Vergütungs- und Gehaltsaffäre bei der DVV? Was wusste und weiß der OB und was der …

… Stadtkämmerer? Seit zwei Tagen macht eine mögliche Vergütungs- und Gehaltsaffäre bei der DVV die Runde. Die DVV ist nicht irgendein Unternehmen, nein, es ist das Flagschiff des sogennannten „Konzern Duisburg“. Kein wirkliches Wunder also, dass der Duisburger OB dort Aufsichtsratsvorsitzender ist.

https://www.dvv.de/konzern/geschaeftsfuehrung-aufsichtsrat

Das Wort Aufsichtsrat wörtlich genommen geht es um Aufsicht, also darum der Geschäftsführung und dem Management genau auf die Finger zu gucken. Vor allem dann wenn es um ein solches Kaliber geht.

Die nun von Link angeblich sofort eingesetzte Anwaltskanzlei müsste also konsequenterweise auch den DVV-Aufsichtsrat und dezidiert Links Rolle, Verhalten etc. genauestens unter die Lupe nehmen.

Tja und dann eigentlich auch die von Martin Murrack. Denn er als Kämmerer sollte „Konzern-Duisburg-Vorgänge“ und damit sämtliche städtischen Beteiligungsgesellschaften sowie die Vorgänge dort ebenfalls ganz genau laufend unter Beobachtung haben.

Hier die Liste der DVV-Aufsichtsratsmitglieder:

Frau Zeynep Bicici *
Herr Wilhelm Bies
Herr Joachim Block *
Herr Thomas Brauers *
Ratsherr Binali Demir
Ratsfrau Andrea Demming-Rosenberg
Herr Andreas Fieber *
Frau Ilonka Frese
Ratsherr Peter Ibe
Ratsherr Alan Imamura
Herr Christian Jürgens *
Herr Holger Laube *
Ratsherr Thomas Mahlberg
Ratsherr Bruno Sagurna
Herr Manuel Sanchez-Tamayo *
Frau Kerstin Schütte *
Ratsfrau Anna von Spiczak-Brzezinski
(* ArbeitnehmervertreterIn)

Hier die Liste der Beteiligungen der DVV:

Duisburger Verkehrsgesellschaft AG
DCC Duisburg CityCom GmbH
energieGUT GmbH
Fernwärme Duisburg GmbH
Netze Duisburg GmbH
octeo MULTISERVICES GmbH
R(H)EINPOWER
Stadtwerke Duisburg AG
Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH
Stadtwerke Duisburg Metering GmbH
Zoo Duisburg gGmbH
ThermoPlus WärmeDirektService GmbH

(Quelle für beide Listen: s.o. Link)

Bei den aktuellen Vorwürfen geht es um finanzielle Unregelmäßigkeiten, wie die DVV selbst bekanntgab. Offenbar sollen Mitglieder des Betriebsrats und einzelne leitende Angestellte nicht korrekt vergütet worden sein. Hinweis: Es gilt die Unschuldsvermutung.

https://www.dvv.de/news/aktuelle-meldungen?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=114&cHash=804e3d303dc2c08c67aaede0acc7764c

An dieser Stelle fragt man sich immer wie so etwas eigentlich passieren kann. Wenn doch klar ist wie sensibel man gerade in Duisburg angesichts von zig Skandalen sein müsste.

Skandale die nicht immer mit Gehalts- und Vergütungszahlen zu tun hatten, aber signifikant oft wohl doch. Und sei es indirekt.

Nehmen wir die Sache bei der wfbm, mit einer absolut überzogenen Vergütung der Geschäftsführerin. Hier war Link nicht direkt involviert, er ließ sich von  einem SPD-Genossen im Aufsichtsrat vertreten. Im Aufsichtsrat saß aber z.B. MdL Sarah Philipp von der man inzwischen überhaupt nichts mehr hört, liest und sieht.

Dann der Skandal bei der Feuerwehr, nun womöglich einer bei der DVV. Was kommt als nächstes?

Dazu der krude Hinweis den ich bekam, dass in der Stabsstelle Wahlen eine Frau beschäftigt sein soll die nie dort auftauchte. Ich berichtete bereits darüber. Antworten auf dezidierte  Nachfragen von mir bekam ich vom OB nicht. Er dementierte den Verdacht aber auch nie.

Bemerkenswert auch, dass wir nie wirklich erfahren was eigentlich jeweils genau vorfiel und warum, wer alles involviert war usw. usf.

Transparente Aufarbeitung gibt es nur im stillen Kämmerlein oder maximal im Rat in nicht-öffentlichen Sitzungen. So u.a. auch im Falle des so urplötzlich abrupten Endes von Bernd Wortmeyer bei der Gebag. Kurz nach einer Betriebsfeier war Schluss. Es gibt zwar Vermutungen und Hinweise auf das was vorfiel, aber ich vermute die wahren Gründe liegen viel tiefer bzw. sind vielfältiger.

Link und auch Murrack müssten eigentlich das mögliche Ausmass von weiteren Fundstellen mit Skandalcharakter vor Jahren bereits erahnt und erkannt haben. Warum haben sie nicht längst etwas unternommen? Warum werden Kanzleien immer erst dann mit Prüfungen beauftragt, wenn das Kind bereits in den Brunnen  gefallen ist?

Und auch der Rat macht keine Anstalten zu beschliessen diese proaktiven Bemühungen nachhaltig und mit Verve in Gang zu setzen.

Das wird aber wohl an der hiesigen politischen Struktur liegen. Link und Murrack sind SPD-Genossen, die SPD hat hier das Sagen, Ende Gelände.

Kann es sein, dass nun Enttäuschte ihre Giftschränke öffnen, jetzt da man ihnen nichts mehr kann? Kann es sein, dass man Link demontieren will? Kann es sein, dass man Murrack aus allem meist raushält und schützt? Alles möglich.

