Blended by the Beck – Wie einer anscheinend alles für Duis… äh für sich tut

Denken Sie auch manchmal daran wie manch ein Zeitgenosse alles zu schaffen scheint, trotz allgemein üblicher 24 Stunden, trotz family und trotz eines wirklich herausfordernden Jobs? Tja ich denke das manchmal. Und heute ist wieder so ein Tag an dem ich das besonders gedacht habe. Ganz ohne Neid, denn neidisch bin ich auf keinen Fall, ich bin nur ziemlich angepisst.

Grund ist nicht nur der Brief der in meinem Briefkasten steckte, sondern das was ich dann zusätzlich recherchiert habe und was meine bereits schlechte Meinung über einen hiesigen Zeitgenossen noch mehr gefestigt hat.

Es geht um den GF und CIO (Chief Incompetent Officer) der DBI, namens Rasmus C. Beck. Anscheinend neuerdings (ich wusste das bisher nicht) sogar mit einem Doktortitel ausgestattet. Wurde ev. die Doktorarbeit während der Arbeitszeit verfasst?

Besagter Brief enthielt diesen abgebildeten Ausdruck (s.u.), der Bezug auf einen Artilel von mir vor geraumer Zeit nimmt, in dem ich die bisherige Bilanz Becks aufgelistet habe. Der/Die AbsenderIn gibt mir wohl 100%ig recht (grüne Haken) und weist mich auf ein Event in wenigen Tagen hin:

Bei diesem Event an der Ruhruni Bochum (RUB) spricht einerseits unser OB einige Grussworte und andererseits hält Herr Beck eine Rede oder einen Vortrag – zum Thema … na? … Wasserstoff!  Logo.

Das Gesamtevent ist betitelt mit: Clusters and Competitiveness: Building Resilience in Knowledge-based Regions

http://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/news/details/article/clusters-and-competitiveness-building-resilience-in-knowledge-based-regions/

http://www.geographie.ruhr-uni-bochum.de/fileadmin/sroe/kiese/vortraege/Cluster_Conference_2021_Announcement.pdf

Der/Die Absender des Briefes fragt sich und mich zu Recht: Was soll das und kostet das was? Und wenn ja wieviel?

Ja natürlich kostet es Geld, egal was vllt. die DBI und auch die Stadt Duisburg da reinbuttern, in jedem Falle kostet es wertvolle Arbeitszeit von Link und Beck. Und es nutzt uns in Duisburg absolut nichts wenn die beiden dort auftauchen und sich profilieren. Allein schon das Gesamtthema des Events ist zum Kotzen.

Beck jedenfalls taucht dort als Speaker mit seinem Dr.-Titel auf, so steht dieser auch in seiner Vita (CV=Curiculum Vitae) der DBI:

https://www.duisburg-business.de/fileadmin/duisburg-business/Downloads/Curiculum_Vitae_Dr.Rasmus_C._Beck.pdf

Nun könnte man einen Vortrag an der Uni Bochum unter „naja“ abhaken, aber es folgt noch mehr.

So ist Beck auch Lehrbeauftragter in Tübingen:

https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/fachbereich-sozialwissenschaften/politikwissenschaft/institut/lehrende/lehrbeauftragte/

Ist als Speaker (in Kürze wieder) für ein Management Forum aus Starnberg unterwegs:

https://www.management-forum.de/fileadmin/user_upload/bilder/veranstaltungen/konferenz__imob_-_immobilien-mehrwert_durch_zukunftsfahige_projektentwicklung.pdf

Schreibt fleissig Bücher:

https://portal.dnb.de/opac/simpleSearch?query=rasmus+c.+beck

Das neueste zur Clusterpolitik, womit wir wieder beim Event in wenigen Tagen an der Ruhruni wären (Buch- und Selbstvermarktung inkl.?!):

https://portal.dnb.de/opac/showFullRecord?currentResultId=%22rasmus%22+and+%22c.%22+and+%22beck%22%26any&currentPosition=0

Und das auch noch beim Nomos-Verlag der zu zum Beck-Verlag gehört (eher nicht verwandt).

Ach ja und in dem neuesten Buch kommt Duisburg gar nicht vor. Dafür alle seine bisherigen Berufsstationen:

http://deposit.dnb.de/cgi-bin/dokserv?id=d425473720f144889cba97c1b145fb4e&prov=M&dok_var=1&dok_ext=htm

Zitat:

Wie lassen sich Standorte durch Clusterpolitik gestalten? – Vom Agenda-Setting bis zur Policy-Neujustierung / von Rasmus C. Beck

Der Verbreitungsgrad von Clusterpolitik ist in Deutschland immer noch sehr hoch. Gerade heute, wo die Corona-Pandemie Städte und Regionen unter wirtschaftlichen Druck setzt, müssen Standorte sich mehr denn je im Wettbewerb positionieren, um neues Wachstum zu erreichen. Der Autor stellt anhand einer ex-post-Perspektive der Fälle Dortmund, Dresden und Region Hannover systematisch die Funktionsweisen, Entwicklungskorridore und Potenziale von Clusterpolitik über rund zwei Dekaden heraus. Vom Agenda-Setting bis zur Neujustierung werden divergente Muster und einheitliche Verlaufsmuster im Politik-Zyklus ersichtlich. Das Buch stellt neben theoretischen Einordnungen auch praktische Erkenntnisse für dieses junge, fluide Politikfeld bereit.

 

Fazit:

Der Mann hat viel Zeit sich um sich und sein persönliches Fortkommen zu kümmern. Nur für Duisburg, wofür – ich betone – wir alle ihn gut bezahlen, kümmert er sich einen Scheiß.

Und irgendwann in nicht allzulanger Zeit steigt der Mann auf in neue höhere und besser bezahlte Gefilde, ohne vllt. jemals irgendwas Sinnvolles zustande gebracht zu haben, ausser darüber fabuliert zu haben was man alles Sinnvolles zustande bringen könnte. 

