Meine Fresse, haben die sich eventuell nachher mit Link zum Nacktsaunen getroffen?

Hören Sie sich an was Ulrich Grillo von den Grillo-Werken und der Ralph von der DBI (Duisburgs Best Incompetence) im Rahmen einer neuen Podcast-Folge der „City Of Transformation“ über Duisburg und über Sören Link zum Besten geben!

https://open.spotify.com/show/5iPvkSS8sCHP2BAZI3jqhO

Und lesen Sie wie der Pressesprecher der DBI, Marc Oliver Haenig, diese Folge promotet:

https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7440316032587620354/

Zink positiv, hahaha. Zink mal nach was im Podcast gelabert wird!

Kaum ohne Zwang anhörbar:

Ab Minute 13:10 und ab Minute 39:30. Vor allem wenn Sören Link gelobt wird. Obwohl, andererseits, bessere Brechmittel als die zwei Sequenzen gibt es derzeit kaum.

Der gesamte Podcast plätschert vor sich hin, so dass Nicht-Einnicken schon eine Herausforderung ist und man fragt sich, ob die beiden wirklich über Duisburg sprechen und ob sie danach mit Link zu einem Saunabesuch verabredet waren. Sie durften also nichts Böses sagen, weil sonst der OB ihnen womöglich eine paar heisse Kohlen auf ihre Gemächte gelegt hätte.

Wie kann man nur so unglaublich unterwürfig sein und alles schönreden?

Ach, die haben wohl auch noch ihre Poesiealben getauscht, na dann, ey, ich hab‘ auch noch ein paar Glitzerbildchen mit Engelchen und Bergmanns-Ampelmännchen.

Ich wüsste nun noch gerne was die Grillo-Entlassenen dazu sagen.

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article410352558/kuendigungen-bei-grillo-unfair-und-respektlos-mitarbeiter-erhebt-vorwuerfe.html

 

Man fasst sich nur noch an den Kopf – Neue Flächenversiegelung statt 6-Seen-Wedau und Co.

Derzeit gibt’s Protest gegen eine geplante Neu-Bebauung auf Zeche Fritz in Rumeln und eine Bürgerinitiative ist bereits gegründet werden.  Initiiert hat sie der Rumelner Udo Bremekamp. Viele AnwohnerInnen befürchten den Verlust einer schützenswerten Grünfläche, eine zu dichte Bebauung und etliche Verkehrsprobleme.

Für das rund 14 Hektar große Gelände der ehemaligen Zeche Fritz läuft aktuell die Rahmenplanung. Nach einem Ideenforum hat ein Planungsbüro mehrere Strukturvarianten bereits vorgestellt. Das Ziel ist die Schaffung eines neuen Quartiers südlich der Rathausallee. Am Ende würden durch ca. 300 bis 350 Wohneinheiten (sogar von 500 ist die Rede) plus einem Schulneubau etwa zwei Drittel der Grünflächen versiegelt. Eine endgültige Entscheidung gibt es aber derzeit noch nicht.  Die Initiative fordert Umwelt-, Natur- und Artenschutz in den Planungen stärker zu berücksichtigen.

Ausserdem herrscht das Gefühl, dass das was BürgerInnen im Januar d.J. geäussert hatten, bisher keinerlei Berücksichtigung fand.

Ach was, das ist ja mal ganz was Neues.

Und wenn dann mal einer zu keck wird sagt man einfach „Dann klagen Sie doch!“. Yeap so geht Stadtpolitik in Duisburg.

Vor allem deshalb richtig gaga und bescheuert, weil doch ausgewiesene Brachgebiete von riesigem Ausmass vorhanden sind (Duisburger Dünen, 6-Seen-Wedau), die man man vorziehen könnte und sollte, bevor man munter weitere Grün-Flächen versiegelt. So wie man es auch in südlichen Gefilden wie Rahm, konkret am Rahmerbuschfeld, beabsichtigt.

Ich persönlich vermute a) das völlige Fehlen jeglichen Denkens in sinnvollen Zusammenhängen, b) jede Menge Gier sowie c) Hinterzimmer-Absprachen inkl. möglicher Mauscheleien.

 

Ziemlich fragwürdiges NRW-Portal zu digitalen Verwaltungsleistungen plus Missbrauchsvorwürfe

Bereits Anfang März bekam ich eine Pressemitteilung aus dem sogenannten Heimat-Ministerium von Ina Scharrenbach.

Darin ging es um ein neues NRW-Portal zum Thema „Digitale Verwaltung“ unter der Ägide des Scharrenbach-Ministeriums.

Hier nachzulesen:

https://www.mhkbd.nrw/presse-und-medien/pressemitteilungen/das-neue-nordrhein-westfalen-portal-wird-zentrale-anlaufstelle-fuer-digitale-verwaltungsleistungen

Ich fand die Idee zwar merkwürdig aber eigentlich nicht der Rede wert. Für NRW wurden schon so viele Portale initiiert und so viele waren reine Rohrkrepierer, dass quasi eins mehr oder weniger auch irgendwie egal ist.

