.

Fazit:

Sie merken, ich gehe davon aus, dass all die Vorwürfe in dem obigen Schreiben  zutreffend sind. Und bitte lassen Sie sich von dem teils niedrigen Niveau und den niedrigen Beweggründen nicht täuschen. Manche Leute fühlen sich in Machtpositionen äussert wohl weil sie sonst nicht wissen wie sie ihre Gelüste inkl. ihre Triebe ausleben sollen.

Achja, immer wieder fällt mein Blick auf diese kleine Quittung mit der alles was DUISTOP betrifft auch irgendwie begann.

Erneutes UPDATE zur DVV-Affäre: Die Zahl der Verdächtigen und Beschuldigten weitet sich massiv aus.

Nach Recherchen der WAZ soll ein Insider den von der Stadt beauftragten Anwaltskanzleien bisher rund 30 Personen und Verdachtsfälle genannt haben. Vor kurzem war noch von acht Personen die Rede. Es handelt sich angeblich um Verträge, bei denen nach Einschätzung des Insiders, einer ehemaligen Führungskraft, Compliance-Verstöße und Unregelmäßigkeiten bei der Vergütung vorliegen könnten.

Diese hohe Zahl soll bei einigen Aufsichtsratsmitgliedern schlimmste Befürchtungen übertroffen haben. Achja, ich glaube stattdessen, dass sie befürchten demnächst selbst in den Fokus der Ermittlungen zu geraten. Denn nachwievor wird der Aufsichtsrat, allen voran der Vorsitzende Sören Link, im Nebenberuf auch noch OB von Duisburg, irgendwie total verschont.

Nun ist nicht ausgeschlossen, dass bei der DVV noch deutlich mehr Mitarbeitende rechtswidrig überbezahlt wurden und werden als bisher bekannt

Wundert es mich? Nein.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article413316731/dvv-gehaltsaffaere-kronzeuge-packt-aus-und-liefert-rund-30-verdachtsfaelle.html

Das Ganze bekommt aber einen noch viel extremeren Drive. So habe ich heute einen vierseitigen Brief erhalten (abgeschickt am 1.10.2026 – vermutlich von einem Insider oder einer Insiderin) in dem noch ganz andere Anschuldigungen auftauchen, diese betreffen vor allem auch Sören Link.

Dieser Brief ist an die Staatsanwaltschaft Duisburg gerichtet, von der ich nun erwarte, dass sie den Inhalt sehr ernst nimmt. Vor allem weil zu erwarten ist, dass Unterlagen vernichtet und Aussagen abgestimmt werden. Darin wird u.a. auch deutlich wie sehr der Fokus eigentlich auf Link liegen sollte, aber wohl auch auf den derzeitigen DVV-Chef Marcus Vunic.

Auch auf die Rolle der von Link eingeschaltenen Anwaltskanzleien fällt dabei mehr Schatten als Licht.

Ebenso wird meine Frage von letztens drängender: Wurden die zwei bisherigen DVV-Vorstände Wittig und Prasch bewusst und gezielt sozusagen „aus dem Spiel genommen“?

Es bleibt also spannend, heute Abend gibt es mehr. Ich muss den Brief erstmal sacken lassen und auswerten. Ich will ihn aber niemandem vorenthalten, wenngleich ich Teile davon unkenntlich machen muss.

Er wird aber 1:1 mit allen Klarnamen an all jene geschickt die nun an der Reihe sind den Duisburger Sumpf endlich trocken zu legen. Zum Beispiel an die Polizei und an benachbarte Staatsanwaltschaften inklusive der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf.

Und noch etwas, da ja nachwievor nicht wenige glauben ich oder z.B. auch der Künstler Cyrus Overbeck würden sich viele Vorwürfe nur ausdenken.

Am Fall „Overbeck und der ehemaligen Brotfabrik Overbeck“ wird, und deshalb habe ich diesen Fall in den letzten Wochen so dermassen prominent behandelt, die ganze Bandbreite des Unrechtshandelns der Stadt und vor allem von Link an der Spitze deutlich – und zwar sehr konkret.

Link gelang es bisher immer irgendwie so zu tun als ob er bei Mißständen nie von irgendetwas gewusst hat. Dafür heimst er aber gerne die Lorbeeren ein, wenn es solche denn überhaupt noch gibt.

Die Mißstände müssen endlich beseitigt werden. Im Falle Overbeck zur Zeit ganz konkret die unsägliche Drangsalierung in Sachen Brandschutz seitens der Stadt. Ich berichtete bereits.

Vor allem sind auch die Stadtratsmitglieder gefordert endlich mal das Maul aufzumachen und Rückgrat zu zeigen.

Duisburg ist ECHT zukunftslos, wenn es so weitergeht wie bisher.

 

Presseanfrage an Kerstin Wittmeier – Dezernentin, Beigeordnete der Stadt Duisburg für Personal

Kerstin Wittmeier ist Beigeordnete für Personal, Verwaltungsmanagement und Zentrale Services bei der Stadt Duisburg. Sie wurde 1965 in Flensburg geboren und machte 1984 das Abitur. Nach dem Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen beendete sie 1994 den Vorbereitungsdienst für die höhere Verwaltungslaufbahn beim Land NRW und begann bei der Bezirksregierung Arnsberg als Leiterin der Aus- und Fortbildung in den Verwaltungsdienst.

