Bürgerstiftung am Ende: Ich sehe das Problem gar nicht bzw. ich sehe ein ganz anderes!

Mit einem herzerweichenden Beitrag widmet sich der WDR dem Ende der Bürgerstiftung Duisburg.

https://www1.wdr.de/nrw/ruhrgebiet/duisburg/buergerstiftung-duisburg-ehrenamt-krise-100.html

Immer weniger Geld wird gespendet, so dass selbst Bürokosten irgendwann unfinanzierbar werden. Soweit so nachvollziehbar, wir leben in nicht gerade einfachen Zeiten.

Doch wenn in dem Beitrag auch die Geschäftsführerin der Haniel Stiftung zu Wort kommt und sich beklagt keine Partner für Projekte und Ideen mehr zu finden sowie die Demokratie in Gefahr sieht, dann wird’s mir ECHT zu bunt.

Ich bin selbst ein Beispiel für freiwilliges Engagement, denn ich bekomme seit Jahren von niemandem Geld dafür was ich mit DUISTOP auf die Beine stelle – täglich. Und ich gehe davon aus, man würde, wenn man nur richtig suchen würde eine Menge anderer Leute finden die was am Laufen haben das man unterstützen könnte – wenn man denn wollte.

Nur könnten das Leute sein, die den edlen GönnernInnen nicht nach dem Mund reden oder schreiben wie z.B. in meinem Fall.

Man gibt doch wahrscheinlich das Geld am liebsten denen die man damit dazu „bewegen“ kann sich entsprechend wohlwollend zu verhalten und auf keinen Fall mit negativer Kritik den üblichen Rahmen zu sprengen.

Am besten mischen zusätzlich auch noch teils ekelig PR-geile Partei-Fuzzis mit, so dass sich alles zusätzlich durch positive Nebeneffekte auf die Politik auswirkt usw. usf. Ich füge an: Es gibt auch ehrliche um die reine Sache bemühte Parteimitglieder die sich wirklich engagieren.

Genau Ersteres wirkt sich allerdings negativ auf die Demokratie aus, da muss nicht erst eine Bürgerstiftung die Brocken hinschmeissen.

Ausserdem gibt es ja Alternativen.

https://freiwilligenagentur-duisburg.de/team/

Angeführt vom überaus sympathischen OBerfreiwilligen Sören Link, im Nebenberuf auch noch Verwaltungsboss und sonstwas.

Hier wird dann sofort und unmissverständlich klar wie der Hase läuft, nämlich so wie ich es oben angedeutet habe.

Die üblichen Sozialkonzerne sind gleich mit von der Partie und tun so als wäre das Freiwilligen-Amt so unheimlich toll, während die Chefs dieser Konzern-Ableger sich locker im Jahr zwischen 200.000 und 400.000 EU an Salär reinziehen.

Ja ich weiss, Ehrenamt ist wichtig, es hilft dem Ehrenamtler (auch fürs Gewissen und gegen die Langeweile) und all denen die in den Genuss seiner ehrenamtlichen Tätigkeit kommen, aber irgendwer muss auch mal klarmachen was hier gespielt wird.

Gucken wir uns z.B. die Tafeln an, so ist das für sich betrachtet eine gute Sache. Doch andererseits versagt der Staat in Gänze und gibt seine ureigenste Aufgabe an diese Organisation einfach ab. Ich fange jetzt nicht an mal aufzurechen was man alles mit dem Geld anfangen könnte was sinnlos für manches Militärprojekt verpulvert wurde und wird.

Und dann gibt es auch noch absolute Politversager, in dem Fall von der SPD (ich erinnere mal an das S wie Sozial oder wie Scheisse), die nach einem Wahlwerbe-PR-Besuch bei einer Tafel ihrem Fahrer ungeniert den Auftrag erteilen doch im Nachbarland Frankreich bitte ein paar leckere Pastetchen zu besorgen.

Frage: Wie oft möchte man so einem die Fresse polieren oder über seine  Pastetchen kotzen? Sorry, aber das musste mal wieder sein.

 

Das „AUA“ und ein „schöner“ Leserbrief

Ein „Amt für Stillstand“ haben Unbekannte erfunden um ihrem Unmut freien Lauf zu lassen was die Nicht-Entwicklung der Freifläche an der Steinschen Gasse betrifft. Dazu haben sie ein Schild angefertigt, dass so anmutet als wäre es offiziell von der Stadt. Ehrlich gesagt bringt mich das gerade auf so einige gute Ideen.

Ich nenne es übrigens lieber „AUA„, das „Allgemeine Unfähigkeits-Amt“, das mit Abstand grösste innerhalb der Duisburger Verwaltung.

Angeführt von den üblichen Verdächtigen und Vollversagern wie OB Link & Co.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412237298/amt-fuer-stillstand-spott-schild-an-duisburgs-bekanntestem-loch.html

An der Steinschen Gasse geht seit mindestens 20 Jahren nichts voran, dafür wurden aber mit schöner Regelmässigkeit immer wieder ganz tolle Projekte angekündigt, zuletzt ein Verwaltungsgebäude der Stadt. Die ist aber inzwischen wieder so klamm, dass es auch damit nichts werden dürfte.

Das Ganze passt hervorragend zu einem dreiseitigen Leserbrief den ich heute erhielt und den ich Ihnen nicht vorenthalten will. Schwerpunkt-Thema ist darin die Gebag, die übrigens mal vorhatte an den Steinschen Gasse ihr neues Hauptquartier zu bauen bzw. bauen zu lassen. Der Rest ist inzwischen Geschichte.

In dem Schreiben werden auch Ideen erwähnt wie Finanzlöcher zumindest ansatzweise gestopft werden sollen.

Dazu gebe ich auch noch mein Bestes. Die Stadt und die DVV liebäugeln nämlich bereits mit der kommunalen Wärmeplanung und dabei vor allem und ganz besonders mit einem enormen Ausbau der Fernwärme. Also Leute, Vorsicht ist geboten. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wird da was richtig Sauteures ganz gefickt eingeschädelt. Dafür wurden und werden an anderen Stellen massiv viele Bäume gefällt. Demnächst für eine CO2-Pipeline.

