Wird der OB wirklich erpresst? Update und erneute Anfrage an Sören Link.

Dass unser über alles geliebter und bewunderter OB möglicherweise erpresst wird, hatte ich hier bereits zum Thema gemacht. Und dafür habe ich auch sofort genügend Häme der bekannt-markanten Art einstecken müssen. Den Vorwurf ich wäre ein Verschwörungschwurbler hat man mir schon gemacht, als es das Wort im inflationären Gebrauch (wie seit Corona) noch gar nicht gab. Der Vorwurf kam damals übrigens aus Links direktem Umfeld. Und damals nur weil ich Fragen gestellt hatte. Leider wie heute, Jahre später, immer noch diese besonders nervigen Fragen. Verdammt, ich kann gar nicht anders.

Okay, kommen wir zum eigentlichen Anlaß dieses Beitrags. Ganz unten füge ich nochmals das Schreiben bei, was mich dazu veranlasste an eine mögliche Erpressung von Link nicht nur zu glauben. Eigentlich habe ich das Gefühl, dass da irgendetwas mit dem OB nicht mit rechten Dingen zugehen könnte und kann schon seit sehr langer Zeit. Mir über so einen langen Zeit nicht zu antworten ist ja irgendwie auch eine Leistung. Und kann einen einfachen Grund haben. Erstens, Link will einfach nicht antworten weil er mich blöd findet und verstösst damit locker gegen alle demokratischen Grundsätze sowie gegen geltende Gesetze. Das habe ich bereits zigfach hier erläutert. Zweitens könnte der Grund sein, dass er wirklich etwas zu verheimlichen hat. Ich tippe auf „zweitens“ – wer hätte das gedacht!?

Damit einher geht also auch meine Vermutung, dass es Mitwissende gibt, Leute die Dinge wissen die dem OB sozusagen auf die Füsse fallen könn(t)en, wenn sie denn öffentlich bekannt werden.

Schwupps haben wir einen direkten Zusammenhang mit einer möglichen Erpressung.

Link hat übrigens auf meine Anfrage zu dem Brief (s.u.) nicht reagiert, und er hat den Verfasser, den er persönlich kennt, weil er ihn mit einer Ehrung selbst ausgezeichnet hat, nicht darauf angesprochen, nichts.

Link hat übrigens auch nicht reagiert als ich ihn fragte ob möglicherweise der Ex-Gebag-Boss Wortmeyer von Vorgängen weiß, die, ich formuliere es mal diplomatisch, nicht ganz so astrein gelaufen sind. So gab es ja u.a. mindestens einen anonymen Brief mit entsprechenden Andeutungen. Ich berichtete bereits mehrfach.

Wortmeyer erhielt übrigens nach seinem fixen Abgang noch eine Viertelmillion = 250.000 EURO. Anlaß für mich eine Strafanzeige wegen Untreue gegen etliche Personen zu erstatten. Diesbzgl. gibt es übrigens noch nichts Neues.

Nun habe ich gestern erfahren, dass Link angeblich kürzlich von maßgeblicher ermittelnder Stelle „befragt“ wurde ob er denn erpresst würde. Man hat also bei den zuständigen Stellen für die Strafverfolgung möglicherweise doch einen Verdacht, dass irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Dies könnte auch mit einer gewissen Einstellungsbeschwerde von mir zu tun haben oder aber auch mit meinen Fragen an eine Oberstaatsanwältin die Link in privater Runde eines Lions Clubs, laut eines Zeugen mir gegenüber, besonders in Schutz nahm. Ebenso, und zwar in fast einem Satz durchgehend, wie einen Hauptbeschuldigten in einem noch laufenden Strafprozess. Der Mann sei nicht kriminell wurde laut „meines“ Zeugen von ihr behauptet.

Suppi, wenn eine Oberstaatsanwältin in privater Runde sozusagen Urteile fällt und auch von Links Amtsgeschäften mehr weiss als er womöglich selbst. Bei der Äusserung sollen mehr als 20 Leutchen zugegen gewesen sein und niemand, ausser einer Person, ist aufgefallen was geschah um mal nachzufragen wie sich sowas mit dem Amtseid etc. verträgt? Ich empfehle den Lions Club also nur bedingt.

Die Staatsanwaltschaft schrieb mir gestern übrigens, dass sie in dieser Angelegenheit auf meine Anfrage nicht antworten könne, weil die Sache privat gewesen wäre. Darauf insistierte ich sofort mit dem Hinweis welche besonderen Pflichten für ein Juristin auch privat gelten. Zum Beispiel eine strikte Neutralitätspflicht. Sakrosante Äusserungen über Personen und Sachverhalte gehören dazu, weil sonst der Eindruck einer dienstlichen Befangenheit entstünde – neben dem aufkeimenden Zweifel an der Justiz sowie dem Rechtsstaat. Ich hoffe nicht, dass die Juristin sich derart äussern musste(!!!), obwohl sie es eigentlich besser weiß. Diese Andeutung verstehen nun wahrscheinlich nicht alle von Ihnen, aber ich will sie nicht weiter erläutern.

Tja, und ich bekam just gestern ein offizielles Schreiben in dem mir mitgeteilt wurde, dass gegen einen hochrangigen Mitarbeitenden aus Links direktem Umfeld ermittelt wird.