Die Wasserschutzpolizei brachte sie 1997 sozusagen nach Duisburg. Nach einer weiteren beruflichen Station bei der Bezirksregierung Düsseldorf als Hauptdezernentin für Organisation und Behördensteuerung und danach für den Aufbau der Hafensicherheitsbehörde NRW, übernahm sie 2008 die Abteilungsleitung für Zentrale Aufgaben beim Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste im Duisburger Innenhafen. 2010 wechselte sie als Polizeipräsidentin nach Oberhausen bevor sie 2015 in gleicher Funktion nach Bochum ging.

Seit Mai 2019 ist sie in Duisburg als Dezernentin für Personal, Verwaltungsmanagement und Zentrale Services der Stadt Duisburg tätig.

Sie ist verheiratet und hat drei Kinder.

Tja, für meine Presseanfrage just genau die Vita die ich brauche und die absolut Sinn macht.

OB Sören Link will die darin enthaltenen Fragen anscheinend partout nicht beantworten, dabei haben sie doch jüngst erst an verstärkter Berechtigung gewonnen. Ganz besonders in bezug auf Duisburg.

Denn im Zusammenhang mit einer Razzia im Rocker-Milieu, koordiniert von der hiesigen Staatsanwaltschaft, wurden u.a. auch laut Presseberichten anderer Medien, drei Mitarbeitende der Stadtverwaltung (vermutlich beim Ordnungsamt tätig) sozusagen „hops“ genommen.

Ich gehe davon aus die Drei haben brauchbare Infos an die Rocker durchgestochen.

Und: Der Personalchef der Stadtverwaltung, Rachid Andich, wurde genau vor zwei Wochen erstmalig öffentlich, obwohl der Gerichtsvergleich schon über vier Jahre alt ist, als vermutlich ‚clan-kriminell‘ bezeichnet. Cyrus Overbeck, ein über Duisburgs Grenzen hinaus bekannter Künstler, hatte 2022 den Vergleich erstritten.

Andich und sein Anwalt möchten die Sache nun am liebsten rückabgewickelt, ausgemerzt oder korrigiert haben. Overbeck bleibt bei seiner Ansicht von 2022.

Ganz ehrlich, ich habe kein gutes Gefühl bei all den Vorkommnissen (plus Gebag, DVV, …), dass Link die Stadt noch im Griff hat, im positiven Sinne. Im negativen Sinne hat er sie (inkl. Stadtrat) leider wohl im Griff. Im Würgegriff.

 

Guten Abend Frau Wittmeier,

nachfolgend meine Pressefragen zu den Themenkomplexen OK (Organisierte Kriminalität) und Unterwanderung der bzw. Einwanderung in die Verwaltung sowie Ihren Kampf gegen Rechts:

(1) Im neuen BKA-Lagebericht ist von einer Unterwanderung der Verwaltung durch kriminelle / Clan-Kriminelle die Rede. Wie beurteilen Sie die derzeitige Lage in Duisburg?

(2) Was unternehmen Sie bzw. die Verwaltung konkret zur Vorbeugung und Verhinderung sowie zum Aufspüren in Bezug auf die Verwaltung aber auch in bezug auf die Beteiligungsgesellschaften?

(3) Könnten niederschwellige Jobangebote wie z.B. beim SAD des Ordnungsamtes oder bei octeo usw. eine Einstiegsöffung sein?

(4) Gibt es bereits aufgedeckte Fälle und wenn ja wieviele (seit 2016) und was wurde dann unternommen – Entlassungen, Versetzungen, Strafanzeigen, …?

(5) Wenn ja unter (4) wie wurden die Fälle entdeckt und welche Delikte wurden dabei sichtbar?

(6) Was unternehmen Sie bzw. die Verwaltung aktuell in bezug auf den sogenannten Kampf gegen Rechts – also auch gegen die Einwanderung von Rechtsextremen ins Rathaus oder auch in die Beteiligungsgesellschaften?

(7) Gibt es eine interne Richtlinie oder Anweisung im Umgang mit rechtsextremen Personen oder Verdachtspersonen inkl. eine Beschreibung was genau darunter zu verstehen ist?

(8) Gibt es bereits konkrete Fälle und wenn ja wieviele (seit 2016) und was wurde dann unternommen – Entlassungen, Versetzungen, Strafanzeigen, …?

(9) Ich habe Informationen, dass es diesbzgl. eine neue Aufgabe für Johannes Pflug geben soll. Der angeblich sich mit der Thematik beschäftigen soll. Ist das korrekt oder eine Falschinformation?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

Redaktionsleitung

Presseanfrage an die Sparkasse Duisburg zur Rolle von Dr. Bonn im Fall „GEBAG“

Guten Abend Herr Groß,

ich recherchiere zum Fall GEBAG sowie zur Rolle der Stadt Duisburg und des städtischen Beteiligungsmanagements – verantwortlich Martin Murrack.

Laut meiner Recherchen ergeben sich aus öffentlich zugänglichen Unterlagen mehrere Fragen zur Verantwortungs- und Informationsstruktur zwischen GEBAG, Stadt Duisburg sowie der Sparkasse Duisburg.

Weiter unten deshalb ein Fragen-Katalog zur Ihrer Kenntnisnahme, den ich bereits an die Stadt versandt habe. Darin enthalten sind gleichzeitig jene Fragen die ich hiermit an Sie bzw. die Sparkasse stelle. Sie sind mit der Ziffer 6. von a. bis f. versehen.

Zudem möchte ich Sie nochmals an die seit dem 14. September weiterhin offene und unbeantwortete Presseanfrage bzgl. eines Millionen-Kredits und der möglichen Einflussnahme des OB auf dessen Vergabe erinnern.

