Alle Jahre wieder Fremdschämen und Kopfschütteln

Mit Regelmässigkeit werden jährlich einmal die Vergütungen der in Duisburg verantwortlich Tätigen und Wirkenden in städtischen Beteiligungsunternehmen ausgebreitet.

https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/duisburg-das-verdienen-chefs-von-sparkasse-stadtwerke-hafen-und-co_aid-84096637

Leider meistens ohne die vielen Nebenleistungen zu nennen, denn die können auch erschreckend verstörend sein.

In jedem Fall sind die Vergütungen regelmässig zu hoch, a) angesichts dessen was andere leisten und bekommen und b) angesichts ihrer jeweiligen mickrigen Gegenleistungen.

Nur ein Beispiel: https://www.waz.de/staedte/duisburg/stadt-duisburg-dvg-schafft-vorgaben-nicht-neuer-takt-plan-id237521251.html

Eine andere Tochter aus dem Konzernverbund der DVV, die Stadtwerke, beugt regelmässig möglicher Kritik bereits vor, in dem man sich u.a. ein TOP-Siegel zulegt bzw. in dem man es verliehen bekommt. Das geht seit Jahren so:

https://www.stadtwerke-duisburg.de/fileadmin/user_upload/Unternehmen/Auszeichnungen/Siegel_Top-Lokalversorger_Strom.png

Ich will diesmal meine Lieblingsversagenden verschonen, sondern zu einer weiteren Gruppe an Großverdienenden kommen, die überhaupt nie erwähnt wird, denen ich aber bereits mehrfach auf die Pelle rückte.

Gemeint sind die Spitzenverdienenen in den etlichen Sozialunternehmen und gGmbHs in dieser Stadt. Denn wo es Menschen massenhaft schlecht geht sind sie meist recht fix zur Stelle und machen Millionenumsätze.

Regelmässig habe ich dort angefragt und regelmässig gibt es keinerlei Reaktion geschweige denn eine dezidierte Antwort.

Und dass, obwohl die grossen Organisationen mit ihren vielen kleineren regionalen Töchtern sich sogar Kodices auferlegen die besagen, dass diese Vergütungen eigentlich offengelegt werden sollen. Nur wird das in den einzelnen örtlichen Ablegern nicht gemacht und die Antwort aus den Bundeszentralen (die antworten wenigstens) ist dann regelmässig, dass es sich lediglich um einen Wunsch aber keine Pflicht handelt.

Das Perfide daran ist ausserdem die meiner Meinung nach schamlose Ausnutzung der Gutwillig- und Gutmütigkeit von zig Ehrenamtlichen.

Denn würde bekannt wieviel die TOP-Leute (LOL) erhalten, würden sich Ehrenamtliche ev. mal Fragen stellen. So geschehen vor einiger Zeit im Falle wfbm/Rogg.

Frau Rogg sorgte auch mit Siegeln für gute Stimmung, u.a. wurde die wfbm mit dem TopJob-Siegel ausgezeichnet.

Die Gebag bekam den Polis-Award.

Wer z.B. bei Focus oder Welt anruft kann sich eine ganze Armada an Siegeln zulegen. Kostet allerdings.

Und letztendlich nicht zu vergessen die Unterwürfigkeit der hiesigen Kollegenmedien. Deren Protagonisten, ich kann es nur immer wieder betonen, aus Gründen meistens ziemlich zahnlos berichten. Und wenn sie es doch mal leise krachen lassen, dann m.E. nur weil es absolut unvermeidlich ist.

Das könnte z.B. daran liegen, dass demnächst wieder in der PR-Abteilung eines städtischen Unternehmens eine Stelle frei wird. Und diese Jobs werden fürstlich vergütet – womit sich an dieser Stelle ein Kreis des gegenseitigen Hochjubelns schliesst. Ein anderer Kreis sind die regelmässigen Rückgriffe bei Vergaben von Chef- und Leitungsposten auf altgediente und wohlverdiente ParteikollegenInnen.

Schlußendlich darf man sich nicht wundern wenn die Vergütungen derart hoch sind.

Das alles gepaart mit den Eigenaussagen der betreffenden Führungskäfte, dass sie so gut bezahlt werden müssen, da ja die „freie Wirtschaft“ noch besser bezahle, würde ich dem ein oder anderen mal testweise in Aussicht stellen sich doch dort zu bewerben.

Schlußfrage also: Würde sich wirklich niemand auf solche Posten bewerben, wenn es weniger Geld gäbe oder wenn die höhere Bezahlung an ECHTe Erfolgsindizes gekoppelt wäre?

 

 

Duisburgs Wirtschaftsförderung entdeckt die Migranten – die freuen sich bestimmt

Während Bundeskanzler Olaf Scholz die letzten Tage in Südamerika und gestern z.B. noch in Brasilien weilte, kam die Duisburger WAZ/NRZ auf den Trichter über die  warm-wohlwollenden Worte vom bemühten DBI-Chef Beck zu berichten. Der hat nämlich eine neue Zielgruppe entdeckt die er nun vor seinen nachwievor unsichtbaren Werbe-Karren spannen will und sich darum bei ihnen anbiedert.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburgs-wirtschaft-und-migranten-erfolge-und-potenziale-id237511985.html

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/duisburgs-wirtschaft-und-migranten-erfolge-und-potenziale-id237511985.html

Warum erzähle ich von Scholz? Nun, der biedert sich auch an, bei den Ländern die wir alle künftig brauchen für E-Autos und Wasserstoff, die aber bisher wenig Beachtung fanden.

