Der Elefant im Raum und warum fällt denen das erst jetzt auf?

Nachdem ich mich erst kürzlich mit dem Häufchen Elend der vernachlässigten Kulturschaffenden in Duisburg beschäftigt hatte (offener Brief an den OB), liefern sie per WAZ just einen nochmaligen Grund dafür meine Meinung bloß nicht zu revidieren.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412530721/geld-fuer-sport-nicht-fuer-kultur-in-duisburg-formiert-sich-widerstand.html

WOW, nun haben sie angeblich endlich festgestellt, dass der Sport in Duisburg viel höher bewertet wird und auch besser finanziert wird als die Kultur. Ach, wer hätte das gedacht?

Gab es schon einmal eine Geldgeberrunde für die Duisburger Kultur? Wobei man auch in puncto Sport zurückhaltend bzw. einschränkend sein muss.

Es geht nicht um den Sport, es geht nur um den MSV, neuerdings vllt. auch ein bisschen mehr um American Football.

Womit wir beim Elefant im Raum wären. Sein Name: Sören Link. Der wird aber von den Kunstschaffenden im WAZ-Beitrag überhaupt nicht erwähnt.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412530721/geld-fuer-sport-nicht-fuer-kultur-in-duisburg-formiert-sich-widerstand.html

Vor allem nicht kritisch. Dafür taucht Edeltraut Klabuhn auf. Und weiss davon zu erzählen, dass angeblich die Sportfunktionäre ganz anderes auftreten, Kulturleute seien viel zu zurückhaltend. Sinngemäß.

Tja, warum schmeisst sich die Gute angesichts dieses Fachwissens nicht für die Kultur in die Bresche und dem OB an den Hals um ihm Kohle für Kulturelles abzuluchsen und ihm den MSV auszureden?

Ganz einfach, man darf ihr nicht glauben sie könnte auch nur irgendwas für andere, für die Stadt, bewirken ausser für sich selbst.

Deshalb legt auch sie sich mit dem OB nicht an. Tut aber sicherlich immer so, als könnte sie es, wenn sie denn wollen würde.

Es formiert sich Widerstand, ja wie denn, mit Wattebäuschchen? Link nässt sich bestimmt ein, wenn er das mitkriegt. Meine Fresse, ist das alles jämmerlich.

 

Ist DuisBURG eine HochBURG für Gefälschtes?

Mit „Gefälschtes“ sind in diesem Fall aber nicht gefälschtes Geld, Kunstwerke, Orient-Teppiche, Uhren und Schmuck oder sonstige Markenwaren gemeint, sondern Identitäten, Atteste, Geburtsnachweise, Adressen, Bescheinigungen, Stempel, Prüfplaketten, usw.

Die Hinweise die ich im Laufe der Zeit darauf erhalten haben verdichten sich zunehmend. Ebenso Hinweise darauf, dass einige Mitarbeitende der Stadtverwaltung dabei eine Rolle spielen könnten. Etliche meiner Beiträge in den letzten Wochen könnten ihren Anteil daran haben, dass mir immer mehr Leute von äusserst merkwürdigen Vorgängen berichten die alle irgendwie mit dem Rathaus zu tun haben. Stimmen muss das alles nicht, den vielfach gibt es keine Belege. Unter Umständen handelt es sich auch NUR um eine Kampagne.

Okay, lassen wir das mal so stehen. Vorerst.

Gerade wird u.a. vom WDR darüber berichtet, dass Bundesministerin Bärbel Bas einen Aktionsplan gegen Sozialbetrug angekündigt hatte. Und kürzlich gab es diesbzgl. eine erneute Grossrazzia die zu ein paar Festnahmen geführt hatte.

So recht will aber niemand daran glauben, dass so wie es geplant ist dem Problem wirklich mit Nachdruck und nachhaltig entgegengewirkt werden kann.

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/aktionsplan-sozialbetrug-duisburg-baerbel-bas-100.html

Insofern entsteht auch hier wieder der Eindruck, dass die Behörden vielleicht mit angezogener Handbremse fahren bzw. an die Sache immer nur halbherzig rangehen.

Auch das Problem der sogenannten Schrottimmobilien bzw. die immer wiederkehrende Beschäftigung damit seitens Link & Co.  ist schon irgendwie auffällig. Eigentlich entsteht der Eindruck, dass das Ganze nie ein Ende haben wird. Eventuell auch deshalb weil man diese Themen generell politisch und wahlkampf-technisch recht gut gebrauchen kann.

So geriert sich Link seit Jahren regelmässig als Hardliner und wurde auch schon als Trump von Duisburg tituliert.

https://www.die-tagespost.de/politik/sie-nannten-ihn-trump-von-duisburg-art-267731

So etwas kann womöglich helfen die AfD in Schach zu halten, stärkt aber andererseits weiterhin das kriminelle Milieu auf fatale Weise.

Duisburg hat sich anscheinend ganz besonders in den letzten Jahren unter Link einen guten Rauf aufgebaut es einigen Leutchen mit eher weniger guten Absichten viel zu leicht zu machen.

Kein Wunder, wenn man so viel Chaos schafft, verliert irgendwann selbst die fleissigste Polizei die Übersicht oder aber die notwendige Motivation.

Allein in den vergangenen Wochen erhielt ich mehrfach Hinweise auf illegale Geschäfte mit KFZ-Prüfplaketten. Keine konkreten Namen, dafür aber Einblicke in Abläufe.

Während manche gefakten Formulare weniger gefährliche Auswirkungen haben, sind gefälschte HU-Prüfungen richtig kritisch. Denn fahruntaugliche Autos können Unbeteiligte die Gesundheit und das Leben kosten.

Unbeteiligt können sogar die Halter selbst sein, wenn sie von den Fälschungen nämlich nichts wissen. So zahlen sie bis zu 200 EURO für einen Check der nie stattfand. Auch wenn sogar eine nicht-gefälschte Plakette zum Schluss auf dem Nummerschild klebt.

Die Betrugsmöglichkeiten sind schier endlos und deshalb eigentlich kaum übersichtlich darstellbar. Vor allem auch weil es mehrere voneinander formal getrennte Akteure gibt die auf gewisse Weise für eine HU kooperieren müssen.

