Ich würde sagen … fragen: Seit fast einem Jahr tot!? Vor Lachen eingenässt.

Halleluja was für ein  Auftakt im Jahr 2021. Erinnern Sie sich noch? Wohl kaum, denn Sie wissen ja gar nicht um was es geht. Oder haben Sie irgendeine Ahnung oder gar Assoziation?

So viel vorweg, es geht diesmal nicht um das übliche Vollversagen der DBI, das ich hier oftmals zur Sprache bringe, sondern um das eines Unternehmens, eines grossen Duisburger Traditionsunternehmens. Oder ist es Unterlassung? Entscheiden Sie bitte selbst. Das Unternehmen hat irgendwie selbst eine Art Transformation durchgemacht, zumindest anscheinend. Höchstwahrscheinlich ist aber eine Sache noch genauso gültig wie früher: Es geht weiterhin ums Geld. Das was man einnimmt und am besten nicht ausgibt.

Der Reihe nach. 2021 kündigte man grosspurig an, auch mit Hilfe der Stadt und u.a. der Gebag, dass man beabsichtigt Ruhrort enkelfähig zu machen. Etwas, das sich auch Haniel schon längst auf die Unternehmensfahnen geschrieben hat. Klingt alles irgendwie zeitgemäss und vielversprechend, aber bei näherem Hinsehen entpuppt es sich lediglich als absolut maßlos übertrieben.

Mit der Green-Zero-Hilfe eines ganz besonderen Menschen, dessen Name inzwischen für Duisburg keine Bedeutung mehr hat, wähnte man sich also auf dem besten Weg den Stadtteil Ruhrort, auch Zentralstandort von Haniel, besser und vor allem nachhaltiger zu machen.

2022 ging man noch großspuriger ans Werk. Mit einer grünen „Null“ voran:

https://www.duisburgistecht.de/magazin/auf-einem-guten-weg-zur-gruenen-null

2023 hatte man eine erste, aber seitdem auch die einzige und wohl die letzte Analyse erstellt:

https://ruhrortplus.de/web/vorgehen/analyse

Dann kam der Absturz und das Aus, ah, nicht ganz, man änderte den Namen und nannte sich fortan Ruhrortplus e.V.

Das war offiziell am 10.4.2025 bekanntgegeben worden:

https://ruhrortplus.de/Urban%20Zero/web/Presse/20250410%20PM%20Aus%20UrbanZero%20wird%20RuhrortPlus.pdf

Weiterhin unterstützt von den ehemaligen Hauptpartnern wie Haniel, Stadt und u.a. Gebag.

Seitdem tut sich aber rein gar nichts mehr, jedenfalls krieg ich davon nichts mit. Was mich ja auch zu diesem Beitrag mit der entsprechenden Headline veranlasst hat.

Wenn man sich allerdings die passenden Webseiten von Haniel anguckt dann müsste das Ruhrort-Projekt eigentlich blühen und gedeihen bis der Arzt kommt. So viel geballtes Enkel-Know-How wie da versammelt ist.

https://www.haniel-stiftung.de/einblicke/91

https://www.haniel-stiftung.de/ueber-uns/enkelfaehig-seit-1756#

Immerhin ist man bei Haniel anscheinend schon seit 1756 „enkelfähig“. Nur hat sich das grüne und nachhaltige Unternehmensimage und -schaffen nie auf den Stadteil und die Umgebung der Firmenzentrale noch auf die Stadt Duisburg übertragen. Merkwürdig oder?

Das erinnert mich irgendwie an einen Einzelhändler den ich mal in Marxloh beobachtete. Der fegte vor seinem Laden in Ladenbreite und bis zum Gehsteig-Ende an der Strasse. Nur fegte er alles nach links und rechts und auf die Strasse, ohne den Dreck tatsächlich zu entfernen.

Kann es sein, dass das Unternehmen Haniel und/oder die dazugehörige Stiftung eigentlich nur doofe Geldgeber sucht, so wie u.a. auch der MSV mit Hilfe von OB Link, die dann alles berappen was man sich Tolles ausdenkt? Und womöglich wurden die einfach nicht gefunden, weil die ganze Idee so total bescheuert ist – zumindest wie man sie anging und angeht.