Das erinnert mich stark an das Peter-Prinzip von Laurence J. Peter.

QED

Und nun besorgt mir bitte jemand drei Eimer – grosse Eimer – sehr grosse Eimer.

 

 

 

 

Mercatorviertel: Die Hauspostille der Stadt und Gebag darf’s verkünden …

… – nämlich nichts. Statt also mir zu antworten, auf die mehrfach bereits gestellte Frage was denn nun endlich in Sachen Mercatorviertel gegenüber dem Rathaus passieren wird, darf aktuell die WAZ einen geschönten Zwischenbericht liefern. Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt.

Darin erfährt man nichts als Larifari was seit Monaten bereits auch auf der Gebag-Website verkündet wird. Es gibt einen festen Investor für ein Baufeld, Blankbau, der auch ein Hotel errichten will, und für  die anderen Baufelder gibt es angeblich jede Menge ganz suppi-tolle und total-funky-interessierte weitere Investoren, die bis Österreich Schlange stehen.

Es darf gelacht werden.

Leider bin ich nicht in der Lage zu erfahren woran es denn liegt, dass diese achso spitzengeile 1A-Lage nicht richtig zünden will. Mir steht ja -wie gesagt- niemand Rede und Antwort, was sicherlich angesichts möglicher unangenehmer Wahrheiten auch besser so ist.

Eigentlich müsste bei der Lage alles wie geschnitten Brot laufen, doch wie schon bei dem Loch an der Steinschen Gasse (Satz mit x) ist wohl auch hier der Wurm drin. Baustart 2021, keine Baugenehmigung, dann eben 2022, mal sehen, vielleicht auch 2030, weiß nicht, kann sein, ev. ….

Was für das Projekt „Duisburger Dünen“ auch Merkwürdigkeiten erahnen lässt.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburger-mercator-quartier-so-soll-es-weiter-gehen-id233296231.html

Um die Mercatorviertel-Fläche bis zum Start ein wenig zu beleben würde ich mal Herrn Kluge und sein Team von DuisburgKontor anrufen, die kennen sich aus mit Blumenampeln.

LOL

 

CDU vollverschnarcht: Mosblech und Mahlberg so rührig wie eingeschlafene Füße

Mit Thomas Mahlberg und Volker Mosblech will die CDU im hiesigen Wahlkampf punkten und darum habe ich mir mal angeschaut was es denn auf der CDU-Website dazu an Infos gibt. Die CDU ist ja gewohnt sparsam damit, immerhin hat sie es aber  geschafft ihre beiden Kandidaten zu präsentieren. Und da ich mir bereits andere KandidatenInnen vorgenommen habe (z.B. Frau Kappes, FDP) wende ich mich heute mal an diese beiden Herren, die so verschnarcht langweilig daherkommen wie ein Staubsaugervertreter oder Heimsauna-Verticker (Mosblech) und ein weißgebliebener Ibiza-Immo-Makler oder Aufsitzrasenmäher-Händler (Mahlberg).

Zwei mickrige Kandidatenkarten (ohne Kontaktinfos) über die beiden wurden online gestellt:

https://www.cdu-duisburg.de/sites/www.cdu-duisburg.de/files/downloads/kandidatenkarte_volker_mosblech.pdf

https://www.cdu-duisburg.de/sites/www.cdu-duisburg.de/files/downloads/kandidatenkarte_thomas_mahlberg.pdf

Darauf gibt es das absolut Nowendigste was man wissen muß – Motto: Alles bleibt wie es ist.

Na das wäre in Sachen Schule aber ziemlich mickrig, gerade in Duisburg, weshalb die vier MdLs der SPD aktuell ein paar anschauliche Zahlen liefern:

So sollen in ganz NRW 3.600 Lehrkräftestellen unbesetzt sein. In Duisburg fehlen u.a. 64 Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen. Außerdem sind 21 Schulleiterposten vakant.

Lehrkräfte die an Schule fehlen:

An Grundschulen: 120,4

An Realschulen: 10,9

An Hauptschulen: 10,3

An Sekundarschulen: 7,1

An Gesamtschulen: 53,6

An Gymnasien: 5,3

An Förderschulen: 33,5

An Berufskollegs: 2,6

Insgesamt sind 241,9 Stellen an Duisburger Schulen nicht besetzt.

Anmerkung: Die Kommazahlen verstehe ich nicht so wirklich.

Darüber hinaus fehlen an Förderschulen 35 PädagogenInnen für die sonderpädagogische Förderung.

Langfristig Erkrankte, Schwangere oder in Elternzeit befindliche Lehrkräfte sind bei den Zahlen unberücksichtigt.

Quelle: https://spd-duisburg.de/duisburger-spd-landtagsabgeordnete-schwarz-gelb-verschlaeft-den-personalmangel-an-duisburger-schulen/

Die vier SPDler nutzen die Zahlen um der schwarz-gelben Landesregierung und der zuständigen Ministerin Gebauer  in die Parade zu fahren.

Ich wage mal zu bezweifeln, dass sie es besser gemacht hätten oder besser machen könnten. So wollen mir Parteikollege und OB Link sowie auch Frau MdB Bas z.B. nicht die Zahlen liefern die die Schulausstattung mit Luftfiltergeräten an Duisburger Schulen betreffen. Gibt es da vllt. auch ein paar eher negative Zahlen die man lieber verschweigt?

Angesichts der Zustände an den Schulen muten die Durchhalteparolen von Mosblech und Mahlberg natürlich vollkommen idiotisch an. Hier zwei davon:

Damit es den Menschen in Deutschland auch in Zukunft gut geht.

Gemeinsam für ein modernes Deutschland, das ist unser Anspruch.

Und wie fabuliert Frau Kappes (FDP)? Aufstieg für alle die es wollen.