Und zu dem ganzen Super-Schwachsinn passt auch dieses Geseiere:

https://www.radioduisburg.de/artikel/duisburg-fordert-in-berlin-mehr-hilfe-fuer-das-ruhrgebiet-2673510

Ganz ehrlich, schiebt Euch den darin erwähnten Berlin-Ruhr-Dialog sonst wohin, solange Ihr nicht vorab transparent und vollumfänglich aufzeigt wie Ihr in den letzten Jahrzehnten die Knete sinnlos verballert habt!

So, und nun der Leserbrief:

 

Vorwürfe gegen Verwaltungsmitarbeitende: Strafvereitelung im Amt und mehr?

Ein Bausachverständiger und Architekt aus Oberhausen erhebt schwere Vorwürfe gegen vier Mitarbeitende der Duisburger Verwaltung und es passiert anscheinend nichts.

Den selben Vorwurf hat bereits ein Privatmann geäussert und wurde daraufhin von Sören Link angezeigt, doch die Anzeige wurde wieder zurückgezogen. Just jener Privatmann  dessen Gelände bzw. Grundstück sowie die dortigen dubiosen Vorgänge Anlass für den Oberhausener gaben und geben einen Brief mit den vorwerwähnten Vorwürfen zu verfassen.

Was ist da los?

Den Fall thematisiere ich hier nicht zum ersten Mal, aber nun sollte es so langsam aber sicher für unseren OB und auch die vier Mitarbeitenden mal richtig ernst werden – oder aber es stimmt etwas nicht mit unseren Behörden inkl. der Staatsanwaltschaft – wobei ich besonders die Polizei komplett aussen vor lassen möchte. Sie spielt bei der Sache eine Rolle, es geht auch noch um andere Vorfälle in diesem Zusammenhang (u.a. mögliche Erpressung von Link, ich berichtete bereits mehrfach), nur mein Eindruck ist, dass gerade die Polizei irgendwie ausgebremst wird.

Hauptsächlich geht es vor allem um Vorwürfe im Zusammenhang mit Bauvorgängen die im Brief aus Oberhausen eindeutig formuliert werden. Ich füge den Brief unten nochmals an.

Eigentlich müssten entweder die vier Betroffenen und Beschuldigten und/oder der OB längst Massnahmen ergriffen haben, um sich gegen die Vorwürfe zur Wehr zu setzen. Das haben sie aber nach meinem Kenntnisstand bis heute nicht getan. So könnte u.a. eine Strafanzeige wegen Verleumdung und/oder übler Nachrede in Betracht kommen. Von mir ist z.B. keine Gegendarstellung verlangt worden.

Insofern kann es also sein, dass die Vorwürfe tatsächlich zutreffen, womit wir es mit eindeutigen Verfehlungen bzw. sogar mit Straftaten zu tun haben. So wie Reiner Hahne es formuliert und auch vor Gericht bezeugen will.

Da die Vorwürfe schon älter sind und der OB eindeutig davon weiß, hat er anscheinend bis heute auch keinerlei Massnahmen getroffen die vier Mitarbeitenden zur Rechenschaft zu ziehen. Mir ist nichts bekannt, alle vier gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Dies wirft die Frage auf, ob Link sich damit womöglich selbst strafbar gemacht hat bzw. nachwievor macht.

In Betracht kommen Strafvereitelung im Amt, Untreue und sogar Beteiligung an Straftaten.

Aus diesem Grund habe ich heute beim OB dezidiert nachgefragt und ihm diesmal eine Frist gesetzt. Lässt er sie verstreichen werde ich persönlich Strafanzeige gegen ihn erstatten.

Auch in diesem Fall, wie auch im Fall Gebag und Wortmeyer-Abfindung bzw. -Bonus, ich berichtete gestern erst, sollten eigentlich Mitglieder des Stadtrats inzwischen Initiative ergreifen und sich mit der Sache und dem OB und seiner Rolle beschäftigen. Aber ich vermute auch diesmal ist die Angst um ihre winzigen Pfründe grösser als ihr Pflichtbewusstsein.

Was Stadträte also wert sind, sollte mal viel deutlich öffentlicher diskutiert werden! Und wenn sie dann auch noch als KontrolleureInnen in Aufsichtsräten sitzen ist äusserste Vorsicht geboten!

Hier nun mein heutiges Schreiben an Sören Link:

Guten Abend Herr Link,

der Bausachverständige Reiner Hahne aus Oberhausen hat schwere Vorwürfe über vier Ihrer Mitarbeitenden geäussert, den dreiseitigen Brief habe ich bereits auf DUISTOP veröffentlicht.

Ich füge ihn als Anlage nochmals bei, Sie dürften den Inhalt allerdings bereits ausreichend kennen.

Meine Fragen:

1.) Seit wann genau kennen Sie die Vorwürfe die im Brief formuliert werden?

2.) Haben Sie die Vorwürfe geprüft und zu welchen Resultaten sind Sie gelangt bzw. wie haben Sie entschieden – besonders in Hinsicht auf die vier Mitarbeitenden sowie die Beseitigung bzw. Rückabwicklung der rechtswidrigen Vorgänge?

3.) Wenn die Vorwürfe haltlos sind müssten Sie eigentlich den Verfasser des Briefes anschreiben und wenigstens zur Unterlassung auffordern oder ihn sogar strafrechtlich belangen. Was haben Sie konkret unternommen?

4.) Da sich die Oberstaatsanwältin Devrim Ermis in genau zu dieser Sache privat mindestens einmal bei einer Lions-Club-Veranstaltung derart geäussert hat, indem sie explizit Sie diesbzgl. verteidigte – in Schutz nahm – und somit anscheinend Sachkenntnisse aus der Verwaltung besitzt, fordere ich Sie auf offenzulegen wie Frau Ermis an diese Sachkenntnisse gelangte!

Ich verweise hier ausdrücklich auf meinen persönlichen Verdacht, dass es dem Anschein nach einen regen Austausch von Informationen zwischen unabhängigen Behörden bzw. ihren maßgeblichen VertreternInnen gibt den es eigentlich nicht geben sollte, wenn der Eindruck von Unparteilichkeit und Unvoreingenommenheit gewahrt werden soll.