Zurück nach Duisburg:

Die Erfolge der MigrantenInnen bzw. der Deutschen mit Migrationshintergrund als UnternehmerInnen sind in Duisburg beachtlich, immer wieder wird dann, so auch diesmal, die Brautmeile in Marxloh angeführt.

In dem Stadtteil gibt es auch nicht so viel Leerstand wie in der City.

Und es sind ja eh sehr viele DuisburgerInnen, rund die Hälfte, keine Biodeutschen.

Alles Erkenntnisse die schon ewig bekannt sein dürften. Zwar hat sich die DBI inzwischen, das war auch mein Rat, eine türkische Übersetzung ihrer Website zugelegt, aber die Stadt Duisburg hält dies bisher immer noch nicht für nötig: siehe www.duisburg.de

Damit dürfte klar sein wohin Becks Reise geht: Umschmeicheln aber letztlich nicht ernst nehmen.

Bezeichnenderweise sieht man die Kaufleute, also biodeutsche und migrantische, auch nicht vereint und gemeinsam, sozusagen unter einem Dach mit allen anderen, sondern man teilt sie gern in Gruppen ein.

Die DBI stellt dies per türkischer und chinesischer Sprachversion unter Beweis.  Die englische Version läuft dabei mal unter Mindeststandard.

Da man aber selbst zugibt keine Zahlen zu haben, weiß niemand ob nicht die größere Wertschöpfung und Bedeutung auf gar andere Menschen zurückzuführen ist.

arabisch, niederländisch, rumänisch, bulgarisch, italienisch, griechisch, spanisch, portugisisch, …???

Ärmlicherweise bietet die hiesige IHK nur die deutsche Version ihres Webangebots.

Der Einzelhandelsverband auch.

Nun könnte man sagen, die „Amts“sprache ist nunmal deutsch und das reicht, aber man darf nicht vergessen, dass man ja vermehrt ausländische Fachkräfte (Idee: die können auch unternehmerisch tätig werden) anwerben will, angeblich, und da wären mindestens „englische Texte“ sinnvoll.

Die fehlen aber auch bei www.duisburg.de.

Fazit:

Das alles wirkt wie immer nur wie Blumenampeln in der City, hier mal was und da mal was, jedoch ohne konsistentes ganzheitliches Konzept. Was erneut die Frage aufwirft: Was machen rund 30 hochbezahlte Menschen den lieben langen Tag bei der DBI eigentlich?

QED

Ganz zum Schluß empfehle ich noch dieses Interview, das ich 2021 führte:

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2021/06/09/interview-junger-unternehmer-ueber-duisburg/

 

 

Eine Bredouille nach der anderen – Schule – Bau – Kata-Strophe

In diesem Artikel geh ich nur auf zwei der derzeitigen Bedrängnisse ein in denen sich die ansonsten so großmäuligen Verantwortlichen derzeit befinden. Keine Sorge es werden noch mehr Bredouillen und alle werden noch schlimmer.

Letztens hatte ich die unsäglichen Vorschläge kommentiert die derzeit zum Thema Schule und Lehrkräftemangel abgesondert wurden.

Heute hat sich im Spiegel ein Lehrer als Gastautor dazu geäussert – ebenso vernichtend.

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehrermangel-an-schulen-und-die-ratschlaege-der-swk-noch-mehr-arbeit-fuer-die-die-noch-stehen-a-1d19ae27-9b68-411c-a009-ef5276686d96

Anfragen von mir zu diesem Thema an Duisburger, u.a. Grüne (Pelin Osman) oder SPD (Benedikt Falszewski), laufen regelmässig ins Leere.

Nächstes Thema:

Fachkräfte fehlen inzwischen an so vielen Ecken und die Materialpreise sind so hoch, dass es auch im Bau nicht so weitergeht wie lange Zeit vor der „Krise“.

Heute kündigte der Chef von Vonovia an, dass der Konzern in diesem Jahr keine Wohnneubauten errichten will.

Die Bundesbauministerin von der SPD wird das von ihr gesteckte Ziel der 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr wohl wieder weit unterschreiten.

Tja und die hiesige Gebag bzw. Gebag FE wird wohl mit ihren Großbaustellen nicht weiterkommen. Seit Monaten -ich berichtete bereits mehrfach-  tut sich nichts.

Lediglich für „Am alten Holzhafen“ wurde ein Investor gefunden, mal sehen ob der überhaupt anfängt.

Und da die Gebag / Gebag FE für meine Begriffe angezählt ist, hat sich jüngst Aurelis ins Gespräch gebracht. Und zwar mit Interesse an Flächen auf den Duisburger Dünen. Ich berichtete bereits ausführlich, auch darüber, dass Aurelis die Gesamtfläche mal gehörte, bis Herr Kurt Krieger blablabla …

Dazu passt, dass vor kurzem bekannt wurde, dass die Polizeihauptwache ev. einen Neubau braucht. Nun, da liegt es doch nahe, nachdem Aurelis bereits für den Neubau der Polizeihochschule an der Wuhanstrasse sorgte, auch dieses Projekt gestemmt werden könnte – auf den Duisburger Dünen?

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/polizeipraesidium-duisburg-neubau-angekuendigt-was-geplant-ist_aid-83799429

Solche Infos erfährt die RP anscheinend exklusiv und kann sie ebenso exklusiv mit Bezahlschranke verticken. Mich hingegen hat die Polizei nicht einmal zum Neujahrsempfang der Medienvertreter eingeladen.