Ganz ehrlich Leute, irgendwie ein bisschen viel auf einmal für „Da ist nichts und da war nichts.“. Aber, Hinweis, wir sind immer noch auf dem Suchpfad der Erkenntnis und noch ist nichts entschieden. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Link soll bei der vorerwähnten Befragung ob er erpresst wird übrigens abgestritten haben dass dem so sei. Mit anderen Worten: Er dürfte gesagt haben, dass er nicht erpresst wird.

UPPS, welche ein Wunder. Versetzen wir uns mal in Links Lage und denken  kurz aber kreativ nach.

Wer bitte würde zugeben, dass er erpresst wird? Niemand.

Ausser er hätte selbst nichts Unrechtes getan, hätte keine Familie und würde sofort eine neue Identität bekommen. Oder er wäre blöd.

Was nicht heissen soll, das Link etwas Unrechtes getan hat weil er die Frage verneinte. Ich spekuliere hier nur mal durch wie ich antworten würde, wenn ich danach gefragt würde.

Hätte ich ECHTen Dreck am Stecken, weshalb man mich erpressen könnte würde ich das nicht zugeben, denn dann hätte ich sofort ein zusätzliches Problem.

Verflixt, nicht wahr? Wie man es dreht und wendet, die beste Antwort dürfte sein: Ich werde nicht erpresst.

Tja, just so wie es wohl am besten ist mir acht Jahre lang überhaupt nicht zu antworten.

Um Klarheit in die Sachlage zu bringen habe ich bei Link deshalb soeben wie folgt angefragt. Vielleicht ist er ja doch irgendwann bereit sein eisernes Schweigen zu brechen von dem er wahrscheinlich annimmt dass es ihm nutzt:

Guten Morgen Herr Link,

laut mir zugetragener aktueller Informationen sind Sie in den letzten Tagen befragt worden ob Sie erpresst werden. Sie sollen darauf mit „nein“ geantwortet haben.

Ich mache es Ihnen diesmal ganz einfach und habe nur eine Frage:

Wurden Sie in den letzten Tagen danach befragt ob Sie erpresst werden, wenn ja von wem und wie lautete Ihre Antwort?

In Erwartung von einem aufrechten Mann, der in einer Ratssitzung behauptete, dass in der Verwaltung alles mit rechten Dingen zugeht, diesmal eine Antwort zu erhalten, verbleibe ich mit einem freundlichen Gruss

DUISTOP

wwww.duistop.de

Michael Schulze

PS: Bitte beachten Sie die Anlage.

 

Fazit:

„Wahre Worte erleichtern das Herz, aber Schweigen nährt den Zweifel.“

 

 

Reichlich spät – Doppelstrukturen angeblich im Visier – Wer’s glaubt!

Wenn Politiker sich hinstellen und verkünden etwas abschaffen zu wollen was sie selbst jahrzehntelang aufgebaut haben, ist äusserste Vorsicht geboten.

So auch in diesem Fall. Da Duisburg Finanzprobleme grösseren Ausmasses hat als man es uns bisher „verkaufte“, ich berichtete bereits, fordern die hiesigen bisherigen Vollversagenden von SPD, CDU und nun auch Junges Duisburg den Abbau von sogenannten Doppelstrukturen.

https://lokalklick.eu/2026/05/11/doppelstrukturen-pruefen-verwaltung-effizienter-und-buergerfreundlicher-machen/

Jene Strukturen die sie höchstwahrscheinlich selbst (mit)aufgebaut haben, mit ihren langjährigen Zustimmungen (widerspruchsloses Abnicken) zu allem was genau dafür gesorgt hat, dass z.B. Posten und Pöstchen doppelt besetzt wurden und Vorgänge doppelt oder gar dreifach und noch öfter bearbeitet werden.

Das hat einen einfachen Grund. Im Falle der Doppel-Posten den, dass man so immer mehr Parteifreunde irgendwie vom System (mit)profitieren lassen konnte und kann.

Ich erinnere mal an Herrn Greulich als dritten Vorstand bei den Wirtschaftsbetrieben oder verweise auf die derzeitige Doppelspitze bei DuisburgKontor.

Dazu gehört auch zuzulassen, dass sich Leutchen wie Herr Professor Beck bei der DBI  auch noch um viele Nebentätigkeiten kümmern kann, so dass andere seinen eigentlichen DBI-Hauptjob irgendwie (mit)erledigen müssen. Für den allein wird er bereits fürstlich bezahlt (rund 250.000 EURO p.a.).

Insofern bleibt abzuwarten wo genau der Rotstift angesetzt wird, es müsste ja dann in Bälde beklagenswerte Opfer des Streichmassakers geben, wenn man es denn wirklich ernst meint.

Glaube ich aber nicht.

Lieber gibt man z.B. Herrn Rüscher so viele Aufgaben wie möglich, um dann aber hinter den Kulissen andere seine vielen Aufgaben erledigen zu lassen.

Offensichtliche Doppelungen werden also womöglich nur kaschiert, damit wir den Eindruck haben es würde wirklich ernsthaft überall gespart.