Tja, dabei könnte eine gute Schulbildung ganz dienlich sein. Doch die kriegen die Duisburger Kids anscheinend nur unzureichend geboten.

Frage ich also mal bei den beiden Parolen-Schwingern von der CDU nach, Frau Kappes hatte es ja vorgezogen lieber nicht zu antworten.

 

Guten Morgen Herr Mosblech, Guten Morgen Herr Mahlberg,

die vier Duisburger SPD-MdLs liefern aktuell auf ihrer Website ein eindrückliches  und erschreckendes  Bild von den fehlenden Lehrkräften an Duisburger Schulen.

Quelle: https://spd-duisburg.de/duisburger-spd-landtagsabgeordnete-schwarz-gelb-verschlaeft-den-personalmangel-an-duisburger-schulen/

Meine Fragen dazu, da Sie beide für den Bundestag kandidieren und sich sicherlich auch für Duisburger Belange einsetzen wollen:

Sind die Zahlen zutreffend?

Wenn ja, wie konnte es dazu kommen?

Wie kann Abhilfe geschaffen werden?

Wie setzen Sie sich für Abhilfe konkret ein?

Bei  Ihnen (Kandidatenkarten) habe ich folgende Slogans gefunden:

Damit es den Menschen in Deutschland auch in Zukunft gut geht.

Gemeinsam für ein modernes Deutschland, das ist unser Anspruch.

Wie erklären Sie Eltern den Zustand an Schulen auch in Bezug auf die mangelhafte digitale Ausstattung?

Wissen Sie etwas über Luftfiltergeräte an Duisburger Schulen? Anmerkung: Im Landtag von NRW stehen solche Geräte.

Gruß

DUISTOP

M. Schulze

 

Schlußbemerkung: Sinnigerweise fehlen auf den Online-Kandidatenkarten der beiden CDU-Protagonisten jegliche Kontaktdaten. Man soll eben keine blöden Fragen stellen können. Frei nach dem Wahl-Spruch: Wähl mich, aber halt die Fresse!

 

 

Ma(c)hmut Özdemir: Der Prototyp des selbstverliebten Polit-Vollversagers

Da hatte ich gerade noch über den müden Wahlk(r)ampf geschrieben und mich zum Schluß kurz der bemitleidenswerten FDP-Kandidatin Kappes  gewidmet, da taucht wie aus dem Nichts, aber rechtzeitig zur Wahl genau der Typ auf, den ich mir mit der Art der Berichterstattung eben nicht gewünscht habe. Doch er gibt dabei die besten Vorlagen für eine kleine Zwiwschenabrechnung.

So wie Bärbel Bas will auch Mahmut Özdemir wieder in der Bundestag einziehen.

Dafür haut  er in eigener Sache jetzt mal so richtig auf die Kacke und ist doch nur ein Protoptyp derer die ich im letzten Artikel bereits als verabscheuenswürdig hinterfragte:

Kann es ein, dass wir nun sehen welchen Vollversagenden wir seit Jahren auf den Leim gehen, die nur reüssieren konnten weil es auch ohne sie gut gelaufen wäre, sie es aber schafften das irgendwie schleimbeutelig für sich zu reklamieren?

So reklamiert der Mann, ehemals jüngster Abgeordneter im Bundestag, großmäulig für sich so einige Dinge, wie z.B. Fördermillionen die er allein nach Duisburg bugsiert haben will. Und gibt gleich noch den unbedingten Tipp ihn zu wählen und auch die SPD, wegen Scholz, da dieser sich für die künftige Gesamt-Altentschuldung Duisburgs einsetzen würde.

Ein großartiger Deal für die SPD und ihre ProtagonistenInnen vor Ort. Damit wären alle durch sie verkackten Projekte auf einmal quasi durch sie selbst auch getilgt.

Özdemir bedenkt aber in seinem Größenwahn nicht wie sehr er jemandem huldigt und den Weg eben will der anscheinend in vielen bedeutsamen Dingen versagt hat: Wirecard, CumEx und wohl auch nach neuesten Meldungen in Sachen Geldwäschebekämpfung.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/mahmut-oezdemir-ich-verdiene-es-wiedergewaehlt-zu-werden-id233214913.html

Hinweis: Bitte unbedingt die Kommentare lesen!

Özdemir ist so sehr von sich überzeugt und angetan, dass er beabsichtigt seine eigene Partei in Sachen neuer Vorstand für die SPD-Duisburg zu verklagen. Und der fest davon überzeugt ist am 30. Oktober der neue Chef der Duisburger SPD zu werden. Spätestens jetzt sollte man fragen, wie schaffen die all die vielen Jobs?

Tja, das sagt einiges über den Mann, über den Zustand der Duisburger SPD  und den Gesamtzustand der Partei und Politik im Bund.

Fazit:

Einer von vielen eitlen Polit-Fatzkes, die sich für die Größten halten, aber simple Fragen von mir nicht beantworten wollen oder können.

Und:

Es ist kein Ausweis von Spitzenpolitik die höchsten Fördergeldbeträge einzuwerben, vor allem nicht um sich damit zu brüsten. Vielmehr wäre es eine TOP-Politik wenn gar keine Fördergelder gebraucht würden.

Insofern entsteht der Eindruck man mißbraucht die Mißwirtschaft mit der anschließenden Einwerbung von Fördergeldern, um sich passgenau kurz vor anstehenden Wahlentscheidungen zu  profilieren.

 

O’laf is in the air! Und Kopfnuss für alle die eine verdienen.

Wenn es so weitergeht wie es sich derzeit abzeichnet, könnte Olaf Scholz ohne grosses eigenes Dazutun bei der anstehenden Wahl ein ganz ordentliches Ergebnis für die vormals bereits abgeschriebene SPD holen, wer hätte das gedacht? Ich lese heute schon vor meinem geistigen Auge die Schwachsinnsäusserungen all derer und vor allem auch der hiesigen Genossen und Genossinen, die dann mit Anmaßung lautstark behaupten wie toll doch in Wirklichkeit die SPD-Politik in Duisburg ist.