Hier die Kata-Strophe:

Schule, Bildung, Wohnungsbau,

keiner war so schlau

Pflege, Bundeswehr und Polizei

und keiner war dabei

Fehl-Entwicklungen zu merken

und Gegen-Maßnahmen zu stärken

Pseudo-Experten fluten unser Fernseh’n

Leute wollen nicht mehr wählen geh’n

Bald ist’s Zeit für starke Hände

sonst ist im Deutsche Land

alles ausser Rand und Band

 

 

 

 

 

 

Selbstverhaftungsvideos, mehr Selbstpflege und ein übervoller Bundestag

Es herrscht Fachkräftemangel in Deutschland und es wird wohl noch viel schlimmer werden. Nur im Bundestag ist es proppenvoll, fraglich allerdings ob es sich dort um Fachkräfte handelt.

Egal, wie dem auch sei, seit die Erkenntnisse plus Meinungen plus Lösungen zu dem Thema sich nun überschlagen, vorausschauend war wohl niemand, spriessen wie immer in solchen Fällen die ExpertenInnen. Leider meistens Leute von denen ich annehme, dass sie ziemlich viel über die Theorie wissen aber wenig über die Praxis.

Das merkt man auch, wenn man sich z.B. Talkshows über das Thema „Ukraine“ bzw. „Waffenlieferungen“ ansieht und anhört. Die allerwenigsten der munter fabulierenden Experten bzw. Expertinnen haben eine Waffe auch nur abgefeuert, geschweige denn auf einen Menschen, waren im Kriegsgefecht in einem Panzer oder gar an der unmittelbaren Front im Schützengraben.

Tja so kommt es einem auch vor wenn man die jüngsten Einlassungen zum Thema Schule und Bildung vernimmt.

Als da sind – im Wesentlichen:

1.)Renteneintritt der Lehrkräfte verschieben

2.)Klassen vergrößern

3.)Lehrkräfte befristet zu mehr Unterrichtsstunden verpflichten

sowie

4.)mehr Selbstlernzeit der SchülerInnen

Es gibt noch ein paar mehr „Ideen“, aber die o.g. haben es mir besonders angetan.

https://www1.wdr.de/nachrichten/lehrermangel-nrw-kmk-experten-kommission-100.html

Sie sind nämlich was die Praxistauglichkeit angeht m.E. die absolut untauglichsten und unsinnigsten.

Zu 1.): Ich schätze, da gibt es eine Menge Mittelfinger a) von den „alten“ Hasen die lieber im Garten sitzen wollen und b) von den Kids die wissen, dass die „alten“ Hasen lieber im Garten sitzen wollen.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 2.):  Dann fallen die „schlechten“ SchülerInnen noch mehr durch den Rost.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 3.): Der dadurch erzeugte Stress verknappt die Zahl derer mit dem Wunsch später in Rente zu gehen (s. 1.)) nochmals um ein Vielfaches.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zu 4.): Dann fallen die „schlechten“ SchülerInenn noch mehr durch den Rost.

Ausnahmen bestätigen die Regel.

 

Analog zu den Vorschlägen für Schule und Bildung habe ich mein DUISTOP-Experten-Team mal befragt was es denn für die Sicherheit und die Pflege vorschlägt.

Das Team besteht aus Manni, Pommes-Testesser, Rita, Klofrau in der 10. Generation, Herrmann, Ex-Soldat und Ex-DDR-Ex-Bademeister, Juri, Grillkohle-Verleih-Franchisenehmer sowie Gerda, Schloßerbin und Übergroßnichte von Graf Drakul.

Kommen wir zur Sicherheit:

1.)Renteneintrittsalter rauf auf 90, spätestens mit 70 ein Auffrischungskurs in Selbstverteidigung (Krav Maga, Ultimate Fighting o.ä.), mit 80 nochmals das Sportabzeichen sowie wöchentliche Seh- und Hörtests

2.)Hundertschaften auf Hundertelfschaften vergrössern … Blödsinn … ’ne Hundertschaft besteht am besten nur noch aus 90 Leuten – wir müssen ja einsparen

3.)mehr Überstunden oder noch besser: 120 Minuten zählen als eine Stunde

sowie 4.) Selbstverhaftungsvideos für StraftäterInnen, damit die lernen wie man sich allein in den Knast begibt

Ich würde sagen: Passt.

Nun zur Pflege:

1.)ähnlich wie oben bei Sicherheit

2.)zwei Zu-Pflegende kommen in ein Bett und man arbeitet als Pflegekraft einhändig synchron an beiden gleichzeitig, einarmige Pflegekräfte teilen entsprechend ihre Rest-Finger auf

3.)genau wie oben bei Sicherheit

sowie 4.) Pflegevideos die dazu anleiten wie man komplett ohne Pflegekräfte auskommt

Yeap, nicht schlecht. Danke liebes DUISTOP-Experten-Team. Gerne wieder, beim nächsten Mal zum Thema Handwerk. So viel sei jetzt schon verraten: Selbstmachvideos gibt’s dann auch.

Zum Schluß noch eine Frage: Hat jemand die Telefonnummer oder Emailadresse von Victor Frankenstein in Ingolstadt?

 

 

Hey Afrika, ich tausche 300 abzuschiebende FDPler gegen Euren Wasserstoff!

Bevor ich zu Christian Dürr (Nomen est omen!) dem Vorsitzender der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag komme und zu seinem neuesten Vorschlag, widme ich mich zur feierlichen Einstimmung ein wenig dem Boulevard rund um die FDP.

