Duisburger City: 21, 35, 7, 2028 – ECHT zu spät und zu wenig

Endlich haben unsere Image- und Umgestaltungs-Vollversagenden, sofern der Rat im September grünes Licht gibt (wovon auszugehen ist), von heute an sechs Jahre lang und länger was zu vermelden und anzukündigen, wenn es dabei um die City geht.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-neues-innenstadtkonzept-pavillons-sollen-abgerissen-werden_aid-74682301

Hört, hört Ihr Leut‘, die City soll tatsächlich umgebaut werden. Um die Zahlen in der Überschrift zu erklären hier die Auflösung.

21 Einzelmaßnahmen sind geplant, 35 Mio. EURO soll alles kosten, 7 Mio. davon will die Stadt übernehmen (den Rest u.a. das Land) und 2028 soll alles fertig sein.

Tja, wenn bis dahin nicht alles noch teurer wird und noch weniger Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Viel schlimmer aber ist, das kommt alles viel zu spät und ist – wie zu erwarten war – kein den künftigen Umständen und einer zukunftsgerechten Stadtentwicklung entsprechend.

An den Einzelmaßnahmen ist nichts smart, nichts nachhaltig, es wird nicht eingepreist, dass vllt. die Innenstadt in Zukunft eine autofreie sein könnte und  Klimaschutz sowie Hitzeschutz sind auch nur Randthemen, erwähnt weil man es eben so verspricht.

So sollen z.B. die Pavillons vor der Königsgalerie am Kuhtor abgerissen
werden. Der Averdunkplatz soll aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Mobile Aufenthalts- und Sportelemente sollen hier etabliert werden. Der Burgplatz wird seiner historischen Bedeutung vor dem Rathaus und der Salvatorkirche angeblich nicht gerecht. Eine mögliche Teilbebauung des Burgplatzes hält man für denkbar.

Ich kann jedoch keinen Willen zu einem ECHTen Wurf erkennen, nur eine Aneinanderreihung von Gewöhnlichem weil eben Notwendigem (etliche Dinge sind eben in ihre Jahre gekommen). Insofern wird die triste Gegenwart einfach verlängert und Begleitexte werden mit simplen Zukunftsschlagwörtern zu PR-Zwecken garniert.

Ich sehe schon Rasmus Beck, Alexander Kranki, Uwe Kluge und den neuen City-Manager in Boy-Group-Manier vor meinem geistigen Auge posieren, auf den Lippen einen Shanty:

Holldrihi und Holldriho, wir sind so froh

endlich haben wir mal wieder, und das für viele Jahre

ein wenig zum Verkünden, die City lebt und wir mit ihr

uns sind die Händler scheißegal, denn unser Konto bleibt gefüllt

Holldrihi und Holldriho, wir sind so froh

Refrain:

Wir wollen nur das Beste

für uns persönlich.

Für Duisburg gibt’s die Reste

wie gewöhnlich.

 

 

Wasserstoff und Landeseinstieg bei TKS: Fragen an Deniz Güner

Deniz Güner, mir bisher eher als Hardliner der CDU bekannt, was die sog. Armutseinwanderung in bzw. nach Duisburg betrifft, hat sich aktuell in einem Post auf Facebook zum Landeseinstieg bei ThyssenKrupp Steel geäussert und vehement dafür eingesetzt.

Dazu habe ich ihn angeschrieben und ein paar Fragen gestellt – ich gebe nur Auszüge des Posts wieder deshalb bitte den Link (s.u.) anklicken. Güner „arbeitet“ anscheinend gerne mit Posts, mal gucken ob er bei Nachfragen auch so vehement und begeistert ist und „liefern“ kann. Hoffnung habe ich eher nicht. But try and error.