Bereits im letzten Herbst sind mir anonym Unterlagen gegen Geld angeboten worden die mit ominösen und unberechtigten Zahlungen an Mitarbeitende eines Beteiligungsunternehmens zu tun hatten. Angeblich. Ich lehnte den Ankauf ab da man mir keine konkreten Infos zumindest zur Vorab-Prüfung geben wollte. Ob es dabei um die DVV ging weiß ich also nicht.

Auch habe ich bereits Info-Angebote erhalten bei denen es um angeblich kaufbare Stempel und Unterschriften in bestimmten Ämtern ging. Konkreter wurde das Angebot auch nicht.

Mal ging es um eine Art Beschäftigungskarussel mit Langzeitarbeitslosen, mal um Pop-Up-Bordelle und -Prostitution in den Wohnungen einer bekannten Wohnungsgesellschaft.

Dann ging es mal um eine Liste mit Frauen die alle bei der Stadt und/oder bei städtischen Beteiligungsgesellschaften angestellt sein sollen und in dieser Liste sozusagen sexuell-qualitativ („Good-To-Fuck“) bewertet werden.

Dann ging es um einen Wahlmanipulationsverdacht (vor allem in bezug auf die Briefwahl) mit ausländischen Mitbürgern die zwar wahlberechtigt waren, aber gar nicht existierten.

Dann geht es angeblich um Unternehmen – auch städtische – die sehr viele  OsteuropäerInnen ‚full time‘ beschäftigen, aber nur für zwei Stunden bezahlen, der Rest kommt vom Amt. Anmerkung: Das könnte man auch noch mit der Sache zur möglichen Wahlmanipulation („… ,aber gar nicht existierten.“) kombinieren.

Es kann sich bei den TippgebernInnen auch nur um Leute handeln die sich wichtig machen wollen, die Fake News verbreiten wollen oder um solche die dann doch Muffensausen kriegen.

Allerdings ist eins festzuhalten: Die Zahl solcher anonymen Info-Angebote mit Skandal-Potential steigt signifikant.

Und noch etwas, was ich hier gebetsmühlenartig wiederhole bis es allen zu den Ohren rauskommt: Der OB gibt mir auf all die Fragen die ich an ihn habe keine Antworten. Zuletzt gab es mal wieder ausnahmensweise Antworten von der Stabsstelle Wahlen zur Briefwahl. Die musste ich aber über den Umweg LDI per IFG langatmig und ausdauernd „erkämpfen“.

Zur Zeit gibt es übrigens neue Presse-Fragen von mir an den OB in Bezug auf den Brandschutz in Event Locations. Antworten gibt es noch keine.

Schlussbemerkung:

Diesmal wieder in Form einer Frage. Warum fällt mir eigentlich jedes Mal wenn ich die wfbm erwähne, sowie ein Versagen von Link vermute, diese kleine Quittung aus dem Jahr 2016 ein? Hinweis: Der Kleine Prinz war 2016 ein Teil der wfbm.

 

 

Warum ist die Opposition in Duisburg eigentlich so handzahm?

Eins vorweg: Jene Parteien in Duisburg überhaupt als Opposition zu bezeichnen die hier nicht das Sagen haben, fällt mir schon sehr schwer. Aber mit politisch Vollversagenden könnte ich ja auch die meinen die hier was zu sagen haben.

Mir geht es aber eben um genau diese „Opposition“. Allen voran um die Grünen, die mir mal unter der Hand ausrichten liessen welchen Anstand sie von mir erwarten bevor ich ihnen überhaupt eine Frage stelle – lang ist es her. Seitdem schweigen sie sich auf allen Ebenen genauso aus wie alle anderen auch – vor allem wie OB Link.

Warum komme ich überhaupt auf das Thema? Nun ganz einfach. Nach dem Brandanschlag in Berlin wurde in dieser Woche durch ein geleaktes internes Mail zur Grünen-Kommunikation in Berlin deutlich wie z.B. Grüne auch ticken können. Und wie sehr ihnen die Betroffenen eigentlich am Arsch vorbeigehen. So mein Eindruck.

Das weisen sie natürlich und bestimmt sofort von sich und wollen, dass man die Mail ganz anderes versteht, aber bitte, ich bilde mir schon meine eigene Meinung.

So kam also in dieser Woche heraus, dass die Grünen in Berlin eine künftige Kommunikations-Stategie, wohl auch in anbetracht der Wahlen im September, empfehlen, die anscheinend nur darauf abzielt den in Berlin regierenden CDU-Kandidaten Wegner sozusagen zu „beschädigen“ – politisch natürlich.

UND, so die weitere interne Empfehlung: Man solle sich nicht auf die TäterInnen fokussieren und auch z.B. nicht auf SPD-Frau Giffey.

Man hätte natürlich in die Mail expliziter und an vorderster Stelle reinschreiben können  wie sehr man sich viel konkreter um all die Betroffenen sorgen und bemühen will, aber die spielen wohl die allergeringste Rolle. Ebenfalls mein Eindruck.

Womit ich bei meinem Ausgangspunkt wäre.

Warum nur schaffen die Grünen in Berlin so einen Move inkl. schlechtem Nachgeschmack während man hier in Duisburg angesichts zahlreicher Vorfälle OB Link und die SPD nur mit Wattebäuschchen beschmeisst und das auch noch aus 10 Metern Entfernung bei starkem Wind vor vorn?

 

Der Heuchel-Gipfel!

Im Frühjahr 2025 war die Welt des heutigen Kulturstaatsminister Wolfram Weimer noch relativ in Ordnung. Wie jedes Jahr wurde am Tegernsee der Ludwig-Erhard-Gipfel eröffnet, ein Event, für welches sich die meisten Normalsterblichen eher nie interessierten. Zumal der sog. „Tegernsee Summit“ ein teures Event ist, dessen Teilnahme sich eben nicht jeder leisten kann. So war es wohl auch gewollt.
Die Veranstalterin, die Weimer Media Group, sprach von einem Treffen der MeinungsführerInnen. Mächtige aus Politik und Wirtschaft kamen in Scharen.