Falls Sie gar nichts unternommen haben und dies auch nicht in Erwägung ziehen, möchte ich, dass Sie mir dies bis zum 17. Juni 2026 – 12 Uhr mitteilen. Inklusive der Antworten zu meinem Fragen unter 1.) bis 3.) sowie zur Aufforderung unter 4.).

Erhalte ich von Ihnen bis dahin keinerlei Antwort(en) und/oder Reaktion und/oder Erklärung erstatte ich persönlich Strafanzeige gegen Sie.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

P.S.: Eine Bitte noch. Beizeiten sollten Sie in „Ihre“ SPD hineinwirken und dafür sorgen, dass Mitglieder es Dritten gegenüber unterlassen mir unredliche Absichten zu unterstellen und zum Ausdruck bringen, dass man den Kontakt mit mir unbedingt vermeiden soll. Danke vorab.

 

Hier nochmals der besagte Brief mit den schweren Vorwürfen gegen vier Mitarbeitende der Stadt:

 

 

Scheiss was auf die Wärmeplanung wenn die Klimaplanung aus dem Ruder läuft

Vor wenigen Tagen wurde mal wieder für die laufende Wärmeplanung in Duisburg getrommelt. Allerdings nur ziemlich verhalten und leise.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412193665/wird-einiges-an-geduld-erfordern-das-bedeutet-der-waermeplan-fuer-duisburger.html

Zitat:

„Die Umsetzung der Wärmeplanung ist ein großes Infrastrukturprojekt. Viele Leitungen und Rohre müssen erneuert und neu verlegt werden“, sagt Katja Kleegräfe, Referentin Unternehmensentwicklung und Projektleiterin Kommunale Wärmeplanung bei der DVV. „Das wird auch einiges an Geduld bei Bürgerinnen und Bürgern erfordern.“

Mir schwant schon Fürchterliches, wenn besonders für den Ausbau des Fernwärmenetzes die Strassen aufgerissen werden und weitere Baustellen für sehr lange Zeit entstehen.

Übrigens, Frau Kleegräfe war zuvor bei der SPD Geschäftsführerin. So was zahlt sich anscheinend aus, vor ihr hat es Oliver Hallscheid ähnlich gemacht und wurde schliesslich octeo-Boss.

Was den Ausbau der Fernwärme betrifft, deren Anteil ja auf über 50% in Duisburg steigen soll, hatte ich schon mehrfach eine deutliche Warnung ausgesprochen. Es handelt sich bisher noch immer um ein lokales Monopol. Ein Anbietervergleich und -wechsel ist nicht möglich.

Man steckt also u.U. in einer eklatant-enormen Kostenfalle. Ein mögliches Riesengeschäft für die DVV, der ich persönlich nicht über den Weg traue.

In der Volksverarschungsfalle stecken wir allerdings jetzt schon. Denn die kommunale Wärmeplanung soll ja eigentlich einen Anteil zum Klimaschutz liefern.

Der wiederum wird an anderen Stellen massiv mit Füssen getreten.

Die Deutsche Umwelthilfe hat dazu just neue Zahlen veröffentlicht. Es geht mal wieder um die Bäume und hier ist beim Abholzen die Stadt Duisburg ganz vorne.

https://www1.wdr.de/nrw/hitzecheck-baeume-in-staedten-verschwinden-100.html

Seit Anfang 2016 gibt es in Duisburg keine Baumschutzsatzung mehr. Sie wurde damals vom Stadtrat außer Kraft gesetzt. Seitdem braucht man in Duisburg für das Fällen von Bäumen auf Privatgrundstücken keine Genehmigung.

Als traurigstes Beispiel für die „Baumfrevel-Stadt Duisburg“ gilt nachwievor die vermeidbare Abholzung der 26 alten Platanen an der Wedauer Strasse. Sie hatten zwei Weltkriege überlebt bevor Sören Link kam und kurzen Prozess machen liess. Ja, der Mann hat es ECHT drauf die Stadt runterzurocken – in wirklich jeder Hinsicht.

 

Nachtrag vom 12.6.2026:

Und die Abholzung geht munter weiter.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412238370/duisburg-droht-massive-abholzung-coE28282-leitung-soll-mitten-durch-den-wald-fuehren.html

 

Strafanzeige wegen Untreue in Sachen Gebag nun offiziell angekommen, angenommen!

Obwohl seit dem plötzlichen Abgang von Bernd Wortmeyer, dem Ex-Gebag-Boss, im Herbst 2024 immer wieder nachzulesen war wie sehr die Wohnungs- und Baufirma samt ihrer Tochterfirma Gebag FE (heute Nerra GmbH und eine 100%ige Stadttochter) in die Grütze geritten wurde, sie musste schlussendlich mit 150 bis 200 Mio. EURO gerettet werden, bekam der Mann trotzdem eine Abfindung bzw. einen Bonus in Höhe von 250.000 EURO.

Ausserdem soll es einen konkreten gänzlich anders gelagerten Anlass gegeben haben Wortmeyer unverzüglich freizustellen. Die damals fix von BruNO Sagurna einberufene AR-Sitzung soll angeblich nur wenige Minuten gedauert haben.

Woraufhin ich u.a. dieses anonyme Schreiben bekam, das an Sören Link persönlich gerichtet war. Darin ist von einer Millionensumme die Rede, was womöglich übertrieben ist. Aber wer weiss ob die gezahlten 250.000 EURO ev. nur den offiziellen Teil darstellen, Forderungen kann man schließlich auch in geldwerter Form begleichen. Wortmeyer hat jedenfalls in Osnabrück eine adäquate Anchlussverwendung gefunden, worüber ich bereits mehrfach berichtete. Sein Versagen, von dem hier in Duisburg die Rede ist, ist anscheinend seinem neuen Arbeitgeber, vergleichbar mit der Gebag, egal.

So weit, so spekulativ.

Nur, mit der Sonderauszahlung an Wortmeyer bin ich absolut nicht einverstanden, habe dies auf fünf Seiten ausführlich begründet und habe bereits am 17. April d.J. meine Begründung als Teil einer Strafanzeige wegen Untreue per Post an die Staatsanwaltschaft gesandt. Zig Male bat ich danach um eine Eingangsbestätigung bis mir schließlich schriftlich per Post mitgeteilt wurde, dass die Strafanzeige nicht eingegangen sei, mir aber nun bereits ein Aktenzeichen mitgeteilt wird.