Was mir bei all dem großspurigen Tamtam immer fehlt ist die konkrete Auflistung dessen was man genau machen will und wen und was es denn tatsächlich treffen soll. Auch in diesem Falle fehlt sie. So bleiben diese Forderungen solange wohlfeil wie sie nicht transparent überprüfbar sind.

SPD, CDU und JuDu sollten also mal eine akute Liste dessen liefern welche Doppel sie meinen um uns dann in ein paar Monaten zu beweisen wie sie die Doppel nachhaltig abgeschafft haben und was es tatsächlich gebracht hat.

Nicht, dass die Doppelstrukturen sich in den Schatten verlagern und vor allem, nicht, dass sie in wenigen Jahren an anderen Stellen einfach erneut entstanden sind.

Achja, Doppelstrukturen sind oftmals auch Ausdruck von gewollter  bzw. organisierter Verantwortungslosigkeit. So ist bei Problemen einfach niemand aufzutreiben den man tatsächlich verantwortlich machen kann. Ich bin also  gespannt wie man in Duisburg damit fertig werden will, wenn wir alle ganz genau erkennen können wer die Scheisse hier jeweils konkret verbockt hat.

Im Fall Rüscher ist eigentlich jetzt schon klar, dass der Mann das perfekte Opfer ist. Opfer von Link und Co., denn ihm wird man bei der Anhäufung an Aufgaben, ich berichtete bereits, einfach alles in die Schuhe schieben können was nur schief geht.

Selbst das Linksche Job-Versprechen („200.000 JOBS“) aus dem Wahlkampf wird wie Scheisse an den Rüscher-Hacken kleben wenn die Zahl der Jobs weit verfehlt wird. Link hat das einfach mal so delegiert.

Glückwunsch Herr Rüscher … äh … Glückauf!

Und weil das alles so schön gaga ist hier noch ein Zitat mit absolutem Volksverarschungscharakter:

„Für die Bürger zählt am Ende, dass Verwaltung funktioniert. Sie erwarten klare Verfahren, verlässliche Auskünfte und möglichst wenig unnötige Umwege. Deshalb ist der Abbau von Doppelstrukturen auch ein Beitrag zu mehr Bürgerfreundlichkeit“, betont Dietl.

Yeap, klingt irgendwie logisch, ist aber eben voll Banane, denn so wird klar und deutlich zugegeben wie scheisse es bisher lief. Und glaubt jetzt wirklich irgendjemand, dass es nun aber auf jeden Fall besser wird – mit all diesen Typen?

 

„Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Ganz ehrlich: Scheiss drauf!

Die Stadt Duisburg beteiligt sich demnächst am ersten bundesweiten Ehrentag, der am 23. Mai 2026 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stattfindet. Dieser sogenannte Mitmachtag fällt auf den Geburtstag des Grundgesetzes und steht unter dem Motto „Der Ehrentag. Für Dich. Für uns. Für alle“. Alle sind eingeladen sich mit eigenen Aktionen für ihre Kommune und die Gemeinschaft zu engagieren.

Dazu unser über alles geliebter OB laut Radio Duisburg (Zitat):

„… Denn Demokratie lebt von Menschen, die sich für die Gesellschaft einsetzen, die nicht zögern, sondern anpacken, …“

Schwätz, schwätz. Laber, laber.

Nicht, dass ich etwas gegen das Grundgesetz hätte, da ich es für äusserst verteidigungs- und würdigenswert halte, nein die Typen die sowas inszenieren und die wie Link sowas aufgreifen um sich als Demokraten zu gerieren und um wohlfeile Sprüche abzusondern, finden ich zutiefst ekehaft und abstossend.

Nicht nur, dass hier vor Ort die Demokratie regelmässig mit Füssen getreten wird, sondern auch die derzeitigen Entwicklungen und Gesetze in Bezug auf die Meinungsfreiheit, einem der allerwichstigsten Grundrechte, sollten uns allen extrem zu denken geben.

https://www.radioduisburg.de/artikel/duisburg-feiert-erstmals-bundesweiten-ehrentag-2601610

Seit über acht Jahren verweigert mir der OB, der nun zum Ehrentag blubbert und schwafelt, jedwede Presseauskunft und hat soweit ich es beurteilen kann auch sämtliche Institutionen auf die er Zugriff hat angewiesen es ihm gleichzutun.

Davon berichtete ich dem Bundespräsidenten anlässlich eines Aufrufs von ihm zu mehr Einsatz für die Demokratie bereits im Februar 2022 ganz ausführlich. Der Mann war nicht dazu in der Lage antworten zu lassen geschweige sich zu einer Antwort oder Reaktion herabzulassen.

Ich empfehle ganz aktuell den Kauf eines neuen Buches von Joachim Steinhöfel, von dem man halten kann was man will. Eines aber ist unbestritten, der Mann weiss von er schreibt, wenn er vor allem die derzeitigen Einschüchterungs- und Diffamierungsversuche von staatlicher Seite auf die BürgerInnen beschreibt.

https://www.amazon.de/Staat-gegen-Steinh%C3%B6fel-Meinungsfreiheit-attackiert/dp/3690662591

Und man kann sich getrost die höchstrichterlichen Entscheidungen der letzten Jahren anschauen was meinungsmässig eigentlich alles erlaubt ist, was die sogenannten Demokraten aber am liebsten trotzdem mit allen Mitteln verhindern wollen.