Dann wurde im letzten Herbst bekannt, dass die Weimer Media Group für viel Geld (teils für 80.000 EURO) Einfluss auf die Politik in Aussicht stellte.

Ich berichtete bereits ausführlich darüber.

Danach kam eine Mischung aus Empörung, Verteidigung, Geschwurbel usw. usf. was alles die Einschätzung herrvorrief, dass immer nur der nachträgliche Umgang mit einem Skandal zum tiefen Fall führt.

Nicht so im Falle Weimer, bisher, der Mann ist weiterhin Kulturstaatsmisister von Gnaden seines Freundes und Kanzlers Friedrich Merz.

Nun aber kommt es dicke, denn nachdem Markus Söder eine Überprüfung der Zuschüsse aus dem Freistaat für das Event ankündigt und nun kürzlich das Ergebnis dieser Prüfung bzw. der Konsequenz daraus bekanntgab (u.a. die Ausssetzung der üppigen Bezuschussung) haben viele der früher gerne am Tegernsee auftretenden SpitzenpolitikerInnen keinen Bock mehr bzw. sie machen es fast ausnahmslos diplomatischer und verweisen auf wichtige andere Termine die ihre Teilnahme nun unmöglich machen.

Um die Dimension all dessen zu erkennen, was für NormalbürgerInnen  längst klar war, braucht unser Spitzenpersonal also erst einen der es vormacht. In dem Falle Markus Söder. Vergleichbar so wie bei einer einer Schafherde mit einem Hütehund.

Wie offensichtlich armselig und wie heuchlerisch (im Sinne von scheinheilig) ist das denn?

 

Gehalts- und Vergütungsskandal bei der DVV?

Anonyme Vorwürfe sind aufgetaucht die vermuten lassen, dass bei der DVV, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Gehalts- und Vergütungsunregelmässigkeiten u.a. bei leitenden Angestellten zu finden seien.

Die DVV-Geschäftsführer (Vorsitzender) Marcus Wittig und Axel Prasch lassen ihre Amtsgeschäfte deshalb bis auf Weiteres ruhen. Das macht man i.d.R. nur, wenn die Vorwürfe von erheblicher Bedeutung sind.

Das hat die DVV, zu der u.a. die Stadtwerke Duisburg und die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) gehören, gestern in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Nun prüfen bzw. lassen Stadt und DVV angeblich prüfen ob die anonymen Hinweise zutreffend sind.

Tja, was hatte ich angesichts des Feuerwehr-Skandals, der womöglich viel geringer ist als ursprünglich angenommen, bereits mehrfach an dieser Stelle vermutet? Richtig, dass es weitaus mehr Fälle an anderen Stellen geben dürfte in denen eben nicht alles korrekt läuft was u.a. das ordnungsgemäße Verhalten von Führungskräften betrifft.

Allerdings: Es gilt die Unschuldsvermutung.

OB Link soll angeblich bereits eine Anwaltskanzlei beauftragt haben um intern die Vorgänge aufklären zu lassen. Auch das erinnert fatal an die Aufklärung bei der Feuerwehr nach dem das Kind längst in den Brunnen gefallen war.

Diese Idee halte ich für schlecht, denn Link ist als Verwaltungsleiter und als OB irgendwie auch für alle Vorgänge in städtischen Beteiligungsgesellschaften verantwortlich. Ob eine von ihm beauftragte Anwaltskanzlei wirklich alle Schwachstellen ermittelt ist demnach eher fraglich.

Für mich ist das alles wenig überraschend. Es wäre auch nicht überraschend für mich wenn sich weitere Fälle anschliessen – bis ganz in die Nähe von Link.

Das könnte auch damit zu tun haben, dass, so äusserten sich in den letzten Wochen etliche „Insider“ – auch aus der SPD – mir gebenüber, dass man Link gerne loswerden würde.

Meine Annahme, die ich hier bereits veröffentlichte, dass er nämlich doch bei der kommenden NRW-Landtagswahl gegen Wüst antreten will, ist vermutlich ein Teil dieses Vorhabens. Stichwort: Maximale Beschädigung.

Link ist übrigens Aufsichtsratsvorsitzender der DVV: https://www.dvv.de/konzern/geschaeftsfuehrung-aufsichtsrat

UPDATES:

Besonders krass die Meldung in der BILD:

https://www.bild.de/politik/inland/duisburgs-stadtwerke-chefs-schmierten-sie-betriebsraete-mit-top-gehaeltern-6968d5986b40895ba7f6e983

In der WAZ werden die hohen Gehälter thematisiert:

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article410942161/dvv-stadtwerke-dvg-das-verdienen-die-top-manager-in-duisburgs-stadtkonzern.html

 

Einfach machen: Tja, wenn es so einfach ist.

In meinem letzten Beitrag ging es um das andauernde Versagen der hiesigen Verantwortlichen in Sachen Onlinezugangsgesetz und DuisburgSmartCity. Mich erreichten daraufhin einige konkrete Hinweise und Beschwerden. U.a. in Bezug auf den immerhin bereits seit einiger Zeit installierten städtischen Online-Terminservice.

Der sei laufend überlastet und bietet nur die Möglichkeit für Termine einen Monat im voraus. Ausserdem wird man bei freiwerdenden (Wunsch-)Terminen nicht automatisch informiert, weshalb man immer wieder, minütlich, stündlich, täglich ins Portal schauen muss.

Nun, immerhin hat Duisburg es geschafft das Ganze halbwegs digital auf die Beine zustellen. Die unangenehmen Kleinigkeiten muss man also weiter in Kauf nehmen, wer will denn auch so dreist sein und intelligente Lösungen erwarten oder gar verlangen?

Der Schneckentempo-Bürokratie ansonsten und bundesweit beizukommen ist also gar nicht so einfach, selbst bei aller Digitalisierung kann man immer noch die Geschwindigkeit und den Service drosseln. Womöglich weil im Ablauf irgendwo noch ein Fax benötigt wird und jemand vergessen hat Fax-Papier nachzubestellen.