Mit Bezug auf dieses Aktenzeichen liess ich gestern von einer Botin die Strafanzeige nochmals persönlich bei der Staatsanwalt abgeben und mit einem Eingangstempel versehen.

Ich bin gespannt was nun passiert.

Der Untreue-Vorwurf richtet sich übrigens nicht gegen Wortmeyer, sondern gegen … (s.u. Bild), denn ich betrachte letztlich die Gebag und damit die Stadt Duisburg als geschädigt.

 

Diese Strafanzeige habe ich nicht gestellt weil ich sonst nichts Besseres zu tun habe, sondern vor allem um aufzuzeigen, dass es Dinge gibt die einfach nicht immer nur derart durchgewunken werden sollten wie es inzwischen hier üblich geworden ist. Womit ich vor allem die von mir über alle Maßen nicht wertgeschätzten Mitglieder des Duisburger Stadtrates meine und sie zumindest irgendwie moralisch in die Pflicht nehmen möchte.

Ich weiss zwar nicht ob eventuell doch jemand so viel Rückgrat hatte das selbe zu tun, ich gehe aber höchstwahrscheinlich davon aus, dass dem nicht so ist. Meine Erwartungen was die politische und die vorbildhafte Leistungsfähigkeit dieser Leute betrifft be- bzw. umschreibe ich mal mit den Worten eines Proktologen:

Eine Rückbildung von Hämorrhoiden Grad 4  ist nicht anzunehmen.

 

Kommunen heulen mal wieder rum – Duisburg natürlich auch

Die klammen Haushaltslagen der Kommunen, wie z.B. auch jene von Duisburg, führen immer wieder zu solchen Jammer-Beiträgen, diesmal beim WDR.

SCHLUCHZ – Wehklagen und ECHT die ganz grosse Heulerei.

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/kommunen-verschuldung-buendnis-nrw-100.html

Dabei hatten gerade die Verantwortlichen in Duisburg noch vor der letzten Kommunalwahl immer wieder die töfte Haushaltslage beschworen. Um dann vor wenigen Wochen (nach der Wahl) zu offenbaren wieviel Knete fehlt und demnächst fehlen wird. Nun wird über Allerlei nachgedacht um die Kasse(n) wieder zu füllen. Höhere Parkgebühren, mehr Blitzer und wie wäre es mit einer zusätzlichen WC-Abgabe für Hausbesitzer mit drei und mehr Toiletten?

Ach, und wie wäre es mit einer Fake-News-Gebühr für alle die Quatsch erzählen, wie z.B. Sören Link der u.a. 200.000 Jobs versprach?

Was bei all dem Gejammere jedoch komplett fehlt und das gilt ganz besonders für Duisburg, ist die knallharte Bestandsaufnahme der Fehlausgaben und versenkten Millionen der letzten Jahrzehnte – plus Auflistung derer die dafür verantwortlich waren und sind.

Öffentliche Einsichten und Geständnisse von Fehlverhalten und Versagen? Gibt es nicht!

Wer wie Bärbel Bas locker flockig  bei Caren Miosga zur besten TV-Sendezeit davon schwärmen kann wie toll es ist bei einem Stau mit einem Motorrad inmitten der Autoschlangen rechts und links durchzubrausen, der kann eigentlich auch zugeben in seiner Heimatstadt bei den beklopptesten Ausgaben weder nach rechts noch nach links zu schauen bzw. geschaut zu haben.

Doch die Frau, immerhin auch MdB von Duisburgs Gnaden, hat sich meines Wissens nie zu all dem geäussert was finanziell in der Stadt aus dem Ruder lief und läuft. Vor allem wenn es Leute aus ihrem Dunstkreis verbockt haben und weiterhin verbocken.

Daran erkennt man gut wie Polit-Karrieren wie ihre funktionieren:

Immer schön die Fresse halten.

Um das anschaulich zu untermauern wechsle ich nun von der SPD zu den Grünen, die keinen Deut besser sind.

Heute wurde bekannt welche drei grünen Polit-Grazien im nächsten Jahr zur Wahl stehen und in den NRW-Landtag wollen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article412221735/landtagswahl-duisburgs-gruene-gehen-mit-diesen-drei-frauen-in-den-wahlkampf.html

Hat man von den drei Damen schon mal irgendetwas substantiiert Substanzielles vernommen? Ich nicht.

Dabei ist eine davon sogar bereits MdL in der laufenden Legislatur.

Ich gehe davon aus die drei Kandidatinnen der Duisburger Grünen für die Landtagswahl, Jule Wenzel (Mitte/Süd), Pelin Osman (Nord) und Deborah Rapp (West/Walsum), machen sich nach der Wahl ’nen schönen Lenz.

Legen sie sich vor der Wahl – im Wahlkrampf – mal so richtig ins Zeug? Ja bestimmt, um immer wieder in die übliche Presse zu gelangen.

Doch legen Sie sich auch mal mit denen hier vor Ort an die so viel Scheisse bauen, dass es zum Himmel stinkt? Nein, wohl kaum.

Lieber werden Bienenkörbe aufgestellt, Kinderwagen und Fahrräder überreicht sowie alte Leute zu Hause mit Gebäck überrascht.

Die glorreichen Drei wissen wahrscheinlich instinktiv wie man es machen muss, so wie Bas. Bloß nicht negativ auffallen. Also Fresse halten und nur Schönwetter-PR-Termine wahrnehmen.

Ich will solche handlungsunfähigen Typen nicht mehr an verantwortlichen Stellen in der Politik. Vor allem keine gestylt wirkenden die wahrscheinlich nie schwitzen und auch nie jemanden in den Schwitzkasten nehmen. Letzteres ist nicht wörtlich, sondern im übertragenden Sinne gemeint.

Ich will Leute die sich anstrengen für das Geld was ihr ihnen bezahlen, denn wenig ist es nicht. Vor allem will ich Resultate und keine elendigen Zustandsbeschreibungen dessen was oftmals genau die selben angerichtet haben (vielfach durch Unterlassung) die ständig davon labern.

 

In der Duisburger Verwaltung geht alles rechtens zu! Wirklich?