Und ich habe zusätzliche die folgende Frage ausserhalb des Falls „GEBAG“:

So möchte ich gerne wissen wie das Unternehmen Sparkasse damit umginge, wenn über den Personal-Chef des Instituts von einer dritten Person verbreitet werde dürfte – offiziell richterlich bestätigt – dass er ‚clan-kriminell‘ sei?

Nun zu den Fragen in Sachen „GEBAG“. Bitte beachten Sie die Fragen 6.a. – 6.f. die Dr. Bonn konkret betreffen.

Die GEBAG weist für 2024 einen Jahresfehlbetrag von rund 79 Mio. Euro aus. Gleichzeitig waren bereits zuvor erhebliche Investitionen, Fremdfinanzierungen und kommunale Absicherungen mit den bekannt großen Flächenentwicklungsprojekten verbunden.

Vor diesem Hintergrund bitte ich um konkrete Beantwortung folgender Fragen:

1. Martin Murrack und die GEBAG

1.a. Welche konkreten Kontroll- und Informationsrechte hatte bzw. hat Martin Murrack als zuständiger Dezernent für Finanzen und Beteiligungen gegenüber der GEBAG?

1.b. Welche regelmäßigen Finanz-, Risiko- und Liquiditätsberichte erhielt Murrack bzw. das Beteiligungsmanagement in den Jahren 2022, 2023 und 2024?

1.c. Wann wurde die Stadt erstmals auf mögliche Probleme bei der Bewertung der Grundstücke bzw. der Wirtschaftlichkeit der großen Flächenentwicklungsprojekte hingewiesen?

1.d. Welche konkreten Bedenken bestanden bereits vor der Abberufung des damaligen Geschäftsführers Bernd Wortmeyer Ende 2024?

1.e. Murrack erklärte im Zusammenhang mit der GEBAG-Krise, bereits wesentlich früher seien Fragen und Befürchtungen gegenüber Wortmeyer geäußert worden. Wann genau war das, wer äusserte diese Fragen und Befürchtungen und was besagten diese konkret?

1.f. Welche Antworten erhielt die Stadt bzw. das Beteiligungsdezernat seinerzeit von der Gebag und wurde sie überhaupt damit konfrontiert?

1.g. Welche konkreten Maßnahmen leitete Murrack bzw. das Beteiligungsdezernat aufgrund dessen ein?

2. Die Wertberichtigungen

2.a. Wann erkannte die Stadt erstmals, dass die bei der GEBAG bzw. GEBAG FE bilanzierten Grundstückswerte womöglich erheblich über den wirtschaftlich erzielbaren Werten lagen?

2.b. Warum wurden die entsprechenden Risiken vor der späteren Neubewertung nicht früher erkannt?

2.c. Welche Informationen lagen dem Beteiligungsdezernat vor, bevor die späteren Wertberichtigungen von rund 90 Mio. Euro vorgenommen wurden?

2.d. Welche Verantwortung sieht die Stadt bei Geschäftsführung, Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfung und Beteiligungsmanagement jeweils für die verspätete Erkennung dieser Risiken?

3. Finanzierung der GEBAG

3.a. Welche Banken finanzierten die GEBAG und insbesondere die GEBAG Flächenentwicklungsgesellschaft in den Jahren 2019 bis 2024?

Bitte nennen Sie – soweit rechtlich möglich – für jedes Kreditinstitut Kreditvolumen, Abschlussjahr, Laufzeit, finanziertes Projekt und gegebenenfalls kommunale Sicherheiten bzw. Bürgschaften.

3.b. Welche Finanzierungen betrafen konkret 6-Seen-Wedau, Duisburger Dünen und Technologiequartier Wedau?

3.c. Gab es 2023 oder 2024 Kreditprolongationen, zusätzliche Sicherheiten, Covenants, Nachbesicherungsverlangen, Tilgungsaussetzungen oder andere Anzeichen dafür, dass finanzierende Banken die wirtschaftliche Situation der GEBAG kritischer einschätzten?

3.d. Haben Banken die GEBAG oder die Stadt Duisburg vor Oktober 2024 auf Liquiditäts-, Bewertungs- oder Finanzierungsrisiken hingewiesen?

3.e. Falls ja: Wann, gegenüber wem und mit welchem Inhalt?

4. Sparkasse Duisburg

Besonders klärungsbedürftig ist die Rolle der Sparkasse Duisburg.

Die Sparkasse Duisburg steht über den Sparkassenzweckverband in kommunaler Trägerschaft. Martin Murrack ist Verbandsvorsteher dieses Zweckverbands.

Zudem bestand bzw. besteht eine personelle Verbindung zwischen der Sparkasse Duisburg und der GEBAG. Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Duisburg, Dr. Joachim Bonn, war gemäß GEBAG-Unterlagen Mitglied eines GEBAG-Ausschusses, der sich unter anderem mit bedeutenden Geschäftsvorfällen und Finanzfragen befasste.

4.a. War die Sparkasse Duisburg Kreditgeberin der GEBAG oder der GEBAG FE?

4.b. Wenn ja: Welche Kreditvolumina bestanden 2022, 2023 und 2024?

4.c. Welche konkreten Projekte wurden von der Sparkasse finanziert?

4.d. Hat die Sparkasse Duisburg der GEBAG oder der Stadt Duisburg vor der Krise gegenüber Bedenken hinsichtlich der finanziellen Situation, der Grundstückswerte oder der Projektfinanzierungen geäußert?