Weshalb die Bundesregierung, auch unter Merz angeblich total bemüht der Bürokratie den Garaus zu machen, Angebote entwickelt hat oder entwickeln liess, die einen eher abschrecken denn einladen.

Hat man als BürgerIn also Bürokratie-Sorgen kann man nun diese Website besuchen:

https://bmds.bund.de/themen/staatsmodernisierung/einfachmachen-portal

Um dann auf einen Link weitergeleitet zu werden nach dessen Betätigung man hier landet:

https://einfach-machen.gov.de/

Und dann hier:

https://einfach-machen.gov.de/meldeformular

Dort kann man endlich eingeben was man bitteschön gern „einfacher“ hätte. Einzelfall-Schilderungen, besonders solche mit sensiblen Infos sind aber nicht erwünscht.

Nun, dann nehmen wir also an Oma Erna Kawullke, 69 Jahre alt, sehbedindert und lesbisch, alleinlebend und Rentnerin, mit Dackel „Pupsi“ und einer Vorliebe für Schweizer Käse, wohnhaft in Osnabrück hat ein bestimmtes Bürokratie-Problem.

An- bzw. eingeben „darf“ sie also nur was sie grob zu bemängeln hat, unter Auslassung aller obigen Parameter, also nur sehr allgemeine Probleme.

Ich habe es durchprobiert und kam vorher auf fünf weitere Unterseiten um mein Anliegen nach und nach grob einzuordnen – durch Klickkästchen:

Der Aufzug im Bahnhof Duisburg funktioniert nicht, obwohl ich mich seit einem Jahr darüber beschwere. (Hinweis: Das Beispiel ist rein fiktiv.)

Hier die Beispiele die auf der Website genannt werden:

https://einfach-machen.gov.de/hintergrund

  • Für Bürgerinnen und Bürger: „Bei der Online-Anmeldung zur Kfz-Zulassung müssen dieselben Daten mehrfach eingegeben werden.“
  • Für Unternehmen: „Für den Export eines Produkts müssen Unterlagen in Papierform eingereicht werden, obwohl alle Daten bereits digital vorliegen.“
  • Für Selbstständige: „Die Beantragung einer einfachen Betriebserlaubnis dauert aktuell mehrere Wochen ohne erkennbare Gründe.“
  • Für Verwaltungsmitarbeitende: „Für digital eingereichte Anträge ist zusätzlich eine Originalunterschrift auf Papier erforderlich.“

Glaubt jetzt irgendjemand ernsthaft, dass die eventuelle Bearbeitung derart geschilderter Fälle zu irgendetwas anderem führt als höchstens zu einer Statistik der besonders kuriosesten Vorkommnisse und Probleme? Diese Statistik wird dann allerdings PR-mässig umgemodelt und als absoluter Erfolg verkauft, selbst wenn sich an den Missständen noch gar nichts geändert hat.

Ohne konkrete Angaben wird sich nämlich rein gar nichts ändern. Ob dazu teils persönliche Daten und Fakten notwendig sind, entscheidet man am besten im Einzelfall.

Wenn sich also massenhaft Sechsjährige entschliessen sollten sich darüber zu beschweren keinen Führerschein beantragen zu können, die Altersangabe aber fehlt, ergibt sich die Frage, wer sich mit dieser massenhaften Bürokratie-Beschwerde ernsthaft beschäftigen wird ohne die tatsächlichen Hintergründe auch nur zu erahnen.

Von Eingaben wie „Im Bordell funktionieren die Seifenspender nie.“ oder als Frage formuliert „Warum darf man beim Warten im Amt, wenn es viel zu lange dauert, den Amtsmitarbeitenden keine aufs Maul hauen?  mal ganz abgesehen.

Fazit:

Bitte keine Alibi-Umfragen und -Gimmicks, die uns lediglich vorgaukeln, dass sich etwas ändern bzw. verbessern wird.

 

Onlinezugangsgesetz und DuisburgSmartCity – alles total tote Hose.

Nur so kann mein Fazit derzeit lauten, wenn ich mir anschaue was die Stadt, der OB und seine teuer bezahlten zahlreichen Hilfswilligen sowie der Rat in Sachen Digitalisierung in den letzten Jahren auf die Kette gekriegt haben.

Angesichts des schon mehrere Jahre geltenden Onlinezugangsgesetzes (OZG – https://www.gesetze-im-internet.de/ozg/), das alle Kommunen in Deutschland quasi dazu verdonnert seinen BürgerInnen und den Unternehmen und Betrieben bis zu 600 Online-Services (pro Kommune) anzubieten, ist eigentlich nichts bzw. nichts Nennenswertes passiert. Ausser dass z.B. die DBI, u.a. mit zuständig für das Fortkommen der Stadt, bald fast 40 Leute beschäftigt und sich mit – ihr neuestes Gimmick – Podcasts befasst.

In der ersten Folge … ach was … ich lasse es das zu erwähnen, es ist einfach zum Fremdschämen.

Dafür aber ein anderes Beispiel des Totalversagens, zusammengefasst auf einer dösigen duisburg.de-Unterseite. Es geht um DuisburgSmartCity, was unglaublich smart klingt, in Wirklichkeit aber ein Rohrkrepierer sondergleichen ist.

OZG und DuisburgSmartCity gehören zusammen und dazu gehört eigentlich auch ein funktionierendes IOT = Internet Of Things, z.B. mittels smarter Sensoren.

Mit wenigen bereits seit Jahren dahinsiechenden und fauligen Sätzen beschreibt man jedoch etwas was es gar nicht gibt.

https://www.duisburg.de/microsites/smartcityduisburg/projekte/aufbau-eines-iot-netzes.php

Den neuen DBI-Podcast traut man sich aber so anzukündigen als würden Ideen aus Duisburg für Deutschland und die Welt von Interesse sein.