Den Satz in der Überschrift soll OB Sören Link – zumindest sinngemäß – in einer Stadtratssitzung geäussert haben. Und wenn nicht, dann gibt’s es immer noch viele Menschen die zumindest stillschweigend davon ausgehen, dass es in der Verwaltung tatsächlich rechtens zugeht. Viele aber wohl auch nicht (mehr), ich gehöre dazu.

Aktuellen Anlass richtig stark an Links Aussage zu zweifeln gibt der Brief eines Oberhausener Bausachverständigen den ich hier auf DUISTOP bereits in den letzten Tagen veröffentlichte.

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/05/22/baggerattentat-erpressung-von-link-private-aeusserungen-einer-top-juristin-und-nun-dieser-brief/

Ganz unten wiederhole ich das und „präsentiere“ den gesamten dreiseitigen Brief erneut.

Darin werden vier städtische Mitarbeitende namentlich genannt und beschuldigt eben nicht rechtens gehandelt zu haben. Bis jetzt blieb allerdings jedwede Reaktion aus dem Rathaus auf die Vorwürfe aus.

U.a. gab es keine Gegendarstellungsforderung, nichts, nothing, … ??????????

Verzeihung liebe Leserschaft, aber ganz ehrlich, man muss eigentlich blöd sein, wenn man den Brief liest und dann meine heutige Zwischenbilanz zur Kenntnis nimmt, um nicht auf den Gedanken zu kommen, dass an den geäusserten Vorwürfen tatsächlich was dran sein könnte.

Sören Link ist doch sonst nicht so zimperlich und kann nun seine Leute nicht in Schutz nehmen? Meine Güte, wo ist der Hardliner den er ansonsten doch immer so gerne demonstrativ raushängen lässt? Vielleicht legt er sich auch nur mit Schwächeren oder jenen an von denen er weiss, dass sie ihm unterlegen sind? Ich mache es übrigens am liebsten genau umgekehrt.

Geht also womöglich doch nicht alles so rechtens zu in der Duisburger Verwaltung, so dass ein Vorgehen gegen die Behauptungen sich eventuell zu einem Boomerang entwickeln könnte? Womit vielleicht auch die mögliche Erpressung von Link, ich berichtete bereits mehrfach, wieder bzw. weiterhin befeuert werden könnte?

Wäre ich an seiner Stelle und hätte mir nichts vorzuwerfen würde ich auf jeden Fall etwas unternehmen. Vor allem das Richtige. Ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl.

Denn: Veritas filia temporis.

Und eigentlich wäre es bereits längst der Job der Ratsmitglieder den OB um eine Klärung zu „bitten“. Aber denen geht wahrscheinlich – zumindest teilweise – selbst der Arsch auf Grundeis, um es ganz derb salopp zu formulieren, oder sie haben selbigen nicht in der Hose. Man verzeihe mir diese Ausdrucksweise vielmals. Danke.

Zum Schluss hier nochmals das besagte Schreiben des Sachverständigen aus Oberhausen.

Ich habe übrigens mit dem Verfasser gesprochen, er ist sich seiner Sache sehr sicher. Ich betone, sehr.

 

Warum ist in Duisburg alles immer so unausgegoren und unprofessionell?

Folgende Meldung habe ich unter „Aktuelles“ auf der Website der DBI gefunden. Liest man sich den Text durch (s.u.), kann der Eindruck entstehen, dass irgendwie alles suppi gelaufen ist. Die DBI hatte ihre Veranstaltung, finanziert mit Fördergeld von der EU und dem NRW-Wirtschaftsministerium und 100 anwesende Leutchen bekamen ihre Infos zum Thema „KI in KMU“.

https://www.duisburg-business.de/fileadmin/Aktuell/20250602_PM_DBI_Foerderprojekte_EU.pdf

https://www.duisburg-business.de/aktuelles

Der Auftakt ist gemacht: KI für KMU NiederRhein

Mit rund 100 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem regionalen Innovationsökosystem ist das Projekt „KI für KMU Niederrhein“ offiziell gestartet. Schnell wurde schnell klar: Das Interesse an praxisnahen KI-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen ist enorm. „Der Bedarf ist da und größer als gedacht“, fasste Projektleiterin Helen Dutzi (Duisburg Business & Innovation GmbH) die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.

Nach dem Welcome-Talk von Dennis Fassbender (ALFA-ROTEC GmbH) und Helen Dutzi (DBI) ging es direkt in den Austausch. Die intensiven Diskussionen drehten sich um Fragen wie „Wie können Unternehmen KI sinnvoll einsetzen?“, „Welche Herausforderungen gibt es?“ oder „Wie gelingt der Einstieg konkret im Arbeitsalltag?“

Die interaktiven Formate, die offenen Diskussionen und der direkte Austausch zwischen Unternehmen und KI-Expert:innen zahlte sich aus und war ganz im Sinne des Projektes: KI greifbar machen, Orientierung geben und Unternehmen bei den nächsten Schritten begleiten.

Und das war erst der Anfang: Am 09. Juli geht es weiter mit dem nächsten Format „Business beim Brötchen – KI-Café“! Jetzt anmelden!

[Ende]

 

Was mich daran nervt und was ich neben sehr vielen anderen Dingen in Duisburg so unausgegoren und unprofessionell finde ist das Ausbleiben jeglicher Möglichkeit an dem Event teilzuhaben ohne vor Ort sein zu müssen oder dies im Nachhinein per Doku zu können.

Gerade bei KMU ist es nicht immer möglich als Chef selbst kommen zu können oder jemanden abzustellen um teilzunehmen. Warum also wird erstens keine Live-Übertragung angeboten und zweitens keine Dokumentation erstellt?

Das Thema KI ist viel zu wichtig um nicht jede Chance zu nutzen die Firmen, besonders die kleinen, fit zu machen.

Gerade der Austausch von Unternehmen untereinander oder eben die Festellung, dass es Gemeinsamkeiten gibt, weil teils die Ideen und Probleme in Sachen KI ähnlich sein dürften, könnte der wichtigste Grund sein ein solches Event nicht nur 100 Leuten vor Ort zugänglich zu machen.

Zudem habe ich gesucht ob es sonstwie auf der DBI-Website unter „KI für KMU“ ergänzende Infos gibt. Fehlanzeige. 1,9 Mio. EURO Fördergeld wofür, für Kleinstgruppen-Events? Oder wird etwa Geld zweckentfremdet und z.B. für Gimmicks und Schnick-Schnack ausgegeben die kein Mensch braucht?