Guten Morgen Herr Güner,

auf Facebook habe ich folgenden Post von Ihnen gefunden:

https://www.facebook.com/denizguener/posts/pfbid0stj3uHBC2QWx3fUP3dpupgCCUj45Hy5Ltgjucd8MTMp9E3A7yKYr2WcaTJ9TxBuyl

Auszüge daraus lauten:

Das Land NRW muss bei thyssenkrupp einsteigen, damit uns die Zukunftstechnologie „grüner Stahl“ nicht …

In der Stahl- und Eisenproduktion könnten grüner Wasserstoff und elektrifizierte Prozesse die klassischen Kohlehochöfen …

Die ehemalige SPD Ministerpräsidentin hat es in 2013 nicht für nötig gehalten, als Land NRW bei …

Vllt können Sie Ihren Post mit ein paar Zahlen und Fakten untermauern?

Erklären Sie mir bitte was gut daran gewesen wäre wenn NRW bereits 2013 bei Thyssen eingestiegen wäre?

Inwiefern ist grüner Stahl ein Wettbewerbsvorteil?

Wie verhindern Sie bei einer Landesbeteiligung die Anteilskäufe von Dritten – dazu müsste der NRW-Anteil aber schon groß sein – läuft es also auf eine Quasi-Verstaatlichung hinaus?

Ist Ihrer Meinung nach Duisburg ist beste Standort für TKS um grünen Stahl zu produzieren, wenn ja wieso?

Ausserdem würde ich gerne wissen warum Sie „In der Stahl- und Eisenproduktion könnten grüner Wasserstoff…“ schreiben, also den Konjunktiv benutzen?

Mit freundlichem Gruß

DUISTOP

Michael Schulze

Wo gab und gibt es bisher die meisten Problem-Immobilien in NRW?

Nicht in Duisburg, aber auch in Duisburg gibt es eine Menge. Das ergab eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion im Landesparlament. Die meisten gab es bisher -also in den letzten Jahren- in Rheda-Wiedenbrück. Und an wen werden die Problem-Immobilien besonders häufig vermietet? Ja genau, an Bulgaren und Rumänen. Jenen die in den letzten Tagen seitens des Duisburger OB und auch seitens eines Scharfmachers von der CDU-Marxloh wieder in den Mittelpunkt ihrer geifernden Kritik gerieten.

Die ziehen aber nicht nach Rheda-Wiedenbrück oder Duisburg oder Gelsenkirchen und nicht in die Bruchbuden weil es dort so besonders schön ist. Nein, sie müssen, weil örtliche Arbeitgebende, wie die aus der Fleischindustrie, sie bereits in der Heimat anwerben und ihnen so wenig bezahlen, dass es nunmal nur dafür reicht billigst zu wohnen.

Die Politik hat sich 2014 zwar das Wohnaufsichtsgesetz einfallen lassen, was seit einem Jahr Wohnraumstärkungsgesetz heisst (Wohnraum stärken???), aber anscheinend in der Form wirkungslos bleibt, als dass nur die Bewohnenden aus den Häusern und Wohnungen geschmissen werden und darunter leiden, dass Taskforces wie in Duisburg knallharte Kontrollen durchführen.

Vom Leiden der Vermietenden kriegt man nie irgendwas mit. Man erfährt auf Nachfrage noch nicht einmal ob die Stadt diesen auch die Rechnungen für all die Einsätze aufs Auge drückt sowie auch die Kosten für die anschließende  Unterbringungen der Geräumten.

Tja, das behält Link in Duisburg lieber für sich. Mich würde auch mal interessieren welche Nationalität denn die Vermietenden haben. Mich würde auch mal interessieren ob denen vllt. im Wiederholungsfall die Vermietung generell untersagt wird.

Irgendwie hat das alles anscheinend System. Und etliche Leute dürften davon profitieren. So auch Link und der CDUler aus Marxloh, die damit PR in eigener Sache und Wahlkampf betreiben.

Dass die AfD nach den Hintergründen anscheinend auch nicht gefragt hat, erzählt uns, dass sie auch nur am Vordergründigen interessiert ist.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/problemimmobilien-mehrere-hundert-verfahren-in-duisburg-id236115069.html

 

 

RBB-Affäre: Transparenz, Transparenz, Transpareeeeeeeeeenz – ach Du meine Güte*!