Angelehnt an die Kindergeschichte …

„Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat.“

… frage ich mich, …

… wer in Duisburg wem IN DEN KOPF gemacht hat, weil die Ideen alle so beschissen sind und nichts vorangeht was vorangehen sollte.

 

 

Super Einschlafhilfe: Duisburgs Best Incompetenz (DBI) meldet sich zu Wort

Nachdem ich gestern darüber berichtete, dass die DBI einen neuen Podcast gestartet hat, hat sich laut WAZ nun der DBI-Chef Rasmus Beck zum Jahresbeginn zur Seitwärtsbewegung der Duisburger Wirtschaft geäussert.

Dazu muss man wissen, der Mann und seine Mannen betreiben innerhalb der DBI auch eine Tanzschule.

Zitat aus der WAZ zur Erklärung der Seitwärtsbewegung: „Unser Ziel muss es sein, die Unternehmen zu halten. Derzeit beschäftigt sich bundesweit niemand mit großen Verlagerungen oder Expansionen.“

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article410864209/wirtschaftsfoerderung-warum-der-dbi-chef-ein-schwieriges-jahr-erwartet.html

Ferner äussert er sich zum enormen Jobaubbau in der Stahlbranche und auch in der Logistik gibt es wohl keinen Beschäftigungszuwachs. Weil Prozesse mehr und mehr automatisiert würden, was ich übrigens schon vor Jahren prognostizierte. So wird es u.a. auch bei den Call-Centern kommen.

Und dann wird ihm sogar die Frage gestellt, ob das Ziel von 200.000 Jobs, im Wahlkampf von OB Link versprochen, eigentlich unerreichbar sei.

Yeah, hier merken wir erneut wie Beck und WAZ meine andauernde Kritik der letzten Wochen am OB-Job-Hirngespinst mal wieder aufgreifen.

Aber blöd, dass Beck eher maue Job-Aussichten schildert.

Doch dann kommt trotzdem noch der erhellende Einwand. Denn es bleibt beim Ziel, das die DBI auch in ihrer langfristigen Strategie formuliert hat: Einen Job-Zuwachs in Duisburg und die Ansiedlung von Unternehmen aus Zukunftsbranchen zu erreichen.

„Dafür werden wir unser Bestes geben“, verspricht Beck laut WAZ.

Nun, was schneiden wir ihm also ab wenn das schiefgeht?

Hier übrigens meine langfristige Strategie: Weltfrieden zu erreichen.

Grundlage für diese  Zuversicht sieht der DBI-Chef im erneuten Anstieg seines Personalbestands. 2026 will er weitere sechs Stellen schaffen, um von 33 auf 39 Beschäftigte zu wachsen.

Naja , wenn das so weitergeht wird die DBI wohl auch alle freigesetzten Stahlmitarbeitenden übernehmen, womit die Inkompetenz dann wohl auf 11.000 + 39 Personen anwachsen wird.

Wer sich mal kritisch mit der DBI auseinandersetzen will kann dies mittels der DBI-City-Talk-Reihe tun. Der dritte Event dieser Art findet am Donnerstag, den 5. Februar, von 19 bis 20.30 Uhr im Digitalcontor (6. Etage) am Calaisplatz im Innenhafen statt. Mit VertreternInnen der Verwaltung sollen dabei Bedingungen, Möglichkeiten und Perspektiven für eine lebendige City diskutiert werden. Anmeldungen sind auf www.duisburg-business.de möglich.

Man kann sich lebhaft vorstellen wieviele neugierige und kritische Fragen in 90 Minuten möglich sind, wenn allein 89 Minuten mit Selbstlob und Eigendarstellung verplempert werden.

Achja, die DBI sucht noch Leute und Du möchtest Chief Incompetence And Impotence Officer (m,w,d) werden? Also CIAIO (auf deutsch: tschau)?

Kein Problem, bewirb Dich ab sofort bei der DBI unter dem #Hashtag „VielKneteWenigArbeit“!

Wer nicht weiß was ein #Hashtag ist: An dem Tag wird besonders viel Shit (Hasch) geraucht. Deine Bewerbung könnte also erfolgreich sein, wenn Du vollkommen zugedröhnt zum Bewerbungsgespräch erscheinst. Nur so ist das Ganze überhaupt zu ertragen.

Wer die DBI überhaupt nicht kennt, hier ein Beispiel für die wertvolle Arbeit (BIGLOL) die sie leistet:

Nachdem man vor etlichen Monaten 11 Plastikbänke auf der Königstrasse aufgestellt hatte, musste nach wenigen Tagen der Erkenntnisgewinnung, dass sich in schalenartigen Sitzen tatsächlich Regen sammeln kann, ein völlig neues Konzept für die Durchlässigkeit von derartigen Flüssigkeiten entwickelt werden. Mit fachkundigen Fachleuten wurden dann gezielt Bohrungen durchgeführt. Ein Konzept das auch für ganz Deutschland, auch was, die ganze Welt, und damit für alle vergleichbaren Cities einen enormen Vorbildcharakter hat.

Duisburg = City Of Transformation Of Plastic Seats

Ganz ehrlich Leute, was ist von einem Stadtrat zu halten der solchen TransformaToren wie Beck auch noch mehr Geld bewilligt um munter weiter Leute einzustellen? Vor allem ohne mal wirklich sinnvoll nachzufragen was bei all dem was sich die DBI ausdenkt und rumschwurbelt eigentlich für Duisburg positiv rumkommt.

Das Wort „Vollversagen“ ist als Umschreibung und Zusammenfassung all des Blödsinns in Duisburg – wie in diesem Fall – noch viel zu harmlos.

 

Von Brandmauer, über Parteienversagen und Zukunftsbild zu Infiltrierung, Digitalabgabe und Feindmedien

Erst gestern hatte ich über das neueste Vorhaben der Bundesregierung berichtet dem TTPA der EU ein deutsches Pendant folgen zu lassen. Und zwar in teils in noch härterer Form. Anscheinend gerichtet gegen missliebige politische Berichterstattung und ein Frontalangriff auf die Presse(medien) und die Meinungsfreiheit.