Mein Eindruck war und ist bisher dieser – vergleichbar dem, den ich auch von der hiesigen DBI habe: Es wird auf Teufel komm raus irgendwas fabriziert und zusammengeschustert, inzwischen allseits mit dem Begriff „KI“ garniert, um einfach nur Aktivitäten vorzutäuschen. Man möge mich eines Besseren belehren. Das Ganze kostet aber jeweils ein Schweinegeld. Ich weiss das, weil ich mir zu etlichen NRW-Portalen vor Jahren bereits die Kosten habe nennen lassen.

Um es mal beispielhaft plakativ zu machen: Heute kriegt man ein gutes Website-Design eigentlich zum Nulltarif, Behörden zahlen aber locker bis zu 100.000 EURO für die Ersterstellung und dann noch jährlich für die Pflege.

Alles unterhalb des Radars irgendeiner Nachprüfung, weil sich mit den Summen und mit dem Thema kaum einer auskennt und/oder wirklich beschäftigt. Es kommen dabei in der Summe aber Millionen vergeudete EURO zusammen.

Was mich nun vom eigentlichen Thema abgelenkt hat. Zurück also zur Pressemeldung vom März. Wie gesagt, nicht der Rede wert. Nun aber bekommt die Sache doch einen interessanten Drive.

Und zwar aus diesem Grund. Ministerin Scharrenbach steht derzeit im Fokus von erheblichen Machtmissbrauchs-Vorwürfen in ihrem Haus bzw. gegen sie selbst.

Und Minister- und Parteikollege Nathanael Liminski sowie wohl auch MP Hendrik Wüst wissen davon schon über ein Jahr lang. Haben aber angeblich nichts unternommen.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/fall-ina-scharrenbach-staatskanzlei-von-hendrik-wuest-weiss-seit-mehr-als-einem-jahr-bescheid-a-00bf90c8-5c4b-43bc-8c95-d155d06a9a42

Im Zuge dieser unschönen Vorkommisse gibt es einen sehr interessanten Hinweis auf Vorgänge im Zusammenhang mit IT.NRW. So berichtet der Spiegel u.a., dass der Bereich Digitalisierung quasi brach liege und dass die Fluktuation des Personals besonders hoch sei.

Das wiederum kollidiert eigentlich mit dem was in der Presssemitteilung zum neuen Portal versprochen wird.

Zitat/Auszug aus dem Spiegel vom 19.3.2026:

„Zeitgleich warf zu Hause in Düsseldorf Wüsts Chefdigitalisierer hin: Georg Lucht, Leiter der Digitalisierungsabteilung im Scharrenbach-Ministerium. Nach nicht einmal 18 Monaten hatte er genug und kehrte zurück zu einem früheren Arbeitgeber, der NRW.Bank. Seitdem ist dieser zentrale Posten in Scharrenbachs Organigramm vakant.
Das Verhältnis von Scharrenbach zu Oliver Heidinger, dem Präsidenten von IT.NRW, dem IT-Dienstleister und Statistikamt des Landes, gilt als zerrüttet. Mehrere Gesprächspartner berichten dem SPIEGEL, wie Scharrenbach den IT-Experten in regelmäßigen Jour-Fixe-Runden vorführe und anbrülle. Außerdem soll sie ihm in einer solchen Runde unterstellt haben, IT.NRW biete Dienstleistungen an, die der Betrieb gar nicht erbringen könne.“

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/nrw-ministerin-ina-scharrenbach-mitarbeiter-klagen-ueber-machtmissbrauch-diese-frau-hat-mich-zerstoert-a-f1d5891c-34a5-45ab-87b7-7a03f9aa671f

Da stellt sich die Frage: Wie passt das alles zusammen? Ich glaube, gar nicht. Es sei denn, auch in diesem Fall werden teure Dienstleistungen ausserhalb des Ministeriums eingekauft. Wundern tät’s mich nicht.

Gucken wir mal hier:

https://meineverwaltung.nrw/inhalt/622acfaf-7cad-400f-8703-ae23effba10f

Dort wird IT.NRW erwähnt und auch D-NRW AöR.

https://www.d-nrw.de/ueber-d-nrw

D-NRW hat schon jede Menge Verwaltungsdaten angehäuft, insofern entsteht womöglich nur ein weiteres eher unnützes Portal unter einer neuen Domain mit letztlich denselben Inhalten.

Gucken wir in diese Rechtsverordnung §2:

https://recht.nrw.de/lrgv/rechtsverordnung/26042022-rechtsverordnung-zur-aufgabenuebertragung-auf-die-d-nrw-aoer-d-nrw/

Zitat:

„Die d-NRW AöR darf sich bei der Erfüllung der Aufgaben nach § 1 jedoch mit Zustimmung der Landesverwaltung geeigneter Dritter bedienen.“

QED

Im Übrigen darf ich darauf hinweisen, dass solche Vorhaben reichlich spät dran sind, denn seit Jahren schon gilt das Online-Zugangsgesetz. Nur leider kommen vor allem die Kommunen nicht in die Pötte. Ob da eine weiteres Portal dieser Art und dazu auf Landesebene wirklich für mehr Abhilfe sorgt darf bezweifelt werden.