Es gibt rund sechs grosse zertifizierte Prüforganisationen wie z.B. den TÜV und die DEKRA. Die erhalten, wohl von der Bundesdruckerei, die Prüfplaketten und geben sie an die Prüfingenieure vor Ort weiter. Die wiederum prüfen in eigenen  Prüfzentren oder in assoziierten Werkstätten. Letztere müssen dazu die notwenigen Geräte wie u.a. Prüfgeräte in der Regel vorhalten. Unregelmässigkeiten können hier schon dann auftreten, wenn die Eichungsintervalle für die sensiblen Prüfgeräte nicht eingehalten werden.

Auch das Eichen ist so eine Sache für sich und anfällig für manche Kumpanei.

Nur der Prüfingenieur (oder ein sonstiger zugelassener Sachverständiger) darf übrigens prüfen und die Plakette abschliessend anbringen. Ausserdem trägt er alle Daten (ein Prüfprotokoll) in eine Verzeichnis ein, das vom KBA (Kraftfahrbundesamt) geführt wird und anderen Behörden zur Verfügung steht. Die örtlichen Zulassungbehörden können darauf zugreifen.

Soweit die Theorie.

Manche Fahrzeughalter erwerben die Plaketten oder nachgeahmte Plaketten auch einfach online ohne überhaupt zu einer HU zu erscheinen. Alles ist möglich.

Wer übrigens feststellt, dass sein Auto eigentlich keine HU durchlaufen hat so wie es sein soll und die Plakette also gar nicht angebracht werden durfte oder so gar gefälscht ist, der muss sein Auto sofort stehenlassen.

Macht irgendwie auch nicht jeder.

Fazit:

Nur, wenn schon der Sozialbetrug anscheinend so einfach ist und an seiner Bekämpfung gezweifelt wird, was haben wir dann in Bezug auf die Betrugsbekämpfung in Sachen KFZ-Prüfungen zu erwarten?

 

 

Salzgitter übernimmt HKM: 2.000 Jobs futsch

Jetzt ist es fix, der Stahlkonzern Salzgitter aus Niedersachsen übernimmt die Duisburger Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) vollständig und baut massiv Arbeitsplätze ab. Von den aktuell noch rund 3.000 Beschäftigten sollen bis Ende 2028 nur rund 1.000 übrig bleiben. Die Alternative wäre wohl eine Komplett-Abwicklung, d.h. eine Schliessung des Werks.

Das niedersächsische Unternehmen teilte mit, man habe nun entsprechende Übernahmeverträge mit den zwei anderen bisherigen Miteigentümern, also mit Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) und dem französischen Rohrfabrikanten Vallourec, geschlossen. Bislang hielt TKSE 50 Prozent der Anteile, die Salzgitter AG 30 Prozent und Vallourec 20 Prozent.

Demnächst wird übrigens ein neuer Duisburg-Film im Italo-Western-Style gedreht. Ich habe bereits den Titel erfahren:

„Für eine Handvoll Kotze.“

In den männlichen Hauptrollen angeblich Dieter Lieske und Sören Link. Die weibliche Hauptrolle soll wohl Bärbel Bas übernehmen. Und hier der mögliche Plot in aller Kürze:

Die drei Vorgenannten sind auf geheimer Mission in den vielen Werkstätten und -hallen Duisburgs unterwegs, entdecken ungeahnte Möglichkeiten neue Jobs zu schaffen, werden dafür von bösen Unternehmern und Arbeitgebern aber nur mit einer Handvoll Kotze „belohnt“, weil die wirtschaftlichen und sonstigen Rahmenbedingungen in der Stadt einfach zu mies sind.

Das bringt ihre Killerinstinkte in Wallung weshalb sie alle bestehenden Jobs vernichten, Unternehmer und Arbeitgeber erst mit einem Glückauf-Brandzeichen markieren, dann langsam erschiessen und dafür zum Schluss tragisch am Galgen enden.

Ein ECHT spätes Meisterwerk.

Ja ich weiss, seriöser Journalismus geht anders, ernsthafter müsste er sein. Aber ganz ehrlich, wie soll man angesichts all der vielen Gaga-Typen und -Vorkommnisse in dieser Stadt noch  ernsthaft bleiben? Vieles grenzt an absurdes Theater und „Monthy-Python“ ist nichts dagegen.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-mit-feuerwehrauto-und-kehrmaschine-auf-protestfahrt_aid-151163365

Unser OB hatte für seinen neuesten Protest in Berlin, ich berichtete bereits, ein Feuerwehrauto und eine Kehrmaschine mitgenommen, wohl um deutlich zu unterstreichen, dass Sicherheit und Sauberkeit gefährdet sind, wenn der Bund den Kommunen nicht bald finanziell unter die Arme greift.

Ich hätte stattdessen Links Dienstwagen geschrottet und als 1x1x1qm Metall-Block vor’s Kanzleramt gelegt um das selbe zu verdeutlichen, nur eben mit einer anderen Sichtweise auf das Problem.

23.9.2024 – ein Jahr vor der Kommunalwahl und Links Wiederwahl:

https://www.duisburg.de/allgemein/download_extern/Haushaltsrede-OB-Link_2025-2026.pdf

7.7.2026 – knapp ein Jahr nach der Wahl:

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/soeren-link-der-funktionierende-staat-ist-in-gefahr-201006119.html

 

Phantastischer Gaga-Spruch von Ratsherr Dieter Lieske

Eins schicke ich voraus, mein grundsätzlicher Vorschlag für alle neuen Wege und auch Strassen in Duisburg lautet wie folgt: SPD-muss-Weg.

Auch in 6-Seen-Wedau. Ein Investor hatte verlangt dort einen fest eingeplanten Strassennamen umbenennen zu lassen, das wurde ihm verwehrt.

So sollte die „Frau-Mahlzahn- Strasse“ besser „Am See“ heissen, dachte sich wohl der Investor, so könne er die Grundstücke und Wohngebäude dort besser verkaufen oder vermieten.