Nachdem nun die Intendantin des RBB -ich weiß das ist weit weg von Duisburg, aber irgendwie auch nah dran (s.u.), ihren Posten verloren bzw. abgegeben hat, ich berichtete bereits, will man nun mit Transparenz die derzeitige Schieflage aufgrund von Überbezahlung, Dienstwagen mit Massagesitzen, Beratungsverträgen und Liebling-ich-schuster-Dir-Aufträge-zu ratzfatz geradebiegen und Klarheit schaffen.

JoJo, wer’s glaubt, der glaubt auch an die Zahnfee und die medizinische Wirksamkeit des Nasenpopelns.

https://www.spiegel.de/kultur/rbb-aufklaerung-zu-patricia-schlesinger-diese-transparenz-die-sie-uns-versprechen-die-gibt-es-einfach-nicht-a-67dfdc38-c17f-447c-974a-e62275be759d

Mich hat der Fall Schlesinger auf jeden Fall an den Fall Rogg/Spaniel (wfbm) in Duisburg erinnert. Und erinnert mich auch an meine vielen Nachfragen bei den Sozialkonzernen die mit Jahres-Umsätzen in Duisburg iHv 10, 30 und 60 Mio. EURO auch -zumindest bei mir- in Verdacht stehen, bei der Bezahlung und der Bespaßung von Führungskräften ordentlich zuzulangen.

Warum sonst will man mir partout keine Antworten dazu geben und auch in den Bilanzen diese Zahlen lieber nicht veröffentlichen?

Naja vllt. ist ja irgendwann mal einer von denen so total dödelig und wirft wichtige und als geheim eingestufte Unterlagen einfach in den Hausmüll, ungeschreddert, so wie dieser Herr:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/staatsanwaltschaft-prueft-ermittlungsverfahren-gegen-scholz-a-f97d9e71-8b1e-4a95-9dd8-8d0656462887

Was den RBB angeht so stellt sich natürlich die Frage ob das alles ein Einzelfall in der deutschen Zwangsgebührenlandschaft ist, wobei wir beim WDR und damit letztendlich auch in Duisburg wären.

Hier nur ein paar Hinweise die an die aktuellen Vorgänge beim RBB nicht heranreichen aber auch Gesprächsstoff liefern. Vor allem darüber ob manche Leute über Internas „auspacken“ könnten es aber lieber nicht tun:

https://rp-online.de/politik/deutschland/wdr-skandale-und-skandaelchen-die-schwaechen-eines-riesen_aid-64387233

https://meedia.de/2017/09/21/wie-feste-freie-bei-der-ard-arbeiten-eindruecke-vom-unteren-ende-der-oeffentlich-rechtlichen-nahrungskette/

https://uebermedien.de/58001/kann-dir-die-zukunft-in-der-ganzen-ard-versauen-neue-alte-probleme-beim-wdr/

 

*vorher stand da Fresse, das verstanden nicht alle, DUISTOP wird inzwischen auch ausserhalb von Duisburg und NRW gelesen, https://de.wiktionary.org/wiki/meine_Fresse, https://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=meine+Fresse&bool=relevanz&sp0=rart_ou

 

Ist es nur Gift oder verseucht – vor allem im Duisburger Süden? Und in 6-Seen-Wedau?

Die Duisburg Abgeneigten werden nun noch deutlicher sagen „Haben wir es doch gewusst.“ nachdem heute WAZ und NRZ unisono über Gifte im Duisburger Boden berichteten. Wobei das Thema ein alter Hut ist, warum es nun gerade so prominent aufgefrischt wird, ist mir ein Rätsel.

Der Boden im Süden Duisburgs gilt seit langem als besonders belastet, da die grossen Industriebetriebe dort entsprechende Emissionen über Jahrzehnte freigesetzt haben, die per Niederschlag auf und später in den Boden eingetragen wurden. Blei, Cadmium, Arsen.

In diesem Zusammenhang darf ich an die Sanierungsaktion in bezug auf die Hinterlassenschaften der Fa. MHD Sudamin erinnern, die einst pleite ging weil man bilanztechnisch anscheinend massiv getrickst hat. Das war aber nicht das Schlimmste, nein das Schlimmste war, dass jahrelang unter Aufsicht der städtischen Behörden u.a. dioxinhaltige Stäube einfach ohne Schutz offen gelagert wurden und natürlich verwirbelt und über den Süden verteilt wurden.