Natürlich gibt es Menschen die sich mit Äusserungen vor allem auf Social Media strafbar machen, aber wie in meinem Fall wegen harmloser Äusserungen („keine Eier“) Strafanzeigen en masse zu verschicken und wie in meinem Fall auch noch eine willfährige mitmischende Staatsanwaltschaft zu erleben ist eines Ehrentags absolut nicht würdig.

Bitte stellt erstmal die Demokratie wieder so her wie es sich gehört! Und dann können wir alle gerne das Grundgesetz feiern. Ansonsten …

„Scheiss drauf!“

… auf diesen Ehrentag und alle die uns weis machen wollen mit eine paar Ideen und Aktionen wären die Demokratie und das Grundgesetz zu schützen.

Trotzdem noch diese Info:

Der offizielle Aktionszeitraum erstreckt sich vom 16. bis 31. Mai. Wer selbst eine Mitmach-Aktion organisieren möchte, kann diese im Engagement-Finder auf www.ehrentag.de eintragen. Dort können Interessierte auch nach passenden Aktivitäten suchen und sich weiter über den Ehrentag informieren.

 

Öffentliches Flehen: Bitte, bitte, bitte kauft unsere Grundstücke!

Ein wirklich erbärmlicher Artikel, sorry, ein entlarvender Artikel mit erbärmlichem Thema ist gerade in der WAZ aufgetaucht.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411926383/6-seen-wedau-bietet-flaechen-fuer-jeden-so-wirbt-duisburg-um-investoren.html

Es geht um die Vermarktung der immer noch vielen freien Flächen in 6-Seen-Wedau. Denn Stadt, DBI und Nerra GmbH (vorher Gebag) sind derzeit auf der Düsseldorfer Immo-Messe „Polis Convention“ unterwegs und flehen nun alle und jede/n an doch bitteschön endlich in Wedau zu investieren.

Tja, die ehemals als Mega-Filetbaufläche angepriesene und als mögliche künftige Heimat von DüsseldorfernInnen hochgejazzte Bahn-Brache ist geschrumpft auf ein stinknormales Baugebiet, wo aber anscheinend lieber fast niemand investieren noch wohnen will.

Nun kann man auch winzige Flächen erwerben, Hauptsache man tut es. Und Gewerbeflächen, es darf allerdings nicht laut werden, sind auch möglich.

Angeblich werden auf der Messe stündlich Gespräche geführt, aber man kündigt bereits gleichzeitig an, dass diese nicht zwangsläufig täglich am Abend oder nach der Messe zu Resultaten geführt haben müssen. Nein, diese Resultate können sich auch erst sehr viel später einstellen. Aha, soso, welch  grandiose Erkenntnis.

Das Ganze wird aber so dermassen jämmerlich vorgetragen, dass es schmerzt und man sich fragt wann die Grundstücke endlich verschenkt werden.

Wenn dann der Pressemann der DBI auch noch zitiert wird mit „Bei 6-Seen passiert gerade richtig was.“ weiss man geradezu instinktiv, dass eigentlich gar nichts passiert, ausser dass er selbst total die Hosen voll hat das Bauprojekt jemals wieder als mega, giga oder sonstwie überschwenglich anzupreisen.

Hier noch eine passende Durchhalteparole bzw. Empfehlung von mir:

Blumenampeln sind was Feines, könnten sie doch auch das riesig-brache Baugelände in Wedau in ein wahres Paradies verwandeln. Man muss es nur wollen und sich ganz feste vorstellen.

Ich drück dann mal die Daumen. Vor allem den Betreibern im bereits entstehenden Nahversorgungszentrum das ja bereits ordentlich Gestalt angenommen hat. Die brauchen nämlich ausreichend Kundschaft aus der Umgebung. Sonst ist es ja kein NAH-Versorgungszentrum.

 

Mülheim: Parkstadt-Projekt – Politik will „negative“ Fakten schaffen

Das Netzwerk „Parkstadt Mülheim … aber richtig!“ hat bei der Bezirksregierung Düsseldorf eine Überprüfung durch die Fachaufsicht
beantragt. Anlass ist der mehrheitliche Beschluss des Ausschusses für Bauen,
Wohnen und Stadtentwicklung vom 30. April, mit dem die Verwaltung ermächtigt wurde, das ehemalige Bahngelände an der Wissollstraße/Liebigstraße als Innenbereich gemäß § 34 BauGB einzustufen und entsprechende Genehmigungen vorzubereiten. Mit seinem Antrag auf Überprüfung dieses Beschlusses will das Netzwerk verhindern, dass durch eine rechtlich nicht gesicherte und vorschnelle Entscheidung städtebaulich negative Fakten geschaffen werden, die letztlich auch zu finanziellem Schaden für die Stadt führen könnten.