Dieter Lieske kommentierte das laut WAZ wie folgt (Zitat):

„Ich find‘ das immer wieder toll, wie so ein bestimmtes Klientel meint, ihm gehört die Stadt“, schimpft Ratsherr Dieter Lieske (SPD), …“

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412194806/6-seen-wedau-investor-will-strasse-umbenennen-und-sorgt-fuer-aerger.html

Interessant, dass ein solch bescheuerter Spruch von einem SPD-Genossen kommt, der eigentlich wissen dürfte, dass gerade seine SPD doch in Duisburg macht was sie will, frei nach dem Motto „Uns gehört die Stadt.“

So jedenfalls mein Eindruck nach über acht Jahren DUISTOP und bereits fast 16 Jahren die ich nun schon in Duisburg lebe.

Was verführt Genossen und Ratsleute wie Lieske dazu ein derartiges Geschwurbel abzusondern? Natürlich ist eine Adresse „Am See“ verkaufsfördernder.

Es ist ja sozusagen auch verkaufsfördernder, wenn ein gewisser Link für Duisburg 200.000 Jobs verspricht. Hat Lieske das auch kommentiert, er müsste ja eigentlich wissen (bei der Gewerkschaftsexpertise) wie verdammt übertrieben lächerlich das ist?

Nö, hat er nicht, logo, Link ist ja Genosse und OB.

Auf Lieskes SPD-Webseite finde ich dazu auch keine Antwort, das Geseiere dort ist lediglich das übliche und liefert nur Standard-Phrasen die keinerlei besonderen Rückschlüsse zulassen.

https://www.spd-duisburg.de/personen/dieter-lieske/

Interessanter wird es, wenn man bedenkt, dass der Mann 43 Jahre lang als Gewerkschaftssekretär bei der IG-Metall gearbeitet(!?) hat und u.a. Vorsitzender des DVG-Aufsichtsrates ist.

https://www.dvg-duisburg.de/die-dvg/ueber-uns/aufsichtsrat

Tja mit so viel ECHTer Arbeits- und Berufserfahrung, zurückreichend bis in die 80er Jahre, kann man durchaus diesen Satz formulieren:

„Ich find‘ es immer wieder toll wie ein bestimmtes Funktionärsklientel meint über das wirkliche (Arbeits- und Berufs)leben Bescheid zu wissen.“

Übrigens, Lieskes Gattin Beate, auch mit Gewerkschaftshintergrund (bei ver.di – https://www.spd-duisburg.de/personen/beate-lieske-2/), hat mir lieber auch keine Auskünfte erteilt, so wie Link, wenn ich sie als Bezirksbürgermeisterin mal angefragt hatte. Selbst dann nicht als ich einen simplen Vorschlag für mehr Verkehrsicherheit als Bürger einreichte.

„Ich find‘ es immer wieder toll wie ein bestimmtes Politklientel meint Anliegen von Bürgern bzw. Bürger generell missachten zu können.“

Fazit:

Wenn ich mir Dieter Lieske und auch die anderen Ratsleute so vorstelle bin ich der Meinung und unterbreite hiermit offiziell den Vorschlag die sollten alle auch schon zu Lebzeiten mit einem eigenen Pfad-Namen geehrt werden.

Dieter-Lieske-Ehren-Pfad

Dieter-Lieske-Gedächtnis-Pfad

Dieter-Lieske-Glückauf-Pfad

Dieter-Lieske-Gedenk-Pfad

Dieter-Lieske-Erinnerungspfad

Dieter-Lieske-Bergmannsampel-Pfad

 

Denn ich glaube, es hat Lieske in Wirklichkeit geärgert in 6-Seen-Wedau nicht derart berücksichtigt zu werden. Wer ist schon Frau Mahlzahn und wer ist Am See?

Achja, bevor ich es vergesse. Lieske und Co. könnten ja angesichts der desolaten Haushaltslage durchaus mal darüber nachdenken ob manche Leute nicht bereit wären für Wunsch-Strassennamen ordentlich zu bezahlen.

In Asien gibt es teils Total-Verrückte die bei allen Namen und Bezeichnungen  ausflippen, wenn nur die „888“ enthalten ist. Und mir ist doch egal wie manche Strassen und Wege in Duisburg heissen.

Bei DUISTOP-Allee könnte ich u.U. auch schwach werden.

Schließlich gibt es ja z.B. auch den Franz-Haniel-Platz in Ruhrort.

 

Heul! Schluchz! Und schon wieder voll auf die Tränendrüsen. Eine grosse VVS.

Deutschlands Kommunen, vor allem auch Duisburg, sind angeblich voll am finanziellen Limit. Und schon wieder wird deshalb mit Nachdruck auf die Tränendrüsen gedrückt, diesmal sogar direkt vor dem Kanzleramt in Berlin.

Tja, wenn sie eins können, dann vollversagen und rumheulen. Hauptsache es nutzt Ihnen selbst. Gemeint sind die beiden Stadtvertreter OB Link und Stadtkämmerer Murrack.

Wir sollen nun annehmen sie zeigen mal wieder vollen Einsatz. Für uns. Für Duisburg. Ich schrei mich weg.

Ich verstehe gar nicht warum Link seine Ideen zum Jobzuwachs nicht zum Patent anmeldet, denn dann wären doch alle Duisburger Geldprobleme durch den Lizenzverkauf gelöst.

 

Achja, ich habe da übrigens noch einen Duisburger entdeckt. Mr. The Brain Plakatanbeter Frank Börner. Der Typ mit der Mafia-Brille in der linken Bildhälfte im Spiegel-Beitrag (s.u.). Nun, Börner strahlt immerhin sehr viel Kompetenz aus und Kanzler Merz dürfte beeindruckt sein. Allerdings beschränkt sich Börners Ausstrahlung in Sachen Kompetenz meiner Meinung nach eher auf jene eines Testessers von fettigen Burgern.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412505698/es-geht-um-schulen-und-kitas-duisburgs-stadtchefs-demonstrieren-am-kanzleramt.html

https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/finanzkrise-der-gemeinden-kommunen-klagen-ueber-rekordschulden-trotz-beschlossener-entlastung-a-e52ddb0f-f63c-40a5-a660-dcc855c2f491

Warum greife ich das Thema „kommunale Verschuldung“ erneut auf? Weil ebenso erneut die übliche Medienberichterstatung vollkommen ausser acht lässt, das insbesondere Duisburg, ich nehme das aber auch für viele andere Städte an, einen nicht unerheblichen Teil der Defizite durch eigenes Versagen selbst herbeigeführt hat.