Auf jeden Fall war es eine PR-Meldung wert und Ministerin Scharrenbach gilt nun bestimmt als digitale Macherin, zumindest für die einfach Gestrickten. Die Sache mit dem Machtmissbrauch ist allerdings mehr als „ärgerlich“. Blöd auch, dass der MP angeblich nicht einschritt, was ein wenig mehr als üblich an seinem Saubermann-Image hängenbleiben dürfte. Wann wird in NRW gewählt?

Nicht dass der Mann auch eine Schule besucht und irgendwas von Rehaugen gefaselt hat, was dann gefilmt wurde.

 

Hurra, der DBI-Tätigkeitsbericht 2025 ist da!

Der neueste Tätigkeitsbericht der DBI – Duisburgs Best Incompetence ist erschienen.  Auf etwas über 40 Seiten die wahre Wonne und Pracht.

Mein Kommentar dazu fällt allerdings nur knapp aus:

Ehrlich, ich will mich ECHT nicht näher damit beschäftigen, das sieht alles schön aus und liest sich prima, aber es zählen die tatsächlichen Ergebnisse und die sind angesichts der enormen Kosten und der Personalstärke (rund 44 Leute) einfach sehr mau.

75 Artikel in der WAZ sagt doch alles (Seite 36 mittig), aber keine Antworten an DUISTOP und auch sonst keine Presseerwähnungen.

Wer sich als Duisburger Beteiligungsfirma lobt in der örtlichen WAZ erwähnt zu werden, lobt sich auch selbst dafür, dass die eigene Mama ihn/sie vor Jahren aus dem Becken gepresst hat.

https://www.duisburg-business.de/fileadmin/duisburg-business/Downloads/dbi_taetigkeitsbericht_2025.pdf

Hier ein Auszug aus dem entsprechenden Schaubild:

Das Editorial des nächsten Machwerks dieser Art würde ich so beginnen:

Als der heutige überaus erfolgreiche, hochdekorierte und bei allen Menschen beliebte und angesehene Geschäftsführer der DBI vor Jahren das Licht der Welt erblickte war allen Umstehenden sofort klar, eine Lichtgestalt ward geboren und würde einst Duisburg in seinen schlimmsten Tagen erhellen helfen.

Es wurden dann allerdings nur Blumenampeln.

 

Die WAZ hält den DVV-Skandal warm – DUISTOP sowieso

Viel Neues hat die WAZ zum DVV-Skandal aber eher nicht zu liefern und ich werte noch die 600 Seiten zur Tochter Octeo aus. Ich berichtete bereits.

Etwas lauwarm gibt’s vom Funke-Ableger zur Zeit dies hier:

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411485940/dvv-affaere-absender-der-brisanten-e-mail-waehlte-ungewoehnlichen-weg.html

Darin wird offenbart wie der noch immer schwelende Skandal bei der DVV ins Rollen kam. So wurden angeblich die entscheidenden Unterlagen an die private Mailadresse von Stadtkämmerer und Oberaufseher aller städtischen Beteiligungen Martin Murrack geschickt.

Was einiges aussagt über das Vertrauen was jene Mailadressen und Kontakte wohl nicht ausstrahlen die z.B. zu solchen Zwecken die DVV zur Verfügung stellt.

Hier sind sie zu finden:

https://www.dvv.de/fileadmin/Inhalte_DVV/Konzern/Corporate_Governance/dvv-verhaltenskodex.pdf

Nun darf spekuliert werden warum gerade Murrack auserwählt wurde und vor allem nicht OB Link der immerhin auch Aufsichtsrat-Vorsitzender der DVV ist.

Ich gebe mal drei Spekulationen meinerseits zum Besten.

1.) Link ist absolut nicht vertrauenswürdig.

2.) Murrack ist immerhin vertrauenswürdiger als Link.

3. Murrack hat die Unterlagen selbst zusammengestellt und sich selbst übersandt oder sich übersenden lassen.

Ich tippe auf 3. – ohne zu zögern! Selbst wenn ich in Betracht ziehe, dass Murrack ein bisschen was abkriegt an Kritik. Was mich übrigens am meisten wundert ist wie wenig … eigentlich gar nicht … der oberste DVV-Manager für die Konzernrevision und Compliance Bernd Obieglo bisher in den Fokus des Geschehens rückte.

Zurück zum Punkt 3.: Warum hat Murrack das möglicherweise so gemacht? Nun, ich gehe nachwievor davon aus, denn alles deutet weiter darauf hin, dass Link „kaltgestellt“ werden soll.

Seine mediale Präsenz ist unterirdisch schlecht seitdem er die Bundesspitze seiner Partei anläßlich der OB-Wahl öffentlich kritisierte, seine OB-Bilanz ist eh gruselig und er hat seine Schuldigkeit getan dafür zu sorgen, dass es eine transparente Aufarbeitung des LoveParade-Unglücks im Rathaus niemals gab und gibt.

Das was ich zur Octeo und zum Wirken von GF Oliver Hallscheidt vor wenigen Tagen bekommen habe könnte auch locker von Murrack sein. Es ist fachlich extrem ausgefeilt und pointiert was gerade die Finanz-Infos betrifft.

Und da zudem die SPD in Duisburg ziemlich zerstritten ist, traue ich einem wie ihm zu sich verstärkt ins Spiel zu bringen, wofür auch immer. Aber eher hinter den Kulissen.