Christian Lindner, bisher Untermieter in einem Mietshaus von Jens Spahn hat sich kürzlich eine fette Villa  in Berlin zugelegt. Das schreckte die Staatsanwaltschaft auf und man prüfte ob dabei alles mit rechten Dingen zuging was die Fiannzierung betrifft. So hatte Lindner bei diversen TOP-Banken Reden gehalten (gegen Bezahlung) und ausgerechnet auch bei der BBB die unter den Banken bei denen er sprach als einzige ziemlich weit unten in den Rankings rangiert. Von genau der aber gab es die Hauskaufknete. Naja, die (Vor-)Ermittlungen wegen Vorteilsnahme wurden inzwischen eingestellt.

Seine Frau, eine Journalistin der WELT, blamierte sich derweil, anläßlich der aktuellen Erinnerungszeremonien zur Shoah, als sie meinte Auschwitz wäre von der Roten Armee Fraktion (RAF) befreit worden. Na hoffentlich hält sie nicht mal eine Rede oder schreibt einen Artikel über bekannte deutsche Größen wie Immanuel Kant, den Erfinder des Kantholzes.

So, nun zu Herrn Dürr, dem ähnlich wie Friedrich „kleine Paschas“ Merz (CDU) auch nix anderes mehr einfällt als blanken Populismus zu verbreiten – mit dem Ziel vor allem der AfD Stimmen, Wählende und Mitglieder zu entreissen.

Sein Vorschlag ist ein simples aber komplett abstruses Tauschmodell. In einem Bild-Interview -echt passend- formulierte der FDP-Mann wie folgt:

»Wer seine Landsleute zurücknimmt, erhält im Gegenzug Unterstützung etwa bei der Produktion von klimaneutralen Kraftstoffen für Autos in Deutschland. Das wäre in beiderseitigem Interesse.«

Tja der Spiegel kommentiert dies bereits beissend und ich habe dem eigentlich nicht sehr viel hinzuzufügen ausser, dass ich daran denke Staaten in Afrika, die meint Dürr wohl hauptsächlich, von mir gefangene  FDP-Mitglieder anzubieten, in Zwangsjacken verpackt, und für jedes Mitglied noch 1.000 EURO oberdrauf zu packen, wenn sie mir denn abgenommen werden.

https://www.spiegel.de/wissenschaft/christian-duerr-fdp-fuenf-fehler-in-zwei-zynischen-saetzen-kolumne-a-6799079d-fe62-40fa-8f2f-da04ec1a3371

Die haben dann in diversen Minen ohne Arbeitsschutz zu schuften und ich bekomme einen Anteil von dem was sie erwirtschaften. Das wäre in beiderseitigem Interesse und für mich ein ev. lohnender Deal. Für Dürr würde ich dann ein Land mit einem echten Despoten aussuchen der ihm täglich mit einem vergoldeten Revolver fuchtelnd erklärt wie Demokratie funktioniert.

Gerne können die FDPler auch -wie einst Conan in seiner Jugend- vor Mahlsteine gespannt werden und jahrelang im Kreis laufen.

Ich glaube, es erübrigt sich die Loser-Truppe der hiesigen Duisburg-FDP zu fragen was sie von all dem hält was in der Bundesspitze erdacht und gesagt wird. Die blamieren sich alle zusammen bereits dermassen selbst, dass ich das kaum noch tun muß.

Schlußfrage:

Wer bitteschön erkennt immer noch nicht warum die Wahlbeteiligungen sinken?

Und Friedrich Merz wollte die AfD halbieren – die haben heute eher mehr Zuspruch. Nun, Merz macht vieles mal eben salonfähig, was ihm jedoch am wenigsten nutzt.

Jetzt auch noch Dürr und die FDP, wer ist der/die Nächste?

 

 

Mülheimer Schulentwicklung: Ach hätte man nur auf die MBI gehört

Run auf Mülheimer Gesamtschulen hält an – erneut Rekordzahlen

Bei der Aufstellung eines Schulentwicklungsplans (SEP) für Mülheim im letzten Jahr hatten die MBI (Mülheimer Bürger-Initiativen) mehrfach beantragt, auf jeden Fall eine 4. Gesamtschule zu beschließen. Vor dem Hintergrund dass die seit ca. 2015 stetig gestiegenen Kinderzahlen besonders in den kommenden Jahren logischerweise immer höhere Anmeldezahlen an weiterführenden Schulen ergeben mussten (davon ein rapide wachsender Anteil an SchülernInnen mit Migrationshintergrund), gab es für die Zukunft nur die 4. Gesamtschule als Lösung. Selbst wenn man vernachlässigt, dass seit Jahren bereits ein Überhang bei Anmeldungen für Gesamtschulen gang und gäbe war. Doch gegen Sinn und Verstand wollten weder Schwarz-Grün, noch SPD, AfD und Die Partei dem MBI-Ansinnen für die 4. Gesamtschule folgen.

Bereits bei der nächsten Anmelderunde wurden sie alle von der Realität noch deutlicher als deutlich eines Besseren belehrt. Noch einmal 70 SchülerInnen mehr wollen an eine Gesamtschule, doch weit über 150, wenn nicht noch mehr, werden sich andere Schulformen suchen müssen. Und in den kommenden Jahren wird das Missverhältnis weiter deutlich zunehmen. Selten hat sich ein beschlossener Zukunftsplan wie der SEP-MH derart unverzüglich als nutzlos erwiesen.

 

 

Grüne Duisburg: Verlogen bis „Wir werden uns viel verzeihen müssen.“

Gestern Abend hat bei Markus Lanz der ehemalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erzählt, dass die CDU die wahre Klimaschutzpartei sei. Tja der Mann hat umgesattelt aber die Sprüche sind, wenngleich inhaltlich verändert, immer noch genauso hanebüchen wie sonst. Zuerst wurde er aber ein wenig gegrillt angesichts der enormen Verschwendung die nun auftaucht in puncto Masken, Impfdosen, Tests usw.