Erst gestern Nachmittag sprach ich noch mit einem DUISTOP-Leser über Duisburgs Gaga-Geschichten.

Nur ein Beispiel:

Um das Jahr 2010 herum verzichtete die Stadt auf ihr Vorkaufsrecht in bezug auf das Bahngelände, heute Duisburger Freiheit genannt. Dann schlug der Berliner Investor Kurt Krieger zu. Kaufte alles für rund 18 Millionen EURO und verkaufte alles ohne gross Hand anzulegen später an die Gebag für rund 42 Millionen EURO.

So jedenfalls die Zahlen die ich mir aus entsprechenden öffentlich zugänglichen Unterlagen besorgt habe. Ihre Richtigkeit steht also unter einem gewissen Vorbehalt. Antworten auf meine Fragen dazu erhielt ich weder von Link, Linne und Murrack (alle drei Stadt) noch von Wortmeyer (ehemals Gebag-Boss).

Dann kam der erneute Gebag-Skandal und inzwischen gehört das Gelände der Stadt. Was hat die Rettung der Gebag gekostet? Ich galube z.Z. sind wir bei 200 Mio. Riesen. Und eine Ende ist nicht abzusehen, denn die Baugelände die man als Stadt im Gegenzug von der ehemaligen Gebag-Tochter Gebag FE übernommen hat sind so gut wie unvermarktbar, so wie ich es vor Jahren schon angekündigt hatte. Lassen Sie sich bitte nicht von irgendwelchen Bautätigkeiten blenden, solange nicht klar ist ob die wenigen Investoren (z.B. in 6-Seen-Wedau)  überhaupt etwas bezahlt haben für die Grundstücke. Solange ich keine Zaheln sehe glaube ich jedenfalls gar nichts. Und selbst wenn sie etwas bezahlt haben, nehme ich nicht an, dass das die Kosten deckt oder irgendwann mal decken wird.

Bestes Beispiel für solche Minus-Spielereien sind die jährlichen äusserst hohen Unterhaltskosten für das Stadion in Wedau, welches inzwischen auch der Stadt gehört. Dazu hatte man locker und plötzlich 1,1 Mio. EURO übrig für eine Football-Team aus Düsseldorf usw. usf.

Sie merken also, wenn es in die Miesen geht oder wenn zuviel bezahlt werden soll, meldet sich irgendwie immer die Stadt um einzuspringen.

Zum Vergleich: Man könnte z.B. jeden Morgen im Rathaus anrufen und fragen ob einer was auf die Fresse haben will. Jedesmal meldet sich Link freiwillig und wir alle übernehmen dann seine Behandlungskosten.

Zurück zum Erwerb des Bahngeländes. Wenn meine Zahlen stimmen hat man am Ende als Stadt also quasi 24 Mio. EURO mehr bezahlt als ehemals notwendig. Ob man je etwas mit dem Gelände anfangen kann und wird steht in den Sternen. Aber die Gebag musst es ja unbedingt erwerben.

Der Witz ist, damals hatte man angeblich wegen diverser Rechtsunsicherheiten und möglicher Bodenbelastungen auf das Vorkaufsrecht verzichtet. Die Gebag hat das alles aber wohl überhaupt nicht gestört.

Die Sache mit dem Vorkaufsrecht lief übrigens schon mal so ähnlich, wobei diesmal eher das Land NRW geschädigt wurde. Und zwar verzichtete man auf das Vorkaufsrecht für das Gelände auf dem heute das Landesarchiv steht. Also konnte eine Maklerfirma aus Essen das Gelände erwerben und später mit einem saftigen Aufschlag von ca. 30 Mio. EURO an den späteren Erwerber wieder verticken. Angeblicher Grund für den Preisaufschlag: Die Aufbereitung bzw. Baureifmachung des Geländes.

Yeah, so geht Steuergeldvernichtung in Reinstform.

Zurück zu Duisburgs Schulden. Ich hatte mehrfach schon an dieser Stelle betont, dass ich bitteschön erst einmal eine Aufstellung all der Beträge sehen möchte die das derzeitige Defizit wirklich verursacht haben.

Diese Aufstellung wird allerdings tunlichst nicht erstellt und nicht öffentlich gemacht. Viel besser passt doch der klagende Hinweis auf die Sozialleistungskosten wie z.B. das Bürgergeld bzw. die Grundsicherung die der Bund den Kommunen auferlegt.

Das perfide daran, die Duisburger Vollversagenden haben sich bereits jede Menge Maßnahmen ausgedacht um uns alle höher zu belasten oder es werden einfach Leistungen gestrichen. Ein Beispiel: Am Alten Angerbach werden einfach die Strassen nicht mehr geteert.

Noch perfider wird es, wenn man nun hört wie toll doch das Steuerpaket sei, dass sich die Berliner Regierungskoalition augedacht hat. Ich vermute mal es werden die wenigen EURO an Steuerentlastungen a) durch die steigenden Sozialbeiträge aufgefressen und b) durch die kommunalen Zumutungen wie z.B. Hebesätze etc.

Am Ende dürfen wir alle noch nicht einmal mehr kritisch nachfragen wieso, weshalb, warum und wer schuld ist an all dem. Denn wie ich bereits berichtete will man ja auch die Möglichkeiten des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) enorm einschränken oder es gleich ganz abschaffen.

So gesehen passt alles derzeit irgendwie für die politischen Heulsusen wie orchestriert bestens zusammen.

Meiner Meinung nach eine grosse VVS = Volks-Vollverarschungs-Show.

Es fehlt jetzt nur noch der Show-Teil mit der AfD. Noch kann man ihr all den Schulden-Scheiss nicht in die Schuhe schieben, aber ich wette das kommt noch. Wobei ich mal wieder darauf hinweisen möchte die AfD keinesfalls übermässig in Schutz zu nehmen noch zu promoten.

Ich möchte überhaupt keine der derzeitigen Parteien in Schutz nehmen noch promoten.

 

Staatsanwaltschaft Duisburg: Ja, es geht doch … etwas voran … im positiven Sinne.

Autsch, was habe ich mich in den letzten Tagen am relativ neuen leitenden Oberstaatsanwalt von Duisburg Dr. Gunnar Greier mit viel Speed abgearbeitet.