Nach Auffassung des Netzwerks ist diese Entscheidung städtebaulich und rechtlich höchst problematisch. Die Fläche liegt vollständig im Geltungsbereich des seit 2017 eingeleiteten Bebauungsplanverfahrens „Wissollstraße/Liebigstraße – Y 12b“, das für den betroffenen Bereich ausdrücklich von einem Planungserfordernis ausgeht und dort bislang ein Gewerbegebiet vorsieht. Die nun geplante Bauvoranfrage zielt dagegen auf die Errichtung von rund 200 Wohneinheiten zuzüglich Gewerbeflächen und die Entwicklung eines urbanen Gebiets ab – ohne ein abgeschlossenes Bebauungsplanverfahren.

„Wer ein derart großes, bislang unbebautes Areal mit einer Straßenfront von über 260 m allein auf Basis des § 34 BauGB entwickeln will, verlässt den Boden einer geordneten Stadtentwicklung“, erklärt die Initiative. Es handele sich faktisch um einen Außenbereich im Innenbereich, bei dem die Voraussetzungen für eine Genehmigung nach § 34 BauGB nicht vorlägen. Besonders kritisch sieht die Initiative, dass mit der geplanten vier- bis sechsgeschossigen Bebauung Maßstäbe gesetzt würden, die sich aus der näheren Umgebung nicht herleiten ließen. Zudem ermögliche die Einordnung als “Urbanes Gebiet” (MU) eine Entwicklung, die im Widerspruch zum bestehenden Zentren- und Einzelhandelskonzept der Stadt stehe.

Das Vorhaben entfalte damit eine präjudizierende Wirkung für weitere Flächen entlang der Bahntrasse und schaffe mit der angestrebten bis zu sechs Geschossen reichenden Strassenrandbebauung Fakten für die Teilraumentwicklung des kritisch zu betrachtenden Planungsentwurfs auf dem ehemaligen Tengelmann-Gelände, ohne dass bislang ein übergreifendes Gesamtkonzept existiere.

Hinzu kommt nach Auffassung der Initiative die Gefahr einer Überlastung der angrenzenden Quartiere. Negative Auswirkungen auf Verkehr, Baustellen-Logistik und vor allem die Parkraumsituation seien bereits heute absehbar. Diese Themen spielen schon im angrenzenden Bebauungsplanverfahren „Parkstadt Mülheim – Y 13“ eine zentrale Rolle. Das dort seit 2022 laufende Verfahren und die erhobenen Gutachten bestätigten, dass es für den gesamten Teilraum einen erheblichen Planungsbedarf gibt.
Vor diesem Hintergrund fordert die Initiative gemeinsam mit den Bürgervereinen aus Broich und Speldorf seit Jahren die Erarbeitung eines städtebaulichen Rahmenplans im Sinne eines Teilraum-Entwicklungskonzeptes. Nur so lasse sich sicherstellen, dass neue Bauprojekte nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit bestehenden Quartieren, Verkehrsachsen und Versorgungszentren gedacht werden.
Mit dem Antrag an die Bezirksregierung Düsseldorf verbindet das Netzwerk “Parkstadt Mülheim… aber richtig!” das Ziel, vorschnelle und möglicherweise rechtswidrige Entscheidungen zu verhindern, die kurzfristig Fakten schaffen und langfristig Schaden für die Stadtentwicklung Mülheims bedeuten könnten.

Die Bezirksregierung wird gebeten, den Beschluss der Stadt Mülheim (Vorlage V 26/0507) inhaltlich und rechtlich zu prüfen und über das Ergebnis zu informieren. „Stadtentwicklung braucht Augenmaß, Transparenz und Planung – keinen Schnellschuss“, betont die Initiative ausdrücklich in ihrer aktuellen Presseerklärung.

Informationen zum Netzwerk „Parkstadt Mülheim – aber richtig!“:

Das „Netzwerk Parkstadt Mülheim – aber richtig!“ ist ein informeller, neutraler und parteiunabhängiger Zusammenschluss kritischer Mülheimer Bürgerinnen und Bürger. In einer Online-Petition haben sich 2022 über 4.300 von ihnen gegen die vom österreichischen Immobilien-Investor Soravia vorgelegten Pläne einer dichten Hochbebauung auf dem rund 11 ha großen Gelände ausgesprochen und diese Kritik in einer Umfrage im Sommer 2023 erneut zum Ausdruck gebracht. Die Pläne sehen rund 89.000 m2 Bruttogeschossfläche, über 20.000 m2 Gewerbeflächen und Bauten mit bis zu 15 Stockwerken vor. Die umliegenden Stadtteile Speldorf und
Broich sind geprägt durch maximal drei bis viergeschossige Bebauung, darunter zahlreiche historische Gebäude. Die Bürgerinnen und Bürger befürchten eine für ihre finanziell marode Heimatstadt bislang einmalige
finanzoptimierte Implantierung eines städtebaulichen Fremdkörpers.

Kontakt:

Joachim Mahrholdt

Tel.: 0171-8351839

joachim.mahrholdt@parkstadt-muelheim-aber-richtig.de

https://parkstadt-muelheim-aber-richtig.de

 

A59-Ausbau: Die absolut Jämmerlichen! „Dann klagt doch!“

„Stoppen Sie den Wahnsinn!“ soll laut eines aktuellen Beitrags in der WAZ unser über alles geliebter OB Sören Link in Richtung der Verantwortlichen für den derzeitigen Ausbau der A59 gefordert haben.