Da hat uns alle rund 50 Mio. EURO minimum an Steuergeld gekostet, denn bei der Firma war ja nix mehr zu holen. Heute steht dort Tiger & Turtle.

Ich habe bisher nicht gehört oder gelesen, dass städtisches Personal jemals zur Rechenschaft gezogen wurde. Man hat nämlich mitnichten von nichts gewusst.

Die Stadt hat jahrelang aus m.E. vorgeschobenen Gründen eine Bodenbelastungsausweisung unterbunden, will dies aber nun angeblich und endlich nachholen.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/sued/gift-im-boden-das-muessen-duisburgs-gartennutzer-nun-wissen-id236111151.html

Ich bin gespannt wie denn diesbezüglich mit dem Gelände von 6-Seen-Wedau verfahren wird. Meiner Meinung nach -das hatte ich bereits mehrfach hier thematisiert- ist das Gelände nicht gesundheitssicher.

Antworten von der Bauministerin Scharrenbach waren ausweichend, ebenso von NRW URBAN, dito von der Gebag und der Stadt bzw. Letztere antworteten wie gewöhnlich gar nicht.

Ein sog. Schwarzer See und dessen Lage in Wedau, auf den ursprünglich die Altlasten von 6-Seen-Wedau verbracht werden sollten, so steht es in einem Gutachten (s.u.), kann auch nach Recherchen bei der Aurelis, die wollte das Gelände früher mal entwickeln, von mir bisher nicht ermittelt werden. Dieser (vermutlich eine Art Teer-See wie der neben dem Landschaftspark Nord) hat sich anscheinend in Luft aufgelöst.

Die Belastungen die ich in Wedau vermute stammen aber zusätzlich vom ehemaligen Ausbesserungswerk der Bahn, das auf dem Gelände jahrzehntelang betrieben wurde, und von den Hinterlassenschaften der vielen Holzbohlen die dort unter den vielen Rangier-Schienensträngen verbaut waren und die geteert sowie regelmässig vermutlich mit Glyphosat von „Unkraut“ freigehalten wurden.

 

 

Deniz Güner: CDU-Hardliner gegen Rumänen und Bulgaren

Kaum dass Link seine Tiraden gegen Süd-Ost-Europäer angesichts eines EuGH-Urteils zum Kindergeld in den sozialen Medien loswerden musste, schlägt nun Deniz Güner, als MdL-Kandidat für die CDU bei der Landtagswahl als Loser „vom Platz“ gegangen, in die selbe Kerbe. Unterschied nur, er greift dabei den Schmusekurs der SPD an die für Duisburg ein Ankunftsstadtteil-Konzept erdacht hat.

https://lokalklick.eu/2022/08/06/klarklick-ankunftsstadtteil-konzept-der-duisburger-spd-ist-einladung-fuer-mehr-armutszuwanderung-aus-suedosteuropa/

Hier nochmals Links Worte auf FB:

„Menschen kommen als EU-Zuwanderer, melden Kinder an und beziehen Kindergeld. Da evtl. vorhandene Qualifikationen und Sprachkenntnisse nicht ausreichen, werden wenn überhaupt schlecht bezahlte und abgesicherte Arbeitsverhältnisse begründet und aufstockende Sozialleistungen bezogen. (…) Dieses Modell werde von kriminellen Banden ausgenutzt – zulasten des Sozialstaats und auf dem Rücken der Nachbarn und der Städte.“

So wurde Link in der NRZ (und textgleich auch in der WAZ) zitiert:

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/nrw-in-duisburg-leben-die-meisten-bulgaren-und-rumaenen-id236064287.html

Richtig ist, die Zuwanderung aus den EU-Mitgliedsstaaten Rumänien und Bulgarien stellt besonders die Städte an Rhein und Ruhr seit Jahren vor Herausforderungen – vor allem hochverschuldete Städte wie Duisburg. Aktuelle NRW-Einwanderungsstatistiken verdeutlichen, dass in keiner anderen Stadt so viele Bulgaren und Rumänen leben wie in Duisburg.