4.e. Falls ja: Wann wurden diese Bedenken geäußert und an wen wurden sie übermittelt?

5. Martin Murrack und die Sparkasse

5.a. Welche konkreten Aufgaben und Befugnisse hat Martin Murrack als Verbandsvorsteher des Sparkassenzweckverbands?

5.b. Erhält Murrack in dieser Funktion Informationen über einzelne Kreditengagements der Sparkasse Duisburg?

5.c. War Murrack in irgendeiner Funktion an Gesprächen, Entscheidungen oder Abstimmungen über Finanzierungen der GEBAG durch die Sparkasse Duisburg beteiligt?

5.d. Hat Murrack Kenntnis von einer etwaigen kritischen Einschätzung der Sparkasse zur wirtschaftlichen Lage der GEBAG erhalten?

5.e. Falls ja: Wann und in welcher Funktion?

5.f. Welche organisatorischen Vorkehrungen bestehen, um mögliche Interessenkollisionen zwischen Murracks Funktion als Stadtkämmerer/Beteiligungsdezernent und seiner Funktion als Verbandsvorsteher des Sparkassenzweckverbands auszuschließen?

6. Dr. Joachim Bonn und die Gebag

6.a. In welchen Jahren war Dr. Bonn Mitglied eines GEBAG-Aufsichtsrats bzw. Aufsichtsratsausschusses bzw. Ausschusses?

6.b. Welche Funktion hatte er dort jeweils?

6.c. Bestand während seiner Tätigkeit in den GEBAG-Gremien gleichzeitig eine Kredit- oder sonstige Geschäftsbeziehung zwischen Sparkasse Duisburg und GEBAG?

6.d. Wurde aufgrund dieser Doppelrolle jemals ein möglicher Interessenkonflikt geprüft?

6.e. Falls ja, durch wen und mit welchem Ergebnis?

6.f. Musste bzw. muss sich Dr. Bonn bei bestimmten Beratungen oder Entscheidungen des GEBAG-Aufsichtsrats wegen möglicher Interessenkonflikte enthalten?

7. Der Informationsfluss

Für mich ist insbesondere folgende zeitliche Abfolge von Interesse:

7.a. Welche Risiken waren der GEBAG selbst bekannt?

7.b. Welche Risiken waren dem GEBAG-Aufsichtsrat bekannt?

7.c. Welche Risiken waren der Sparkasse Duisburg bekannt?

7.d. Welche Risiken waren dem Beteiligungsdezernat bekannt?

7.e. Welche Risiken waren Martin Murrack persönlich bekannt?

7.f. Wann wurde jeweils der Oberbürgermeister informiert?

7.g. Wann wurde der Rat informiert?

Ich bitte daher um eine chronologische Darstellung für die Jahre 2022, 2023 und 2024, aus der hervorgeht, wann wesentliche finanzielle oder wirtschaftliche Risiken der GEBAG erstmals erkannt und an die jeweils zuständigen Stellen kommuniziert wurden.

8. Die Konsequenzen

8.a. Welche konkreten Konsequenzen zieht die Stadt aus der GEBAG-Krise für ihr Beteiligungscontrolling?

8.b. Wird die Stadt künftig die Beteiligungssteuerung organisatorisch stärker von den Aufsichtsräten der Beteiligungsgesellschaften trennen?

8.c. Welche zusätzlichen Kontroll- und Frühwarnsysteme wurden seit 2024 eingeführt?

8.d. Ist eine unabhängige Untersuchung der Informations- und Kontrollprozesse zwischen GEBAG, Beteiligungsdezernat, Stadtspitze und finanzierenden Banken vorgesehen?

Ich bitte ausdrücklich darum, die Fragen möglichst konkret mit Daten, Zeitpunkten, Beträgen und den jeweils beteiligten Funktionen zu beantworten.

Sollten einzelne Informationen aus Gründen des Bank-, Gesellschafts- oder Datenschutzrechts nicht veröffentlicht werden können, bitte ich um Mitteilung, welche konkrete Information nicht beantwortet werden kann und auf welcher Rechtsgrundlage.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Redaktionsleitung

 

UPDATE zur DVV-Affäre: Wurden die Beschuldigungen gegen Wittig und Prasch konstruiert?

Wenn ja, warum? Wollte und will man sie einfach und schnell loswerden, ohne ihnen Abfindungen zahlen zu müssen?

Der Fall nochmals (Stand heute) übersichtlich in zehn Sätzen:

Die DVV wirft den ehemaligen Geschäftsführern Marcus Wittig und Axel Prasch Untreue und die Begünstigung von Betriebsratsmitgliedern vor.

Gegen beide wurden erneut Kündigungen ausgesprochen, außerdem plant die DVV Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe.

Wittig weist die Vorwürfe zurück und will sich mit allen rechtlichen Mitteln gegen die Kündigung und mögliche Schadensersatzforderungen wehren.

Seine Anwälte erklären, dass die beanstandeten Verträge von zuständigen Fachabteilungen vorbereitet und mit den jeweiligen Gremien abgestimmt worden seien.

Sie kritisieren außerdem, dass Wittig nur begrenzt Gelegenheit bekommen habe, die Vorgänge umfassend zu erklären, und ihm wichtige Unterlagen gefehlt hätten.

Wittigs Anwälte betonen, dass viele der untersuchten Vorgänge bereits mehrere Jahre oder sogar mehr als zehn Jahre zurückliegen.