Presseanfragen mit Doppel-Erinnerungen an ihn selbst (zumindest an die Poststelle und an die Pressestelle), dann ans Justizministerium, gestern auch an die Generalstaatsanwaltschaft.

Heute nehme ich den Fuss ein wenig vom Gaspedal. Denn ich habe ein Schreiben erhalten, dass Hoffung macht … im positivsten Sinne.

Ich hatte mich auf DUISTOP bereits mehrfach „verwundert und auch verstört“ über einen Vorgang Frau Oberstaatsanwältin Devrim Ermis betreffend geäussert. Diese Verwunderung wurde nun als Dienstaufsichtsbeschwerde gewertet – was mich durchaus begeistert. Weniger als Herausgeber und Redaktionsleiter, sondern vor allem als Bürger.

Was ist passiert? Nun Frau Ermis, regelmässige DUISTOP-LeserInnen kennen den Fall wohl inzwischen schon auswendig, hatte in privater Runde bei einer Lions-Club-Sitzung zwei Äusserungen gemacht – und zwar gegenüber dem Hauptbelastungszeugen in einem Strafprozess. Den Hauptangeklagten im selbigen Prozess nahm sie dabei ebenso in Schutz wie auch den Duisburger OB.

Was hat der OB damit zu tun? Nun, es gibt einen Zusammenhang mit einer möglichen Erpressung von Sören Link, die ich persönlich inzwischen für höchstwahrscheinlich halte. Er selbst streitet dies ab, darüber berichtete ich bereits.

Frau Ermis wollte sich zu der Angelegenheit und dem Vorfall bisher nicht äussern, die Pressestelle der Staatsanwaltschaft wollte sich nicht näher äussern und Dr. Greier reagierte gar nicht.

Letzteres hat sich nun geändert, heute erhielt ich diesen Brief per Post, datiert auf den 30. Juni 2026:

 

Anscheinend nimmt man alles nun wirklich ernst. Denn gleichzeitig erhielt ich heute einen weiteren Brief von der Staatsanwaltschaft, darin geht es zusätzlich um die Sache mit der Erpressung.

Den Namen des Verdächtigen habe ich unkenntlich gemacht, es gilt nachwievor die Unschuldsvermutung.

Der Verdächtige ist in der Stadtverwaltung absolut kein Unbekannter. Ganz im Gegenteil, er sitzt an einer ziemlich wichtigen Stelle.

Tja, und weil es gerade so positiv läuft hat mir heute Mittag auch prompt – binnen 16 Stunden – die Generalstaatsanwaltschaft aus Düsseldorf auf meine Anfrage geantwortet.

Hier das Antwort-Schreiben im Originalwortlaut:

Sehr geehrter Herr Schulze,

Ihre Anfrage ist hier eingegangen und wurde durch mich an die Verwaltungsabteilung im Haus weitergeleitet, da es sich nicht um eine Presseanfrage, welche von § 4 LandespresseG NRW umfasst ist, handelt. Sie werden zeitnah eine gesonderte Antwort erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Oberstaatsanwältin

-Pressesprecherin-

Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf

[ENDE des Schreibens]

Der Vollständigkeit halber hier der Link auf den Beitrag mit meiner Anfrage von gestern Abend:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/07/06/presseanfrage-an-die-generalstaatsanwaltschaft-zur-staatsanwaltschaft-duisburg-vor-allem-zu-dr-gunnar-greier/

 

Achja, soeben rief mich eben jener Polizist an, dessen erschreckende Aussagen ich vor wenigen Tagen hier veröffentlichte. Er äusserte sich heute besser gelaunt, da er inzwischen den Eindruck habe, das endlich mal etwas passieren würde, was (sinngemäß) den Unmut und die Demotivation vieler KollegenInnen sozusagen lindern würde.

Dabei geht es vor allem um den Eindruck, dass viel Polizei-Arbeit in etlichen Ermittlungen stecke, deren Ergebnisse dann aber auf erschreckende Weise bei der Staaatsanwaltschaft irgendwie zunehmend versickern würden.

Ich ergänze das mal wie folgt:

Der Prozess (die Anklage ist immerhin kein Pappenstiel) von dem oben die Rede ist, dauert nunmehr schon über vier Jahre. Zuletzt durch ein mögliches Fake-Attest des Hauptangeklagten, ich berichtete bereits, zum siebten Mal gehemmt und dem Anschein nach besonders von der Staatsanwaltschaft nicht so richtig ernst genommen. Letzteres mache ich vor allem daran fest, dass eine Oberstaatsanwältin sich privat über den Hauptangeklagten äussert und ihn in Schutz nimmt.

Zur Einordnung: Die Staatsanwaltschaft übernimmt i.d.R. die Rolle der Anklage und nicht jene der Verteidigung. In jeder Hinsicht gilt die strikte Einhaltung des Neutralitätsprinzip. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Urteile sozusagen im Vorfeld in Lions Clubs beschlossen und verkündet  würden?

Heute wende ich mich auch mal persönlich an Sören Link:

Da Sie mir seit über acht Jahren jedwede Auskunft verweigern und auch das gesamte Personal der Stadtverwaltung dazu „angestiftet“ haben es ihnen gleichzutun, gehe ich davon aus wir treten gerade in so etwas wie eine finale Phase ein. Ich persönlich habe immer den Eindruck gehabt, dass Sie eine Menge zu verbergen haben, nun bleibt Ihnen anscheinend nur noch eine  willfährige und Ihnen ergebene Staatsanwaltschaft, von der ich im Moment den Eindruck habe, dass Sie Ihnen diesen Gefallen verweigern wird und tatsächlich ihren Jobs macht. Und ich hoffe, dass Sie nicht der einzige sein werden dem dieses andauernde asoziale und anti-demokratische Verhalten auf die Füsse fällt.   

Eigentlich sind Sie es nicht wert, dass ich mich überhaupt mit Ihnen beschäftige. Mit anderen Worten: Sie sind lediglich eine Art von Übel, weniger für mich, aber vor allem für Duisburg. Alle die das bisher noch nicht erkannt haben tun mir leid. 

Tun Sie mir den Gefallen und halten Sie bis zum Schluss durch!