Jetzt zu den Grünen die sich anschicken auch nicht besser zu sein als Worthülsenverdreher wie Spahn oder wie auch immer man das bezeichnet von dem nun die Rede sein wird.

Aktuell wirft sie sich bei uns in Duisburg die grüne Fraktion für den Klimaschutz in die Bresche und wirft der hiesigen GROKO so ziemlich alles an Versäumnissen vor was geht – bis hin zu Unterlassungen etc. bei Konzepten für den Gesundheitsschutz, der durch den Klimawandel, besonders in den Städten extrem gefährdet ist.

https://www.lokalkompass.de/duisburg/c-politik/groko-bringt-nur-lippenbekenntnisse-in-sachen-klimaschutz_a1827556

Ich will en detail darauf nicht weiter eingehen, weil es sowieso eine Art Theaterstück ist bei dem wir glauben sollen die Grünen meinen es ECHT ernst.

Wie ernst sie es meinen konnte man gerade bemerken als bekannt wurde, dass sich der erst vor knapp einem Jahr ins Amt des hier zuständigen Dezernenten  für Umwelt und Kultur gehievte Matthias Börger schon wieder vom Acker macht. Eine wiederholte Interviewanfrage von mir wurde von ihm erneut wie bereits zum Amtsantritt ignoriert.

Anstatt mal Tacheles zu sprechen, im Amt, verkrümelt er sich lieber, denn Stress geht er wohl lieber aus dem Weg und macht bald etwas mit höheren Weihen beim Land. Armseliger geht es nicht.

Ach ja, andere Grüne wie z.B. ein Mitarbeiter aus dem Dunstkreis von Frau Baerbock wechseln gleich komplett die Seiten und werden PR-Lobbyisten für den eigentlichen Intimfeind der Partei: RWE

RWE wiederum vermeldet gerade sagenhafte Gewinne, meint aber, dass diese nicht auf die derzeitigen Krisen zurückzuführen seien. Yeap, man will natürlich keine Übergewinnsteuern zahlen müssen, sofern diese künftig überhaupt erhoben werden. Ach Du scheisse, hatte ich nicht gerade einen neuen Lobbyisten erwähnt?

Tja und dann noch der gestrige Kontraste-Beitrag über den Kohleausstiegsdeal der NRW-Landesregierung unter Federführung der Grünen mit RWE. In dem Beitrag wird erläutert, dass es RWE gar nicht nur um die Kohle ging (also um die Braunkohle), nein, auch an den Subventionen für neue Gaskraftwerke die später in Wasserstoffkraftwerke umgewandelt werden sollen und an den Subventionen für die notwendigen Infrastrukturen – also Rohre, Leitungen etc.- ist man interessiert.

Nun, die Subventionen zahlen wir alle und die Gewinne macht allein RWE.

https://www.rbb-online.de/kontraste/archiv/kontraste-vom-26-01-2023/kohle-unter-luetzerath-was-steckt-hinter-dem-deal-mit-rwe.html

 

Mein Grünen-Bashing endet damit, dass ich darauf hinweise, dass hiesige Grüne auch nicht auskunftsfreudiger sind als Link und die Stadtverwaltung.

So gab es in jüngster Zeit z.B. keine Reaktionen (geschweige denn Antworten) von Matthias Börger, Jule Wenzel (MdL) und auch nicht von Pelin Osman (Stadträtin – Thema: Grundschulen und Bildung) auf meine Anfragen.

 

 

Initiative „Demokratie leben“: Jugendring verweist lieber auf die Stadt – so was aber auch

Bereits vor rund 10 Tagen -am 18. Januar- hatte ich mich in einem Artikel mit Bedenklichem in puncto Demokratieförderung beschäftigt.

So habe ich noch vor den Weihnachtstagen Kontakt aufgenommen mit einer Demokratie-Initiative der Bundesregierung -genauer: dem Familienministerium- mit dem schönen und vielversprechenden Titel „Demokratie leben“.

Wenn man auf der entsprechenden Website ein wenig forscht landet man irgendwann beim Jugendring Duisburg. Der ist nämlich die örtlich zuständige Anlaufstelle für Demokratie-Projekte die man ev. gefördert bekommen möchte.

Also rief ich dort an und stellte DUISTOP vor, denn hinter dem Stadtmagazin steckt ja auch eine Initiative. Auf der DUISTOP-Homepage oben links gibt es einen entsprechenden Link.

Man sagte mir bei dem Telefonat, dass es am besten sei mein Anliegen schriftlich einzureichen, vorher wurde ich allerdings noch gefragt ob ich ev. ein Verschwörungstheoretiker sei. Mein Pech, ich hatte kurz meine Probleme mit Link & Co. erwähnt.

Jedenfalls schrieb ich danach ein Email und bat um eine Eingangsbestätigung und zwar sechs Mal.

Als es mir reichte (es war bereits 2023) beschwerte ich mich bei „Demokratie leben“ in Berlin und schwupps antwortete jemand vom Jugendring in Duisburg und behauptete mein Schreiben gar nicht bekommen zu haben.

Also schickte ich es erneut und schwupps zwei Stunden später hatte ich eine Antwort (sinngemäß): „Man würde keine Pressemedien unterstützen. Ich sollte mich an die Presseabteilung der Stadt wenden.“

Tja, als Pressemedien hatte ich mich gar nicht „beworben“, sondern ausdrücklich die Initiative erwähnt und meine Probleme mit Stadt, Link und Co. geschildert.