Moment bitte, ich muß mal kurz kotzen gehen.

Danke.

Die grüne Partei, Slogan „Breit*, weil Ihr es seid.“, kann dem nichts entgegensetzen und der Nachfolger von Karl dem Großen kackt komplett ab. Da liest sich ein Interview mit einem Ortsverbandsvorstehenden eines CDU-Ablegers im Saarland echt wie ein Lustspiel – endend mit der ernüchternden Antwort „Nichts.“ auf die Frage was denn noch getan werden kann. Dass der Mann den gesamten Bundesvorstand zum Teufel wünscht sei zusätzlich noch erwähnt.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/armin-laschet-auf-cdu-plakaten-im-muell-landen-sie-nicht-wir-haengen-sie-nur-nicht-auf-a-e67f7bb4-b2ea-4a91-9b14-abc9bbae9810

Während sich also Scholz irgendwie durch all die leider kaum nachwirkenden Einschläge in Sachen Wirecard, CumEx und nun auch noch in Sachen Hausdurchsuchung beim Finanzministerium herumschlängelt bzw. alles aussitzt, vergeigen die GegnerInnen jede Möglichkeit sich mal kräftig zu positionieren, auf Scholz einzudreschen und sich ins rechte Licht zu rücken. Scheisse, in Wirklichkeit gibt es da wohl nichts mit dem man glänzen kann, also lässt man es lieber. Gerade die aktuelle Hausdurchsuchung offenbart uns  ja auch wie seit Jahrzehnten von allen nichts unternommen wurde um Deutschland zu einem Rechtsstaat zu machen in dem es nicht möglich ist kriminelles Geld im grossen Stil zu waschen.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/bundesfinanzministerium-razzia-wegen-mutmasslicher-strafvereitelung-von-zoll-spezialeinheit-a-25c8ba14-0219-4926-b4ea-f442dc3d274c

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/news-des-tages-razzia-im-finanzministerium-gehaltseinbussen-fuer-ungeimpfte-a-a4c9c9a7-5ee4-47c7-a8fd-1a4187e2b8aa

So ist runtergebrochen auf lokale Verhältnisse auch hier der Wahlkampf eher vergleichbar mit einem Wettbewerb um den längsten Zehnagel.

Es mag ja sein, dass da noch was Substanzielles und inhaltlich Bedeutsames kommt. Aber bitte nicht in der Art wie man es heute in der WAZ nachlesen konnte. Nur gut für alle die darauf stehen, dass eine die für den Bundestag kandidiert, jung ist,  bei der FDP ist, bei einem Start-Up jobbt und auf Trash-TV steht.

So will mir Frau Kappes nun schon seit Wochen auf relativ simple aber sinnvolle Fragen nicht antworten, steht aber der WAZ gerne für Einblicke in ihr kümmerliches Privatleben bereit.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/charline-kappes-fdp-aufstieg-fuer-alle-die-es-wollen-id233197983.html

Fazit:

War es eigentlich immer schon so, dass junge Leute in der Politik dermassen vergeigt und versaut waren für Sinnvolles und sich lieber Oma-like mit dem Verkünden von Belanglosigkeiten begnügten, angesichts von vielen wirklich wichtigen Problemen an allen Ecken und Kanten?

Kann es ein, dass wir nun sehen welchen Vollversagenden wir seit Jahren auf den Leim gehen, die nur reüssieren konnten weil es auch ohne sie gut gelaufen wäre, sie es aber schafften das irgendwie schleimbeutelig für sich zu reklamieren?

Hauptsache man wird irgendwie gemocht und gewählt. Deshalb lautet ja das Yuppie-Kappes-Motto auch: Aufstieg für alle die es wollen.

Meint Sie nur sich selbst?

Wohl zuviel Trash-TV geguckt?

Ich sag mal: Und Kopfnuss für alle die eine verdienen.

Ey, lass den Kotzeimer mal bitte hier stehen.

 

*) Sie haben richtig gelesen. Breit im Sinne von Müde/Langweilig.

 

 

 

Bas antwortet auf Fragen nach Luftfiltergeräten für Duisburger Schulen – Das kann ECHT nicht unkommentiert bleiben.

Im Gegensatz zu den aller-aller-allermeisten aus Politik und Verwaltung in Duisburg antwortet Bundestagsmitglied und -kandidatin Bärbel Bas (SPD) wenigstens auf meine Anfragen – und das recht zügig. So auch in diesem Fall. Die Antwort dürfte ihr allerdings auch nicht schwer gefallen sein.

Vorgestern hatte ich ihre Antwort zum Thema „Scholz und Tabaklobby“ noch kommentarlos veröffentlicht, was auch Usus von mir ist. Und das obwohl nicht wirklich konkret auf meine Fragen geantwortet wurde. Ihre Antwort geht diesmal nicht kommentarlos durch, selbst wenn Frau Bas mir künftig nie wieder antworten wird.

Hier zuerst meine Fragen:

Guten Tag Frau Bas,

Sie treten erneut als Duisburger SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl an und sind in der Partei an oberster Stelle auch für gesundheitspolitische Themen „zuständig“.

Die Stadt Mülheim will für drei Millionen EURO Luftfiltergeräte an Grundschulen anschaffen. Ich berichtete bereits.

Ich habe den Duisburger OB dazu angefragt wie denn die Situation bei uns in Duisburg sei. Er antwortete bisher nicht und wird dies erfahrungsgemäß auch nicht tun.

Deshalb meine Fragen an Sie, da Sie sicherlich einen kurzen Draht zum OB haben und an dem Thema – auch im Sinne der Wählenden – interessiert sein dürften/sollten:

Wieviele Luftfiltergeräte (mobile/verbaute) wurden bisher in Duisburg für die Schulen per 31. August angeschafft?

