Bevor ich auf die Überschrift dieses Beitrags näher eingehe, befasse ich mich mit einem Event das komplett an mir vorbeigerauscht ist. DUISTOP ist zwar in diversen Listen zur Medienvielfalt in NRW vertreten, aber weder eine Info noch eine Einladung zu diesem Event der Medienanstalt NRW hat mich erreicht.
Nun, ich habe mich also drei Tage danach mal kurz damit beschäftigt und mein simples Fazit:
Ich kann diese SCHEISSE insgesamt und auch das SCHEISS-Gelaber im Besonderen kaum noch ertragen.
https://www.medienanstalt-nrw.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2026/2026/juli/laut-und-klar-fuer-demokratie-und-zusammenhalt.html
Zitat:
„Medienpolitik ist immer auch Demokratiepolitik. Wer demokratischen Zusammenhalt stärken will, muss Medien stärken und mit ihnen ihre Vielfalt, ihre Qualität und ihre Fähigkeit, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. LAUT UND KLAR macht deutlich: Wenn wir diese Räume für Austausch schaffen, stärken wir zugleich das Fundament unserer Demokratie“, sagt Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.“
Wer sowas noch glaubt, dem ist einfach nicht mehr zu helfen.
Ebenso wie das hier:
https://www.mediaforwardfund.org/news/media-forward-nrw-land-nordrhein-westfalen-und-media-forward-fund-starten-regionales-upskilling-projekt-fur-gemeinwohlorientierte-medien
Gucken Sie sich bitte an, ganz unten auf der Seite des „mediaforwardfund“, welche Geldgebenden mit an Bord sind!
Letztlich, das ist der Kern meiner Kritik, geht es lediglich um den Erhalt der Medien(angebote) die sich an die machtpolitischen Regeln halten. Kritischer Journalismus ist gar nicht erwünscht, ich erlebe das nunmehr seit über acht Jahren nicht nur in puncto Link & Co. Die Presseabteilungen der NRW-Ministerien reagieren und antworten zwar in der Regel, was Link gar nicht macht, aber die Antworten sind letztendlich mehr als dürftig.
Liminski selbst bzw. seine Presseleute haben noch nie reagiert und mir folglich auch noch nie geantwortet.
Im Prinzip geht es nur darum, der NRW-Wahlkampf läuft ja bereits, so zu tun als würde man die Meinungsvielfalt fördern. Dies ist aber mitnichten so. Wer dies anders beurteilt kann mir ja gerne seine Ansicht(en) dazu schreiben.
Kommen wir zur Medienanstalt NRW, eine von NRW-Regierungsgnaden abhängige Landesanstalt.
Diese Anstalt habe ich bezugnehmend auf die Demokratie-Website
https://demokratie-in-aktion.de/
bereits mehrfach angeschrieben. Angeblich geht man allen Hinweisen auf Fehlverhalten in Medien nach. So auch Hinweisen auf ein fehlendes Impressum.
Hier die Impressum-Screenshots von 2025 und von gestern Nachmittag:


Getan hat sich nichts.
Auch die Spendenpraxis habe ich kritisiert, hier die Screenshots von 2025 und von heute Nachmittag:


Ich hatte bereits 2025 versucht über die DBG-Organisation die dort genannt wird mehr Infos zu erhalten, habe mich als möglicher Spender ausgegeben, doch ich bekam weder eine Reaktion noch eine Antwort wieso der DGB eine Rolle spielt, welche genau und was mit dem Spendengeld geschieht.
Ich hatte sowohl das Finanzamt als auch eine wichtige Organisation für die Überprüfung von Spendenaktionen und -siegeln angeschrieben. Anscheinend ist auch dazu nichts passiert.
Vielleicht liegt es an den Leutchen die als UnterstützerInnen genannt werden, u.a. Bärbel Bas.
Und Bärbel Bas spendet anscheinend auch gerne mal. Als Sören Link und Heiko Blumenthal 2010 die geheimen Landtagsprotokolle zur LoPa an xtranews weitergaben, geriet xtranews in juristische Zwänge, da der damalige OB Sauerland wohl u.a. eine Unterlassung forderte was die Veröffentlichung der geheimen Sitzungsunterlagen betraf.
Bas liess sich hinreissen xtranews bzw. den damaligen Herausgeber Thomas Rodenbücher mit 200 EURO zu unterstützen. Wohlgemerkt, die Herausgabe der geheimen Unterlagen dürfte eine Straftat gewesen sein.