Die derzeitigen Rochaden (Oder das Hauen und Stechen?) die angedacht werden, auch hinsichtlich der kommenden Landtagswahl, sind für mich ein eindeutiges Indiz. Frank Börner z.B. ist so gut wie aus dem Spiel.

Auch in der örtlichen CDU wird man unruhig, stehen doch langjährige Seilschaften auf der Kippe. Wer weiß schon genau, ob man sich als ewiger Junior-Partner noch so wirklich sicher fühlen kann.

Und wie immer geht es bei alldem nicht um das Wohl der Stadt oder der BürgerInnen oder gar der Demokratie. Es geht um Machterhalt und persönliche Pfründe.

Das erkennt man u.a. ziemlich fix und locker daran, dass sich eigentlich niemand ausser WAZ und DUISTOP mit dem DVV-Skandal öffentlich beschäftigt. Dabei liegt da viel Sprengstoff brach, nur eben sind wohl auch viele beteiligt die lieber nicht damit in Verbindung gebracht werden wollen.

Und mein Eindruck ist schon sehr lange, dass in Duisburg sowieso alle irgendwie unter einer Decke stecken. Oder anders ausgedrückt: Keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus und niemand beisst die Hand die ihn füttert.

Da dazu noch jeder von jedem irgend was weiss was dem anderen zum Nachteil gereichen kann, kontrolliert man so ganz einfach alle bzw. alle sich gegenseitig. Das ist ebenso mein Eindruck. Es gibt weltweite Organisationen die beherrschen das als zentrales Geschäftsprinzip.

Also schweigt man besser ganz. Ist ja auch ein probates Mittel der sogenannten politischen Kommunikation. Nur kommuniziert niemand, ausser man hält es mit Paul Watzlawick und seinem 1. Axiom:

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Wer übrigens andere Eindrücke vom hiesigen Geschehen hat kann mir das gerne mitteilen.

In diesem Sinne: Non vedo, non sento, non parlo.

 

Zaghaft aber immerhin: CDU arbeitet sich an der DBI ab – ich sowieso.

TEDI eröffnet eine Grossfiliale im alten Kaufhof-Gebäude an der Düsseldorfer Strasse nach dem zuvor dort ein riesiger Gebrauchtbüchermarkt vorübergehend gastierte.

Besser als Leerstand sollte man meinen. Doch ob Billigläden wirklich eine Lösung sind, wage ich zu bezweifeln.

Dies bezweifelt auch einer von der CDU und arbeitet sich gleich, wenn auch zaghaft, an der DBI ab.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-tedi-eroeffnet-filiale-am-28-maerz-in-galeria-immobilie_aid-145429933

Dabei hätte er doch mal so richtig auf den Putz hauen sollen, denn von Duisburgs Best Incompetence (oder neuerdings „Die Beck-Insolvenz“) kommt in Bezug auf die darbende City rein gar nichts. So hatte man sich gegen Ende des letzten Jahres noch auf die Fahnen geschrieben … ach was soll der Scheiss … warum soll ich auf diese bekloppten Ankündigungen überhaupt näher eingehen.

Da ist nichts, da kommt nichts, basta.

Was bitteschön soll denn auch grossartig passieren und warum? Dafür gibt die City in dem desolaten Zustand überhaupt keinen Anlass. Der Sonnenwall blutet bereits stark aus und irgendwann wird dies auch die Königstrasse tun. Zuletzt ist das FORUM dran.

Oder bleibt als allerletzte Bastion.

Ich habe schon mehrfach hier geschrieben, dass ich für 2030 mit dem Erreichen des Bodensatzes rechne. Die Stadt entzieht den Leuten ja auch noch Kaufkraft, wie zuletzt durch die Anhebung des Hebesatz B – ich berichtete bereits mehrfach.

Ausserdem: Zur Zeit ist u.a. der Sprit sauteuer, angesichts dessen wollen die meisten die vllt. eine Geschäftsidee haben, nun eher ihr Vorhaben lieber hintenan stellen – es könnte ja noch schlimmer kommen.

Also wird gewartet. Teils so lange bis man sich besser für was ganz anderes entschieden hat. Influencer in Dubai fällt allerdings auch gerade weg.

Und in meinem persönlichen Umfeld kenne ich niemanden der überhaupt noch zum Shoppen udgl. in die Duisburger City geht.

Achja, was ist mit den Blumenampeln, hängen die schon?

Die DBI beschäftigt sich derweil lieber mit dieser Scheisse: Hy.Summit. Wasserstoff-Ringelpiez mit Anfassen, man lernt sich kennen und vernetzt sich, derweil das wahre (in Duisburg: das ECHTe) Leben abkackt. Tja, nobel geht die Welt zugrunde und wir alle gucken mittendrin live und leibhaftig zu.

Gute Nachrichten aus Duisburg

Auftakt-Gala

Hydroverse-Convention

H2UB

Schlüsselveranstaltungen

Eventformat

Start Ups aus ganz Europa

 

Schiebt Euch diese Angeber-Laber-Kacke tief irgendwo rein, wo sie niemand findet!

Man, muss ich mal wieder kotzen.

 

 

Ratsbürgerentscheid zu Olympia und warum man den Stimmzettel wegschmeissen sollte.