Mir daraufhin den Vorschlag zu machen mich an die Presseabteilung der Stadt zu wenden ist gelinde gesagt ECHT dreist.

Um es kurz zu machen: Inzwischen beschwere ich mich erneut in Berlin und habe gleichzeitig den Jugendring gebeten, diesmal per Presseanfrage, mir alle Demokratie-Projekte aufzulisten die seit 2015 in Duisburg gefördert wurden.

Seitdem ist Schweigen im Walde, worüber ich mich sogleich in Berlin ebenfalls beschwert habe.

Als dann doch eine Antwort vom Jugendring Duisburg kam habe ich die am besagten 18. Januar hier veröffentlicht.

Danach ging es weiter und inzwischen sind drei wesentliche Fragen offen die nach erneuter Beschwerde in Berlin gestern wie folgt beantwortet wurden –  das Schema dürfte inzwischen bekannt sein:

Sehr geehrter Herr Schulze,

gemäß der vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben vorgegebenen Projektstruktur liegt die Federführung des Programms „Demokratie leben!“ bei der Stadt Duisburg. Diese beauftragt einen zivilgesellschaftlichen Akteur, hier den Jugendring, zur Wahrnehmung der Aufgaben einer s.g. externen Koordinierungs – und Fachstelle.

Da somit die Projektleitung der Stadt Duisburg obliegt, weise ich hiermit darauf hin, dass Sie bitte alle weitergehenden Anfragen direkt an die Stadtverwaltung Duisburg richten.

Mit freundlichen Grüßen

 

Daraufhin schrieb ich heute wie folgt zurück:

Guten Abend Herr …,

ich halte fest:

Sie wollen mir Auskünfte auf die folgenden drei Fragen bzw. drei Auskunftsersuchen NICHT beantworten und verweisen nun auf die Stadt Duisburg.

1.) Ich hätte gerne eine Liste der seit 2015 vom Jugendring geförderten Projekte im Rahmen von „Demokratie leben“ – wie es hier beschrieben steht:

https://www.jugendring-duisburg.de/partnerschaft-fuer-demokratie

2.) Dazu hätte ich gerne die jeweilige Fördersumme, den/die EmpfängerIn sowie die Initiative genannt.

3.) Zusätzlich möchte ich wissen wer in Duisburg im Begleitausschuss sitzt (gemäß der Vorgaben Punkt 2.3 , s. Link).

https://www.demokratie-leben.de/fileadmin/Demokratie-Leben/Downloads_Dokumente/Foerderung/221027_Grundsaetze_der_Foerderung_Kommune.pdf

Ich hatte Ihnen ganz zu Beginn unseres Schriftwechsels ausdrücklich mitgeteilt, dass die Stadt Duisburg inkl. aller Ämter und Dezernate mir keine Auskünfte erteilt. Das wird von Ihnen seitdem beharrlich ignoriert.

Wie von mir von Anfang an vermutet sind wir nun an dem zu erwartenden Punkt an dem ich feststellen muß, dass der Jugendring allein auf das Wohlwollen der Stadt Duisburg angewiesen ist, denn ansonsten hätten Sie gestern und bisher (seit Wochen) ganz anders geantwortet. Es dürfte nämlich überhaupt kein Problem sein mir die Auskünfte zu geben, da der Jugendring an allem direkt beteiligt ist – ich zitiere Sie gemäß Ihrer gestrigen Mail (s.u.): „Diese beauftragt einen zivilgesellschaftlichen Akteur, hier den Jugendring, zur Wahrnehmung der Aufgaben einer s.g. externen Koordinierungs – und Fachstelle.“

Sich auf die Projektleitung (hier: Stadt Duisburg) zu beziehen ist daher eine ziemlich billige Ausrede, vor allem angesichts der Tatsache, dass bei dem Thema „Demokratie leben“ solche -für mein Empfinden- Ausreden, die -ebenfalls für mein Empfinden- ein grosses Maß an undemokratischem Verhalten sowie Duckmäusertum verdeutlichen, vollkommen unangebracht erscheinen. Es wird dadurch die Idee der Initiative ad absurdum geführt und lächerlich gemacht.

Ich stelle also fest, dass es an der notwendigen Transparenz und Mitwirkung Ihrerseits mangelt. Ich kann nicht erkennen wieso die von mir angefragten Dinge dermassen quasi verheimlicht werden, es sei denn es liefe nicht alles so wie von der Initiative in wunderbaren Worten auf Webseiten und in Broschüren beworben und hoffentlich auch beabsichtigt ist.

Ich finde es zudem zutiefst fragwürdig, wenn sich der Jugendring Duisburg mit seinen demokratischen Zielen dermassen unterordnen muß und nicht antworten darf, obwohl er selbst an allem direkt und aktiv beteiligt ist. Ich hoffe nicht, dass es dazu einer vertraglichen Schweigevereinbarung mit der Stadt bedurfte und „man“ sich nicht traut mir selbständig etwas mitzuteilen. Und es geht hier nicht um Staatsgeheimnisse.
Ferner konstatiere ich noch, dass ich nicht nachvollziehen kann wie man mir solche Schreiben/Mails überhaupt mit gutem Gewissen zusenden kann. Wenn ich Ihnen mitteile, dass die Stadt mir grundsätzlich nicht antwortet, dann müssten bei Ihnen, würden Sie sich mit Demokratie auch nur im geringsten befassen, eigentlich alle Warnlampen angehen.

Bitte kommen Sie nicht auf die Idee zu denken ich würde mir das alles sozusagen verschwörerisch ausdenke, in diesem Falle kann ich Ihnen andere Zeugen nennen.