Das Jahr 2021 erinnert übrigens ganz fatal an ein weiteres Stadtteil-Projekt. Diesmal in Hochfeld.

https://www.duisburg-update.de/projekte/urbane-zukunft-ruhr-hochfeld

Der Link zur Projektseite führt auf eine inzwischen tote Seite der Gebag, die auch in Hochfeld wieder mitmischt – oder jetzt nicht mehr!?

https://www.gebag.de/projekte/urbane-zukunft-ruhr

urbane-zukunft.ruhr lautet die URL der eigentlichen Website, doch dort findet seit geraumer Zeit anscheinend auch nichts mehr statt.

Hinter dem Projekt, so wie in Ruhrort, steht die Wirtschaft, diesmal allerdings in Form des Initiativkreis Ruhr, einer Ansammlung von etlichen Wirtschaftsgrössen.

Anscheinend warten aber auch die eher darauf, dass andere Geld auf den Tisch legen als sie selbst. Ein Invest von 100 Mio. EURO stand bereits breitbeinig im Raum.

Der GF von Urbane Zukunft hat übrigens extra sein SPD-Landtagsmandat für den Job geschmissen und bereits klargemacht wie er den Stadtteil in Zukunft sieht, ich berichtete dies schon vor etlichen Monaten.

Hochfeld wird angeblich binnen 10 Jahren die weltbesten Bildungsstätten haben. (sinngemäß)

Yo man, verdammt, jetzt hab‘ ich mich ECHT vor Lachen eingenässt. Kotzen ist ja inzwischen tabu.

 

Neues aus dem Börner-Polit-Schwurbel-Universum

Der Wahlkampf in NRW hat längst begonnen. Der Machmissbrauchsvorwurf gegen Heimat-Ministerin Ina Scharrenbach, ich berichtete bereits, das Nicht-Einschreiten ihres Partei-Kollegen und MP Hendrik Wüst, der desolate Zustand von IT.NRW sowie z.B. auch das Projekt „familiy-first“ der SPD deuten eindeutig darauf hin.

Auf dieser Online-Seite …

https://family-first.nrw/

… kann man nämlich alles an die SPD schicken was man in NRW scheisse findet. Also auch das was man in Duisburg scheisse findet. Auch, dass man Börner scheisse findet.

Aber eine Sache ist ganz besonders merkwürdig.

MdL Frank ‚The Brain‘ Börner sitzt in einem leeren Landtagssaal (er macht immer Filmchen nur mit ihm allein) und nicht in einer KITA und faselt was von schlechten Bildungszuständen in NRW die dringend verbessert werden müssen.

Da die Kommunen für die KITAs zuständig sind, könnte Börner ja die Vorzeige-SPD-Stadt Duisburg als vorbildlichen Leuchtturm im tosenden Bildungs-Meer anpreisen, tut er aber nicht.

https://www.instagram.com/frank_boerner/reel/DWEtyz1gnML/

Dafür ist es ihm irgendwie auch egal wer rechts nebem seinem KITA-Reel etwas per Kommentar zum Besten gibt.

Also jugendfrei ist es nicht, denn das Kürzel „amk“ bedeutet aus dem Türkischen übersetzt so viel wie „Ich ficke Deine Muschi. (amina koyim)“

Ich vermute mal mit Muschi ist nicht etwa Börner Haus- oder Landtagskatze gemeint, oder?

Wie dem auch sei liebe Kinder, traut Ihr dem nur leicht untersetzten und über(ge)wichtigen Mann auf der Tischecke zu, dass er was für Euch tut, dann sagt es Mama und Papa, oder Mama und Mama, oder Papa und Papa, oder nur Mama, nur Papa, …

Siehe auch:

https://www.spd-duisburg.de/duisburger-themen/4-jugend-familien-senioren/

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411327648/kein-kitaE28091platz-wo-es-in-duisburg-eng-wird-und-was-eltern-jetzt-machen-koennen.html

Fazit:

Bevor Börner die mangelhaften Zustände in ganz NRW anprangert, könnte er eigentlich mit denen in Duisburg anfangen. Aber UPPS, dann müsste er dem OBer-Parteigenossen die Leviten lesen, der gern Dinge verspricht die er nicht halten kann. Es sei denn Link hat seine eigene „Glückliche Kindheit“ gemeint, bei „Beste Bildung“ habe ich so meine Zweifel.