Gestern hatte ich über den anstehenden Bürgerentscheid –  genauer Ratsbürgerentscheid – ein vorrangiges Bürgerbegehren fällt dabei weg – berichtet. Und zwar mit der deutlichen Forderung das Ganze zu ignorieren.

Da mich einige Fragen dazu erreichten, wie u.a. die, ob es nicht besser sei an der Abstimmung teilzunehmen und mit „NEIN“ zu stimmen, hier meine Beweggründe und Erklärungen dazu.

Ich sehe es als Ausdruck totaler Ablehnung, wenn man nicht zur Abstimmung geht, denn stimmt man mit „NEIN“ zeigt man, dass man die Sache an sich ernst nimmt, selbst wenn man dagegen stimmt.

Mein Problem ist, dass ich einfach nicht bereit bin über jedes Stöckchen zu springen was man mir hinhält, vor allem wenn es eine derartiger Mist ist.

Gucken Sie sich mal das Olympia-Schutzgesetz an was extra zum Geldverdienen beschlossen wurde:

https://www.gesetze-im-internet.de/olympschg/BJNR047900004.html

Das geht gar nicht und ist auch sehr umstritten. Jeder normale Mensch und jedes normale Unternehmen sowie jede normale Organisation muss den Weg einer Markenanmeldung usw. gehen. Nur für Olympia gibt’s sogar ein Extra-Schutzgesetz. Gaga. Und genau das wird aus Düsseldorf (Staatskanzlei) sowie aus diversen Rathäusern und Stadträten nun nochmals gefördert und gepuscht. Und wir alle werden für blöd verkauft und zahlen am Ende die Zeche. Wofür?  Für nix, ausser dass sich ein paar Leutchen ohne viel Arbeit bereichern können.

Ganz ehrlich, ich habe auch ein extremes Störgefühl, wenn ich AthletenInnen dabei zuhöre wie sie von Olympia schwärmen. Es sei doch das grösste und schönste dabei zu sein. Ja, dann aber macht bitte regelmässig das Maul auf, politisch kritisch, wenn ihr es während der Spiele schon nicht tun dürft weil dann ja die politische Maulkorbpflicht gilt. Wie man sich überhaupt auf so einen Tauschhandel einlassen kann (Teilnahme vs. Fresse halten) ist mir schleierhaft.

Ach, und Typen wie Börner sollten mal lieber gegen diesen Olympia-Wahnsinn Videos und Reels hochladen, als gegen oder für den Scheiss den sie sonst so verzapfen.

Das IOC kann gerne Stadien und Sportstätten auf eigene Rechnung anmieten, so wie ich es auch tun müsste, dann Spiele abhalten und Eintritt verlangen sowie entweder Umsatz & Gewinn machen oder Pleite gehen.

Aber Steuererleichterungen und der ganze Quatsch und dann auch noch für einen dubiosen Club mit Sitz in der Schweiz?

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) steht nachwievor in der Kritik, insbesondere wegen Korruptionsvorwürfen, mangelnder Transparenz und der Vergabe von Spielen an autokratische Regime. Weitere Kritikpunkte sind Menschenrechtsverletzungen in Ausrichterländern, hohe Kosten für GastgeberInnen vor Ort, die verquere Behandlung von AthletenInnen sowie umstrittene Entscheidungen im Umgang mit russischen/belarussischen Athleten oder das Verbot politischer Botschaften.

Zentrale Kritikpunkte sind:

Menschenrechte & Autokratien: Das IOC wird dafür kritisiert, Olympische Spiele an bestimmte Länder zu vergeben, was angesichts von dortigen  Menschenrechtsverletzungen zu diplomatischen Boykotten führte.

Kommerzialisierung & Finanzen: Kritik richtet sich gegen die hohen Einnahmen des IOC, während Ausrichter oft hohe finanzielle Risiken tragen („Knebelverträge“). Nur ein geringer Teil der Einnahmen fließt direkt an die AthletenInnen also in den Sport.

Russland/Belarus-Entscheidung: Der Umgang mit Athleten aus Russland und Belarus nach dem Angriff auf die Ukraine hat zu massiver Kritik geführt.

Intransparenz & Führung: Thomas Bachs Amtszeit war von Vorwürfen der mangelnden Transparenz und kritischen Fragen zur Führungskultur geprägt.

Umgang mit Geschichte: Der Verkauf von T-Shirts mit Motiven der Olympischen Spiele 1936 in Berlin (NS-Ästhetik) sorgte 2026 für Kritik.

Geschlechtergerechtigkeit: Sportlerinnen kritisieren die fehlende Berücksichtigung bestimmter Disziplinen, wie etwa in der nordischen Kombination.

Neutralitätsklausel: Das Verbot für AthletenInnen, sich politisch zu äußern, wird als Einschränkung der Meinungsfreiheit gesehen.

Warum das WEGSCHMEISSEN des Stimmzettels und die NICHT-BETEILIGUNG keine Rolle spielt.

Es gibt ein Quorum beim Ratsbürgerentscheid.