 

Der Leo, die Hannah und der Felix!

Gestern erhielt ich von einem langjährigen, treuen und mitdenkenen Leser diese Zuschrift, die ich just passenderweise hier veröffentliche.

Hallo Herr Schulze,

wollen Sie auf DUISTOP etwas zur Enzyklika von Papst Leo XIV bringen?

Wie Duisburg „verduisburgert“:

»Menschen, für die die Unterscheidung zwischen Fakten und Fiktion (d. h. der Wirklichkeit der Erfahrung) und die Unterscheidung zwischen wahr und falsch (d. h. den Maßstäben des Denkens) nicht mehr existiert.«, zitiert Leo XIV Hannah Arendt in seiner Enzyklika.

ENZYKLIKA MAGNIFICA HUMANITAS, Abs. Nr. 134
(deutsch):

https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html

Zitat: 134. Die Suche nach der Wahrheit ist ein wesentlicher Bestandteil der Demokratie, die ihrerseits ein Mittel zur Mitwirkung am Gemeinwohl ist. Wenn die Frage nach dem, was wahr ist, ihre Bedeutung verliert und an ihre Stelle ein Pragmatismus tritt, der sich mit dem begnügt, was nützlich oder wirksam zu sein scheint, wird das demokratische Leben schwächer. Denn es lebt nicht nur von Regeln und Verfahren, sondern vor allem von einer redlichen Beziehung zu den Fakten und einer realen Ausrichtung auf das Wohl des Einzelnen und des sozialen Ganzen. Die Gleichgültigkeit gegenüber der Wahrheit führt zu einem langsamen, aber unaufhaltsamen Abgleiten zum Totalitarismus, für den, wie die Philosophin Hannah Arendt schrieb, die idealen Untertanen nicht so sehr diejenigen sind, die ideologisch überzeugt sind, sondern »Menschen, für die die Unterscheidung zwischen Fakten und Fiktion (d. h. der Wirklichkeit der Erfahrung) und die Unterscheidung zwischen wahr und falsch (d. h. den Maßstäben des Denkens) nicht mehr existiert.« 

In einem DUISTOP-Nachschlag kann der OB Sören Link gefragt werden, welche Vorschläge die SPD zur Lösung des Arendtschen Problems hat. Schließlich ist das demokratische Problem seit 1962 bekannt. Oder die katholische Kirche in Duisburg (Kirchenschließungen und Gemeindeschrumpfen) bittet den Vatikan auf dem Dienstweg um einen Vorschlag bei der nächsten Enzyklopädie – zum Abschreiben für die sog. Volksparteien. :-)))

(Ende der Zuschrift)

 

Tja, wie wahr, wie wahr, vor allem angesichts dessen, dass den Felix um den es nun noch gehen wird, das Glück verlassen hat – und das bei diesem Namen.

Es geht um Felix Banaszak, den Bundesgrünen-Co-Vorsitzenden der gerade ein handfestes Steuerproblem an den Hacken hat. So hat er für seine Zweitwohnung in Berlin seit 2022 nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Steuern bezahlt. Jetzt wird gegen ihn ermittelt, wegen des Ausbleibens der Zweitwohnsitzsteuer.

Ein Steuerproblem, dass in der Regel nur priviligierte Menschen haben. Die meisten von uns haben nur einen Wohnsitz.

Aber der gute Felix im Glück ist schließlich Duisburger und Berliner, da er zudem ein MdB-Mandat innehat.

Wie ihm dies passieren konnte, wo er doch bei vielen öffentlichen Gelegenheiten stets diverse Steuern fordert, erkannte er wohl seit 2022 nicht das fette private Steuerbrett vor seinem eigenen Kopf.

Solche steuerlichen Probleme muss man, soweit ich weiss gar nicht haben, denn man kann dem Finanzamt eine Einzugsermächtigung erteilen.

Im Zuge der jährlichen Steuererklärung kann man dann ja Steuern zurückfordern. Und Banaszak kann sich durchaus leisten in Vorleistung zu gehen, wird doch sein jährliches Salär inkl. des steuerfreien Anteils (ca. 30%) auf rund 200.000 EURO geschätzt.

In jedem Fall mangelt es ihm nicht am nötigen Kleingeld, vor allem da Grüne sich nur wenig Luxus leisten, angeblich, und somit bleibt Jahr für Jahr vermutlich eine ziemliche Menge an Knete übrig.

Was hat dieser Vorfall mit dem Hannah-Arendt-Zitat des Papstes zu tun?

Nun, es geht darin um „Wahrheit“ und zur Wahrheit gehört meiner Ansicht nach eine wesentliche Bedingungsformel, dass man nämlich als PolitikerIn nie die Bodenhaftung verlieren darf, stets vorbildlich sein sollte um somit als authentisch und glaub- sowie vertrauenswürdig wahrgenommen zu werden.

Im Falle Banaszak hat sich das nun erledigt bzw. er hat sich nun selbst erledigt.

QED

 

Staatsanwaltschaft mauert in Bezug auf Oberstaatsanwältin Devrim Ermis! Warum nur?

Seit Tagen versuche ich herauszufinden wer die oder der direkte Vorgesetzte der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermis ist. Grund dafür ist eine Presseanfrage bezugnehmend auf eine meiner Ansicht nach – und diese Ansicht teilen viele – umstrittene Äusserung die Ermis privat getätigt hat.

Ich veröffentliche hier einfach nur den gesamten Mailverlauf einschließlich bis heute Abend.

Daraus geht hervor um was es genau geht. Ich möchte den Namen der bzw. des Vorgesetzten wissen um ihre bzw. seine Ansichten zum möglichen Fehlverhalten der Oberstaatsanwältin zu erfahren.

Und was sie oder er zu tun gedenkt, wenn sich herausstellt, dass es sich tatsächlich um Fehlverhalten handelt. Wird ein Fehlverhalten verneint, wende ich mich an die Person eine Stufe in der Hierarchie höher usw. usf.

Der neue Leiter der Staatsanwaltschaft Dr. Gunnar Greiner ist bereits von mir in Kenntnis gesetzt worden. Eine Rückmeldung von ihm liegt mir derzeit noch nicht vor.