 

Wir sind dran! Ja, Ihr seid dran, wenn sich nicht bald was bessert!

Die unheilige Allianz des sich gegenseitig nicht Wehtuns zwischen Stadt und IHK wird mal wieder ganz deutlich, wenn man sich den neuesten Beitrag dazu auf LokalKlick.eu durchliest.

https://lokalklick.eu/2026/03/28/ihk-note-ausreichend-duisburg-muss-mehr-fuer-wirtschaft-tun/

Mit der Note „ausreichend“ wird der Wirtschaftsstandort in der Headline bewertet, ich vergebe stattdessen nur ein „ungenügend“ – am liebsten ginge ich noch darunter.

Anhand des folgenden Zitats aus dem Beitrag kann man schnell erkennen wie  geschwurbelt wird, hier von Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher (ehemals bei der IHK), dass sich die Balken biegen.

„Gleichzeitig haben wir eine aktive Wirtschaftsförderung, die Innenstadt und Stadtteilzentren stärkt. Neben Landesfördermitteln kommt dabei insbesondere der städtische Anmietungsfonds zum Einsatz, mit dem Leerstände gezielt reduziert und neue Nutzungen ermöglicht werden. Wir sind dran!“, so Wirtschaftsdezernent Michael Rüscher.

Natürlich sind Sie nicht dran, wenn sich nichts bessert. Denn hier bei uns in Duisburg kann man dermassen underperformen und es trotzdem zu etwas bringen. Denn hier zählen nicht Leistungen und Erfolge, sondern leere Versprechungen und (politische) Seilschaften.

Dazu ein Fördergeflecht und jede Menge Leutchen die das Maul nicht aufkriegen wie jene in „Des Kaisers neue Kleider“.

Okay, die Note „ausreichend“ ist auch nicht gerade lieb gemeint, tut aber nicht wirklich weh. Daraus kann man immer ein „Da ist noch viel Luft nach oben.“ machen und die Welt ist wieder zumindest halbwegs in Ordnung.

Denn eigentlich müsste man Link und Rüscher mitteilen, dass sie erst dann wieder antraben sollen, wenn sie in Duisburg wirklich was zum Positiven bewegt haben.

Warum haben die IHKler den OB nicht auf sein Job-Wahlversprechen festgenagelt?

Oder auf das hier, falls Link mit den Plakat-Sprüchen nicht nur über sich selbst fabulierte?

Die IHK-Typen haben meiner Ansicht nach zwei wesentliche Optionen. Die erste, die sie so gut wie immer vorziehen, ist bestmögliche Diplomatie an den Tag zu legen, zumindest nach aussen hin.

Die zweite, mein Vorschlag und meine Präferenz, ist die Option der maximalen Konfrontation zu wählen.

Eine Kampagne mit einem Claim wie …

„Bloß weg aus Duisburg solange dieser OB hier OB ist!“ 

… wäre doch so richtig aus dem Vollen geschöpft. Mal sehen was dann passiert.  Man könnte das Ganze ja zuerst nur testweise und intern in den eigenen Reihen herumschicken.

Was würde Link dann machen? Drohen, wem und womit? Toben? Okay dann schenkt ihm ein Beissholz! Rot anlaufen? Sein Problem. Leute im Rathaus schikanieren? Seine Frau runtermachen? Sich auf dem Klo einschliessen?

Link hat nur solange Macht (oder das was er dafür hält), solange man ihm sie überlässt. Eigentlich hat er nichts, da er, wenn es ihn nicht gäb – als OB – auch nicht vermisst würde. Ausser von den Armseligen die von ihm profitieren.

Nur zur Klarstellung: Link ist mir scheissegal, ich würde das auch über jeden  anderen und jede andere äussern der bzw. die sich so wie er verhält – als OB.