Damit der Entscheid gültig ist, braucht es:
1. eine Mehrheit der Stimmen = mehr Ja- als Nein-Stimmen

2. einen Mindestanteil (Quorum) = der Anteil der Ja-Stimmen muss einen bestimmten Prozentsatz aller Wahlberechtigten erreichen:

bis 50.000 Einwohner: 20 %

50.001 – 100.000 Einwohner: 15 %

über 100.000 Einwohner: 10 %

3. In Duisburg müssen also mindestens 10 % aller Wahlberechtigten (von insgesamt ca. 350.000) mit „JA“ abstimmen.

Zu 3.) noch ein Satz: Welche Logik steckt eigentlich dahinter bei grossen Städten über 100.000 EW nur 10% Zustimmung zu verlangen? Dann sind zwar auch für normale Bürgerbegehren die Hürden höher, aber in Mülheim z.B. wird selbst ein Entscheid im Sinne der Initiatoren seit Jahren von der Stadt missachtet (VHS).

Und ich finde ein Quorum sollte auch bei politischen Wahlen gelten. U.a. sollte bei einer Wahlbeteiligung unter 33% die Wahl komplett ungültig sein.

 

Nachtrag vom 19.3.2026:

https://www.waz.de/lokales/duisburg/article411486569/olympia-in-duisburg-linke-warnen-vor-risiken-cdu-sieht-einmalige-chance.html

 

Kommunale Wärmeplanung – Vorsicht bei der Fernwärme!

Ich habe besonders zum Thema Fernwärme schon einige Male kritisch berichtet, vor allem was das Fernwärme-Monopol betrifft. Dazu bekam ich von Betroffenen regelmässig Hinweise auf die stetig steigenden Preise.

So funktioniert die PR:

https://www.vku.de/presse/pressemitteilungen/waermewende-warum-fern-und-nahwaerme-sehr-gute-optionen-sind/

Es gibt aber bereits Bestrebungen das Monopol zu beenden:

https://taz.de/Vorschlaege-der-Monopolkommission/!6126841/

UND

https://www.zfk.de/politik/deutschland/monopolkommission-fernwaerme-marktmacht-umkrempeln

Gestern bekam ich dazu diesen interessanten Beitrag:

Hallo Herr Schulze!

Kennen Sie schon den „Ersten Kommunalen Wärmeplan für Duisburg“? Es handelt sich um einen Entwurf mit Stand Ende 2025, der jetzt auch den Bezirksvertretungen als Mitteilungsvorlage zur Kenntnis gegeben worden ist. Es gibt auf der Duisburg-Website auch Webseiten dazu.

In dem Papier wird behandelt, wie – kurz gesagt – in Zukunft eine ökologische Wärmeerzeugung und -verteilung an Haushalte und Unternehmen in Duisburg erfolgen soll. Dazu wurde, wie bei Untersuchungen üblich, der aktuelle Stand der Wärmeerzeugung ermittelt bzw. zusammengefasst und, folgend auf die Analyse, ein Konzept erstellt.

In dem vorgelegten Wärmeplan sind mir einige Punkte aufgefallen:

1. Der Wärmebedarf soll durch großflächige energetische Gebäudesanierungen, auch im Rahmen sogenannter Sanierungskampagnen, reduziert werden.

2. Das Konzept sieht enormes Potenzial für den Einsatz der Fernwärme vor – wer hätte das gedacht!

3. Ein wesentlicher Baustein zur Erzeugung von Fernwärme durch die Stadtwerke soll der Umbau auf Flusswasser-Wärmepumpen (-Dekarbonisierung) werden.

4. Das – m. E. sehr ambitionierte – Ziel ist, dass ein Großteil der für Fernwärme in Frage kommenden Gebiete bis zum Jahr 2045 versorgt werden.

5. Um das angedachte Fernwärmenetz auch wirtschaftlich betreiben zu können (Mindestanschlussquote), ist die Einführung einer Fernwärmesatzung angedacht, die ein Fernwärme-Anschlussrecht und eine -Anschlusspflicht an ein vorhandenes Fernwärmenetz beinhaltet.

Angesichts der bereits heute herrschenden Baustellensituation in Duisburg, geprägt nicht nur von einer großen Zahl an Baustellen, sondern auch deren Dauer, frage ich mich ernsthaft, wie die Stadt/-werke dann noch den Bau bzw. Ausbau des Fernwärmenetzes in dem angedachten Umfang bis 2045 stemmen will, ohne dass in Duisburg verkehrstechnisch gar nichts mehr geht!

Eine Anschlusspflicht an das Fernwärmenetz sehe ich auch deshalb als kritisch an, weil die Stadtwerke als Monopolist den Fernwärmepreis diktieren können. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bereits vor einigen Jahren in einem Praxisbericht bemängelt, dass die von ihr untersuchten Fernwärmetarife verschiedener Fernwärme-Anbieter große Preisunterschiede aufwiesen und die Gründe für die jeweilige Preisgestaltung nicht nachvollziehbar waren. Sie sah auch deshalb einen Fernwärme-Anschluss- bzw. -Nutzungszwang als „grundlegend zu überdenken“ an.

Vor diesem Hintergrund halte ich es für wichtig, dass über dieses Thema öffentlich und kritisch berichtet wird, damit die Betroffenen sich einbringen und auch rechtzeitig reagieren können.