Okay, soweit so gut oder so merk- und fragwürdig.
Zurück zur Demokratie bzw. zur Erläuterung der Überschrift dieses Beitrags.
Im Februar 2026 veröffentlichten die Kulturschaffenden Duisburgs bzw. deren VertreterInnen einen offenen Brief an Sören Link. Publiziert auf der Website von demokratie-in-aktion.de.
Diesen Brief habe ich auch erhalten, allerdings nicht direkt, sondern über Umwege, und will mich ihm nun widmen. Das passt deshalb jetzt so gut, weil seitdem einiges passiert ist, besonders auch in bezug auf OB Link. Wer DUISTOP regelmässig liest weiss was ich meine.
Hauptsächlich wendet man sich an eben jenen OB um auf die drohende Gefahr von rechts bzw. von der AfD in Duisburg hinzuweisen.
Okay, kann man machen, aber was man nicht machen kann bzw. ebenfalls machen sollte ist das Folgende.
Man kann vor allem Sören Link nicht aus der Forderung ausschliessen bzw. man muss ihn miteinschliessen. Und eigentlich, so meine Überzeugung muss man alle sogenannten demokratischen Parteien bzw. jene der demokratssichen Mitte ebenso miteinschliessen.
Sie machen durch ihr absolutes politisches Versagen und durch ihren deutlich spürbar primären Wunsch hauptsächlich ihre Macht zu erhalten den Aufstieg der AfD erst so richtig möglich.

Denn ordentliche Politik wird nicht mehr praktiziert. Das gilt auch für das Verwaltungshandeln, da es auch diesbzgl. oftmals nur noch um die Pfründe geht, um Posten und Pöstchen, aber nicht mehr um das Wohl der BürgerInnen bzw. der Stadt.
An und in Duisburg seit Jahren bereits hervorragend festzustellen.
Um diesem Eindruck entgegenzuwirken werden u.a. hehre Worte und Phrasen wie „Schutz der Demokratie“ udgl. bedient, die oftmals aber nicht mehr sind als unwirkliche Beschreibungen und leere Versprechen.
All das was in dem obigen Brief an der AfD kritisiert wird, gilt mindestens im selben Umfang für alle anderen Parteien. Abgesehen von der Einordung in die äusserste rechte Ecke des Politspektrums.
Womit ich die AfD mitnichten in Schutz nehmen will, ich will nur die anderen nicht aus ihrer Veranwortung entlassen.
Die Demokratie wird nicht erst dann ausgehöhlt, wenn ihre Gegner Verantwortung für bestimmte Bereiche innehaben, so wie es im Brief sinngemäß an einer Stelle formuliert wird.
Sie wird auch dann ausgehöhlt, wenn sich vorgebliche DemokratenInnen die Stadt, das Land usw. zur Beute machen.
Die Duisburger Skandale wie Gebag und DVV, um nur zwei Beispiele zu nennen, sind nicht von der AfD verschuldet, sie entstanden unter der schlechten Aufsicht und Ägide der anderen Parteien bzw. ihrer VertreterInnen.
Im Stadtrat sind die Mitglieder so schwach und unterwürfig, dass eine Kritik an der Amtsführung von OB Link überhaupt nicht geäussert wird. Oder wenn dann so kleinlaut, dass es niemand wirklich deutlich vernehmen kann.
Und auch die Kunstschaffenden halten sich aus allem raus.
Einen solchen Brief zu verfassen ist lediglich wohlfeil um sich die Gunst derer zu erhalten von denen sie immerhin ab und zu noch ein paar Bröckchen Unterstützung erhalten. Kunst sollte aber viel mehr. Sie sollte sich einmischen und zwar richtig.
Warum zum Beispiel gibt es keinerlei Aktionen, Happenings oder auch nur simple Satiredarstellungen von Link & Co. um sich an denen abzuarbeiten?
Kritische Themen gibt es reichlich, ich kann gerne bei Bedarf liefern. Ich berichte auch gerne über alles was wirklich berichtenswert ist. Macht Fotos, ladet Videos hoch, verfasst Pamphlete, immer her damit! Lasst Euch endlich was Kreatives einfallen um aufzufallen.
Alle, bis auf sehr wenige streitbare Ausnahmen, sind stattdessen so friedlich als gäbe es eigentlich gar kein anderes Problem als die AfD.
Doch, wir haben z.B. akut eins mit dem Duisburger Haushaltsloch. Auch nicht von der AfD verschuldet.
Oder wie wär’s mit diesem bescheuerten Versprechen?

Oder mit diesem knilchig-gaga wirkenden Plakatanbeter von der SPD – und auch noch Mitglied im NRW-Parlament?

Bitte Ihr ach so besorgten Kunstschaffenden, erklärt mir mal wieso die AfD so mächtig werden konnte und bitte erklärt mir ob und warum Ihr meint, dass die anderen Parteien daran keinen Anteil haben.