Mein erster Eindruck bzw. Gedanke hat jedoch nichts mit dem zu tun was die A59 betrifft, sondern mit dem was ich schon seit acht Jahren (so alt wurde DUISTOP am 1. Mai) fordere:

„Stoppt den Wahnsinn rund um diesen OB und seine Mannen und Vollversagenden!“

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411895885/duisburgs-oberbuergermeister-link-zum-a59-ausbau-stoppen-sie-den-wahnsinn.html

Nicht dass mir die Ausbaupläne egal sind, sorgen sie doch bei den Anrainern der Ausbaustrecke für erheblichen Missmut und Entsetzen. Doch herzlich egal ist mir, ja geradezu Freude kommt auf, wenn ich die jämmerlichen Anstalten von Link, Linne und Co. betrachte, jenen Typen die andere Menschen m.A.n. sozusagen wie Arschlöcher behandeln, so lange es hauptsächlich so läuft wie sie es wollen.

Eines der Arschlöcher bin ich schließlich selbst.

Und: Auch im Fall des A59-Ausbaus nehme ich ihnen die Solidarität mit den Betroffenen nicht ab, ich vermute eher hier wird Mitgefühl geheuchelt was das Zeug hält. Im nächsten Jahr findet schließlich die NRW-Landtagswahl statt. Da muss man schon Mal ordentlich Stimmung machen und kann das ja auch in diesem Fall munter weiter treiben.

Nun speziell zu Linne. Er ist z.B. in Sachen Bebauung des Rahmerbuschfeld u.a. mit dem Spruch (sinngemäß) „Dann klagen Sie doch!“ oder „Dann  sollen Sie doch klagen!“ unangenehm aufgefallen.

Unangenehm deshalb, weil seine von mir empfundene eitle Hochnäsigkeit und kaltschnäuzige Abgebrühtheit durch solche Sprüche nochmals deutlicher wird als ich sie ohnehin vermute.

Wie gut, dass er bald als Stadtbau-Dingsbums Geschichte ist und sich am besten sonstwohin verabschiedet. Möglichst weit weg ohne nochmals in das Duisburger Stadtgeschehen maßgeblich einzugreifen.

Und wenn sich angeblich 50 Ratsleute hinter den beiden versammelt haben um ebenso Solidarität und Protest auszudrücken, dann kann ich nur fragen, wo bitte sind diese Typen eigentlich wenn es an ganz anderen und ebenso wichtigen Stellen brennt?

Sich zu einem Gruppenfoto zu versammeln ist lediglich wohlfeil und meines Erachtens genauso verlogen wie das Auftreten von Link und Linne.

Und wenn in der WAZ ein 50 m breiter Streifen von zerstörtem Grün u.a. von Link beklagt wird, dann bitteschön soll er sich mal an die fast 30 Plantanen erinnern die man an der Wedauer Strasse hätte erhalten können, die den letzten Krieg überlebt haben, aber diesem undemokratischen Polit-Snob, wofür ich ihn u.a. halte, und dessen Unnachgiebigkeit zum Opfer fielen und kurzerhand umgesägt wurden.

Ähnliches geschah z.B. auch vor dem Hauptbahnhof.

 

 

Jindal Steel abgemeldet – ThyssenKrupp will Stahlsparte doch behalten – aber nicht dauerhaft

Zuletzt hatte ich vor ein paar Wochen berichtet, dass ThyssenKrupp in Bezug auf die Stahltochter TKS mit der indischen Jindal Steel über eine Übernahme verhandelt.

Nun, da sich angeblich die Bedingungen im Stahlmarkt zum Positiven geändert haben, will der Essener Konzern lieber noch warten und bricht deshalb die Verhandlungen ab.

Diese drei Gründe werden offiziell genannt:

Den mit der IG Metall abgeschlossenen Sanierungstarifvertrag für Steel Europe (TKSE). Er bedeutet für die verbleibenden rund 15.000 Beschäftigten deutliche Lohn-Einschnitte von rund 10 Prozent, was den heimischen Stahl wieder profitabler macht.

Den Ausstieg bei HKM (Hüttenwerken Krupp Mannesmann). TKSE ist mit 50 Prozent noch größter Anteilseigner, hat sich mit den anderen (Salzgitter 40 Prozent, Vallourec 20 Prozent) Eigentümern aber auf einen Ausstieg geeinigt. Bereits ab Juni geht das Stahlwerk zu 100 Prozent an Salzgitter. ThyssenKrupp wird dadurch seine Abnahmeverpflichtung von HKM-Stahl wesentlich früher los.

Die lang erwartete EU-Hilfe, genauer gesagt den Schutz vor Dumpingimporten aus Asien wird umgesetzt. Die Schutzzölle werden auf 50 Prozent verdoppelt und gleichzeitig die bisher zollfreien Importkontingente halbiert. Dass ausserdem auch der Import von russischen Brammen verboten wird, verbessert die Marktchancen zusätzlich.

Marktbeobachter vermuten, dass ThyssenKrupp weiterhin an einem Verkauf der Stahlsparte interessiert ist, aber den künftigen Kaufpreis höher ansetzen will.