Als selbst Betroffener (Duisburg-Althomberg ist „Wärmenetzeignungsgebiet“; die Fernwärmeleitung führt bereits an unserer Straße vorbei) frage ich mich zudem, bis wann ich eine geeignete eigene Heizlösung realisiert haben muss, um nicht der Fernwärme-Anschlusspflicht anheim zu fallen.
Vielleicht auch ein Thema für DUISTOP?

Mit besten Grüßen

 

Der Verfasser ist der Redaktion namentlich bekannt.

Sofort wegschmeissen den Blödsinn!

Ich hatte mich bereits kritisch dazu geäussert, jetzt wird es sozusagen ernst.

Durch eine gemeinsame Bewerbung der Region Rhein-Ruhr könnte Duisburg einer der Austragungsorte der olympischen und paralympischen Spiele werden. Konkret geht es um die Austragung in den Jahren 2036, 2040 oder erst 2044. Ob Duisburg sich der Bewerbung anschließt, soll mit einem  Bürgerentscheid entschieden werden, weshalb die Abstimmungsunterlagen und Informationszettel in dieser Woche versandt werden.

Rund 350.000 DuisburgerInnen sind stimmberechtigt und dürfen somit über die Bewerbung mitentscheiden. Die Unterlagen müssen bis zum 14. April zurückgeschickt oder aber im Rathaus eingeworfen werden. Stichtag ist der 19. April, denn an diesem Tag wird ausgezählt.

Der Bürgerentscheid in Duisburg kostet knapp 600.000 Euro, wobei die Stadt selbst nur ein Anteil von kanpp 90.000 EURO selbst zahlen muss, die restlichen Kosten übernimmt das Land NRW.

Neben Duisburg gehören zu den weiteren Bewerberstädten noch Aachen, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen/Herten und Wuppertal.

In Duisburg würden drei Sportwettbewerbe ausgetragen. Auf der Regattabahn sind Ruder- und Kanurennsport-Wettbewerbe geplant und in der MSV-Arena sollen mit Bouldern, Lead und Speed die Kletterwettbewerbe ausgetragen werden.

Die Kosten gliedern sich in zwei Bereiche. Zum einen gibt es sogenannte Durchführungskosten i.H.v. 4,8 Milliarden Euro bei erwarteten Einnahmen von 5,2 Milliarden Euro. Die Kosten tragen nicht die Ausrichter, sondern die Sponsoren, sowie der Ticketverkauf und das Internationale Olympische Komitee (IOC). Öffentliche Gelder werden nur für die notwendige Bezuschussung der paralympischen Spiele benötigt. Diese müssen bei einer Olympia-Ausrichtung zwangsweise ebenfalls ausgerichtet werden.

Daneben gibt es weitere Kosten durch sogenannte Infrastruktur-Investitionen. In einem Ratsbeschluss des Duisburger Stadtrates ist von Aufwendungen die Rede die angeblich ohnehin geleistet werden müssen.

Doch es werden keine konkreten Angaben gemacht, angeblich weil es zu früh dafür sei. Deshalb hebt man hervor, dass besonders der örtliche Tourismus und Arbeitsplätze*) profitieren würden.

Mögliche negative Aspekte werden nicht erwähnt. Der Stadtrat verspricht eine historische Chance, beschreibt aber nicht worin diese genau besteht.
Neben der Region Rhein-Ruhr planen auch Hamburg, Berlin und München jeweils eine Olympia-Kandidatur.

Fazit:

Deshalb meine Empfehlung:

Sofort wegschmeissen den Blödsinn!

 

*) Soso, Arbeitsplätze, hört, hört! Vergleichbar mit dem hohlen Wahlversprechen von Link?

DVV: Nach acht Jahren gibt es eine Antwort auf eine Presseanfrage – 600 Seiten Sprengstoff

Das muss mit dem kritischen Thema zu tun haben sowie der derzeitigen Krise beim wichtigsten städtischen Konzern inkl. dessen zahlreichen Tochterunternehmen. Die ja anscheinend teils inzwischen auch in den Verdacht geraten sind (u.a. Octeo), dass nämlich auch dort manche Dinge nicht so korrekt laufen und gelaufen sind wie man es eigentlich erwartet und erwarten darf. Dazu aber weiter unten mehr – einmal hatte ich bereits kurz etwas darüber berichtet.

Zuerst aber zum vorerwähnten Thema, auf das sogar der oberste Kommunikationsverantwortliche der DVV, Ingo Blazejewski, höchstselbst ansprang. Bisher hatte er dadurch geglänzt, dass er mich komplett irgnorierte.

So hatte ich in der letzten Woche einen Beitrag veröffentlicht in dem es um Vorwürfe ging die mir anonym zugesandt wurden. Vorwürfe gegen einen nicht unwichtigen Manager an einer nicht unwichtigen Stelle in bezug auf den laufenden Skandal. Insofern konfrontierte ich die DVV-Presseabteilung mit der Sache und bekam auch prompt am nächsten Tag eine Stellungnahme.

Diese lautet wie folgt:

Guten Tag Herr Schulze,

die DVV nimmt jeden an sie übermittelten Hinweis ernst. Bei den von Ihnen übermittelten „Vorwürfen“ handelt es sich jedoch um offensichtlich unwahre Behauptungen und haltlose Anschuldigungen.