Auch Axel Prasch weist die Vorwürfe zurück und kritisiert, dass ihm der Zwischenbericht der DVV bislang nicht vorliege.

Praschs Anwalt fordert eine vollständige und abschließende Aufklärung der Vorwürfe, bevor Zwischenergebnisse öffentlich gemacht werden.

Wittig und Prasch waren bereits im Februar fristlos entlassen worden, wobei ihnen unter anderem vorgeworfen wurde, eine interne Untersuchung behindert und Beweismaterial beseitigen lassen zu haben.

Gegen Prasch gab es zusätzlich eine Kündigung wegen einer umstrittenen Gehaltserhöhung eines Mitarbeiters von rund 140.000 auf mehr als 240.000 Euro.

Inzwischen vermeldet ganz aktuell die WAZ, dass sich nach Prasch nun auch Wittig erstmals geäussert habe, zuvor war von ihm zur Sache nichts zu vernehmen. Richtigerweise: Es haben sich seine Rechtsvertreter geäussert.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article413318863/neue-vorwuerfe-in-der-dvv-affaere-jetzt-reagiert-erstmals-ex-boss-wittig.html

Dafür gibt es andere neue News, rund um zwei Frauen die angeblich bezahlt wurden aber nie gearbeitet haben sollen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article413314868/dvv-affaere-zwei-angestellte-bekamen-jahrelang-geld-ohne-zu-arbeiten.html

Okay, die Affäre weitet sich also, wie ich letztens schon berichtete auf weitere Personen aus. Und immer wieder kommen dabei Beziehungen zum DVV-Betriebsrat ins Spiel.

Was diese möglichen Schein-Beschäftigungen betrifft ist es übrigens nicht das erste Mal, dass mir solche Vorwürfe und Hinweise begegnen, auch und eigentlich vor allem im Zusammenhang mit der Stadtverwaltung.

Und in dieser Beziehung wird es nun besonders interessant  bzw. ich werde diesbezüglich ganz besonders hellhörig. Mir fällt nämlich sofort eine ganz besondere Personalie ein die seit ein paar Monaten im Fokus meiner redaktionellen Recherchen steht. Mehr kann ich dazu bislang allerdings nicht schreiben. Aufmerksame LeserInnen haben aber sicherlich einen Verdacht um wen es sich handeln könnte. Link ist es nicht.

Tja, und wenn ich schon mal bei ihm bin, wie steht’s um den Ermittlungsfokus den man mal auf den OB richten sollte? Die WAZ jedenfalls klammert ihn so gut wie immer aus, wenn vom DVV-Skandal die Rede ist.

Ich erinnere nur daran, was ich letztens bereits deutlich an mahnte:

Der Fisch stinkt vom KOBF.

Inwieweit die Ermittlungsbehörden, allen voran die Duisburger Staatsanwaltschaft, jeweils mit angezogener Bremse unterwegs sind, vermag ich nur zu spekulieren. Wahrscheinlich reicht aber schon der letzte Satz aus um herauszulesen was ich vermute.

Wie sagte doch Oberstaatsanwältin Devrim Ermis sinngemäß in privat vertraulicher Runde 2025 so schön – allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang, was man ihr hier zugute halten muss:

„Link hat von alldem nicht gewusst.“

Sorry, aber der Mann ist und war AR-Vorstand bei der DVV und wenn wir den Ermis-Spruch mal auf den DVV-Fall anwenden (den sie nicht meinte) dann müssen wir doch konstatieren:

Der Mann weiss aber aber ganz schön wenig, was kriegt er denn überhaupt mit und wozu ist er überhaupt brauchbar?

Meine Antwort ist da eindeutig, schon seit Jahren.

Achja, auffällig in Sachen Link ist auch weiterhin die pure Zurückhaltung der Stadtratsmitglieder. Okay, einige hängen eventuell irgendwie mit drin, in den Affären, aber doch hoffentlich nicht alle? Ebenso auffällig ist, dass Link mit Marcus Vunic inzwischen an der Spitze der DVV alleinherrschend sozusagen jemanden aus seinem Stall inthroniert hat.

Broska wird MSV-Präsident, Blumenthal wird Dezernent – anscheinend werden besonders Getreue plaziert. Bitte komme mir niemand mit dem Einwand, dass beide gewählt wurden.

 

Komm‘ wir gründen die Arschkriech-Fraktion! König von Duisburg.

Ach, die gibt es schon, bestehend aus etlichen oder sogar sämtlichen Stadtratsmitgliedern in Duisburg? Wie kann das sein und wem kriechen sie denn in den Allerwertesten?

Ich würde sagen, dem OB und seinen unfähigsten Mannen die in dieser Stadt locker alles machen können und dürfen ohne das auch nur irgendjemand aus dem Rat wirksam und nachhaltig das Maul aufmacht.

Haushaltsloch? Kein Problem. Job-Versprechen nicht einlösbar? Kein Problem? Skandale bei Gebag, DVV, …? Kein Problem. Stadiondach-Sanierung? Kein Problem. Aushöhlung bis Abschaffung von Kunst und Kultur? Kein Problem. An dieser Stelle ein kleiner Einschub der für ein bißchen Hoffung sorgt, weil mir besonders das Thema Kunst und Kultur sehr am Herzen liegt und weil ich ja auch die Kunst- und Kulturschaffenden oft für ihre elende Zurückhaltung kritisiere. So hat z.B. im Frühjahr diesen Jahres in einer Kulturausschuss-Sitzung das CDU-Mitglied Frank Heidenreich deutlich klar gemacht wie abfällig seiner Ansicht nach seitens der Stadt-Verantwortlichen, die alle nicht erschienen, mit der Kultur umgesprungen wird. Nur die Grünen schlossen sich ihm an. Mehr davon, lauter, deutlicher und öfter!