Zusätzlich verweise ich auf die Auskunftspflicht, also nicht nur auf die demokratische, sondern auch die rechtsstaatliche Pflicht der Stadt sich an geltende Gesetze zu halten:

Pressegesetz NRW §4, Medienstaatsvertrag NRW sowie GG in puncto Gleichheitsgrundsatz – denn Medien wie WAZ/NRZ und RP bekommen durchaus Auskünfte, stellen aber anscheinend (an)genehmere Fragen

Ich habe bereits von Anfang an zeitgleich auch das Duisburger Jugendamt um dieselben Auskünfte wie von Ihnen gebeten – ohne bisher eine Reaktion geschweige denn eine Antwort zu erhalten.

Ich werde jetzt noch das Hauptpresseamt anschreiben, was ich meistens tue. Ich bin also dort allerbestens bekannt und entsprechend unbeliebt.

Dazu könnte ich Ihre persönliche, sicherlich demokratische Haltung gut gebrauchen, wenn Sie mir ein Schreiben an die Hand gäben in dem Sie die Verwaltung bitten mir in der Sache Auskunft zu geben. Sie haben mir ja selbst vorgeschlagen mich an die Stadt zu wenden. Ich warte also noch bis Mitte nächster Woche ob ein solches „Begleit“-Schreiben von Ihnen bei mir eingeht.

Und abschliessend gefragt, was würde (Ihnen) denn Schlimmes passieren, wenn Sie mir die Antworten auf meine Fragen ohne jegliche Rücksprache mit der Stadt geben würden?

Gruß

DUISTOP

Stadtmagazin für Duisburg

 

Schlußbemerkungen:

In dem oben erwähnten Begleitausschuss unter 3.), vermute ich, sitzen eventuell Leute die da gar nicht drin sitzen dürfen. Sie bestimmen aber möglicherweise über die zu fördernden Projekte.

So heisst es in den Vorgaben aus Berlin (Auszug):

2.3 Begleitausschuss
Wesentliches Element für eine „Partnerschaft für Demokratie“ ist die Bildung eines Begleitausschusses. Der Begleitausschuss muss mehrheitlich mit lokalen bzw. regionalen Handlungsträgern aus der Zivilgesellschaft besetzt werden. Dies sind im Sinne des Bundesprogramms Organisationen, Institutionen und Initiativen, die aktiv die Ziele des Bundesprogramms verfolgen und für ein gleichberechtigtes, inklusives, vielfältiges Zusammenleben eintreten. Sie arbeiten
gemeinwohlorientiert und ohne Gewinnerzielungsabsicht. Daneben können Vertreter*innen aus möglichst allen relevanten Ressorts der kommunalen Verwaltung und anderer staatlicher Institutionen im
Gremium vertreten sein. Sollten gewählte Mandatsträger*innen aus der Kommune im Begleitausschuss vertreten sein, zählen auch diese nicht zur Zivilgesellschaft. Es sei denn, …

Abschliessend ergibt sich die Frage: Wen wird man aus Sicht der Stadt (=OB und Co.) wohl am besten in den Ausschuss setzen?

Was dann noch unter Punkt 2.4 folgt ist sicherlich auch nicht uninteressant (Auszug):

2.4 Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung
Die Koordinierungs- und Fachstelle sowie das Federführende Amt laden gemeinsam mindestens einmal im Jahr alle relevanten zivilgesellschaftlichen Akteur *innen, Organisationen vor Ort und
Verantwortliche aus Politik und Verwaltung zu einem Arbeitstreffen („Demokratiekonferenz“) ein. …

Ich habe bisher nicht vernommen, dass es je eine Demokratiekonferenz gab.

Verwunderlich ist auch warum der Jugendring Duisburg nicht sämtliche Infos die ich von ihm haben will, plus Berichte über die sogenannte(n) Demokratiekonferenz(en) auf seiner Website übersichtlich für alle präsentiert.

 

Update:

Um mich in Berlin nochmals zu erkundigen ob von dort nicht Hilfe und Antworten kämen habe ich heute Mittag bei der zuständigen Stelle der Initiative angerufen. Die Antwort war eindeutig:

Verantwortlich sei in Duisburg die Stadt bzw. die Stadtverwaltung bzw. das Jugendamt und nur die müssten/dürften/könnten mir Auskünfte erteilen. Wenn die das nicht tun sollte ich doch klagen.

Dies kommentierte ich mit: „Das sei ja wohl ein Witz.“

Die Zentrale in Berlin würde keinerlei Kontroll- oder Rechenschaftsberichte einfordern also auch nicht vorliegen haben.

Dies kommentierte ich mit: „Das sei ja wohl noch ein Witz.“

Aber ganz ehrlich, so witzig finde ich das alles gar nicht, und ein weiterer „Testballon“ von mir in Essen läuft ev. auf dasselbe hinaus.

Immerhin werden hier laut Angaben der Initiative Millionen ausgegeben um die Demokratie zu fördern. Wenn jedoch nicht -sozusagen barrierefrei- zu erfahren ist wer, wie und warum gefördert wird und was das jeweils gebracht hat, dann stimmt da etwas nicht.

 

 

Stadttheater: Schmeißt die Gelddruckmaschine an! Rettet den Bufus Blödicus!