Was er rein privat macht, geht mich nichts an.

 

Ina Scharrenbach: Machtmissbrauch, IT-Baustellen, Wüst beschädigt – geht doch!

Yeah, der Landtagswahlkampf in NRW ist bereits jetzt eröffnet. Denn es gibt weitere erhellende News aus dem Hause Ina Scharrenbach, CDU-Ministerin im NRW-Wüst-Kabinett, zuständig für Heimat und auch für Digitales.

Ich berichtete bereits darüber, dass die Gute bzw. ihr Ministerium letztens ein ganz tolles IT.Portal für ganz NRW ankündigte, nur irgendwie liegt bei der zuständigen IT.NRW alles Wesentliche im Argen – so der Anschein, wenn man den neuesten Spiegel-Beitrag liest:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nrw-ministerin-ina-scharrenbach-digitalisierung-unter-scharrenbach-bleibt-auf-der-strecke-a-cc93280b-2c6a-4c29-a45e-1ab7cb914b29

Darin geht es auch erneut um Machtmissbrauch seitens der Ministerin, von dem der Landesvater(!?) angeblich schon lange wusste, aber den er wohl geräuschlos zu vertuschen oder auszusitzen versuchte – so mein Eindruck.

Hier ein passendes Zitat aus dem Spiegel:

Nach außen signalisiert das, dass Scharrenbach gut vernetzt ist in Nordrhein-Westfalen. Nach innen sichert es einen Teil ihrer Machtbasis. Die Förderbescheide, die sie bei solchen Anlässen verteilt, sind wie Geschenke. Sie erhalten die Freundschaft mit den Bürgermeisterinnen und Landräten in der Fläche.

Ganz ehrlich, mir sagt das alles und mehr muss man auch nicht wissen. Denn es ist genau der Eindruck den ich auch habe. Aber leider nicht nur vom möglichen üblichen Vorgehen Scharrenbachs, sondern auch dem vieler Protagonisten in der sogenannten Ebene.

Es wird mit Zuwendungen aller Art (oder wahlweise Pöstchen) dafür gesorgt, dass die EmpfängerInnen derselben gerne die Schnauze halten und nicht Aufmucken wenn etwas richtig schief läuft.

Kann man derzeit sehr gut in der Sache DVV-Skandal feststellen wie ich finde.

Lesen Sie einfach meinen Beitrag vor diesem hier und Sie wissen was ich konkret meine!

 

DVV und Stadt und … – verdruckst, verlogen oder gar korrupt?

Im Zuge des immer noch schwelenden DVV-Skandals hatte ich in den letzten Tagen zwei wesentliche Presseanfragen an die Stadt, die DVV und im zweiten Fall auch an octeo gerichtet.

Letztere war zudem mit einem umfangreichen Dokument „garniert“, das ich getrennt von DUISTOP ins Netz hochlud. Grund dieser zweiten Anfrage sind umfangreiche Unterlagen die mir zuvor geschickt wurden – rund 600 Seiten – und die im Grunde den auch von anderer Seite schon veröffentlichten Verdacht erhärten, dass auch bei octeo, einer DVV-Tochter, möglicherweise nicht alles mit rechten Dingen zuging und zugeht.

Auf meine erste und zweite Anfrage reagierte die Stadt, der OB, wie gewohnt nicht und es gab und gibt somit auch keinerlei Antworten. Bis heute jedenfalls.

Nur die DVV konnte sich mittels ihres Kommunikationschefs nicht verkneifen mir angesichts der ersten Anfrage einen deutlichen juristischen Hinweis mit auf den Weg zu geben  – und zwar ganz fix bereits einen Tag nachdem ich angefragt hatte. Ansonsten wurden die von mir geäusserten Vermutungen und Fragen in bezug auf eine hochrangigen Person im Konzern gänzlich in Abrede gestellt.

Auf meine zweite Anfrage hat die DVV bisher allerdings nicht reagiert und demzufolge auch nicht geantwortet.

Merkwürdig, dass man nur antwortet, ich vermute nur im äussersten Fall, wenn anscheinend eindeutig klar ist, dass man mir Paroli bieten kann.