 

 

Duisburgs Finanzloch hat sehr viele Geschwister – Jubel-Link mit Zukunft im Visier.

Denn alle Kommunen ächzen inzwischen unter der andauernd hohen Verschuldung. In dieser Woche berichtete ich bereits wie Duisburg darauf regiert bzw. reagieren will. Mit einem Sparprogramm und auch mit Jobabbau.

Vor der Kommunalwahl hat man uns das sich nun auftuende Finanzloch aber lieber verschwiegen. Dafür hat man bzw. hat Sören Link mit Wahlversprechen wie „200.000 JOBS“ geprotzt und auf dicke Hose gemacht.

Nicht zu vergessen sein unvergesslicher Vortrag in der VHS vor etwas mehr als einem Jahr – „Duisburg startet durch – Milliarden-Schulden weg“.

Wie wär’s endlich mal mit „Link weg!“, wegen Rohrkrepiererei, Fake News und Vollversagen? Tja, Zukunft im Visier oder Scheisse im Kopf, das ist hier die Frage.

Nun meldet auch der WDR, dass sich die Finanzlage quasi aller NRW-Kommunen weiter zuspitzt, so verkündet es ganz aktuell der Städte- und Gemeindebund. Beim Gemeindekongress 2026 zog der Verband am Donnerstag in Düsseldorf eine düstere Bilanz: Die kommunalen Haushalte hätten bundesweit 2025 ein Rekorddefizit von fast 30 Mrd. Euro verzeichnet.

https://kommunen.nrw/themen/finanzen-kommunalwirtschaft-und-vergabe/gemeindekongress-2026-kommunen-am-finanziellen-abgrund/

Allein in NRW liege der negative Finanzierungssaldo – also das, was durch
Schulden ausgeglichen werden muss – bei über neun Mrd. Euro. Der Verband
fordert Bund und Land deshalb nachdrücklich auf, die Gemeindefinanzierung schnellstens neu zu ordnen.

Unter anderem sollen auch diverse Leistungen für Sport und Kultur zusammengestrichen werden.

UPPS, das ist ja ein suppi Stichwort für mich, angesichts von MSV-Geldgeberrunden und dem jüngst positiven Votum für eine Olympia-Bewerbung von Köln-RheinRuhr, also inklusive Duisburg.

Mit anderen Worten, für bestimmte Sport-Vereine und Sport-Events ist irgendwie immer Geld da. Der Sinn wird regelmässig mit vermutlich bestellten und bezahlten Untersuchungsergebnissen (Generierung von Umsätzen etc.)  von angeblich unabhängigen „Gutachtern“ untermauert.

Niemals kommt jemand auf die Idee festzustellen, dass womöglich genau die geförderten sogenannten Prestige-Projekte und -Engagements wahre Geld-Gräber sind, dafür aber vor allem dem Image der sie lauthals fordernden Protagonisten nutzen.

Und das Volk ist teils so blöd dem immer wieder Glauben zu schenken.

Wie Duisburg mit dem maroden Stadttheater angesichts der desolaten Haushaltslage umgehen will bleibt ebenfalls mit einem riesengrossen Fragezeichen versehen.

Aber auch dazu findet sich wahrscheinlich wieder eine Lösung, so wie die Gebag-Pleite (zum 2. Mal) ja auch mit Millionen abgewendet werden konnte.

Weshalb Ex-Gebag-Boss Bernd Wortmeyer ja auch noch einen Extra-Nachschlag bekam, ich berichtete bereits.

Und wahrscheinlich kann man sich auch all die Dinge weiter leisten die womöglich bei der DVV schief liefen, womöglich ebenso bei der octeo und wer weiss wo sonst noch. Wenn dort u.a. Aufsichtsräte im Spiel sind, die von Tuten und Blasen womöglich keine Ahnung haben oder aber alles abwinken und gerne weggucken.

Hauptsache das Sitzungsgeld kommt pünklich aufs Konto.

Deshalb bin ich gespannt wie die Staatsanwaltschaft mit meiner Strafanzeige wegen Untreue gegen diverse Personen in der Sache Wortmeyer-Abfindung bzw. -Boni umgehen wird.

 

NACHTRAG vom 3. Mai 2026 zum Thema „Jobs“:

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411886194/jobs-unterbeschaeftigung-freie-stellen-warum-duisburg-rote-zahlen-meldet.html

 

Heute wird DUISTOP acht Jahre alt.

„Jahre runzeln die Haut, aber Enthusiasmus aufzugeben runzelt die Seele.“

Zum Geburtstag ein paar Zahlen:

insgesamt veröffentlichte Beiträge: 4.891

durchschnittliche Aufrufe pro Beitrag (Stand letzte Zählung: 16.4.2026):  33.164

beantwortete Pressefragen seitens des OB: 0 (null)

Fettes Finanz-Loch: Vor der Wahl verschwiegen, nun kommt’s dicke.

Stadtdirektor und Kämmerer Martin Murrack hat heute ein fettes Finanzloch beschrieben und gleich ein Haushaltssicherungskonzept angekündigt, das vorsieht in den kommenden 10 Jahren rund 350 Millionen Euro einzusparen.