Ich darf nochmals kurz daran erinnern, dass Link bereits mit mindestens einer Äusserung vor ein paar Jahren auffällig war, als er sinngemäß lakonisch sagte, dass er gerne Süd-Ost-Europäer gegen Syrer tauschen würde.

Nun will ich in keinster Weise die Probleme und auch Sorgen in Duisburg klein reden oder sogar gänzlich in Abrede stellen.

Das wahre Problem ist nur, man ist eigentlich gar nicht an Lösungen interessiert, da es durchaus Interessen, vor allem monetärer also wirtschaftlicher Natur gibt (z.B. Unternehmen die billige und willige Arbeitskräfte suchen), die den Status Quo gar nicht so schlecht finden.

Hier einige der typischen Sätze die sich so oder so ähnlich bei Link wiederfinden und einem sog. Alltagsrassismus gerechnet werden.

  • Die Einwanderer sind dazu eingeladen worden zu uns zu kommen.
  • Sie verursachen den Niedergang der Stadt bzw. der Nachbarschaft.
  • Sie missbrauchen unser System der sozialen Sicherheit und leben von Sozialhilfe und Kindergeld.
  • Sie müssen sich unseren Normen und Regeln anpassen.
  • Sie haben uns fremde Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuche.

Entscheiden Sie selbst inwieweit Sie Güners Äusserungen im Prinzip dazuzählen.

Auch er spricht pauschal von der Armutszuwanderung in das Sozialsystem und prangert Praktiken an mit denen sich bestimmte Menschen, vor allem eben aus Süd-Ost-Europa, hier Leistungen quasi „erschleichen“.

Nochmals, ja es gibt unter Einwanderern auch Betrüger, Abzocker, Kriminelle. Aber es darf die Frage erlaubt sein warum es die deutschen Behörden nicht hinkriegen die Spreu vom Weizen zu trennen damit eben nicht alle Menschen einer Volksgruppe oder aus einem Land zu Betrügern, Abzockern, Kriminellen deklariert werden.

Auf der anderen Seite steht nämlich ein ziemlich grosser Bedarf an Menschen die wir für unsere Arbeitsmarkt und unseren Wohlstand brauchen. Ich glaube nicht, dass rumänische oder bulgarische Kinder doofer und blöder sind als bio-deutsche Kids oder welche aus anderen Ländern.

Man sollte auch mal fragen warum es denn für diverse Unternehmen so interessant und lukrativ ist gerade Rumänen und Bulgaren zu beschäftigen. Nun, sie beschweren sich kaum, vllt. weil sie dankbarer oder in Not sind und sie sind schlechte Arbeits- und Lebensverhältnisse gewohnt usw. usf.

Tja, merkwürdigerweise haben rund eine Millionen Männer in Deutschland pro Tag kein Problem damit in Bordellen und Laufhäusern Prostituierte aus diesen Ländern in Anspruch zu nehmen. Und Link hat kein Problem die Sexsteuer für Duisburg einzusacken.

All das sind auch für Güner anscheinend keine Gründe mal in sich zu gehen und nachzudenken.

Er haut lieber einfach verbal drauf und bindet und findet damit sicherlich AnhängerInnen.

Ich hatte vor der Wahl Güner um eine dezidierte Stellungnahme (inkl. Zahlen und Fakten) gebeten als er ähnlich ins Horn trötete, dazu war er nicht bereit.

Das sagt dann im Prinzip schon alles.

Wenn dies zum Sicherheitsversprechen der CDU gehört mit dem sie schon in Wahlkämpfen an den Start ging, dann viel Spaß noch.

 

 

Critical Rhine water level: Der Guardian berichtet

Kritisch berichtete gestern bereits The Guardian über den derzeitigen bedrohlich niedrigen Wasserstand des Rheins.

https://www.theguardian.com/world/2022/aug/05/rhine-low-water-levels-shut-cargo

Businesses along the river say drought means they are on the verge of having to shut production

Hingewiesen hat mich auf den Artikel ein aufmerksamer DUISTOP-Leser. The Guardian berichtet u.a. darüber, dass entlang des Rheins Unternehmen ev. ihre Produktionen stilllegen müssen weil per Schiff ev. keine Waren mehr transportiert werden können.