Achja und nochmals vielen Dank an Anja Kopka für diesen unsäglichen Willkommenspruch am 7.7.2016 um 15 Uhr. Ohne diese Unverschämtheit* wären wir nicht an dieser Stelle.  

* Zur Erklärung: Man hatte mich damals ins Rathaus eingeladen und Frau Kopka begrüsste mich mit den Worten „Was wollen Sie denn hier?“.

 

Presseanfrage an die Generalstaatsanwaltschaft zur Staatsanwaltschaft Duisburg vor allem zu Dr. Gunnar Greier

Diese Presseanfrage ging soeben an die Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf in ihrer Funktion als Fach- und Dienstaufsichtsbehörde in Bezug auf die Staatsanwaltschaft Duisburg und vor allem in Bezug auf Dr. Gunnar Greier, dem leitenden Oberstaatsanwalt seit Mai diesen Jahres.

Gestern hatte ich eine fast identische Anfrage bereits an den Justizminister von NRW Dr. Benjamin Limbach bzw. seine Pressevertretung gesandt. Eine Reaktion bzw. eine Antwort darauf liegt mir derzeit noch nicht vor. Herr Dr. Limbach hatte Herrn Dr. Greier im Mai zum Behördenleiter ernannt.

Hier nun die Anfrage an die Generalstaatsanwaltschaft:

Guten Abend,

ich habe folgende Pressefragen zur Staatsanwaltschaft Duisburg vor allem zu Dr. Gunnar Greier:

1. Justizminister Dr. Benjamin Limbach hat Herrn Dr. Gunnar Greier im Mai d.J. zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Duisburg ernannt. Kennen Sie die wesentlichen Gründe (3-6) des Ministers dafür und teilen Sie diese uneingeschränkt?

2. Ich versuche seit Wochen vergeblich von Herrn Dr. Greier Antworten auf einige Pressefragen zu erhalten. Der örtlichen WAZ hat er bereits ein Interview gegeben und sprach dabei von Offenheit und Transparenz. Die Zurückhaltung mir gegenüber kann ich insofern nicht nachvollziehen. Kann es ein, dass Herr Dr. Greier mit kritischen Fragen ein Problem hat?

U.a. möchte ich wissen warum ein Organigramm der Staatsanwaltschaft Duisburg, welches eh schon nicht lebar war, entfernt wurde und bisher nicht ersetzt wurde. Ich füge die ursprüngliche unlesbare Version als Anlage bei.

U.a möchte ich wissen wie er dazu steht, dass sich eine Oberstaatsanwältin in privater Runde über einen Hauptangeklagten in einem Strafprozess äussert und auch über spezifische Amtsgeschäfte des Duisburger OB, von denen sie eigentlich nichts wissen dürfte. In beiden Fällen richtete sich Äusserungen gegen den Hauptbelastungszeugen in dem besagten Strafprozess.

3. Herr Dr. Greier war zuvor in Köln beschäftigt, dort gab es 2023 erhebliche Kritik am Aufklärungswillen der Staatsanwaltschaft in Bezug auf Cum-Ex-Fälle.

=> https://www.wz.de/nrw/cum-ex-reaktion-auf-vorwurf-schleppender-aufklaerung_aid-87026449

Zitat: „Es besteht die Befürchtung, dass sowohl der Leiter der Staatsanwaltschaft Köln, Oberstaatsanwalt Joachim Roth, als auch der stellvertretende Oberstaatsanwalt Gunnar Greier die zuständige Hauptabteilung der Behörde weder stützen noch unterstützen, ja, sie sogar behindern und benachteiligen.“

In Duisburg gibt es etliche akute Fälle die nahelegen am Aufklärungswillen der Staatsanwaltschaft Zweifel zu haben. Auch ist eine deutliche Fehlentwicklung hinsichtlich der Motivation der Duisburger Polizei spürbar. Allein diese Vorgeschichte (s.o.) des nun leitenden Oberstaatsanwalts in Duisburg macht mir wenig Hoffnung auf Besserung.

Können Sie mich in der Hinsicht beruhigen und mir und der DUISTOP-Leserschaft versprechen bzw. zusichern, dass sich wirklich etwas verbessert – mit anderen Worten, haben Sie sozusagen ein wachsames Auge darauf?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Duisburger Stadtmagazin seit 2018

Michael Schulze

Redaktionsleitung

 

 

Abschaffung des IFG? Wer labert noch vom Schutz der Demokratie?

Kaum hatte ich gestern meinen kritischen Beitrag über die Leutchen veröffentlicht die angeblich die Demokratie so gerne schützen und vorrangig nur damit beschäftigt sind die AfD zu verhindern, muss ich mich heute erneut ernsthaft damit befassen.

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/07/06/ersetze-afd-durch-spd-cdu-fdp-linke-gruene-usw/

Der Grund dafür ist besorgniserregend, weil meiner Ansicht nach anti-demokratisch. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) soll zurechtgestutzt und womöglich ganz abgeschaft werden.

Bisher hat es schon an vielen Dinge gehapert was das IFG betrifft. Link & Co. haben sich z.B. einen Dreck um das IFG bzw. meine IFG-Anfragen geschert.

Nun will man wohl den BürgerInnen erst recht die Auskünfte vermiesen. Womit ein weiteres Stück Transparenz flöten gehen würde. Dabei hatte die Ampel-Regierung sogar noch vorgehabt, es aber versäumt, ein einheitliches Bundestransparenzgesetz auf den Weg zu bringen.

Treiber hinter den neuen aktuellen Bestrebungen sind nicht etwa AfDler, sondern die vorgeblich so demokratischen Verteidiger aus der Mitte, insbesonders jene von der CDU.

Die Initiative „Frag-den-Staat“ hat alles ganz anschaulich zusammengefasst:

https://fragdenstaat.de/artikel/policy/2026/07/spd-und-union-planen-abschaffung-des-ifg/

Zu all dem passt auch gut eine umstrittene Aussage des Bundeskanzlers auf dem jüngsten CDU-Landesparteitag:

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/merz-landesparteitag-cdu-100.html

Zitat: „Kulturpessimisten, Untergangspropheten, Nöler, Nörgler, empörte Berufskritiker – wegtreten. Wir gehen mit Zuversicht und Optimismus an die Arbeit und wir bringen unser Land wieder auf Kurs.“

Tja, Kurs auf den Eisberg von dem nur die Spitze aus dem Wasser ragt.