Bis 2037 sollen in der Verwaltung rund 900 der insgesamt rund 7.000 Stellen abgebaut werden.

Durch eine schlankere Verwaltung sollen die Personalkosten sinken. „Über die normale Fluktuation wollen wir in den nächsten zehn Jahren 900 Stellen abbauen“, kündigt der Stadtdirektor an. Gelingen soll das durch die konsequente Digitalisierung von Prozessen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Durch neue und steigende Abgaben und Gebühren soll mehr Geld in die Kasse kommen. Die Steuer auf Glücksspielgeräte soll ebenso steigen wie die Parkgebühren und auch das Anwohnerparken könnte teurer werden.

Das Parken in Duisburg könnte nicht nur für Besucher sondern auch für Anwohner teuer werden. Auch so will die Stadt mehr Einnahmen erzielen.

Schon im Jahresabschluss 2025 macht Duisburg 130 Millionen Euro Minus, was 90 Millionen Euro mehr sind als ehemals vorausberechnet.

Ein wesentlicher Grund für die miese finanzielle Entwicklung sind angeblich Mehrausgaben bei den sogenannten Transferleistungen im Jugend- und Sozialbereich, denn allein 2025 stieg der Aufwand für Hilfen zur Erziehung, Grundsicherung und Pflegebedürftigkeit um rund 74 Millionen Euro und weitere Zuwächse sind bereits heute absehbar.

Auch beim Personalbudget lag Duisburg mit 45 Mio Euro über den eigenen Planungen, da freie Stellen besetzt wurden und Tarifsteigerungen zu zahlen sind. U.a. durch die Zerschlagung der Gebag wechselten deren Beschäftigte in die Verwaltung und die Krise der städtischen Baugesellschaft schlug in 2025 mit 42 Mio € zu Buche.

Die weiteren rund 120 Mio Euro für die Gebag-Rettung werden buchhalterisch als Investition gebucht und erhöhen somit das Eigenkapital der Stadt.
Doch auch dessen Zuwächse – 2024 war es auf 323 Mio Euro gestiegen – sind spätestens 2027 aufgebraucht. Auch die Entwicklung der Liquiditätskredite ist erschreckend, denn nach dem erfolgreichen Abbau der Altschulden (von rund 1,8 Mrd. Euro im Jahr 2012) auf 753 Mio Euro in 2023 geht es seitdem nur noch abwärts. Auf knapp über 1,1 Mrd. € war das Minus bis Ende 2025 wieder angewachsen. 2027 könnten es rund 1,4 Mrd. € sein, da städtische Ausgaben über Kredite finanziert werden müssen.

Derzeit müssen alle Dezernate in den aktuell laufenden Haushaltsberatungen Sparvorschläge machen. Im Juli werden dem Rat die sofortigen Spar-Maßnahmen vorgeschlagen und das Gesamtsicherungskonzept für den Etat soll der Rat dann in der Haushaltssitzung im November verabschieden.

So sei es angeblich auch bereits mit der Finanzaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf besprochen, die eine Genehmigungsfähigkeit des Haushalts 2027 in Aussicht gestellt hat. Nach kommunalen Haushaltsrecht sind Fehlbeträge bis spätestens 2037 wieder auszugleichen.

Dass all das Sparen womöglich nicht reichen wird, um sämtliche Defizite auszugleichen, die auch in den folgenden Jahren zumindest in gleicher Höhe drohen, dürfte einleuchten. Also besteht weiter die Forderung, dass Bund und Länder die Städte und Gemeinden auskömmlich finanzieren müssen, damit sie ihre kommunalen Leistungen auch erbringen können.

Tja, Sie merken, die letzte Kommunal-Wahl wurde von der SPD und Link erneut gewonnen, aber diese trüben Aussichten wurden verschwiegen. Nun kommt es also ganz dicke.

Als super lächerlich erweist sich mal wieder das Gaga-Job-Wahlversprechen von Link („200.000 JOBS“). Selbst die Stadt muss nun Leute entlassen.

Der goldene Handschlag für Ex-Gebag-Boss Wortmeyer (250.000 EURO Abfindung/Bonus/…) erweist sich als das was ich in und mit einer Strafanzeige wegen Untreue bereits dezidiert kritisch zum Ausdruck gebracht habe. Ich berichtete bereits, weitere News dazu gibt es bisher keine.

Und wenn die Gebühren der Stadt steigen wird dies die eh schon geringe Kaufkraft nochmals senken. Grüsse an Handel und Gastronomie.

Zu guter Letzt wird auch klar warum ein Super-Dezernat für Michael Rüscher entsteht. Der Mann hat nun so viele Aufgaben gleichzeitig, so spart man weitere DezernentenInnen, dass er sicherlich auch noch Zeit findet im Rathaus täglich die Büros zu putzen. Das spart weiteres Personal. Und er soll gefälligst sämtliche Putzmittel selbst mitbringen und auch bezahlen.

Richtig gut finde ich, dass letztens noch positiv darüber abgestimmt wurde, dass man sich an einer Olympia-Bewerbung beteiligen will und gerne mit dem IOC Verträge abschliessen würde, mittels derer man sich als Kommune zur Übernahme sämtlicher Kosten und Schulden bereit erkärt.