Welche Schulen/Schulformen wurden dabei berücksichtigt?

Wieviele hat davon die Stadt finanziert, mit welchem Betrag, und wieviele das Land, mit welchem Betrag?

Was kostet die jährliche Unterhaltung/Pflege (Filteraustausch u.a.), und wie werden diese Folgekosten auf Stadt und Land verteilt?

Sind im Rathaus und in Ämtern Luftfiltergeräte im Einsatz (mobil/verbaut), wenn ja wieviele und zu welchen Konditionen (Anschaffung, Unterhalt/Pflege)?

Befindet sich im OB-Büro ein solches Gerät und wenn ja, wer hat es finanziert?

Gruß

DUISTOP

M. Schulze

 

Hier die Antwort von Frau Bas:

Sehr geehrter Herr Schulze,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie Sie richtigerweise schreiben, richten sich Ihre Fragen an die Stadt Duisburg. Als Bundestagsabgeordnete ist es mir nicht möglich, Ihre detaillierten Fragen zu den Luftfiltern in den Duisburger Schulen zu beantworten. Es bleibt mir daher nur, Sie an die Stadt Duisburg zu verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Bärbel Bas, MdB

Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheit, Bildung und Forschung und Petitionen

 

Und hier mein Kommentar dazu:

Eine Bundestagsabgeordnete aus Duisburg die am 26.9. eine Bestätigung ihres Mandats von uns bekommen will und deshalb kandidiert, die sich in der SPD explizit mit gesundheitlichen Themen beschäftigt ist also nicht in der Lage oder willens den OB und ihren Parteigenossen zu fragen wie es um Luftfiltergeräte an Schulen angesichts der Coronakrise bestellt ist?

Wohlwissentlich, dass ich keine Antworten dazu vom OB erhalte?

Ist sie also selbst gar nicht daran interessiert wie Duisburger GrundschülerInnen geschützt werden – so dass sie mir das dann mitteilen könnte?

Was muß man von einer SPD-Abgeordneten und -Kandidatin halten die sich so verhält?

Ich mach mal einen  Vorschlag zur Güte, da in letzter Zeit so viel von Awards die Rede war:

Nominierung von Bärbel Bas für den Kotzeimer-Award 2021 in Gold in der Sparte „Selbst ins Knie geschossen.“.

 

 

 

Am MSV-Stadion wird wieder rumgebastelt – auf unsere Kosten – und es kommt noch dicker

Das Dach des MSV-Stadions ist marode. Ich berichtete bereits mehrfach. Korrosionsschäden sind in der gesamten Dachkonstruktion zu finden. Eigentlich angesichts des Datums der Fertigstellung des neuen Stadions vor relativ wenigen Jahren durch ein allseits bekanntes Bauunternehmen ein Unding.

Aus merkwürdigen Gründen blieb eine notwendige Untersuchung/Inspektion aus, Unterlagen verschwanden oder waren nicht auffindbar,  Mängelrügen unterblieben bzw.  wurden anscheinend nicht rechtzeitig formuliert usw. Da ich wie gewohnt von niemandem Antworten erhalte der mit der Angelegenheit beschäftigt war und ist, stochere ich leider im Nebel und die wahren Abgründe bleiben ungeklärt.

Jede(r) halbwegs Gescheite kann sich seinen/ihren Teil jedoch denken.

Und ich wette, mit nur ein paar wenigen Einblicken in das Geschäftsgebaren  und die Verträge könnte ich schnell herausfinden was tatsächlich abgelaufen ist. Das ist keine Raketenwissenschaft.  Nur würden diese Erkenntnisse wahrscheinlich ziemlich viel Wirbel verursachen.

Zurück zum Stadion: Vor zwei Jahren mussten bereits die ehemals installierten Lichtstegplatten aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Jetzt sollen Trapezbleche als Dachverlängerung für den Regenschutz der unteren Tribünenbereiche sorgen.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/msv-duisburg-trapezbleche-fuers-arenadach-so-ist-der-plan-id233252639.html

Tja und das dicke Ende kommt noch. Die Maßnahme ist nämlich nur eine Übergangslösung. Das marode Dach wird derzeit noch einer Prüfung unterzogen und es gab bereits Schätzungen die bei rund 12 Millionen EURO Kosten für eine komplette Dachrunderneuerung liegen.

Problem für uns alle, das Stadion bzw. die dazugehörige Gesellschaft gehört inzwischen komplett der Stadt. Angeblich, hörthört, soll es eine klare Abgrenzung zwischen MSV (Verein) als Mieterin und der Stadt geben.

Naja, wenn man sich die maßgeblichen Verantwortlichen bei der Stadt und im Verein ansieht, dann habe ich da meine Zweifel.

Und: Die bisherige Stadiongesellschaft soll künftig in eine der städtischen Gesellschaften integriert werde.

Dann wäre klar, dass die Stadt, also wir, nicht nur auf den kommenden hohen Kosten für Reparaturen sitzenblieben, sondern auch die ehemaligen Konstrukte, die eigentlich mal einer Durchleuchtung bedürften, werden weiter verwischt und eine Aufklärung weiter verunmöglicht. Es wächst quasi Gras … äh Rasen rüber die Sache.

Dazu fällt mir ein Spruch ein: Hast Du Dreck am Stecken, gut verstecken, nicht dran lecken.

Dass der Verein, also die Mieterin aufgrund der derzeitigen miesen finanziellen Situation, coronabedingt und bedingt durch den Verbleib in der dritten Liga,  bereits weniger Miete zahlt und die laufenden Unterhaltkosten nicht geringer werden, könnte Halsschlagadern zum Platzen bringen. Denn von zwei Millionen jährlichen laufenden Grundkosten war meiner Erinnerung nach bereits die Rede.