Hier nun der Mailverlauf (9 Schriftsätze) mit der Staatsanwaltschaft und es gibt immer noch kein „Ergebnis“:

Gesendet: Donnerstag, 14. Mai 2026 03:25

An: Pressestelle StA Duisburg <Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de
Betreff: Presseanfrage zu angeblichen Äusserungen der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermiss

Guten Morgen,

ich habe folgende Presseanfrage einen Vorgang betreffend der sich bereits im letzten Jahr, am 27. Juni 2025, im Golfclub Röttgersbach anläßlich einer Veranstaltung des Lions Clubs Hamborn zutrug.

Im Zusammenhang mit derzeitigen Recherchen von mir u.a. in Bezug auf eine mögliche Erpressung des Duisburger OB Sören Link bekam ich von einem Informanten gestern den Hinweis auf die vorgenannte Veranstaltung und eine Äusserung der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermis im Zusammenhnag mit dem OB.

Ich gehe z.Z. noch davon aus, Frau Ermis war dort in privater Sache zugegen und nicht in beruflicher Angelegenheit. Die merkwürdige Äusserung erfolgte gegenüber dem Informanten, sie lautet wie folgt:

„[…] ist nicht kriminell und Sören hat von Verwaltungsvorgängen nichts gewusst. Das ist nur in Deiner Wahrnehmung so.“

Ich bitte per Beantwortung meiner folgenden Fragen um Aufklärung des Sachverhalts. Sie lauten wie folgt und sind zwar an die Pressestelle gesandt, aber an Frau Ermis selbst gerichtet:

1. Waren Sie Frau Ermis am 27. Juni 2025 in Röttgersbach vor Ort, wenn ja privat oder beruflich?

2. Haben Sie den Satz …

„[…] ist nicht kriminell und Sören hat von Verwaltungsvorgängen nichts gewusst. Das ist nur in Deiner Wahrnehmung so.“

… geäussert, wenn ja aus welchem Grund und mit welcher Absicht?

3. Wenn ja zu 2., bitte erklären Sie mir wieso Sie „Sören“ gesagt haben und nicht Herr Link oder Sören Link – duzen Sie sich mit ihm, stehen Sie sich beide nahe oder …?

4. Wenn ja zu 2., was haben Sie mit internen Verwaltungsvorgängen der Duisburger Verwaltung zu schaffen, wieso wissen Sie über gewisse Dinge Bescheid die bestimmte Personen betreffen, hat Herr Link Ihnen gegenüber Verwaltunsginterna sozusagen „ausgeplaudert“?

5. Wenn ja zu 2., weshalb hat Herr Link es nötig, dass Sie derart Partei für ihn ergreifen oder liegt die Notwendigkeit eher auf Ihrer Seite?

6. Ist es richtig, dass Amtsträger mit Ihrer Funktion und in Ihrer Stellung sich mit derartigen Äusserungen, die zudem offensichtlich nicht den Eindruck ordnungsgemässen Verhaltens vermitteln, selbst wenn sie privat geäussert werden, u.a. hinsichtlich der Wahrung von Objektivität womöglich dienstrechtlich fehlverhalten?

Nennen Sie mir bitte Ihren Dienstvorgesetzten. Danke.

Noch ein Hinweis: Mein Informant erklärte ausdrücklich, dass er zur Abgabe einer eideststattlichen Versicherung bzgl. der Richtigkeit seiner Angaben über den Vorfall jederzeit ohne Einschränkung bereit ist. Und zudem weitere ZeugenInnen benennen kann.

Und: Ich habe vorerst darauf verzichtet auf den Sachverhalt mit der angeblich nicht kriminellen Person – der Name dürfte Ihnen sofort einfallen – näher einzugehen. Auch diesbzgl. ergäben sich allerdings Fragen danach wieso eine Amtsträgerin sich derart pauschal äussert, auch privat, vor allem da mir über die Person wesentlich andere Sachverhalte bekannt sind. Diese Person derart in Schutz zu nehmen ist schon mehr als merkwürdig. Zumal sie nicht vor Ort zugegen war und da sie derzeit einer schweren Straftat beschuldigt wird. Ich muss wohl nicht dezidiert und ausführlich darauf eingehen, was solche Äusserungen, sollten sie getätigt worden sein, für einen Eindruck machen, da sie ebenfalls den nötigen professionellen Abstand vermissen lassen. Die gleichzeitige Herabwürdigung des Angesprochenen (… nur in Deiner Wahrnehmung …) ist ebenfalls irritierend.

Insofern halte ich es für geboten mir umgehend zu antworten um alles so klarzustellen, dass Schaden für das Ansehen des Rechtsstaats im Ganzen und für die Staatsanwaltschaft im Einzelnen abgewendet wird.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

Herausgeber und Chefredakteur

 

Am 19.05.2026 um 12:17 schrieb Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de:

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Hierzu können wir Ihnen jedoch keine Auskunft erteilen, da Frau Oberstaatsanwältin Ermiş nicht in dienstlicher Funktion an der Veranstaltung teilgenommen hat.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Staatsanwältin

Pressesprecherin

 

Gesendet: Dienstag, 19. Mai 2026 15:42

An: Pressestelle StA Duisburg <Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de
Betreff: Re: Presseanfrage zu angeblichen Äusserungen der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermis

Guten Tag Frau YYY,

und vielen Dank für die prompte Antwort.

Dieser entnehme ich bzw. deute ich so, dass Frau Ermis tatsächlich vor Ort war, dies wird von Ihnen nicht in Abrede gestellt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich deutlich insistieren muss was Ihre Antwort letztlich bedeutet.

So kommt nicht zum Ausdruck wie Sie bzw. die Staatsanwaltschaft und Dienstvorgesetze von Frau Ermis mit dem Sachverhalt umgehen und mit dem Umstand, dass sich eine Oberstaatsanwältin privat derart über Personen äussert, dass eine Neutralität nicht mehr vermutet werden kann. Eine Neutralität der sie gemäß dem Legalitätsprinzip über dienstliche Handlungen auch privat verpflichtet ist.

Staatsanwälte sind Beamte bzw. stehen in einem beamtenähnlichen öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis und müssen auch privat ein Verhalten zeigen, das das Vertrauen in ihre Unparteilichkeit und Integrität nicht beeinträchtigt.