Und das Neueste was ich gestern hörte, Sören Link soll verlangt haben, dass niemand das Sparprogramm was am letzten Montag im Rat vorgestellt wurde und noch verabschiedet werden muss, irgendwie und sei es auch nur ansatzweise kritisieren darf.

Vermutlich auch dies kein Problem. Die Stadtratsmitglieder mucken nicht auf, sondern halten die Fresse und kriechen dem OBermax somit hintenrein.

Das Ganze will ich auch deutlich machen am Fall von Rachid Andich, dem Personalchef der Verwaltung, ehemals Chauffeur von Ex-OB Adolf Sauerland, dann Controller …

Er darf seit über vier Jahren vom Künstler Cyrus Overbeck gerichtlich bestätigt u.a. als ‚vermutlich clan-kriminell‘ bezeichnet werden.

Dies hatte Overbeck erstmals am vorletzten Wochenende in einem DUISTOP-Interview öffentlich gemacht. Und, hat irgendein Stadtrat mal bei Link nachgefragt was da los ist? Wohl eher nicht.

Hat Link sich mal dazu geäussert, Andich in Schutz genommen o.ä.? Auch nicht. Das ist dann wohl die Methode „Wenn wir alle schweigen, ist da nix.“.

Also Fresse halten, so lautet wohl die Parole von Link, der alle folgen.

Andich selbst hat, wie ich gestern bereits berichtete, seinen Anwalt damit beauftragt das Landgericht anzuschreiben, um Overbecks Möglichkeiten die Behauptung weiter zu verbreiten künftig zu unterbinden. Ob ihm das gelingt sei mal dahingestellt. Overbeck hat zumindest bereits reagiert und seinerseits das Landgericht sozusagen mit einer Gegendarstellung versorgt. Er bleibt bei seiner Meinung über Andich.

Ich habe derweil überlegt ob ich eigentlich auch behaupten darf, dass Andich ‚vermutlich clan-kriminell‘ ist? Und ob somit eigentlich wir alle dies behaupten dürfen. Eine Antwort darauf habe ich allerdings noch nicht.

Link sollte sich seinerseits mal dringend überlegen wie er damit umgeht, denn  schließlich fangen jedes Jahr zig junge Leute bei der Stadt an und könnten sich nun wundern, wer da möglicherweise beim Personal zuoberst verantwortlich zeichnet. Image von Duisburg? Scheiss egal.

Konzern Duisburg? Auch egal. Denn ganz ehrlich, in keinem ECHTen Konzern der ernst genommen werden möchte würde so ein Fall weggeschwiegen.

Hat Link eigentlich auch die WAZ und Co. im Griff?

Andich selbst hat sich mit der erneuten Verpflichtung des Anwalts der ihm die Sache irgendwie eingebrockt hat, weil er wohl nicht aufmerksam genug war das Ganze bereits vor über vier Jahren zu „korrigieren“, nicht unbedingt einen Gefallen getan.

So habe ich ein interessantes Mail, dass Monate später von Andichs Anwalt an Overbecks Anwältin geschickt wurde – in bezug auf eine andere Sache. Darin gibt Andichs Anwalt preis was er generell von Overbeck hält.

UPPS, allem Anschein nach nur das Beste.  Aber lesen Sie selbst!

 

Cyrus Overbeck freute sich darüber und freut sich heute umsomehr. Vor allem weil alles so unglaublich lächerlich ist was nun nach vier Jahren vorgetragen wird.

Weniger lächerlich sind dagegen die nachwievor nicht endenden Quälereien und Drangsalierungen aus Links Rathaus in Bezug auf den Brandschutz in Overbecks Atelier.

Letztens berichtete ich noch, dass er nach Jahren endlich eine Bescheinigung erhielt, dass mit dem Brandschutz alles in Ordnung sei. Nun geht die Tortur aber doch weiter und er wird erneut mit Forderungen seitens der Stadt konfrontiert die auf reine Schikane hindeuten.

Dies sieht auch sein Baugutachter so und hat die aus seiner Sicht wesentlichen Kritikpunkte der Stadt scharf zurückgewiesen. In einem Brandschutzgutachten einer von der Stadt Duisburg beauftragten Gutachterin stehen angeblich Vorgaben die sonst von keinem vergleichbar Betroffenen verlangt werden. Zudem liegt Overbeck das Gutachten noch nicht einmal in Gänze vor, obwohl er es bereits bezahlen musste.

Ich wette mal auch zu solchen Vorgängen schweigen Stadtratsmitglieder lieber.

Schlussfrage:

Wozu brauchen wir die Ratsleute eigentlich und sollten wir Link demnächst nicht gleich zum König von Duisburg wählen?

Ähhh, krönen?

 

 

In eigener Sache: DUISTOP-Zugriffe nochmals gesteigert

Mein Traum ist es irgendwann die durchschnittliche Zahl von 50.000 Zugriffe pro Beitrag zu ereichen und zu halten. Doch davon bin ich noch relativ weit entfernt. Wenngleich die neuesten von mir selbst im September durchgeführten Zugriffsmessungen ziemlich erfreulich sind. Erstmals überschritt ein Beitrag die 60.000er-Grenze. Im Schnitt wird jeder Beitrag zur Zeit, also Stand September, fast 40.000mal aufgerufen. Bots etc. sind dabei schon rausgerechnet.  Ob die Beiträge gelesen und verstanden werden messe ich nicht.