DUISTOP-Reporter Ulrich Martel hatte bereits vor zwei Wochen Klagen aus der Holzverarbeitungsbranche gehört, dass nur noch die Hälfte der sonst üblichen Fracht per Schiff auf dem Rhein transportiert werden könne.

 

DVG-Kundenservice antwortet auf Beschwerde

Ende Juli hatte ich mich beim DVG-Kundenservice über einen Busfahrer beschwert. Inzwischen wurde geantwortet. Meine Beschwerde gibt es darunter.

Sehr geehrter Herr Schulze,

hiermit nehmen wir Bezug auf Ihr Schreiben vom 29.07.2022.

Die DVG legt großen Wert auf ein positives Erscheinungsbild der Mitarbeiter*innen und vor allem auf ein freundliches Auftreten im Umgang mit Fahrgästen und anderen Verkehrsteilnehmern.

Ihre Kritik nehmen wir zur Kenntnis und bedauern die Unannehmlichkeiten, die Ihnen durch die Auseinandersetzung mit dem Fahrer der Linie 928 entstanden sind. Ihre Meldung werden wir an die zuständige Fachabteilung weiterleiten, um den Fall zu prüfen und mit dem Fahrer ein Gespräch zu führen.

Bitte beachten Sie, dass nach den aktuellen Beförderungsbedingungen, Stand Aug. 2022, jeder Fahrgast dazu verpflichtet ist, seinen Fahrausweis unverzüglich und unaufgefordert beim Betreten des Fahrzeuges vorzuzeigen hat. Nach 1.7.1 5) kann das Personal, den Fahrgast jederzeit dazu auffordern, den Fahrausweis zur Kontrolle auszuhändigen – der Fahrgast ist verpflichtet, dieser Aufforderung zu folgen. Der Fahrausweis muss so lange aufbewahrt werden, bis die Fahrt endet.

Ebenso werden wir dieses Thema in unseren regelmäßigen Schulungen mit aufnehmen, um unsere Mitarbeiter*innen dahingehend zu sensibilisieren, dass solche Vorfälle vermieden werden.

Wir bedanken uns für Ihren Hinweis, welcher uns dabei hilft, unsere Prozesse zu optimieren, damit solch Vorfälle in Zukunft nicht mehr vorkommen.

Freundliche Grüße

Ihre Duisburger Verkehrsgesellschaft AG

Kundenservice

 

*** Hier meine Beschwerde: ***

Guten Tag,

ich beschwere mich hiermit über den Busfahrer der Linie 928, der den Bus am Mittwoch, den 27.7.2022, um 14:43 h, ab Bissingheim Dorfplatz gefahren hat.

Grund:

Der Fahrer öffnete um ca. 14:40 h wie üblich die Fahrertür. Dort gibt es einen zweigeteilten Einstieg, miitig getrennt mit einer Stange. Rechts für Fahrgäste ohne Ticket, links für die mit Ticket. Die ohne Ticket können beim Fahrer ein Ticket erwerben. Ich fahre seit Jahren ab und zu mit diesem Bus, am 27.7. hatte ich ein gültiges 9-EURO-Ticket samt Ausweis, stieg links ein und setzte mich.

Erst nachdem ich bereits Platz genommen hatte rief der Fahrer „Ey junger Mann, sie müssen mir noch Ihr Ticket zeigen!“. Bisher hatte nie ein Fahrer bzw. eine Fahrerin danach gefragt. Ich hatte sogar explizit öfter mal beim Einsteigen gefragt ob ich es vorzeigen müsse. Die Antwort war regelmässig „Nein“.

Ich erhob mich und erklärte dem Fahrer, dass ich dieses Verfahren nicht kenne, zeigt ihm mein Ticket und beschwerte mich über die Behandlung. Er hätte mich leicht beim Einsteigen kontrollieren können.

Dann meinte er mir zurufen zu müssen, dass in man in Duisburg die Tickets zu zeigen habe müsse und dann noch, dass er mir schon angesehen hätte was für einer ich sei.