Da die Oberstaatsanwältin sich über eine Person geäussert hat, dafür kann ich mind. einen Zeugen benennen, und diese als „nicht kriminell“ bezeichnete, die aber bereits zu dem Zeitpunkt in mindestens einem Strafverfahren als Hauptbeschuldigter angeklagt (sog. „Baggerattentat“) war und ist.

Ausserdem hat sie geäussert, dass der OB von Duisburg mit bestimmten Verwaltungsangelegenheiten nicht befasst sei. Auch dies ist ein Indiz auf privat geäussertes mögliches berufliches Insiderwissen, denn z.B. das sog. Baggerattentat ist nicht losgelöst von Vorgängen im Zusammenhang mit Abteilungen bzw. Dezernaten der Stadt Duisburg.

Und:

Ich hatte die Presseanfrage zwar an die Preseabteilung gesandt aber ausdrücklich an die Frau Oberstaatsanwältin gerichtet. Insofern erwarte ich von ihr auch eine Auskunft.

Ich bitte Sie also Ihre Antwort neu zu verfassen bzw. Frau Ermis dazu zu bewegen mir zu antworten.

Und ich bitte Sie mir die Namen und Mailadressen von Dienstvorgesetzen der Frau Oberstaatsanwältin zu nennen. Danke.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

 

Am 26.05.2026 um 12:18 schrieb Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de:

Sehr geehrter Herr Schulze,

Ihre Presseanfrage vom 14. Mai 2026 wurde durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Duisburg am 19. Mai 2026 beantwortet. Diese Auskunft ist – den von Ihnen angefragten Vorgang betreffend – abschließend.

Für Ihre weiteren mit E-Mail vom 19. Mai 2026 gestellten Fragen besteht keine Zuständigkeit der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Duisburg. Insoweit müssten Sie diese ggf. an Frau Ermiş persönlich oder die hierfür zuständigen Stellen richten. Eine Weiterleitung durch die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Duisburg erfolgt nicht.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Staatsanwältin

Pressesprecherin

 

Gesendet: Dienstag, 2. Juni 2026 17:56

An: Pressestelle StA Duisburg <Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de
Betreff: ERINNERUNG: Re: Presseanfrage zu angeblichen Äusserungen der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermis

ERINNERUNG:

Guten Tag zurück,

dann übermitteln Sie mir bitte noch Namen und (Email-)Adressen der Dienstvorgesetzten von Frau OSta Ermis, was ich nun auch bereits zweifach erwünscht hatte.

Alternativ die Namen und (Email-)Adressen der von Ihnen erwähnten zuständigen Stellen.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

 

Am 03.06.2026 um 09:39 schrieb Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de:

Sehr geehrter Herr Schulze,

es handelt sich bei Ihrem Anliegen nicht um eine Presseanfrage, so dass – wie bereits mitgeteilt – eine Zuständigkeit der Pressestelle der Staatsanwaltschaft Duisburg nicht besteht.

Zudem sind wir nicht befugt, rechtsberatende Auskünfte zu erteilen. Es obliegt Ihnen selbst (ggf. unter Einschaltung eines Rechtsanwalts), die zuständige Stelle für Ihr Begehren zu ermitteln und ggf. zu kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Staatsanwältin

Pressesprecherin

 

Gesendet: Mittwoch, 3. Juni 2026 14:57

An: Pressestelle StA Duisburg <Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de
Betreff: Re: ERINNERUNG: Re: Presseanfrage zu angeblichen Äusserungen der Oberstaatsanwältin Frau Devrim Ermis

Guten Tag,

dann mache ich nunmehr daraus eine Presseanfrage.

Bitte geben Sie mir ein Organigramm über die Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten und Hierarchien der Staatsanwaltschaft Duisburg.

Zusätzlich merke ich ausdrücklich an: Ich erkenne nicht weshalb meine Presseanfrage (Frage nach Dienstvorgesetzten) keine Preseanfrage ist.

Hinweis: Ab sofort sende ich jede Presseanfrage (auch diese) per gesonderter Mail zur Kenntnisnahme an Herrn Dr. Greier.

Und, ich stelle meine Anfrage demnächst als Frage gemäss Informationsfreiheitsgesetz NRW (IFG). Bleibt diese unbeantwortet wende ich mich an die LDI.

Ob ich einen Anwalt hinzuziehe entscheide ich erst, wenn alle „normalen“ Möglichkeiten ausgeschöpft sind.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

 

Am 03.06.2026 um 15:25 schrieb Pressestelle@sta-duisburg.nrw.de:

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihre weitere Anfrage.

Das Organigramm der Staatsanwaltschaft Duisburg finden Sie auf unserer Homepage.

Mit freundlichen Grüßen

YYY

Staatsanwältin

Pressesprecherin

 

Gesendet: Mittwoch, 3. Juni 2026 18:37

Guten Abend,

wenn Sie dies meinen => https://www.sta-duisburg.nrw.de/behoerde/behoerdenvorstellung/behoerdenaufbau/index.php

dann ist es unbrauchbar. Deshalb hatte ich gezielt nochmals angefragt.

Die Namen etc. sollten schon lesbar sein und tatsächlich aufgeführt werden.

Gruss

DUISTOP

www.duistop.de

Michael Schulze

 

Hier noch zum Abschluss der heutige Screenshot von der Webseite (bzw. vom Organigramm der Staatsanwaltschaft) auf die obiger Link führt:

Man kann deutlich erkennen das teils Namen fehlen und viele Namen nicht lesbar sind.

Meiner Ansicht nach will man Zeit gewinnen und mich mürbe machen. Tja, dieses Verhalten kenne ich seit nunmehr über acht Jahren und die Abläufe sind immer die selben. Auskunfts-PingPong, „Wir sind gar nicht zuständig.“, langes Warten, ständige Ablehnungsschreiben, Infragestellen der Presseanfrage an sich, Empfehlung eines Rechtsbeistands („Sie können ja klagen.“), … usw. usf.

 

UPDATE vom 5. Juni 2026:

Das unlesbare Organigramm der Duisburger Staatsanwaltschaft (s.o.) wurde inzwischen von der Webseite entfernt. Es wurde jedoch nicht durch ein lesbares ersetzt.