Das von aussen schmuck anzusehende Stadttheater, oft auch auf Duisburg-Porträts zu finden, ist in Wirklichkeit eigentlich total sanierungsbedürftig. Die genaue und definitive Kenntnis davon fällt in die Amtszeit unseres allseits beliebten OB. Lange schon -nämlich 10 Jahre- wird eine Sanierung aufgeschoben. Nun wurde laut WAZ ein möglicher Betrag genannt um den Bau zu sanieren: Achtung hinsetzen: rund 130 Millionen Euro

Im rückwärtigen Bereich des Gebäudes, den kaum jemand zu sehen bekommt, hat man u.a. vorsorglich vor 10 Jahren zumindest ein Gerüst aufgebaut was angeblich vor herabfallenden Dach- und/oder Mauerteilen schützen soll.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/theater-duisburg-kostet-sanierung-ueber-100-millionen-euro-id237444119.html

Gemäß WAZ sind allein dafür inzwischen rund 200.000 Euro an Mietkosten aufgelaufen. Für den Betrag bzw. für einen Bruchteil davon hätte man das Gerüst auch erwerben können.

Nun wird anscheinend die Komplettsanierung immer dringlicher, ist ja auch klar, Gebäude sanieren sich nun mal nicht von selbst und jetzt haben wir zum Glück auch noch die denkbar beste Zeit für solche Baumaßnahmen, alles ist billig und die benötigten Fachkräfte stehen Schlange.

Ob zumindest Rückstellungen gebildet wurden ist mir nicht bekannt und würde ich auf Anfrage ja auch nicht erfahren.

Ich denke mal das Stadttheater wird beileibe nicht das einzige Gebäude sein bei dem der OB und seine äusserst fähigen Mannen so lange warten. Immer mit dem Argument kein Geld zu haben. Nun, Geld für Scheisse ist anscheinend immer irgendwie da – u.a. für total überteuerte und überbesetzte Stadttöchter wie die DBI – meine Lieblingsklitsche.

Nur ein weiteres Beispiel für Verzögerungen: Das marode Dach des von der Stadt erworbenen Wedau-Stadions. Geschätzte Renovierungskosten bisher: 13 Millionen Euro

Oder die Versenkungen von barem Geld im Innenhafen: rund 13 Millionen Euro

Oder billig verschleuderte Filetgrundstücke.

Oder teuer gekaufte Filetgrundstücke (Duisburger Dünen).

Sicher wird man jetzt eine neue Gesellschaft gründen, die Stadttheater-Sanierungs-GmbH (SSG) und Co. KG aA mit dreizehn Geschäftsführern, darunter viele verdiente SPDlerInnen.

Oder man wird Fördergelder die für Marxloh und Alt-Hamborn bestimmt sind (ich berichtete kürzlich über die 50 Millionen Euro) einfach umleiten.

Hier der Vollständigkeit halber ein paar weitere Ideen wo man sparen könnte, aber wo wahrscheinlich per Dauermieten und -zahlungen weiterhin Geld ohne Ende verblasen wird:

Bauzäune

Strassenabsperrungen & Strassenschilder

Entfeuchter & Heizlüfter

Schulcontainer

Strasse auf, Strasse zu, Strasse auf, Strasse zu, …

fürstliche Gehälter und Extras für Vollversagende

Die regelmässigen LeserInnen von DUISTOP erkennen warum mir der OB und seine Mannschaft/Frauschaft niemals nie antworten werden.

Es würde dann ja nicht nur herauskommen wer wie voll versagt, sondern auch wer wie davon profitiert – abgesehen von denen die ihre Ämter und Posten behalten.

Für das Stadttheater wird man ev. auch eine Lösung ausbaldowern die neue Fördergelder generieren hilft, im Moment geht das am besten per Klimaschutz-Argument.

Die Schlagzeile der DBI lautet dann also:

Stadttheater: Kulturförderung plus Klimaschutz

Als Gegenleistung werden im ersten Halbjahr nach der Sanierung nur Stücke gespielt in denen es um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und den Erhalt des Biotops des Bufus Blödicus geht, einer gefährdeten Unterart der sog. Schleimkröte.

Grüße an Mahmut Özdemir, er soll sich schon mal auf die Socken machen und Bücklinge in Berlin üben, der Parteikollege Link braucht Geld.

 

 

Ooooooooooh, kaum ein Jahr und schon wieder weg – grüner Dezernent für Umwelt und Kultur geht

Unter einem guten Vorzeichen stand die Berufung von Matthias Börger (Grüne) zum Nachfolger von Ralf Krumpholz als Umwelt- und Kulturdezernent nicht. Er kam holprig ins Amt, ich berichtete es. Nun geht er schon wieder von Bord bzw. schmeisst hin.

Ich würde sagen mit Schmackes, was den OB und Duisburger GROKO richtig blöd aussehen lässt. Gut so. Leider bringt das die WAZ in ihrem Artikel nicht so richtig fett zur Geltung.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/umwelt-und-kultur-deshalb-geht-dezernent-matthias-boerger-id237435981.html

So heisst es dort zum Schluß sinngemäß, dass er sich fragt ob er sowas wie in Duisburg mit sich machen lassen muß. Sein Fazit und wohl auch ein wesentlicher Grund für den Weggang zurück nach Düsseldorf -allerdings in eine neue Position- war wohl das dauerhafte Verhindern von grüner Handschrift und Politik in Duisburg.

U.a. weder Geld noch Personal für den städtischen Klimaschutz, der ja ansonsten von SPD und CDU immer so gross über den Klee gelobt wird.

Ich habe schon mehrfach auch in bezug auf andere Bereiche verkündet: Hier in Duisburg wird ECHT gelogen und die Wahrheit verbogen, dass es nur so knirscht.

Nun habe ich Börger zum Abgang nochmals gefragt ob er mir das Interview gibt was er mir zum Amtsantritt einst versprach um dann sein Versprechen doch nicht einzulösen.