Beängstigend wie ähnlich sich gestern Abend bei Markus Lanz im ZDF der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther von der CDU,  äusserte.

Ab Minute 1:01:30:

https://www.zdf.de/play/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-7-januar-2026-100

Halten wir zuerst mal fest, dass inzwischen eine Vielzahl neuer Medien, nebst all den sozialen Medien, entstanden sind. Die einen eher privaterer Natur, die anderen wesentlich professioneller – oder zumindest so wirkend – und teils auch mit nachvollziehbaren und seriösen Geschäftsmodellen.

Eigentlich also eine in einer Demokratie zu begrüssende positive Entwicklung. Das dadurch das Meinungsspektrum geweitet wird und es auch zu negativen  Auswüchsen kommt, die man teils sogar strafrechtlich verfolgen muss, liegt in der Natur der Sache.

Es ist also nicht ungewöhnlich, denn die Fort- bzw. Neuentwicklung einer Branche muss sich immer erst zurechtruckeln. Vor allem wenn die Technologie die damit teilweise verbunden ist sich so rasant weiterentwickelt – wie z.B. die KI.

Ob Hass und Hetze (nicht Volksverhetzung!) akzeptiert werden müssen, ebenso wie die totale Ablehnung der Demokratie ist aber keine Sache des Rechtsentscheids, sondern eher des guten Geschmacks und damit Ansichtssache. Das Bundesverfassungsgericht hält viele eklatante Beispiele parat was in einer Demokratie alles sag- und schreibbar und damit als Meinungsäusserung zulässig ist. Der vielfältige demokratische Diskurs entscheidet letztlich darüber was wie gefiltert wird, was wegfällt, was bestehen bleibt, weiterhin diskutiert wird etc. – nur das verhindert gelenkte und oktroierte Einheitsmeinungen.

Und zusätzlich war es bisher immer so, dass Qualität sich durchsetzt, krass-schrille Effekthascherei (ich erinnere mich noch gut an Empfehlungen wie eine BILD-Überschrift lauten sollte: „Monroe, Schäferhund, Brustkrebs“) sich duchsetzt oder viel Geld um Werbung und Reichweite zu kaufen.

Daniel Günther will aber nun irgendwie den Staat oder eine Behörde – so mein Eindruck – entscheiden lassen wer sich überhaupt Medium bzw. Medien nennen darf und er wirft sogenannten rechten Medien wie z.B. NIUS vor sich in politische Entscheidungen einzumischen und vielfach die journalistische Qualität schleifen zu lassen. Über Letzteres kann man diskutieren, dann aber bitte auch in bezug auf andere, wenn nicht alle anderen Medien auch. Das gilt auch für DUISTOP, nicht weil ich vorsätzlich etwas „fake“, sondern auch ich nicht perfekt bin und in alle Artikel meine Meinung einfliessen lasse, schon bei der Auswahl der Themen. Auch dieser Beitrag gibt meine persönlichen Eindrücke wieder. Nur kann sich jede/r die Sendung von Lanz anschauen und zwar am besten im Original und nicht u.U. als Zusammenschnitt um sich selbst ein Bild zu machen bzw. eine Meinung zu bilden.

Günther regt sich ausserdem über die Einflussnahme der Tech-Konzerne auf (sowohl im Bereich Social Media als auch als Software- und Server-Dienstleister) und macht irgendwie sehr deutlich, dass es des Staates oberste Aufgabe sei gute News- und Inhalte-Produzenten und Service-Unternehmen von schlechten zu trennen.

Es entsteht allerdings der Eindruck, er meint der Staat könne sich diejenigen aussuchen und dann als Vorbilder für alle „Untertanen“ deklarieren die dem Staat (und der Regierung) nach dem Munde reden und schreiben sowie alle anderen beschneiden. Was einer Zensur gleichkäme.

Und damit ziemlich vergleichbar mit dem Verhalten von Sören Link gegenüber DUISTOP und mir persönlich ist.

Bis hierhin also schon ganz übel wie ich finde, vor allem für einen angeblichen Demokraten und einen direkten Staatsvertreter, zumal er auch der Lanz-Frage nach einer Zensur und möglichen Verboten (zumindest in Bezug auf Social Media) unumwunden mit „JA“ zustimmt sowie Digitalsteuer-Einnahmen des Staates sozusagen an „genehme“ Medien ausschütten will.

Nun, warum hat es die jetzige Bundesregierung und jede vor ihr denn überhaupt soweit kommen lassen? Wahrscheinlich weil all die vielen Medien-Neuerungen ihnen selbst auch nutzten und nutzen, bis jetzt „plötzlich“ festgestellt wird: „Scheisse, den anderen aber auch. Und die können das alles viel besser.“ Lustig ist zudem wie Günther auch noch ParteikollegenInnen anprangert die eben nicht ausschließlich die „guten“ Medien konsumieren.

Der Vorwurf NIUS hätte sozusagen die Verfassungrichterin Frauke Brosius-Gersdorf verhindert läuft auch ins Leere, denn das haben Abgeordnete des Bundestags getan. Und die sind ihrem eigenen Gewissen und freien Willen unterworfen (oder dem Parteidiktat), aber nicht einer NIUS-Redaktion.

Und wenn man sich das zweite Interview von lanz mit der Dame anschaut, dann kann man auch den nachhaltigen Eindruck gewinnen, dass ihre Nicht-Benennung nicht ganz unberechtigt war.  Denn in der Sendung beschwor sie den Fraktionszwang den man sozusagen gefälligst durchzusetzen hätte.

Der MP aus dem Norden erwähnt nicht die Aufdeckung der vielen Wolfram-Weimer-Machenschaften durch ein ebenso oftmals rechts gescholtenes Medium wie Apollo-News, dessen Recherchen zum fragwürdigen Gebaren des Kulturstaatsministers alle anderen Medien, ob rechts, links und aus der Mitte übernommen haben – oftmals mit deutlichem Hinweis auf Apollo-News.

Er erwähnt auch nicht wie sehr sich die deutsche Politik und Polizei mit der Nutzung von Tech-Konzernen doch anfreunden kann. Dazu gibt es ein Vielzahl von Beispielen zur besonders umstrittenen US-Firma Palantir.

Anmerkung: Im „eigenen“ Bundesland setzt Landesvater Günther allerdings tatsächlich auf die zunehmende Unabhängigkeit von US-Riesen wie Microsoft und führt OpenSource-Lösungen ein, was auch zu Ersparnissen führt.

In puncto Social Media nutzt man allerdings nachwievor alle relevanten Kanäle inklusive „X“, allerdings nicht uptodate (bitte nach unten scrollen): https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/ministerien-behoerden/I/Staatskanzlei

Mein Rat:

Wenn der Nord-MP mit Berichten und Kommentaren in Medien nicht einverstanden ist oder meint sie würden Falsches berichten, dann gibt es ein einfaches rechtliches Mittel:

Es heisst Gegendarstellung. Und wenn das nicht geht kann man die Redaktion kontaktieren und um eine Richtigstellung bitten. Ausserdem kann man locker selbst ein Medium etablieren und nur noch die reine Wahrheit veröffentlichen.

Wer allerdings feststellen soll was genau die reine Wahrheit ist, ist mir absolut schleierhaft.

Bei Falschbehauptungen können zudem juristische Rechtsmittel helfen.

Zum Schluss noch dies: Weiß Günther eigentlich wer NIUS finanziert? Nun, dann sag ich es ihm oder er fragt die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner – ebenfalls von der CDU.

https://www.freitag.de/autoren/guenter-klein/bei-ihm-feierte-julia-kloeckners-cdu-wer-ist-nius-finanzier-frank-gotthardt

Es ist der Koblenzer Unternehmer Frank Gotthardt, der Gründer der CompuGroup Medical (CGM), dem auch eine gewisse Nähe zur CDU nachgesagt wird. Und dessen Unternehmen bzw. jene von seinem Sohn Daniel geleitete Firma die elektronische Patientenakte (ePA) „managed“.

Übrigens: Auf Betreiben von Klöckner wollte man als CDU zusammen mit Gotthardt 2023 sogar mal eine „CDU App GmbH“ gründen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2025-08/frank-gotthardt-nius-cdu-firma-friedrich-merz-julia-kloeckner

Da ich mir nun endgültig auch den Ruf eines rechten oder zumindest unerwünschten Mediums erworben haben dürfte, zumal DUISTOP noch nicht einmal ein Geschäftsmodell hat, wie unseriös und besonders verdächtig, ende ich wie folgt:

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ungeniert.

Das gilt eventuell auch für Daniel Günther, zumindest in bestimmten Lebenslagen, wie teils zu sehen und nachzulesen ist. Hier ein Beispiel:

https://www.youtube.com/shorts/mCRIDM1p7U8

https://www.antenne1.de/p/daniel-guenther-singt-umstrittenen-partysong-layla-4zVsegkGoh4ycIQvP3KHeu

 

City Of Transformation: Es darf laut gelacht werden.

Zuerst die gute Neuigkeit die hervorragend zum letzten Wahlversprechen von Sören Link („200.000 Jobs“) passt.

Sie lautet: Der Duisburger Arbeitsmarkt trübt sich ein – insgesamt 34.568 Arbeitslose sorgten im Dezember für eine Arbeitslosenquote von 13 Prozent.

Nun die weniger gute Nachricht über die gerne laut gelacht werden darf. Die personell enorm aufgepimpte DBI – Duisburgs Best Incompetence – macht nun in Ermangelung ECHTer umsetzbarer Ideen einen auf Podcasting. Irgendwie muss man ja rechtfertigen wozu man so viele top-bezahlte Beschäftigte braucht.

„City Of Transformation“ heisst der brandneue supergeile Podcast-Titel und man erhebt gleich auch den Anspruch, dass Ideen aus Duisburg auf jeden Fall für Deutschland relevant sind. WOW.

Das ist vergleichbar mit einem pubertierenden Jugendlichen der grosskotzig behauptet das Gehänge (Gemächt) eines 900kg Zuchtbullen zu haben.

Zum Auftakt porträtiert „City of Transformation“ Martina Voss-Tecklenburg. Die Ex-Fußballnationaltrainerin und Duisburgerin spricht angeblich über Werte und Verantwortung, über das Bild der Stadt in der Welt – und auch über Widerstände.

Klingt ungefähr so spannend wie die Beschreibung des Ablaufs einer Darmspiegelung.

Vor allem, was hat  Martina Voss-Tecklenburg mit Transformation zu tun?

Gab es eventuell eine Geschlechtsumwandlung?

Na, immerhin wissen wir nun ein Stückchen mehr und konkreter wozu die DBI Knete zum Fenster rauswirft und wie wenig dies Duisburg nutzt.

Was mir noch fehlt sind die jeweiligen Starschnitte zum Podcast.

 

 

Wer die AfD bzw die „Blauen“ immer stärker machen will, der macht genau das …

… was derzeit von der Merz-Regierung auf den Weg gebracht wird. Anstatt also endlich ein demokratisch dringend erforderliches bundeseinheitliches Transparenzgesetz (Bundestransparenzgesetz) auf den Weg zu bringen, wie es die Ampel zwar laut Koalitionsvertrag angeblich vorhatte, aber nicht hinkriegte, werden jetzt die Zensur-Daumenschrauben für (soziale) Medien und die gesamte Presse weiter angezogen.

Ähnlich der europäischen TTPA-Verordnung über die ich bereits kürzlich berichtete, soll in Deutschland nun, wie von einem vorbildhaften Streberkind, noch verschärfend was draufgelegt werden. Und das teils gegen Grundrechte und unter Umgehung von richterlichen Entscheidungen.