Ansonsten hüllt man sich wohl lieber weiter und wieder, wie seit Jahren, in absolutes Schweigen.

Ich habe dazu meine ganz eigene Deutung, ob man bei der DVV und bei der Stadt verdruckst, verlogen oder gar korrupt ist.

Auffällig ist auch wie verdruckst, verlogen oder gar korrupt möglicherweise die Ratsmitglieder sind, die Aufsichtsratmitglieder der betreffenden Unternehmen (inkl. octeo) bishin zur sonstigen Presse in Duisburg. Sie alle wurden von mir vor Tagen bereits angeschrieben und mit Infos versorgt.

Doch es passiert nichts – zumindest nichts was ich definitiv und eindeutig feststellen kann.

Insbesondere in der Sache „octeo und Oliver Hallscheidt – GF von octeo“.

Und natürlich habe ich auch die mit dem DVV-Komplex befasste Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Düsseldorf informiert. An diese wurde ich von der Duisburger Staatsanwaltschaft freundlich verwiesen. Ebenso habe ich die von OB Link beauftragte Anwaltskanzlei informiert.

Wie erklärt man einem aus Russland, Belarus, Nordkorea stammenden Dissidenten eigentlich was in Duisburg in Sachen Demokratie und Presserecht abgeht?

In den drei vorgenannten Ländern wäre ich wahrscheinlich längst von der Bildfläche verschwunden. Hier sitzen alle – alle die irgendwie beteiligt sind, angefangen vom OB bis zum unwichtigsten Ratsmitglied – jedes Problem und jeden Skandal aus.

Und der grosse Rest schaut zu als würde das diesen Rest nicht betreffen. Doch wenn wirklich die Missstände in Beteiligungsunternehmen herrschen wie ich vermute, dann wird eine Menge Steuergeld verplempert.

Ich habe mir aber abgewöhnt mit irgendwem Mitleid zu haben der sich darüber beklagt wie „scheisse“ alles läuft und nichts dagegen unternimmt.

Nicht einmal die sonst so lautstark um den Schutz der Demokratie angeblich so sehr bemühten Initiativen, die auch noch mit Steuergeld aus dem Programm „Dekokratie leben“ teils fürstlich versorgt werden, werden auch nur im geringsten Maße aktiv. Logo, man kann sich doch nicht mit denen anlegen die einen „füttern und pampern“.

Ganz ehrlich, ich find Euch alle zum Kotzen. Und wenn nun die Bundesregierung, allen voran Lars Klingbeil, eine mögliche Digitalsteuer an sogenannte „Qualitätsmedien“ ausschütten will, dann reicht blosses Kotzen nicht mehr aus.

Hier mal ein deutlicher Hinweis darauf, dass bestimmte Medien und MedienvertreterInnen das alles ganz toll finden.

https://kress.de/news/beitrag/152307-ippen-unterstuetzt-funke-vorstoss-digitalsteuer-fuer-google-und-facebook.html

Wie z.B. Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe (WAZ & Co.).

Noch Fragen?

Schlussbemerkungen:

Qualitätsjournalismus dürfte eine 100%ige Chimäre sein, wenn staatliche Zuwendungen fliessen. Wer dann noch für ein ABO bezahlt, kann die selben News und Infos höchstwahrscheinlich kostenlos von der Bundesregierung, den Landesregierungen und den jeweiligen Stadtverwaltungen erhalten.

Womit sich der totalitäre Kreis, zumindest in Bezug auf das Pressewesen, zu Russland, Belarus und Nordkorea schliesst.

Achja, ein bessere Werbung für die AfD kann ich mir z.Z. nicht vorstellen. Die zudem in Zukunft das dann bereits initiierte System einfach übernehmen kann … könnte. Und gegen wen verwendet?

Auch hier gilt insgesamt:

„Jedes Volk bekommt die Regierung/Politiker, die es verdient.“ (Joseph Marie de Maistre – 1811).