Diese Zahlen sind inoffiziell und von keinem offiziellen Mess-Tool validiert. Insofern muss man mir glauben oder lässt es sein.

Prinzipiell bin ich nicht auf hohe Klickzahlen fixiert, sondern bin froh wenn ich die „richtigen und wichtigen“ Leute erreiche.

Trotzdem, 50.000 Zugriffe pro Beitrag im Schnitt wäre schon ECHT super. Vor allem weil es nachwievor keinerlei Aggregationen mit Social Media(SM) gibt und ich so gut wie nie Werbung gemacht habe. SM-Präsenzen lehne ich in bezug auf DUISTOP nachwievor grundsätzlich ab, u.a weil ich Nutzungsrechte abtreten müsste.

Bisher wurde übrigens jeder Beitrag von mir selbst verfasst oder ich weise aus wenn ein Beitrag von einer anderen Person erstellt wurde. KI benutze ich nachwievor nicht zu Erstellung, wohl aber zur Recherche.

Meine Messungen führe ich regelmässig alle zwei bis drei Monate durch.

 

Das OB wird erpresst, lesen Sie „nicht“ weiter!

Tja, in der Überschrift sind mindestens zwei Worte die dazu führen werden, dass Sie der ebenso enthaltenen Aufforderung nicht folgen.

Okay, Sie haben es so gewollt, denn nun kommt ein Beitrag über die Wichtigkeit von einzelnen Worten bzw. einem einzelnen Wort. Das ist zum Beispiel entscheidend bei Gesetzen die verabschiedet werden oder bei Versprechen die gemacht werden. Letztens fordert mich jemand auf etwas „dringend“ richtig zu stellen. Grüsse gehen nach Norddeutschland, genauer gesagt nach Esens.

Nun, „dringend“ ist relativ. Wenn ich zum Kapitän eines 30.000 Container fassenden Schiffs „dringend“ sage und damit meine eine 180 Grad Wende zu vollziehen, dann … Sie wissen schon … kann es dauern.

Ich komme zum Punkt. Nach dem Interview mit dem Künstler Cyrus Overbeck am vorletzten Sonntag auf DUISTOP veröffentlicht, hat sich so einiges getan. Meistens hinter den Kulissen und dies kann von mir auch aus verschiedenen Gründen gar nicht alles hier präsentiert und aufgearbeitet werden – allein schon aus Zeitmangel aber auch aus … ich nenne es mal „journalistisch strategischer“ Hinsicht.

Das was nun kommt greife ich allerdings gerne auf, vor allem weil es dabei nicht um irgendjemand geht, sondern um den Personalchef der Stadt Duisburg Rachid Andich.

Der hat nämlich seinen Anwalt ganz akut beauftragt einen vor über vier Jahren von einem Gericht und einem Richter bestätigten Vergleich sozusagen „richtig zu stellen“.

Und dabei kommt es genau auf ein einziges Wort an, es lautet:

„nicht“

Um das Ganze zu verstehen hier nochmals das was Cyrus Overbeck im Interview zum Besten gab, just die Person Andich betreffend, nachdem ich ihn aufgefordert hatte etwas dazu zu sagen, warum Overbeck Andich als clan-kriminell bezeichnen darf oder sogar soll.

Cyrus Overbeck (nur der erste entscheidende Absatz):

„Dazu liegt mir ein offizielles Dokument vor. Vom Landgericht Duisburg. Von einem Richter und einer Justizfachangestellten per Stempel höchstrichterlich beurkundet. Hiernach bin ich verpflichtet zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, dass der Kläger – Rachid Andich – a.) eine clan-kriminelle Unterwanderung der Stadtverwaltung Duisburg darstellt, b.) der Anfangsverdacht der Korruption sich zunehmend erhärtet, c.) der Kläger für einen Bekannten den Denkmalschutz ausser Kraft gesetzt hat.“

Wer alles nochmals nachlesen möchte hier der Link:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/09/21/kunst-demokratie-gefahr-von-rechts-und-kriminelle-unterwanderung-interview-mit-cyrus-overbeck/

Zuvor hatte ich in mindestens einem Beitrag bereits diesen Auszug aus dem Vergleich veröffentlicht:

Andich hatte ursprünglich erreichen wollen, dass Overbeck genau das was er unter a), b) und c)  auf DUISTOP äusserte, eben „nicht“ äussern bzw. verbreiten darf, soll, …

Nun will Andichs Anwalt beim Landgericht erreichen, dass der Vergleich dementsprechend geändert wird. Wohlgemerkt, über vier Jahre später und wohl angestossen durch die Veröffentlichung auf DUISTOP.

Das gesamte Schreiben von Andichs Anwalt ans Landgericht liegt mir vor.

Mir liegen (sinngemäß, denn die allermeisten haben sich mir gegenüber nur mündlich geäussert) seit dem Interview auch Statements von LesernInnen vor, und zwar derart, dass man gar nicht verstehen kann wie so etwas passieren konnte, wieso Andichs Anwalt nicht sofort intervenierte und wieso Andich den Anwalt nicht sofort gefeuert hat.

Nun, er hat ihn einfach nochmals beauftragt – das muss man nicht verstehen.