Zu meiner Person: Ich bin männlich, 60 Jahre alt, 173 cm groß, kräftig, mit sehr kurzem Haar, ohne Bart, spreche hochdeutsch und hatte zu dem Zeitpunkt eine Schutzmaske auf. Ich trug ein langärmeliges Hemd und eine lange Hose, schwarze Halbschuhe, keine Brille, keinen Kopfhörer und nutzte mein Handy nicht. Ich habe keine Tattoos und keine Ohrringe.

Woher bitte weiß der Fahrer, den ich nicht kenne, was für einer ich bin?

Bitte schreiben Sie mir nicht zurück, dass das mal passieren kann.

Dieses Schreiben setzte ich als verantwortlicher Redakteur auf DUISTOP – www.duistop.de. Ihre Antwort auch.

Mit freundlichem Gruß

Michael Schulze

 

Fragen an die Stadt zu Energiesparmaßnahmen

Guten Abend,

bezugnehmend auf die von Ihnen angekündigten Energiesparmaßnahmen auf dieser Webseite …

https://www.duisburg.de/allgemein/fachbereiche/energiesparen/energiesparmassnahmen.php

… habe ich folgende drei Fragen:

Werden diese Maßnahmen auch auf die Beteiligungsunternehmen im „Konzern Duisburg“ ausgedehnt – zumindest auf die Unternehmen bei denen die Stadt eine Beteiligungsmehrheit hält und somit ihren mehrheitlichen Einfluss geltend machen kann?

Wurden auch in diesem Sommer bereits Maßnahmen eingeleitet/durchgeführt die zB den Betrieb von Klimageräten u.ä. betreffen?

Werden die Strom- und Gaszählerstände online einsehbar sein -im Rahmen einer smarten City- so dass man auch erkennen und nachprüfen kann, dass wirklich Energie eingespart wurde?

Ich hätte diese Fragen gerne schon eher gestellt, aber leider haben Sie mir nicht auf meine frühzeitigen Fragen zu Energiesparmaßnahmen vor Wochen geantwortet.

Mit freundlichem Gruß

DUISTOP

Michael Schulze

Den Arsch im Dienstwagen massieren lassen

Heissa so leben die Guten, Oberschlauen und Cleveren in Deutschland von Gebühren und Steuern während sich der grosse Rest um die Inflation und das Energiesparen Gedanken machen muß. In diesem Fall, und die Einzelheiten der möglichen Begünstigungen und Umstände dürften in Duisburg viele an den Fall Rogg erinnern, geht es um die Intendantin des RBB. Ich gebe zu, weit weg von Duisburg, aber eben global gesehen auch wieder nah dran.

So wird derzeit täglich immer detaillierter bekannt was sich die Dame so gegönnt hat. Neben einem fürstlichen Jahressalär auch einen im Vergleich zu anderen Senderfürsten besonders noblen Dienstwagen der Marke AUDI A8 mit Massagesitzen.

Tja und dann geht es noch um Beratungsaufträge und Spesenabrechnungen die auch fragwürdig sein sollen.

Alles irgendwie bekannt und doch in diesen Tagen extrem verstörend.

Wer sich also fragt warum die Wahlbeteiligung sinkt und die Demokratie in Mißkredit gerät, hier bekommt er die Gründe präsentiert und aufs Brot geschmiert.

Nun ist die RBB-Chefin keine Politikerin, aber man sollte mal nachschauen wer denn in den Rundfunkräten und Aufsichtsgremien so alles sitzt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/audi-a8-mit-massagesitzen-patricia-schlesingers-dienstwagen-sticht-unter-ard-sendern-heraus-a-9aad9040-4b42-42e2-9f64-2fb2ad9c161f

Ich finde es immer wieder geil durch so etwas daran erinnert zu werden was mir als junger Mann alles eingeflüstert wurde um ja ein fleissiges, gutes und angesehenes Mitglied der Gesellschaft zu werden.

Dieser Schwachsinn hat sich hinlänglich erledigt.

Die Parole hätte lauten müssen: Nimm was Du kannst, am besten auf Kosten anderer. Tja und sorg‘ dafür, dass Dein Arsch auch im Dienstwagen massiert wird.