Das neueste Brechmittel aus dem Hause DBI

Wenn man so gut wie nichts auf der Pfanne hat, nimmt man sich jeden erdenklichen Anlass um sich diesen einzuverleiben und zum eigenen Vorteil umzuwurschteln. In diesem Fall die fussballerischen Leistungen von Bernhard „Ennatz“ Dietz.

So überschreibt DBI-Chef Rasmus Beck seinen neuesten Erguss wie folgt:

Mehr als Fußball: Dietzburg und die DBI – hier im Original nachzulesen.

https://de.linkedin.com/posts/rasmus-c-beck-201454138_msvereint-activity-7442454129894948864-Ag6l

Zitat/Auszug:

Fußball ist in Duisburg aber nicht nur ein emotionaler Ausnahmezustand, sondern auch ein wirtschaftlicher Faktor. Selbst in der Regionalliga erwies sich der MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA mit regionalökonomischen Effekten von über 30 Millionen Euro als wichtiger Impulsgeber für die Stadt.

Für die behaupteten 30 Millionen EURO gibt es überhaupt keinen einzigen Beleg. Lediglich eine hilfswillige Unternehmensberatung hat die angeblichen Effekte irgendwie berechnet. Ich vermute mal durch mehrmaliges Würfeln oder auch durch die willkürliche Schätzung der nächtlichen Umsatzsteigerungen einer Pommes Bude vor einem Laufhaus.

Dieser Umsatz wurde danach hochskaliert und schwupps, voila, ECHT suppi.

Da fällt mir ein und auf, dass schon lange keine Stadtumbenennung mehr kreiert wurde.

Ich erninnere nur an China-Stadt, Investorenschlagtmichtot-Stadt oder Currywurst-City.

So lieb mit Dackelblick und frisch verfönt grinsend wie die beiden Protagonisten der DBI auf Linkedin dreingucken, würde ich noch „Teckel-Stadt“ empfehlen.

So, und ich muss jetzt erst mal eine volle Kumpe „Anti-Brech“ zu mir nehmen. Denn ich hab‘ versprochen, es wird nicht mehr gebrochen … … … erbrochen.

 

Die total irren Werbebotschaften der WAZ – im Redaktionsteil

Es gibt Presse-Artikel die riechen bereits meilenweit nach PR – so jedenfalls mein Eindruck, da es irgendwie und irgendwem mal wieder am Herzen lag neugebaute Immobilien im Duisburger Süden anzupreisen bzw. anpreisen zu lassen. Vor allem mit der Zusatzbotschaft, dass ja doch DüsseldorferInnen nach Duisburg ziehen (wollen).

Festgemacht am Beispiel einer jungen Familie, Mama, Papa und zwei kleine Kids. Die anscheinend 664.500 EURO locker machen konnten, so mein Lese-Eindruck, um Am Alten Angerbach in Huckingen ihr neues Domizil zu beziehen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411546192/ein-eigenes-haus-in-duisburg-hier-ziehen-junge-familien-aus-duesseldorf-hin.html

Zitat:

Das günstigste Haus gab es Ende 2024 plötzlich für 664.500 Euro statt für 879.500 Euro, 215.000 Euro weniger als zum Verkaufsstart 2021. […] Der Preis hat auch Tina und Lennart Klammann zum Umzug nach Duisburg bewogen. „In Düsseldorf kostet so ein Haus bestimmt 30 Prozent mehr“, …

Aha.

Mit anderen Worten. Der Bauträger hat also zuerst versucht einen total überhöhten Preis durchzusetzen (wahrscheinlich den Düsseldorf-Preis), das klappte nicht, dann konnte man auf 25% verzichten und dann klappte es. Ist aber wahrscheinlich immer noch viel zu teuer.

Entlarvend ist vor allem der letzte Satz aus dem Zitat. Jener Satz den das glückliche Paar aus Düsseldorf zum Besten gibt. Denn wenn man 30% auf 664.500 EURO draufhaut ist man wieder bei rund 879.500 EURO.

Ich vermute mal, entweder der Bauträger oder aber die WAZ-Redakteurin hat ein bisschen mitgeskriptet.

Fertig sind die Werbebotschaften im redaktionellen Teil und kommen rüber wie wohlrecherchierte News.

Tja, Qualitätsjournalismus muss man können. Ich bin immer wieder baff, was ich alles noch nicht so wirklich gut beherrsche. Weshalb mir ja auch immer wieder bescheinigt wird, dass DUISTOP gar kein Pressemedium sei.

http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2026/03/25/stabsstelle-compliance-immer-wieder-die-gleiche-leier-immerhin-wurde-reagiert/

Womöglich ist die WAZ das Presse-Nonplusultra und ich kann, muss noch so viel lernen. Und ich gebe zu, meine zuweilen vulgäre Attitüde schafft womöglich keine ECHT dauerhafte Leser-Blatt-Bindung. Verdammt. Nur warum sind die Zugriffszahlen so hoch?

Fazit:

In den nächsten Wochen erfahren wir dann bestimmt wieviele DüsseldorferInnen ebenfalls bei solchen Inszenierungen, diesmal für 6-Seen-Wedau, mitspielen wollen … äh … wieviele unbedingt nach Duisburg umziehen wollen.

Und warum irre?

Nun, weil nichts kommentiert und/oder relativiert wird. Ey, wir sind in Duisburg. Wer bitte kann sich solche Kaufpreise leisten, teils sogar bis 1,3 Mio. EURO? Ach, junge Düsseldorfer Familien. Davon muss es ja unglaublich viele geben und die wollen um Geld zu sparen unbedingt nach Duisburg und hier wohnen?

Tja, warum klappt das dann partout nicht in 6-Seen-Wedau?

 

Leute, nur mal so zum Nachdenken, selbst wenn’s ungewöhnlich anmutet.

Dazu empfehle ich vorab diesen sehr kurzen aktuellen Spiegel-Beitrag zu lesen:

https://www.spiegel.de/panorama/wuelfershausen-buergermeister-seifert-gesteht-laut-staatsanwaltschaft-wahlfaelschung-a-897690ad-e14d-499a-85d3-f8a2e5d6ee1b

Auszug/Zitat:
[…] habe der Bürgermeister am Dienstag zugegeben, Briefwahlunterlagen geöffnet und jeweils mehrere Stimmzettel zu der Gemeinderatswahl, der Wahl zum Ersten Bürgermeister und der Kreistagswahl verfälscht zu haben. […] Anschließend habe er die Wahlumschläge wieder verschlossen oder durch von der Gemeinde vorgehaltene Ersatzumschläge ausgetauscht. […]

Man, was bin ich angefeindet worden als ich im letzten Jahr vor und nach der Kommunalwahl die Briefwahlabläufe auch in Duisburg in Frage stellte. Und natürlich bekam ich auf meine Pressefragen vom OB wie gewöhnlich keinerlei Auskünfte. Dabei wollte ich nur wissen wie eigentlich der genaue technische Ablauf der Briefwahl ist.

Wo und von wem z.B. die Briefwahlunterlagen bis zum eigentlichen Auszählungstag gelagert werden und ob sie dort sicher sind.

Tja und dann gab es noch Fragen zu den Möglichkeiten Wahlberechtigte einfach zu „erfinden“ – besonders jene aus Südosteuropa. Davon gibt es schon viele und die haben oft ähnliche Namen … … … Diese Fragen hatte ich mir allerdings verkniffen.

Denn wer bitteschön will denn bei der Auszählung kontrollieren ob es die betreffende Person überhaupt gibt, wenn sie sogar im Wählerverzeichnis steht?

Sorry Leute, ich hatte angekündigt, dass es ungewöhnlich anmutet darüber mal ausführlich nachzudenken.

Aber unser über alles geachteter OB, der mit rund 80% im zweiten Durchgang  wiedergewählt wurde, hat ja vor geraumer Zeit sinngemäß gesagt, dass in Duisburg alles mit rechten Dingen zugeht.

Ich vermute mal, so was wie in Bayern ist also in Duisburg absolut nicht möglich, auf gar keinen Fall, nie, never ever, warum auch, Schwachsinn, …,  bist Du vollkommen blöd Schulze?