Man muss auch nicht verstehen, wieso sich eigentlich der OB nicht vor Andich stellt und für ihn Partei ergreift. Oder warum Link nicht auf meine Presseanfrage zur möglichen Unterwanderung der Stadtverwaltung durch Kriminelle antwortet.

Ist es vielleicht soweit, dass der OB mir einfach nicht mehr antworten kann, weil  er sich dadurch so sehr selbst demütigen würde und lächerlich machen würde, dass er bereit ist seinen Personalchef im Regen stehen zu lassen?

Also ich find’s super, wenn die sich nun gegenseitig beschuldigen würden,  vollkommen versagt zu haben. Ich vermute, dass ist alles längst im Gange, nur ich kann leider nicht direkt dabei zusehen.

So und nun die Frage: Wie hat Cyrus Overbeck reagiert?

Er hat einen mehrseitigen Brief verfasst und sofort ans Landgericht geschickt. Daraus will ich Ihnen die für meine Begriffe entscheidenste Seite nicht vorenthalten.

Hinweis:

Aus rechtlichen Gründen, es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen dem Interview und der hier abgebildeten Seite, sind darin Namen von mir unkenntlich gemacht worden. Im Interview gibt Overbeck nur das wieder was der Vergleich tatsächlich und belegbar besagt. In seinem Schreiben fehlen diese Umstände bzw. Belege.

Da Sie sich nun einen eigenen Reim auf alles machen werden, betone ich dies ausdrücklich:

Es gilt ohne Ausnahme die Unschuldsvermutung und Controller gibt es einige.

Ich hatte übrigens Andich bzw. die Personalabteilung und den OB vor Monaten schon angeschrieben und zu all dem explizit befragt was nun peu à peu ans Licht gezerrt wird. Doch man entschied sich, wie seit über acht Jahren, besser nicht zu reagieren bzw. zu antworten.

Achja, ich hatte in der Zwischenzeit, allerdings vor Wochen schon, ein Telefonat mit Andichs Anwalt. Er hatte mich angerufen.

 

Und noch etwas:

All die Vorwürfe die Cyrus Overbeck vorbringt sind, zumindest teilweise – also die wesentlichen, in einem Statement vom Sachverständigen Hahne (auf der Seite oben erwähnt) verschriftlich worden, und inzwischen nach Jahren in der Gerichtsakte des sogenannten Baggerattentatsprozess enthalten. Ich habe bereits erwähnt wie dringend ich es nun als geboten erachte dieses Statement als Grundlage eines eigenen Verfahrens zu nutzen.

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/09/30/verfahren-im-verfahren135-js-165-22/

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/10/01/amtsgericht-antwortet-prompt-auf-presseanfrage-zum-statement-mit-vorwuerfen-gegen-die-stadt/

Fazit:

Abwarten!

 

Amtsgericht antwortet prompt auf Presseanfrage zum Statement mit Vorwürfen gegen Link u.a.

Das ging ja superfix. Gestern um kurz nach 2 Uhr sandte ich eine Presseanfrage ans Amtsgericht Ruhrort und knapp 12 Stunden später ging am Mittag die Antwort ein. Hier nochmals meine Presseanfrage und darunter die Antwort darauf.

Hinweise:

Beim in der Presseanfrage erwähnten Verfahren Nr. 135 Js 165/22 geht es um das sogenannte Baggerattentat von dem in den letzten Wochen ganz besonders oft auf DUISTOP die Rede war. In dem erwähnten Statement geht es um schwerwiegende Vorwürfe die besonders OB Sören Link sowie vier seiner (teils ehemaligen) Mitarbeitenden betreffen.

Guten Morgen Herr Brebeck,

bezugnehmend auf das Verfahren Nr. 135 Js 165/22 habe ich folgende Fragen:

(1) Wann wird der Prozess endlich fortgesetzt?

(2) Welche(r) Richter(in) wird den Prozess künftig leiten?

(3) Die Staatsanwaltschaft teilte mir vor wenigen Tagen mit, dass sie ein Statement des Bausachverständigen Reiner Hahne aus Oberhausen nunmehr ans Amtsgericht Ruhrort gesandt hätte bzw. der Pozessakte beigefügt hätte. Ist dies tatsächlich erfolgt und korrekt so?

(4) Diese Stellungnahme bzw. dieses Statement des Herrn Hahne enthält Vorwürfe die nicht direkt mit dem Verfahren zu tun haben, sondern eigentlich eigene Ermittlungen und ein eigenes Verfahren inkl. Ermittlungen zur Folge haben müssten, da sich darin Vorwürfe befinden die sich nicht gegen die Beschuldigten im laufenden Prozess richten. Ist Ihnen dies bekannt und wenn ja wie gehen Sie damit um?

Und:

In diesem Statement sind Vorwürfe enthalten die Herr Hahne bereits an einem Prozesstag erklären wollte, weshalb er sich der Richterin als Zeuge anbot, was diese aber ablehnte. Insofern könnte man nun stark vermuten, dass diese Vorwürfe einfach in der Akte verschwinden und nie zur Sprache kommen geschweige denn ein eigenes Verfahren auslösen. Bitte nehmen Sie dazu Stellung.

Mit sozusagen gleichem Atemzug können Sie bitte auch erklären, dass Sie nicht davon ausgehen, dass bestimmte Personen auf welche Art auch immer geschützt oder verschont werden. Danke.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Redaktionsleitung

 

Hier die prompte Antwort: