Alle Jahre wieder Fremdschämen und Kopfschütteln

Mit Regelmässigkeit werden jährlich einmal die Vergütungen der in Duisburg verantwortlich Tätigen und Wirkenden in städtischen Beteiligungsunternehmen ausgebreitet.

https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/duisburg-das-verdienen-chefs-von-sparkasse-stadtwerke-hafen-und-co_aid-84096637

Leider meistens ohne die vielen Nebenleistungen zu nennen, denn die können auch erschreckend verstörend sein.

In jedem Fall sind die Vergütungen regelmässig zu hoch, a) angesichts dessen was andere leisten und bekommen und b) angesichts ihrer jeweiligen mickrigen Gegenleistungen.

Nur ein Beispiel: https://www.waz.de/staedte/duisburg/stadt-duisburg-dvg-schafft-vorgaben-nicht-neuer-takt-plan-id237521251.html

Eine andere Tochter aus dem Konzernverbund der DVV, die Stadtwerke, beugt regelmässig möglicher Kritik bereits vor, in dem man sich u.a. ein TOP-Siegel zulegt bzw. in dem man es verliehen bekommt. Das geht seit Jahren so:

https://www.stadtwerke-duisburg.de/fileadmin/user_upload/Unternehmen/Auszeichnungen/Siegel_Top-Lokalversorger_Strom.png

Ich will diesmal meine Lieblingsversagenden verschonen, sondern zu einer weiteren Gruppe an Großverdienenden kommen, die überhaupt nie erwähnt wird, denen ich aber bereits mehrfach auf die Pelle rückte.

Gemeint sind die Spitzenverdienenen in den etlichen Sozialunternehmen und gGmbHs in dieser Stadt. Denn wo es Menschen massenhaft schlecht geht sind sie meist recht fix zur Stelle und machen Millionenumsätze.

Regelmässig habe ich dort angefragt und regelmässig gibt es keinerlei Reaktion geschweige denn eine dezidierte Antwort.

Und dass, obwohl die grossen Organisationen mit ihren vielen kleineren regionalen Töchtern sich sogar Kodices auferlegen die besagen, dass diese Vergütungen eigentlich offengelegt werden sollen. Nur wird das in den einzelnen örtlichen Ablegern nicht gemacht und die Antwort aus den Bundeszentralen (die antworten wenigstens) ist dann regelmässig, dass es sich lediglich um einen Wunsch aber keine Pflicht handelt.

Das Perfide daran ist ausserdem die meiner Meinung nach schamlose Ausnutzung der Gutwillig- und Gutmütigkeit von zig Ehrenamtlichen.

Denn würde bekannt wieviel die TOP-Leute (LOL) erhalten, würden sich Ehrenamtliche ev. mal Fragen stellen. So geschehen vor einiger Zeit im Falle wfbm/Rogg.

Frau Rogg sorgte auch mit Siegeln für gute Stimmung, u.a. wurde die wfbm mit dem TopJob-Siegel ausgezeichnet.

Die Gebag bekam den Polis-Award.

Wer z.B. bei Focus oder Welt anruft kann sich eine ganze Armada an Siegeln zulegen. Kostet allerdings.

Und letztendlich nicht zu vergessen die Unterwürfigkeit der hiesigen Kollegenmedien. Deren Protagonisten, ich kann es nur immer wieder betonen, aus Gründen meistens ziemlich zahnlos berichten. Und wenn sie es doch mal leise krachen lassen, dann m.E. nur weil es absolut unvermeidlich ist.

Das könnte z.B. daran liegen, dass demnächst wieder in der PR-Abteilung eines städtischen Unternehmens eine Stelle frei wird. Und diese Jobs werden fürstlich vergütet – womit sich an dieser Stelle ein Kreis des gegenseitigen Hochjubelns schliesst. Ein anderer Kreis sind die regelmässigen Rückgriffe bei Vergaben von Chef- und Leitungsposten auf altgediente und wohlverdiente ParteikollegenInnen.

Schlußendlich darf man sich nicht wundern wenn die Vergütungen derart hoch sind.

Das alles gepaart mit den Eigenaussagen der betreffenden Führungskäfte, dass sie so gut bezahlt werden müssen, da ja die „freie Wirtschaft“ noch besser bezahle, würde ich dem ein oder anderen mal testweise in Aussicht stellen sich doch dort zu bewerben.

Schlußfrage also: Würde sich wirklich niemand auf solche Posten bewerben, wenn es weniger Geld gäbe oder wenn die höhere Bezahlung an ECHTe Erfolgsindizes gekoppelt wäre?

 

 

Duisburgs Wirtschaftsförderung entdeckt die Migranten – die freuen sich bestimmt

Während Bundeskanzler Olaf Scholz die letzten Tage in Südamerika und gestern z.B. noch in Brasilien weilte, kam die Duisburger WAZ/NRZ auf den Trichter über die  warm-wohlwollenden Worte vom bemühten DBI-Chef Beck zu berichten. Der hat nämlich eine neue Zielgruppe entdeckt die er nun vor seinen nachwievor unsichtbaren Werbe-Karren spannen will und sich darum bei ihnen anbiedert.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburgs-wirtschaft-und-migranten-erfolge-und-potenziale-id237511985.html

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/duisburgs-wirtschaft-und-migranten-erfolge-und-potenziale-id237511985.html

Warum erzähle ich von Scholz? Nun, der biedert sich auch an, bei den Ländern die wir alle künftig brauchen für E-Autos und Wasserstoff, die aber bisher wenig Beachtung fanden.

Zurück nach Duisburg:

Die Erfolge der MigrantenInnen bzw. der Deutschen mit Migrationshintergrund als UnternehmerInnen sind in Duisburg beachtlich, immer wieder wird dann, so auch diesmal, die Brautmeile in Marxloh angeführt.

In dem Stadtteil gibt es auch nicht so viel Leerstand wie in der City.

Und es sind ja eh sehr viele DuisburgerInnen, rund die Hälfte, keine Biodeutschen.

Alles Erkenntnisse die schon ewig bekannt sein dürften. Zwar hat sich die DBI inzwischen, das war auch mein Rat, eine türkische Übersetzung ihrer Website zugelegt, aber die Stadt Duisburg hält dies bisher immer noch nicht für nötig: siehe www.duisburg.de

Damit dürfte klar sein wohin Becks Reise geht: Umschmeicheln aber letztlich nicht ernst nehmen.

Bezeichnenderweise sieht man die Kaufleute, also biodeutsche und migrantische, auch nicht vereint und gemeinsam, sozusagen unter einem Dach mit allen anderen, sondern man teilt sie gern in Gruppen ein.

Die DBI stellt dies per türkischer und chinesischer Sprachversion unter Beweis.  Die englische Version läuft dabei mal unter Mindeststandard.

Da man aber selbst zugibt keine Zahlen zu haben, weiß niemand ob nicht die größere Wertschöpfung und Bedeutung auf gar andere Menschen zurückzuführen ist.

arabisch, niederländisch, rumänisch, bulgarisch, italienisch, griechisch, spanisch, portugisisch, …???

Ärmlicherweise bietet die hiesige IHK nur die deutsche Version ihres Webangebots.

Der Einzelhandelsverband auch.

Nun könnte man sagen, die „Amts“sprache ist nunmal deutsch und das reicht, aber man darf nicht vergessen, dass man ja vermehrt ausländische Fachkräfte (Idee: die können auch unternehmerisch tätig werden) anwerben will, angeblich, und da wären mindestens „englische Texte“ sinnvoll.

Die fehlen aber auch bei www.duisburg.de.

Fazit:

Das alles wirkt wie immer nur wie Blumenampeln in der City, hier mal was und da mal was, jedoch ohne konsistentes ganzheitliches Konzept. Was erneut die Frage aufwirft: Was machen rund 30 hochbezahlte Menschen den lieben langen Tag bei der DBI eigentlich?

QED

Ganz zum Schluß empfehle ich noch dieses Interview, das ich 2021 führte:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2021/06/09/interview-junger-unternehmer-ueber-duisburg/

 

 

Eine Bredouille nach der anderen – Schule – Bau – Kata-Strophe

In diesem Artikel geh ich nur auf zwei der derzeitigen Bedrängnisse ein in denen sich die ansonsten so großmäuligen Verantwortlichen derzeit befinden. Keine Sorge es werden noch mehr Bredouillen und alle werden noch schlimmer.

Letztens hatte ich die unsäglichen Vorschläge kommentiert die derzeit zum Thema Schule und Lehrkräftemangel abgesondert wurden.

Heute hat sich im Spiegel ein Lehrer als Gastautor dazu geäussert – ebenso vernichtend.

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehrermangel-an-schulen-und-die-ratschlaege-der-swk-noch-mehr-arbeit-fuer-die-die-noch-stehen-a-1d19ae27-9b68-411c-a009-ef5276686d96

Anfragen von mir zu diesem Thema an Duisburger, u.a. Grüne (Pelin Osman) oder SPD (Benedikt Falszewski), laufen regelmässig ins Leere.

Nächstes Thema:

Fachkräfte fehlen inzwischen an so vielen Ecken und die Materialpreise sind so hoch, dass es auch im Bau nicht so weitergeht wie lange Zeit vor der „Krise“.

Heute kündigte der Chef von Vonovia an, dass der Konzern in diesem Jahr keine Wohnneubauten errichten will.

Die Bundesbauministerin von der SPD wird das von ihr gesteckte Ziel der 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr wohl wieder weit unterschreiten.

Tja und die hiesige Gebag bzw. Gebag FE wird wohl mit ihren Großbaustellen nicht weiterkommen. Seit Monaten -ich berichtete bereits mehrfach-  tut sich nichts.

Lediglich für „Am alten Holzhafen“ wurde ein Investor gefunden, mal sehen ob der überhaupt anfängt.

Und da die Gebag / Gebag FE für meine Begriffe angezählt ist, hat sich jüngst Aurelis ins Gespräch gebracht. Und zwar mit Interesse an Flächen auf den Duisburger Dünen. Ich berichtete bereits ausführlich, auch darüber, dass Aurelis die Gesamtfläche mal gehörte, bis Herr Kurt Krieger blablabla …

Dazu passt, dass vor kurzem bekannt wurde, dass die Polizeihauptwache ev. einen Neubau braucht. Nun, da liegt es doch nahe, nachdem Aurelis bereits für den Neubau der Polizeihochschule an der Wuhanstrasse sorgte, auch dieses Projekt gestemmt werden könnte – auf den Duisburger Dünen?

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/polizeipraesidium-duisburg-neubau-angekuendigt-was-geplant-ist_aid-83799429

Solche Infos erfährt die RP anscheinend exklusiv und kann sie ebenso exklusiv mit Bezahlschranke verticken. Mich hingegen hat die Polizei nicht einmal zum Neujahrsempfang der Medienvertreter eingeladen.

Hier die Kata-Strophe:

Schule, Bildung, Wohnungsbau,

keiner war so schlau

Pflege, Bundeswehr und Polizei

und keiner war dabei

Fehl-Entwicklungen zu merken

und Gegen-Maßnahmen zu stärken

Pseudo-Experten fluten unser Fernseh’n

Leute wollen nicht mehr wählen geh’n

Bald ist’s Zeit für starke Hände

sonst ist im Deutsche Land

alles ausser Rand und Band

 

 

 

 

 

 

Bääm – ersetz‘ Berlin durch Duisburg und es könnte durchaus hier passieren!

Ich habe bereits etliche Male über die Unfähigen in Duisburg geschrieben, in Berlin zeigt sich diese Unfähigkeit der Verantwortlichen anscheinend noch deutlicher. So habe ich mich anläßlich eines wirklich köstlich amüsanten Textes von Spiegel-Autor Nikolaus Blome daran gemacht die Angelegenheit um die sich sein Artikel dreht mal zu rechechieren, denn anfangs dachte ich der Mann übertreibt.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-vor-der-wahlwiederholung-entmuendigt-diese-stadt-a-2e5353e1-3ca7-4912-b0e4-6e8888f916cc

Mitnichten, nach fünfjähriger(!!!) Planungs- und Bauzeit hat man inkl. 50.000 EURO Kosten drei pisselige gendergerechte Missoirs und Pissoirs an einem markanten Ort, dem sog. Kotti, aufgestellt.

https://www.berliner-kurier.de/berlin/baeaem-da-ist-das-ding-so-spottet-das-netz-ueber-die-kreuzberger-toiletten-am-kotti-mit-missoir-und-pissoir-li.295676

Kommentiert von der grünen Bezirksbürgermeisterin mit den Worten:

„Bääm das ist das Ding – auch das ist Kommunalpolitik …“

Bei uns in Duisburg sind vor allem die Stadt-Vermarkter DuisburgKontor und DBI diejenigen denen ich ganz besondere „Gags“ wie in Berlin zutraue. Aus Mangel an ECHTen Ideen und Innovationen feiern sie u.a. Wurstbudenneueröffnungen und Matjes-Märkte ab als seien es die Hightlights schlechthin.

Ich traue ihnen auch ein Gewinnspiel zu bei dem ein Goldklumpen gefunden werden muß der sich unter einem Pflasterstein auf der Königsstasse befindet.

 

 

 

Selbstverhaftungsvideos, mehr Selbstpflege und ein übervoller Bundestag

Es herrscht Fachkräftemangel in Deutschland und es wird wohl noch viel schlimmer werden. Nur im Bundestag ist es proppenvoll, fraglich allerdings ob es sich dort um Fachkräfte handelt.

Egal, wie dem auch sei, seit die Erkenntnisse plus Meinungen plus Lösungen zu dem Thema sich nun überschlagen, vorausschauend war wohl niemand, spriessen wie immer in solchen Fällen die ExpertenInnen. Leider meistens Leute von denen ich annehme, dass sie ziemlich viel über die Theorie wissen aber wenig über die Praxis.

Das merkt man auch, wenn man sich z.B. Talkshows über das Thema „Ukraine“ bzw. „Waffenlieferungen“ ansieht und anhört. Die allerwenigsten der munter fabulierenden Experten bzw. Expertinnen haben eine Waffe auch nur abgefeuert, geschweige denn auf einen Menschen, waren im Kriegsgefecht in einem Panzer oder gar an der unmittelbaren Front im Schützengraben.

Tja so kommt es einem auch vor wenn man die jüngsten Einlassungen zum Thema Schule und Bildung vernimmt.

Als da sind – im Wesentlichen:

1.)Renteneintritt der Lehrkräfte verschieben

2.)Klassen vergrößern

3.)Lehrkräfte befristet zu mehr Unterrichtsstunden verpflichten

sowie

4.)mehr Selbstlernzeit der SchülerInnen

Es gibt noch ein paar mehr „Ideen“, aber die o.g. haben es mir besonders angetan.

https://www1.wdr.de/nachrichten/lehrermangel-nrw-kmk-experten-kommission-100.html

Sie sind nämlich was die Praxistauglichkeit angeht m.E. die absolut untauglichsten und unsinnigsten.

Zu 1.): Ich schätze, da gibt es eine Menge Mittelfinger a) von den „alten“ Hasen die lieber im Garten sitzen wollen und b) von den Kids die wissen, dass die „alten“ Hasen lieber im Garten sitzen wollen.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 2.):  Dann fallen die „schlechten“ SchülerInnen noch mehr durch den Rost.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 3.): Der dadurch erzeugte Stress verknappt die Zahl derer mit dem Wunsch später in Rente zu gehen (s. 1.)) nochmals um ein Vielfaches.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 4.): Dann fallen die „schlechten“ SchülerInenn noch mehr durch den Rost.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Analog zu den Vorschlägen für Schule und Bildung habe ich mein DUISTOP-Experten-Team mal befragt was es denn für die Sicherheit und die Pflege vorschlägt.

Das Team besteht aus Manni, Pommes-Testesser, Rita, Klofrau in der 10. Generation, Herrmann, Ex-Soldat und Ex-DDR-Ex-Bademeister, Juri, Grillkohle-Verleih-Franchisenehmer sowie Gerda, Schloßerbin und Übergroßnichte von Graf Drakul.

Kommen wir zur Sicherheit:

1.)Renteneintrittsalter rauf auf 90, spätestens mit 70 ein Auffrischungskurs in Selbstverteidigung (Krav Maga, Ultimate Fighting o.ä.), mit 80 nochmals das Sportabzeichen sowie wöchentliche Seh- und Hörtests

2.)Hundertschaften auf Hundertelfschaften vergrössern … Blödsinn … ’ne Hundertschaft besteht am besten nur noch aus 90 Leuten – wir müssen ja einsparen

3.)mehr Überstunden oder noch besser: 120 Minuten zählen als eine Stunde

sowie 4.) Selbstverhaftungsvideos für StraftäterInnen, damit die lernen wie man sich allein in den Knast begibt

Ich würde sagen: Passt.

Nun zur Pflege:

1.)ähnlich wie oben bei Sicherheit

2.)zwei Zu-Pflegende kommen in ein Bett und man arbeitet als Pflegekraft einhändig synchron an beiden gleichzeitig, einarmige Pflegekräfte teilen entsprechend ihre Rest-Finger auf

3.)genau wie oben bei Sicherheit

sowie 4.) Pflegevideos die dazu anleiten wie man komplett ohne Pflegekräfte auskommt

Yeap, nicht schlecht. Danke liebes DUISTOP-Experten-Team. Gerne wieder, beim nächsten Mal zum Thema Handwerk. So viel sei jetzt schon verraten: Selbstmachvideos gibt’s dann auch.

Zum Schluß noch eine Frage: Hat jemand die Telefonnummer oder Emailadresse von Victor Frankenstein in Ingolstadt?

 

 

Hey Afrika, ich tausche 300 abzuschiebende FDPler gegen Euren Wasserstoff!

Bevor ich zu Christian Dürr (Nomen est omen!) dem Vorsitzender der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag komme und zu seinem neuesten Vorschlag, widme ich mich zur feierlichen Einstimmung ein wenig dem Boulevard rund um die FDP.

Christian Lindner, bisher Untermieter in einem Mietshaus von Jens Spahn hat sich kürzlich eine fette Villa  in Berlin zugelegt. Das schreckte die Staatsanwaltschaft auf und man prüfte ob dabei alles mit rechten Dingen zuging was die Fiannzierung betrifft. So hatte Lindner bei diversen TOP-Banken Reden gehalten (gegen Bezahlung) und ausgerechnet auch bei der BBB die unter den Banken bei denen er sprach als einzige ziemlich weit unten in den Rankings rangiert. Von genau der aber gab es die Hauskaufknete. Naja, die (Vor-)Ermittlungen wegen Vorteilsnahme wurden inzwischen eingestellt.

Seine Frau, eine Journalistin der WELT, blamierte sich derweil, anläßlich der aktuellen Erinnerungszeremonien zur Shoah, als sie meinte Auschwitz wäre von der Roten Armee Fraktion (RAF) befreit worden. Na hoffentlich hält sie nicht mal eine Rede oder schreibt einen Artikel über bekannte deutsche Größen wie Immanuel Kant, den Erfinder des Kantholzes.

So, nun zu Herrn Dürr, dem ähnlich wie Friedrich „kleine Paschas“ Merz (CDU) auch nix anderes mehr einfällt als blanken Populismus zu verbreiten – mit dem Ziel vor allem der AfD Stimmen, Wählende und Mitglieder zu entreissen.

Sein Vorschlag ist ein simples aber komplett abstruses Tauschmodell. In einem Bild-Interview -echt passend- formulierte der FDP-Mann wie folgt:

»Wer seine Landsleute zurücknimmt, erhält im Gegenzug Unterstützung etwa bei der Produktion von klimaneutralen Kraftstoffen für Autos in Deutschland. Das wäre in beiderseitigem Interesse.«

Tja der Spiegel kommentiert dies bereits beissend und ich habe dem eigentlich nicht sehr viel hinzuzufügen ausser, dass ich daran denke Staaten in Afrika, die meint Dürr wohl hauptsächlich, von mir gefangene  FDP-Mitglieder anzubieten, in Zwangsjacken verpackt, und für jedes Mitglied noch 1.000 EURO oberdrauf zu packen, wenn sie mir denn abgenommen werden.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/christian-duerr-fdp-fuenf-fehler-in-zwei-zynischen-saetzen-kolumne-a-6799079d-fe62-40fa-8f2f-da04ec1a3371

Die haben dann in diversen Minen ohne Arbeitsschutz zu schuften und ich bekomme einen Anteil von dem was sie erwirtschaften. Das wäre in beiderseitigem Interesse und für mich ein ev. lohnender Deal. Für Dürr würde ich dann ein Land mit einem echten Despoten aussuchen der ihm täglich mit einem vergoldeten Revolver fuchtelnd erklärt wie Demokratie funktioniert.

Gerne können die FDPler auch -wie einst Conan in seiner Jugend- vor Mahlsteine gespannt werden und jahrelang im Kreis laufen.

Ich glaube, es erübrigt sich die Loser-Truppe der hiesigen Duisburg-FDP zu fragen was sie von all dem hält was in der Bundesspitze erdacht und gesagt wird. Die blamieren sich alle zusammen bereits dermassen selbst, dass ich das kaum noch tun muß.

Schlußfrage:

Wer bitteschön erkennt immer noch nicht warum die Wahlbeteiligungen sinken?

Und Friedrich Merz wollte die AfD halbieren – die haben heute eher mehr Zuspruch. Nun, Merz macht vieles mal eben salonfähig, was ihm jedoch am wenigsten nutzt.

Jetzt auch noch Dürr und die FDP, wer ist der/die Nächste?

 

 

Heimat-Box geht in die 2. Runde

Das Projekt „Heimat-Box“ geht ab sofort in die zweite Runde. Mit der Heimat-Box unterstützt das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung die spielerische Vermittlung von Wissen über die vielfältigen Aspekte von Heimat in Nordrhein-Westfalen.
Für die Neuauflage sind alle Kinder und Jugendlichen in NRW aufgefordert, bei der Gestaltung der Box mitzumachen. Bis zum 3. März 2023 können sie ihre Ideen per E-Mail an heimat-box@mhkbd.nrw.de einreichen.

Laut Ministerium war die erste Auflage eine Erfolgsgeschichte: Mit rund 9.000 Exemplaren ist sie fast vergriffen.

Von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche. Ob witzig, originell, geistreich, überraschend oder ein Mix aus allem: Die besten Vorschläge werden ihren Platz in der neuen Heimat-Box finden. Was sind die Orte, Gebäude, Werte, Tiere, Traditionen, oder was auch immer, das zu unserer Heimat Nordrhein-Westfalen gehört?

Die Neuauflage der Heimat-Box soll im zweiten Halbjahr 2023 erscheinen. Sie wird kostenlos an alle interessierten Schulen, Vereine oder auch Privatpersonen verschickt.

Weitere Informationen zum Aufruf sind hier zu finden: https://www.mhkbd.nrw/Aufruf-Heimat-Box

 

Mülheimer Schulentwicklung: Ach hätte man nur auf die MBI gehört

Run auf Mülheimer Gesamtschulen hält an – erneut Rekordzahlen

Bei der Aufstellung eines Schulentwicklungsplans (SEP) für Mülheim im letzten Jahr hatten die MBI (Mülheimer Bürger-Initiativen) mehrfach beantragt, auf jeden Fall eine 4. Gesamtschule zu beschließen. Vor dem Hintergrund dass die seit ca. 2015 stetig gestiegenen Kinderzahlen besonders in den kommenden Jahren logischerweise immer höhere Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen ergeben mussten (davon ein rapide wachsender Anteil an SchülernInnen mit Migrationshintergrund), gab es für die Zukunft nur die 4. Gesamtschule als Lösung. Selbst wenn man vernachlässigt, dass seit Jahren bereits ein Überhang bei Anmeldungen für Gesamtschulen gang und gäbe war. Doch gegen Sinn und Verstand wollten weder Schwarz-Grün, noch SPD, AfD und Die Partei dem MBI-Ansinnen für die 4. Gesamtschule folgen.

Bereits bei der nächsten Anmelderunde wurden sie alle von der Realität noch deutlicher als deutlich eines Besseren belehrt. Noch einmal 70 SchülerInnen mehr wollen an eine Gesamtschule, doch weit über 150, wenn nicht noch mehr, werden sich andere Schulformen suchen müssen. Und in den kommenden Jahren wird das Missverhältnis weiter deutlich zunehmen. Selten hat sich ein beschlossener Zukunftsplan wie der SEP-MH derart unverzüglich als nutzlos erwiesen.

 

 

In eigener Sache: DUISTOP bewerten

Nachdem ich bereits vor langer Zeit das DUISTOP-Forum deaktiviert habe, weil dort viel zu viel Schwachsinn auflief – von Allen Arten an Werbung bis Zu übelsten Beleidigungen u.v.m.- habe ich mich dazu entschlossen ab sofort zumindest eine Bewertungsmöglichkeit anzubieten. Auf der Startseite befindet sich dazu halbrechts oben ein Button von www.webwiki.de.

Wer will kann also davon Gebrauch machen. Im positiven wie im negativen Sinne, ich rechne mit allem und mit nichts was mich noch vom Hocker hauen kann.

Bewertungen zu duistop.de

Grüne Duisburg: Verlogen bis „Wir werden uns viel verzeihen müssen.“

Gestern Abend hat bei Markus Lanz der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erzählt, dass die CDU die wahre Klimaschutzpartei sei. Tja der Mann hat umgesattelt aber die Sprüche sind, wenngleich inhaltlich verändert, immer noch genauso hanebüchen wie sonst. Zuerst wurde er aber ein wenig gegrillt angesichts der enormen Verschwendung die nun auftaucht in puncto Masken, Impfdosen, Tests usw.

Jetzt zu den Grünen die sich anschicken auch nicht besser zu sein als Worthülsenverdreher wie Spahn oder wie auch immer man das bezeichnet von dem nun die Rede sein wird.

Aktuell wirft sie sich bei uns in Duisburg die grüne Fraktion für den Klimaschutz in die Bresche und wirft der hiesigen GROKO so ziemlich alles an Versäumnissen vor was geht – bis hin zu Unterlassungen etc. bei Konzepten für den Gesundheitsschutz, der durch den Klimawandel, besonders in den Städten extrem gefährdet ist.

https://www.lokalkompass.de/duisburg/c-politik/groko-bringt-nur-lippenbekenntnisse-in-sachen-klimaschutz_a1827556

Ich will en detail darauf nicht weiter eingehen, weil es sowieso eine Art Theaterstück ist bei dem wir glauben sollen die Grünen meinen es ECHT ernst.

Wie ernst sie es meinen konnte man gerade bemerken als bekannt wurde, dass sich der erst vor knapp einem Jahr ins Amt des hier zuständigen Dezernenten  für Umwelt und Kultur gehievte Matthias Börger schon wieder vom Acker macht. Eine wiederholte Interviewanfrage von mir wurde von ihm erneut wie bereits zum Amtsantritt ignoriert.

Anstatt mal Tacheles zu sprechen, im Amt, verkrümelt er sich lieber, denn Stress geht er wohl lieber aus dem Weg und macht bald etwas mit höheren Weihen beim Land. Armseliger geht es nicht.

Ach ja, andere Grüne wie z.B. ein Mitarbeiter aus dem Dunstkreis von Frau Baerbock wechseln gleich komplett die Seiten und werden PR-Lobbyisten für den eigentlichen Intimfeind der Partei: RWE

RWE wiederum vermeldet gerade sagenhafte Gewinne, meint aber, dass diese nicht auf die derzeitigen Krisen zurückzuführen seien. Yeap, man will natürlich keine Übergewinnsteuern zahlen müssen, sofern diese künftig überhaupt erhoben werden. Ach Du scheisse, hatte ich nicht gerade einen neuen Lobbyisten erwähnt?

Tja und dann noch der gestrige Kontraste-Beitrag über den Kohleausstiegsdeal der NRW-Landesregierung unter Federführung der Grünen mit RWE. In dem Beitrag wird erläutert, dass es RWE gar nicht nur um die Kohle ging (also um die Braunkohle), nein, auch an den Subventionen für neue Gaskraftwerke die später in Wasserstoffkraftwerke umgewandelt werden sollen und an den Subventionen für die notwendigen Infrastrukturen – also Rohre, Leitungen etc.- ist man interessiert.

Nun, die Subventionen zahlen wir alle und die Gewinne macht allein RWE.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-26-01-2023/kohle-unter-luetzerath-was-steckt-hinter-dem-deal-mit-rwe.html

 

Mein Grünen-Bashing endet damit, dass ich darauf hinweise, dass hiesige Grüne auch nicht auskunftsfreudiger sind als Link und die Stadtverwaltung.

So gab es in jüngster Zeit z.B. keine Reaktionen (geschweige denn Antworten) von Matthias Börger, Jule Wenzel (MdL) und auch nicht von Pelin Osman (Stadträtin – Thema: Grundschulen und Bildung) auf meine Anfragen.