Hier nachzulesen:

https://dserver.bundestag.de/brd/2025/0766-25.pdf

Nachdem seit einigen Jahren (soziale) Medien bzw. deren VertreterInnen und auch Privatpersonen mit Hausdurchsuchungen und sogar Haft bedroht werden, weil sie sich über Politik und PolitikerInnen teils nur lustig machen, wendet man sich nun den Redaktionen zu.

Der genaue Titel des Gesetzentwurfs lautet: „Entwurf eines Gesetzes zur Durchführung der Verordnung (EU) 2024/900 über die Transparenz und das Targeting politischer Werbung (Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz – PWTG).

ExpertenInnen kritisieren dies bereits jetzt schon als verfassungswidrigen Eingriff in Grundrechte und als drastische Maßnahme gegen die Meinungsfreiheit. Das Gesetz, initiiert von Digitalminister Karsten Wildberger, soll die TTPA-Verordnung der EU in deutsches Recht umsetzen, um die Verbreitung politischer Werbung im Netz zu regulieren.

Deutschlands Politik erweitert ihre Zensur, u.a. auch mit Hilfe der Bundesnetzagentur, die unter dem Grünen-Politiker Klaus Müller, ehemaliger Umweltminister Schleswig-Holsteins und Vertrauter von Robert Habeck, bereits durch den Digital Services Act (DSA) zur Zensur-Behörde avanciert ist („Trusted Flagger“). Ihr und der Bundesbeauftragten für Datenschutz sollen weitreichende Kompetenzen zugestanden werden, die ansonsten nur Strafverfolgungsbehörden zustehen.

Die TTPA(Transparency and Targeting of Political Advertising)-Vorschriften sind so komplex und so datenschutzlastig, dass selbst US-Konzerne die hinter sozialen Medien wie Facebook etc. stecken, politische Werbung bereits komplett eingestellt haben.

Denn die EU droht den Unternehmen bei Verstößen mit Strafen bis zu 6 Prozent des Jahresumsatzes.

Die Merz-Regierung übertrifft die EU-Vorgaben sogar noch: Räume von Online-Plattformen und Medienhäusern können durchsucht werden und im Falle von „Gefahr im Verzug“ sogar ohne Gerichtsbeschluss. Das Gesetz schränkt explizit das Grundrecht auf Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 GG) ein. Dies ist umso entscheidender, da manche kleinere Medien – wie z.B. DUISTOP –  in Privaträumen „betrieben“ werden.

Das mag alles unwirklich, skurril und abstrus klingen, zumal in einer Demokratie, ist aber alles andere und stattdessen ziemlich ernst gemeint. Was nämlich politische Werbung ganz genau ist, habe ich bisher nicht wirklich herausfinden können. Es kann sich im weitesten Sinne auch um redaktionelle Beiträge handeln. Oder aber ich dürfte DUISTOP als Ganzes nicht bewerben bzw. darauf hinweisen (z.B. mit Flyern und/oder Visitenkarten), weil sich auf DUISTOP politische Beiträge befinden.

So kann es durchaus passieren, dass mir bloß unterstellt wird, ich würde eine kritische Frage an den OB oder die SPD nur stellen um damit einem politischen Gegner (in dem Fall wird wohl die AfD gemeint sein) einen Vorteil zu verschaffen.  Klingt perfide ist aber durchaus ein realistisches Szenario.

In letzter Konsequenz würde dies bedeuten, da DUISTOP keinen Umsatz macht, weder mit ABOS noch mit WERBUNG, also darüber nicht bestraft werden kann, dass man mich in diverseste (Straf-)Verfahren hineinziehen könnte um mich zu zermürben.

Die 1. Konsequenz wäre – und das meine ich ernst – eine Einstellung von DUISTOP.

Die 2. Konsequenz wäre – und das meine ich ebenso ernst – jede kritische Frage, Recherche und Kommentierung unterbleibt und es „herrschen“ weiter jene Medien die „gefällig“ berichten.

Die 3. Konsequenz: Ich muss mir einen neuen Ansatz ausdenken.

Die 4. Konsequenz – diese meine ich besonders ernst: Die AfD, also die „Blauen“ werden damit in keinster Weise bekämpft, sondern nur stärker gemacht. Und angeblich soll das doch genau verhindert werden. Denn im Prinzip geht es um Machterhalt und Verhinderung.

Problem nur, wenn die AfD sich bei Wahlen durchsetzt und das wird sie wohl, dann hat sie bereits ein vorbereitetes Feld um genau die selben Gesetze und Verordnungen umgekehrt zum eigenen Machterhalt und zur Verhinderung einzusetzen.

Fazit:

Wie kann man nur so absolut blöd sein?

Und nochmals der Hinweis: DUISTOP ist politisch unabhängig und ich finde die Politik aller deutschen Parteien inzwischen extrem gruselig. Aus diesem Beitrag auch nur im Ansatz eine politische Vorliebe oder Tendenz herauszulesen ist einfach nur total doof.

Es geht nämlich nicht um Parteipolitik, sondern um die Demokratie und die Meinungsfreiheit und die beginnt für mich dann wenn ich auf eine (kritische) Frage eine Antwort bekomme um mir überhaupt eine Meinung bilden zu können.

Ach ja, diejenigen die sich jetzt über all das freuen, oder diejenigen denen das alles egal ist, werden eines Tages aufwachen und feststellen was noch möglich ist, das sich gegen sie selbst richtet.

Ich erinnere nur an die Idee einer „Chat-Kontrolle“, die längst nicht vom Tisch ist.

„Wehret den Anfängen!“

Der ideale Untertan totalitärer Herrschaft ist nicht der überzeugte Nazi oder engagierte Kommunist, sondern Menschen, für die der Unterschied zwischen Fakten und Fiktion, wahr und falsch, nicht länger existiert. Hannah Arendt: The origins of totalitarianism. 1951, S. 474