Fazit:

In guten Zeiten sind bestimmte Leute gerne bereit auch in riskante Gesellschaften und Geschäfte einzusteigen die hervorragend Gewinne versprechen. Im MSV-Falle kalkulierte man wohl mit einem durchgehenden Verbleib zumindest in der 2. Liga, mit hohen Einnahmen durch ZuschauerInnen und mit Einnahmen durch zusätzliche Events, was sich in der Miete niederschlagen sollte usw.

Ist jedoch absehbar, dass die Erfolge ausbleiben, die Kosten und damit einhergehenden Verluste überwiegen, wendet man sich gerne an die Stadt. Die verständnisvollen Verantwortlichen dort überreden dann flugs unfähige aber hilfswillige Ratsleute, mit Verweis auf die Image-Wirkung eines eigenen Fußballvereins vom Schlage eines altehrwürdigen MSV (inkl. Appell an das Traditionsbewusstsein), die absehbaren hohen Kosten und damit die Verluste zu übernehmen. Dafür hat man ja ein Stadion, zwar ziemlich kaputt im Gebälk, aber immerhin mit grünleuchtender Rasenfläche. Naja und wer hätte nicht gern eine Jahreskarte plus VIP-Lounge-Zutrittsmöglichkeiten samt Bespeisungsgoodies inkl. der Chance OB Link zu treffen?

Und wenn dann wider Erwarten der Aufstieg der 1. Mannschaft gelingt, kann man seine Bildersammlungen mit entsprechenden Erfolgsfotos aufpimpen. Und kleine unbedarfte Mädchen glauben einem dann, dass man mitgespielt hat, das entscheidende Tor geschossen hat oder das gegnerische Elfmetertor heldenmutig vereitelte.

Hey Ratsleute, wacht endlich aus Eurem feuchten Traum auf und mutet den MSV-AnhängernInnen mal was zu – z.B. die auf den untersten Rängen können ruhig nass werden! Ach ja, und es gibt auch noch andere Sportarten und Vereine.

Wie ich die Ratsleute einschätze könnte man denen sogar schmackhaft machen allen ZuschauernInnen beheizte Sitzflächen und Stehplätze mit Bodenheizungen zu spendieren. Und bei verlorenen Spielen gibt es dann endlich auch individuelle Psycho-Fan-Behandlungen und einen Stadionarzt der alle krank schreibt die es nötig haben.

Also ich für meinen Teil muß jetzt schon würgen. Die eigentlich einzige angemessene Körperreaktion auf das gesamte Thema.

Zum Abschluß drei interessante und lesenswerte Artikel:

https://bz-ticket.de/soll-der-steuerzahler-fuer-das-neue-sc-stadion-zahlen–92939753.html

http://www.ak-spooek.de/Rentabilitaet_von_Arenen.pdf

https://xtranews.de/2011/04/08/msv-duisburg-hauptversammlung-am-6-4-schweres-erbe-der-hellmich-aera-id1044633.html

 

 

Merkwürdig: Ein Artikel und ein Interview in Sachen neuer DUISPORT-Chef innerhalb weniger Stunden

Im letzten DUISTOP-Artikel habe ich mich einem Beitrag in der WAZ über den neuen Hafenchef und Staake-Nachfolger Markus Bangen gewidmet.

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2021/09/08/wer-war-nochmal-staake/

https://www.waz.de/wirtschaft/wirtschaft-in-nrw/neuer-chef-des-duisburger-hafens-will-die-anwohner-einbinden-id233255391.html

Ausser Acht gelassen habe ich ein Interview (ebenfalls in der WAZ) das bereits am Montagabend erschien.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/staake-nachfolger-bangen-will-einiges-voellig-anders-machen-id233256629.html

Mich hat schon ein wenig gewundert das Interview übersehen zu haben. Dies ist insofern interessant, als dass dort einige Dinge m.E. schon wesentlich deutlicher formuliert werden als in dem Dienstagmorgen veröffentlichten späteren Artikel.

Insgesamt betrachtet ist es schon eine deutliche doppelte PR für den neuen Chef und eine gewisse Art der Abrechnung mit Staake.

Diese findet in dem Interview jedoch viel deutlicher statt, was allerdings an den unterschiedlichen Verfassern/Autoren  liegen kann. Darin wird auch viel demütiger die Vernachlässigung der Duisburger Bevölkerung in Sachen Logistik-Ausbreitung und der negativen Auswirkungen (LKW-Verkehr usw.) ausgesprochen. Ebenfalls wird viel offensiver angekündigt in Zukunft vieles anders machen zu wollen was den Umgang mit den Menschen vor Ort angeht.

So heisst es demütig – sinngemäß zitiert:

Zu Spannungen hat der Hafen seinen Teil beigetragen.

Ich will es künftig vollkommen andersmachen.

Das ist für mich eine Pflichtaufgabe.

Es hat an Kommunikation und Information gefehlt.

Auf Probleme wurde nicht eingegangen.

Ich möchte wissen was die Menschen denken.

Wir haben zu spät gesagt was wir vorhaben.

Wir haben die Akzeptanz des Hafens gefährdet.

 

Fazit:

Ich bin gespannt wie und ob das alles demnächst von Bangen und DUISPORT anders gemacht werden wird. Bisher habe ich von Staake keine und von der DUISPORT-Presseabteilung nur eine einzige Antwort auf eine kritische Nachfrage erhalten. Das ist allerdings sehr lange her.

Ich werde also mal eine neue Anfrage an Hern Bangen richten, dann sehen wir ja was von der „neuen“ Demut und angedeuteten Offenheit übrigbleibt.

Man kann noch darüber spekulieren inwiefern in dem Artikel eine gewisse Entschärfung der im Interview geäusserten Demut stattfand. Ich für meinen Teil habe diesen Eindruck.

Die schlußendliche Frage die ich mir stelle ist die: Warum ist nichts längst die Stadt als DUISPORT-Gesellschafterin hingegangen und hat für mehr Transparenz und BürgerInnen-Einbindung in Sachen Hafen & Logistik gesorgt? Letzteres wird sonst immer so hochgejazzt, wie zuletzt beim Beteiligungsverfahren in Sachen Bebauung der „Duisburger Dünen“ am alten Güterbahnhof. UPPS, ich vergaß, es handelt sich ja auch nur um Alibi-Events.

 

 

 

Essen/Ruhrgebiet: Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur zeichnet ein geschöntes Bild

Knapp 19.000 Personen ist auf dem Gebiet des Ruhrbistums Essen im Juni 2021 der Ausstieg aus der Arbeitslosigkeit gelungen – so zeigt es die offizielle Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Doch nur gut ein Drittel dieser Arbeitslosen hat tatsächlich eine bezahlte Beschäftigung aufgenommen – 66 Prozent werden aus anderen Gründen nicht in die Statistik hineingerechnet. Sie zählen nicht mehr als arbeitslos, weil sie beispielsweise gerade krank oder auf Grund von Erziehungs- oder Pflegezeiten für das Arbeitsamt vorübergehend nicht verfügbar sind. Auch arbeitslose Menschen, die gerade an einer durch die Bundesagentur oder das Jobcenter geförderten Maßnahme teilnehmen, zählen während ihrer Teilnahme nicht als arbeitslos. Der neue Arbeitslosenreport der Wohlfahrtsverbände in NRW macht das deutlich.

„Die offizielle Statistik der Bundesagentur für Arbeit vermittelt ein falsches Bild, gesellschaftliche Realitäten werden verfehlt“, kritisiert Matthias Schmitt, Direktor des Caritasverbandes für das Bistum Essen angesichts der Veröffentlichung des neuen Arbeitslosenreports. „Besser schaut man sich die Zahl der Unterbeschäftigten an, hier werden auch alle Personen mitgezählt, die faktisch arbeitslos sind“, sagt Schmitt. Im Juni dieses Jahres waren das laut Arbeitslosenreport 183.000 Personen im Ruhrbistum, also rund 44.000 Menschen mehr, als in der offiziellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit ausgewiesen werden.

Auch die Gesamtzahl der als arbeitslos erfassten Menschen, die nicht wieder in die Erwerbsarbeit zurückkehren, sei aktuell definitiv zu hoch, sagt Schmitt. „Der Arbeitslosenreport belegt einmal mehr, dass die Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit nach Arbeitslosigkeit vor allem Menschen gelingt, die noch nicht lange arbeitslos sind.“ Laut Statistik schaffen das etwa 50 Prozent. „Für langzeitarbeitslose Menschen ist es viel schwerer. Nicht einmal einem Viertel gelingt der Sprung in die Erwerbstätigkeit. Wir fordern deshalb den deutlichen Ausbau öffentlich geförderter Beschäftigung, die für viele dieser Menschen die einzig realistische Chance zur Teilhabe am Arbeitsmarkt ist“, so Schmitt.

Um den Sprung in die Erwerbstätigkeit zu schaffen, ist man am besten männlich und/oder jung. Das belegt der Arbeitslosenreport bei der differenzierten Auswertung der Statistik nach Personenmerkmalen. „Diese Fakten sind Fachleuten längst bekannt“, kritisiert Schmitt, „es ist notwendig, arbeitslose Menschen individuell zu fördern und Unterstützungsbedarfe dem und der Einzelnen anzupassen. Der Zugang zu Erwerbstätigkeit oder einem Weiterbildungsangebot muss unabhängig von Geschlecht und Alter gewährleistet sein.“

Ältere Menschen und Personen in besonderen sozialen Schwierigkeiten wie Wohnungslose und Suchtkranke hätten ohne öffentliche Förderung kaum Chancen auf Teilhabe am Arbeitsmarkt, so Schmitt. Für sie brauche es zusätzliche Förderinstrumente, die eine Weiterbeschäftigung mit Lohnkostenzuschuss und Arbeitsvertrag notfalls bis zur Rente möglich machten.

Die Wohlfahrtsverbände fordern deshalb verstärkte Anstrengungen von Unternehmen und der öffentlichen Hand, um Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass viele teilhaben können.

Pressenews des Caritasverband für das Bistum Essen e.V.

 

Anmerkungen dazu von Michael Schulze – DUISTOP:

Die geschönten Zahlen sind alle lange bekannt und eigentlich keine wirkliche News wert. Dennoch sollte man immer wieder daran erinnern wie mit Arbeitsmarkt-Zahlen jongliert wird – z.B. seitens der Politik.

Und da gerade Wahlkampf ist, habe ich die Gelegenheit genutzt.

Die in der Pressenews enthaltene Kritik der Caritas ist allerdings auch nicht ganz uneigennützig. So buhlen ebenfalls bereits lange die Sozialkonzerne genau um dieses Klientel welches durch das Arbeitsmarktraster fällt und bringt damit sein eigenes Angebots- und Leistungsspektrum ins Spiel. Mit anderen Worten: Man verdient möglicherweise auch ganz gut genau an der Situation die man kritisiert.

https://www.ida.caritas.de/wirueberuns/wirueberuns

https://www.ida.caritas.de/wirueberuns/mitgliederzahlen/mitgliederzahlen

https://www.caritas.de/magazin/schwerpunkt/langzeitarbeitslosigkeit/langzeitarbeitslosigkeit

Hintergrund:
Die Wohlfahrtsverbände in NRW veröffentlichen mehrmals jährlich den „Arbeitslosenreport NRW“. Basis sind Daten der offiziellen Arbeitsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Hinzu kommen Kennzahlen zu Unterbeschäftigung, Langzeitarbeitslosigkeit und zur Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften, um längerfristige Entwicklungen sichtbar zu machen. Der Arbeitslosenreport NRW ist ein Kooperationsprojekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW mit dem Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen.
Mehr auf www.arbeitslosenreport-nrw.de.

Smarte Gute-Nacht-Geschichten von und mit Martin Murrack – Man schläft garantiert ein.

„So liebe Kinder, wenn ihr brav ins Bett geht und an die Zahnfee glaubt und mir natürlich auch, dann wird Duisburg morgen schon wieder ein ganzes Stück  smarter sein. In ECHT, ich schwör‘.“

Wie immer, wenn Stadtverantwortliche sich zu Wort melden, geht es voran in Sachen Smart City und Digitalisierung. Es wird aber auch Zeit, man hört das Onlinezugangsgesetz schon deutlich an der Rathaustür kratzen und schabbern.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/digitalisierung-in-duisburg-braucht-mehr-mut-zu-fehlern-id233245991.html

https://www.waz.de/staedte/duisburg/5g-duisburg-app-e-akte-so-geht-es-in-der-smart-city-voran-id233246025.html

Was uns Digidez Murrack (der Mann ist auch Kämmerer und oberster Corona-Beauftragter, wobei letzteres vllt. nicht mehr korrekt ist – egal)  verklickern will, wird natürlich von der städtischen Haupostille WAZ aktuell gleich zweimal groß und breit berichtet.

Mut zu Fehlern? Tja das klingt so verträumt süßholzraspelig in Richtung eigene Mannschaft und Frauschaft im Rathaus, dass einem beim Lesen warm ums Herz werden kann. Nur leider glaube ich dem Mann kein Wort, ein wenig weiter heisst es im Artikel auch noch, dass keine Entlassungen und Freistellungen zu erwarten sind.

Aha. Nun, dann machen wir mal ein kleines Exempel auf. Nur mal angenommen wir lebten in der besten aller digitalisierten Städte der Welt, dann würden also immer noch die vielen kleinen Helferleinchen in den Kellern wuseln um Akten zu stapeln, die man dann ja eigentlich digital (die alten Akten alle eingescannt) auf Servern liegen hätte?

Nee, lieber Maddin in absehbarer Zeit wird die Personaldichte dünner und die  Leute ohne Digi-Know-How kriegen ein ECHTes Problem.

Darum heisst es in dem Artikel auch so schön an einer markanten Stelle (Zitat): Technik hilft, die Folgen der Personalknappheit abzumildern

UPPS: Damit ist ja alles unbedarft verklausuliert gesagt – man braucht weniger Leute.

Das kann man natürlich jetzt noch nicht verkünden, denn man muß alle bei der Stange halten, solange der Laden noch undigital am Laufen bleiben muß. Dann irgendwann in absehbarer Zeit wird der Schalter umgelegt.

Der einzige Grund den es gibt das Personal doch zu halten ist der, dass man dadurch viele Parteifahnen-Schwenkwillige weiterhin bei Laune halten kann.

Zum Schluß noch eine kleine Liste der mickrigen SmartCity-Projekte die man angeblich aktuell umsetzt bzw. bereits umgesetzt hat:

Ich falle gleich vom Stuhl: Die 3D-Scans der Rathäuser von innen wurden vergessen.

Und: Zur Veröffentlichung dieser Liste hätte es keine Artikel in der WAZ geben müssen.

Einziger Wermutstropfen bei all dem grandiosen Smart-City-Geschwurbel laut Murrack: Das Smart Innovation Center (SCDIC) am Fraunhofer Institut wurde sechs Monate zu spät eröffnet, liegt immer noch auf Eis und kommt nicht in Schwung.

Warum muß man auch unbedingt so ein Old-School-Ding mit physischer Anwesenheitspflicht errichten? Ein gut gemachtes und betreutes Forum im Netz täte es auch um die DuisburgerInnen zu beteiligen. Aber auf sowas kommen die ja nicht. Ein Online-Forum gäbe natürlich auch viel mehr Leuten die Gelegenheit Dampf abzulassen – 24/7 rund um die Uhr.

Und man stelle sich vor ich wäre einer von den Leutchen. Das geht gar nicht.

Übrigens, Murrack ist gar nicht so nett wie er tut und aussieht. Sinngemäß hat er mir mal geschrieben, als es um die Nutzung meiner SmartCityDuisburg.de-Domain ging, dass er mit jemandem wie mir nichts zu tun haben will.

Ich empfehle ihm deshalb heute noch einen Rat von seinem OBer-Boss Link einzuholen, der gerne Menschen eintauschen würde.

Wie wäre es also Murrack könnte mich gegen zwei ältere unaufmüpfige  Damen eintauschen?  Ich denke mal der würde das sofort machen. Link würde mich wahrscheinlich gegen drei Osteuropäer eintauschen, die er dann gegen sechs Syrer eintauscht. So bastelt man sich eine willige Stadtbevölkerung zusammen.

Fazit:

Das alte Spielchen derer aus der Stadtverwaltung und Politik die nichts Wichtiges zu vermelden haben. Einfach nochmals den selben Scheiß andersrum ge- und verquirlt publizieren lassen. Und dabei ein paar andere Typen als beim letzten Mal mit aufs Foto nehmen. Neue Überschrift, fertig.

Sehr interessant ist, dass Murrack die städtischen Beschäftigten erwähnt die auf keinen Fall Fehler machen wollen (100%- oder gar 200%ige). Auch angeblich ein Grund warum es nur langsam vorangeht. Für mich allerdings auch ein Grund mal zu fragen mit welchem Führungsstil im Rathaus das Personal geführt wird.

Und die Sache mit den verzeihbaren Fehlern, wenn doch mal jemand was versucht was nicht klappt, soll nur darüber hinwegtäuschen wie lahm der Laden tatsächlich läuft. Wenn alles unrund läuft behauptet man einfach man hätte eine sehr tolerante Fehlerkultur.

Herr Murrack, das haben Sie PR-mäßig gefickt clever eingeschädelt.