 

Ersetze AfD durch SPD, CDU, FDP, LINKE, GRÜNE usw.!

Bevor ich auf die Überschrift dieses Beitrags näher eingehe, befasse ich mich mit einem Event das komplett an mir vorbeigerauscht ist. DUISTOP ist zwar in diversen Listen zur Medienvielfalt in NRW vertreten, aber weder eine Info noch eine Einladung zu diesem Event der Medienanstalt NRW hat mich erreicht.

Nun, ich habe mich also drei Tage danach mal kurz damit beschäftigt und mein simples Fazit:

Ich kann diese SCHEISSE insgesamt und auch das SCHEISS-Gelaber im Besonderen kaum noch ertragen.

https://www.medienanstalt-nrw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2026/2026/juli/laut-und-klar-fuer-demokratie-und-zusammenhalt.html

Zitat:

„Medienpolitik ist immer auch Demokratiepolitik. Wer demokratischen Zusammenhalt stärken will, muss Medien stärken und mit ihnen ihre Vielfalt, ihre Qualität und ihre Fähigkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. LAUT UND KLAR macht deutlich: Wenn wir diese Räume für Austausch schaffen, stärken wir zugleich das Fundament unserer Demokratie“, sagt Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.“

Wer sowas noch glaubt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.

Ebenso wie das hier:

https://www.mediaforwardfund.org/news/media-forward-nrw-land-nordrhein-westfalen-und-media-forward-fund-starten-regionales-upskilling-projekt-fur-gemeinwohlorientierte-medien

Gucken Sie sich bitte an, ganz unten auf der Seite des „mediaforwardfund“, welche Geldgebenden mit an Bord sind!

Letztlich, das ist der Kern meiner Kritik, geht es lediglich um den Erhalt der Medien(angebote) die sich an die machtpolitischen Regeln halten. Kritischer Journalismus ist gar nicht erwünscht, ich erlebe das nunmehr seit über acht Jahren nicht nur in puncto Link & Co. Die Presseabteilungen der NRW-Ministerien reagieren und antworten zwar in der Regel, was Link gar nicht macht, aber die Antworten sind letztendlich mehr als dürftig.

Liminski selbst bzw. seine Presseleute haben noch nie reagiert und mir folglich auch noch nie geantwortet.

Im Prinzip geht es nur darum, der NRW-Wahlkampf läuft ja bereits, so zu tun als würde man die Meinungsvielfalt fördern. Dies ist aber mitnichten so. Wer dies anders beurteilt kann mir ja gerne seine Ansicht(en) dazu schreiben.

Kommen wir zur Medienanstalt NRW, eine von NRW-Regierungsgnaden abhängige Landesanstalt.

Diese Anstalt habe ich bezugnehmend auf die Demokratie-Website

https://demokratie-in-aktion.de/

bereits mehrfach angeschrieben. Angeblich geht man allen Hinweisen auf Fehlverhalten in Medien nach. So auch Hinweisen auf ein fehlendes Impressum.

Hier die Impressum-Screenshots von 2025 und von gestern Nachmittag:

Getan hat sich nichts.

Auch die Spendenpraxis habe ich kritisiert, hier die Screenshots von 2025 und von heute Nachmittag:

Ich hatte bereits 2025 versucht über die DBG-Organisation die dort genannt wird mehr Infos zu erhalten, habe mich als möglicher Spender ausgegeben, doch ich bekam weder eine Reaktion noch eine Antwort wieso der DGB eine Rolle spielt, welche genau und was mit dem Spendengeld geschieht.

Ich hatte sowohl das Finanzamt als auch eine wichtige Organisation für die Überprüfung von Spendenaktionen und -siegeln angeschrieben. Anscheinend ist auch dazu nichts passiert.

Vielleicht liegt es an den Leutchen die als UnterstützerInnen genannt werden, u.a. Bärbel Bas.

Und Bärbel Bas spendet anscheinend auch gerne mal. Als Sören Link und Heiko Blumenthal 2010 die geheimen Landtagsprotokolle zur LoPa an xtranews weitergaben, geriet xtranews in juristische Zwänge, da der damalige OB Sauerland wohl u.a. eine Unterlassung forderte was die Veröffentlichung der geheimen Sitzungsunterlagen betraf.

Bas liess sich hinreissen xtranews bzw. den damaligen Herausgeber Thomas Rodenbücher mit 200 EURO zu unterstützen. Wohlgemerkt, die Herausgabe der geheimen Unterlagen dürfte eine Straftat gewesen sein.

Okay, soweit so gut oder so merk- und fragwürdig.

Zurück zur Demokratie bzw. zur Erläuterung der Überschrift dieses Beitrags.

Im Februar 2026 veröffentlichten die Kulturschaffenden Duisburgs bzw. deren VertreterInnen einen offenen Brief an Sören Link. Publiziert auf der Website von demokratie-in-aktion.de.

Diesen Brief habe ich auch erhalten, allerdings nicht direkt, sondern über Umwege, und will mich ihm nun widmen. Das passt deshalb jetzt so gut, weil seitdem einiges passiert ist, besonders auch in bezug auf OB Link. Wer DUISTOP regelmässig liest weiss was ich meine.

Hauptsächlich wendet man sich an eben jenen OB um auf die drohende Gefahr von rechts bzw. von der AfD in Duisburg hinzuweisen.

Okay, kann man machen, aber was man nicht machen kann bzw. ebenfalls machen sollte ist das Folgende.

Man kann vor allem Sören Link nicht aus der Forderung ausschliessen bzw. man muss ihn miteinschliessen. Und eigentlich, so meine Überzeugung muss man alle sogenannten demokratischen Parteien bzw. jene der demokratssichen Mitte ebenso miteinschliessen.

Sie machen durch ihr absolutes politisches Versagen und durch ihren deutlich spürbar primären Wunsch hauptsächlich ihre Macht zu erhalten den Aufstieg der AfD erst so richtig möglich.