 

Äusserst bedenklich: Asbest-Säcke ungeschützt auf dem Sonnenwall abgelegt

Heute erhielt ich von einem aufmerksamen DUISTOP-Leser Fotos vom Sonnenwall. Vor dem geschlossenen Gastrobetrieb ‚Rosso Picante‘ sind leicht eingezäunt mehrere Asbest-Säcke abgelegt worden.

Ob sich darin bereits Asbest-Abfälle befinden ist nicht ersichtlich und es wäre u.U. auch gefährlich dies festzustellen, wenn man dabei keine spezielle Sicherheitsmaske trägt.

Ich halte es also für  ziemlich bedenklich solche Säcke einfach ungeschützt dort abzulegen, weil es die Vorschriften im Zusammenhang gerade mit Asbest gänzlich anders verlangen. Man stelle sich nur vor Kinder nehmen die Säcke an sich und spielen damit rum.

Ich frage bei der Stadt gar nicht erst nach ob sich mal jemand kümmern könnte, sondern schicke denen nur den Link zu diesem Beitrag.

Interessant wäre ja auch zu erfahren wieso die Dinger da überhaupt offen rumliegen.

 

UPDATE vom 27. März 2026:

Die Säcke sind inzwischen entfernt worden. Von wem ist nicht bekannt.

 

Stabsstelle Compliance: Immer wieder die gleiche Leier – immerhin wurde reagiert.

Es ist immer wieder die selbe Erfahrung die ich seit Jahren mit der Stabsstelle Compliance mache, wenn ich sie denn mal anschreibe.

Diesmal hatte ich ihr eine Presseanfrage zugesandt, die ich im Zuge der octeo-Recherchen auch dem OB und der DVV sowie octeo zugesandt habe. In der vagen Hoffnung, dass vielleicht von dort doch mal etwas Signifikantes kommt.

Aber eigentlich kam nur Häme, von einer Frau die mit Steuergeld bezahlt wird, und das wohl auch nicht zu knapp, die aber nicht einmal ihre unverhohlene Einseitigkeit hintenan stellen kann. Im Auftrag des OB.

Das typische Inabredestellen DUISTOP sei kein Presseorgan und ich wohl somit auch kein Journalist. Aber lesen Sie selbst, auch meine Antwort darauf. Die gibt’s dann weiter unten.

Sehr geehrter Herr Schulze,

abgesehen von der Frage, ob Sie überhaupt als Presseorgan auftreten und eine Presseanfrage stellen, ist die Stabsstelle Compliance nicht die richtige Adressatin für Presseanfragen.

Mit den von Ihnen aufgeworfenen Fragestellungen ist die Stabsstelle Compliance zudem nicht befasst und kann hierzu keine Angaben machen.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Dr. Petra Kulendik

Beauftragte für Korruptionsvorbeugung und Unternehmensethik –

Stabsstelle Compliance

Stadt Duisburg

Der Oberbürgermeister

Dezernat des Oberbürgermeisters

 

Hier meine Antwort:

Guten Tag zurück,

abgesehen davon, dass Sie als Vertreterin und Mitarbeiterin der Stabsstelle Compliance meiner Ansicht nach komplett untauglich sind, frage ich mich seit Jahren bereits womit sich die Stabsstelle überhaupt beschäftigt.

Würde man sie abschaffen, würde dies niemand auch nur im Ansatz bemerken. Ausser, dass der Etat für andere Zwecke sinnvoller verwendet werden könnte.

Gruss

DUISTOP

Michael Schulze

 

Schlussbemerkungen:

Ist irgendjemand wirklich so blöd, wenn er oder sie ein Problem mit z.B. Sören Link hat, sich an die ihm direkt unterstellte Compliance zu wenden?

Und komisch, dass mir sogar Ministerien antworten, aber die Stadt Duisburg nicht. Ich stelle deshalb in Abrede, dass wir es überhaupt mit einer demokratisch-funktionierenden Stadt-Verwaltung auf der Basis von Recht und Gesetz zu tun haben.

Tja, in der zweiten laufenden Angelegenheit – Presseanfrage zur Strafsache gegen Sören Link – wird man mir dann wohl auch nicht weiterhelfen. Gruss übrigens an den OB.