Denn ordentliche Politik wird nicht mehr praktiziert. Das gilt auch für das Verwaltungshandeln, da es auch diesbzgl. oftmals nur noch um die Pfründe geht, um Posten und Pöstchen, aber nicht mehr um das Wohl der BürgerInnen bzw. der Stadt.
An und in Duisburg seit Jahren bereits hervorragend festzustellen.

Um diesem Eindruck entgegenzuwirken werden u.a. hehre Worte und Phrasen wie „Schutz der Demokratie“ udgl. bedient, die oftmals aber nicht mehr sind als unwirkliche Beschreibungen und leere Versprechen.

All das was in dem obigen Brief an der AfD kritisiert wird, gilt mindestens im selben Umfang für alle anderen Parteien. Abgesehen von der Einordung in die äusserste rechte Ecke des Politspektrums.

Womit ich die AfD mitnichten in Schutz nehmen will, ich will nur die anderen nicht aus ihrer Veranwortung entlassen.

Die Demokratie wird nicht erst dann ausgehöhlt, wenn ihre Gegner  Verantwortung für bestimmte Bereiche innehaben, so wie es im Brief sinngemäß an einer Stelle formuliert wird.

Sie wird auch dann ausgehöhlt, wenn sich vorgebliche DemokratenInnen die Stadt, das Land usw. zur Beute machen.

Die Duisburger Skandale wie Gebag und DVV, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind nicht von der AfD verschuldet, sie entstanden unter der schlechten Aufsicht und Ägide der anderen Parteien bzw. ihrer VertreterInnen.

Im Stadtrat sind die Mitglieder so schwach und unterwürfig, dass eine Kritik an der Amtsführung von OB Link überhaupt nicht geäussert wird. Oder wenn dann so kleinlaut, dass es niemand wirklich deutlich vernehmen kann.

Und auch die Kunstschaffenden halten sich aus allem raus.

Einen solchen Brief zu verfassen ist lediglich wohlfeil um sich die Gunst derer zu erhalten von denen sie immerhin ab und zu noch ein paar Bröckchen Unterstützung erhalten. Kunst sollte aber viel mehr. Sie sollte sich einmischen und zwar richtig.

Warum zum Beispiel gibt es keinerlei Aktionen, Happenings oder auch nur simple Satiredarstellungen von Link & Co. um sich an denen abzuarbeiten?

Kritische Themen gibt es reichlich, ich kann gerne bei Bedarf liefern. Ich berichte auch gerne über alles was wirklich berichtenswert ist. Macht Fotos, ladet Videos hoch, verfasst Pamphlete, immer her damit! Lasst Euch endlich was Kreatives einfallen um aufzufallen.

Alle, bis auf sehr wenige streitbare Ausnahmen, sind stattdessen so friedlich als gäbe es eigentlich gar kein anderes Problem als die AfD.

Doch, wir haben z.B. akut eins mit dem Duisburger Haushaltsloch. Auch nicht von der AfD verschuldet.

Oder wie wär’s mit diesem bescheuerten Versprechen?

Oder mit diesem knilchig-gaga wirkenden Plakatanbeter von der SPD – und auch noch Mitglied im NRW-Parlament?

Bitte Ihr ach so besorgten Kunstschaffenden, erklärt mir mal wieso die AfD so mächtig werden konnte und bitte erklärt mir ob und warum Ihr meint, dass die anderen Parteien daran keinen Anteil haben.

 

Presseanfrage zur Staatsanwaltschaft Duisburg – vor allem zu Dr. Gunnar Greier

Diese Presseanfrage ging soeben an das NRW-Justizministerium von Dr. Benjamin Limbach (GRÜNE).

Guten Morgen,

ich habe folgende Pressefragen zur Staatsanwaltschaft Duisburg – vor allem zu Dr. Gunnar Greier:

1. Justizminister Dr. Limbach hat Herrn Dr. Greier im Mai zum Leitenden Oberstaatsanwalt in Duisburg ernannt. Können Sie bitte erläutern welche wesentlichen Gründe (3-6) dafür ausschlaggebend waren?

2. Ich versuche seit Wochen vergeblich von Herrn Dr. Greier Antworten auf einige Pressefragen zu erhalten. Der örtlichen WAZ hat er bereits ein Interview gegeben. Die Zurückhaltung mir gegenüber kann ich nicht nachvollziehen vor allem da Herr Dr. Greier in der WAZ von Offenheit und Transparenz sprach. Kann es ein, dass Herr Dr. Greier mit kritischen Fragen ein Problem hat?

U.a. möchte ich wissen warum ein Organigramm der Staatsanwaltschaft Duisburg, welches eh schon nicht lebar war, entfernt wurde und bisher nicht ersetzt wurde. Ich füge die ursprüngliche unlesbare Version als Anlage bei.

U.a möchte ich wissen wie er dazu steht, dass sich eine Oberstaatsanwältin in privater Runde über einen Hauptangeklagten in einem Strafprozess äussert und auch über spezifische Amtsgeschäfte des Duisburger OB, von denen sie eigentlich nichts wissen dürfte. In beiden Fällen richtete sich Äusserungen gegen den Hauptbelastungszeugen in dem besagten Strafprozess.

3. Herr Dr. Greier war zuvor in Köln beschäftigt, dort gab es 2023 erhebliche Kritik am Aufklärungswillen der Staatsanwaltschaft in Bezug auf Cum-Ex-Fälle.

=> https://www.wz.de/nrw/cum-ex-reaktion-auf-vorwurf-schleppender-aufklaerung_aid-87026449

Zitat: „Es besteht die Befürchtung, dass sowohl der Leiter der Staatsanwaltschaft Köln, Oberstaatsanwalt Joachim Roth, als auch der stellvertretende Oberstaatsanwalt Gunnar Greier die zuständige Hauptabteilung der Behörde weder stützen noch unterstützen, ja, sie sogar behindern und benachteiligen.“

In Duisburg gibt es etliche akute Fälle die nahelegen am Aufklärungswillen der Staatsanwaltschaft Zweifel zu haben. Allein diese Vorgeschichte (s.o.) des nun leitenden Oberstaatsanwalts in Duisburg macht mir wenig Hoffnung auf Besserung.

Können Sie mich in der Hinsicht beruhigen und mir und der DUISTOP-Leserschaft versprechen bzw. zusichern das sich wirklich etwas verbessert?

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

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Michael Schulze

Redaktionsleitung