Der von Ihnen genannte Mitarbeiter ist seit 1979 Mitarbeiter unseres Unternehmens. Er hat weder ein Parteibuch, noch war er jemals bei TKS beschäftigt, noch ist uns ein Ermittlungs- oder Strafverfahren gegen ihn bekannt.

Wir weisen darauf hin, dass die Verbreitung derartiger nachweislich unzutreffender Behauptungen strafrechtliche Relevanz besitzen kann. Sowohl der von Ihnen benannte Mitarbeiter als auch die DVV behalten sich strafrechtliche Schritte ausdrücklich vor.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Blazejewski

Mit freundlichen Grüßen
Medienservice

Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH

 

Daraufhin erwiderte ich Herrn Blazejewski dies im Gegenzug:

Guten Abend Herr Blazejewski,

das habe ich zur Kenntnis genommen und veröffentliche es auch so. Transparenz, Klarheit und Wahrheit sind schließlich auch für mich oberstes Gebot.

Bei weiteren Mails dieser Art werde ich auch diese an Sie weitersenden, Ihr Einverständnis vorausgesetzt.

Der strafrechtlichen Relevanz bin ich mir äusserst bewusst, weshalb ich vorsichtig mit solchen Hinweisen umgehe und Klarnamen etc. unkenntlich mache oder auslasse.

Sie sollen und auch die Öffentlichkeit soll dennoch davon erfahren was mir zugeht – sofern ich es relevant finde, vor allem weil die letzten fragwürdigen Vorgänge in der DVV noch sehr frisch sind.

Es kann ja durchaus sein, dass es seitens bestimmter Menschen einen akuten Bedarf gibt sich auf diese Weise zu „betätigen“, was ev. mit mir und DUISTOP und/oder mit Ihnen und der DVV zu tun hat. Oder es soll dem OB Sören Link und der SPD schaden. Wer weiss das schon so genau.

Eventuell gewöhnen Sie sich an, grundsätzlich und nicht nur bei solchen Vorkommnissen meine Pressefragen zu beantworten – wozu Sie bzw. die DVV rein rechtlich verpflichtet sind. Entsprechende Entscheidungen der höchsten Gerichte kann ich beibringen.

So könnte man bestimmte Dinge schon im Vorfeld klären, wozu Sie und die DVV bisher nie bereit waren. Weil nie reagiert wurde.

Beizeiten können Sie mir ja mal erläutern was Sie eigentlich daran hindert sich gesetzeskonform zu verhalten.

In diesem Sinne

DUISTOP

Michael Schulze

 

Natürlich habe ich den anonymen Tippgeber inzwischen angeschrieben um mir den Sachverhalt zu erklären und ggfs. andere oder weitere Infos zu liefern. Eine Antwort steht noch aus.

Dafür bekam ich bereits in der letzten Woche von zwei weiteren Tippgebern in der selben Sache Hinweise. Diese prüfe ich noch, aber leider kann ich sie Herrn Blazejewski nicht übergeben. Noch nicht.

Und ich bekam gestern ein Konvolut von nahezu 600 Seiten zu Vorgängen im Zusammenhang mit Octeo, einer Tochterfirma der DVV, wie oben bereits erwähnt. Octeo beschäftigt sich schwerpunktmässig mit Reinigungs-, Sicherheits- und Catering-Services. Die Firma hat ca. 1.800 Beschäftigte und Auftraggeber sind vor allem die Stadt sowie städtische Beteiligungsfirmen.

Bei dem was ich erhalten habe geht es u.a. um den Geschäftsführer Oliver Hallscheidt, früher SPD-Geschäftsführer in Duisburg, drei weitere Firmen sowie eine Überwachungssoftware namens LogPro der VDQ GmbH in Atzelgift.

Ich bin derzeit dabei die Unterlagen zu sichten und Infos zu folgenden sechs Fragekomplexen zusammenzustellen:

1.) Was hat es mit dem sogenannten DVV-Cash-Pooling auf sich?

2.) Wie kam Oliver Hallscheidt zu Octeo, was machte er dort bis heute, vor allem aufgrund einer Befreiung gemäß §181 BGB (Insichgeschäfte) und warum spielen zwei Personen neben ihm besonders wichtige Rollen?

3.) Was hat es mit den drei weiteren Unternehmen auf sich die anscheinend nicht kontrolliert und beaufsichtigt wurden und wie konnte bzw. kann das unter den Augen der Stadt-Verantwortlichen, also der wesentlich handelnden oder auch nicht-handelnden Personen, wie vor allem Link und Murrack, geschehen?

4.) Flossen und fliessen Gelder vielleicht an Privatpersonen und/oder an Parteien (vor allem an die SPD) oder z.B. an den MSV und wie kommen z.B. genau 104.000 EURO Erfolgsprämie zustande?

5.) Wer wurde durch das dokumentierte Geschehen eventuell geschädigt – die vielfach auftraggebende Stadt und damit die Steuerzahlenden und was wird eventuell verschleiert – eine Firma soll überhaupt keine Beschäftigten haben?

6.) Ist es rechtens, wenn eine Quasi-Überwachungssoftware (LogPro) per BYOD (Bring Your Own Device) auf Privat-Handys von Octeo-Mitarbeitenden installiert werden soll und ist dies eventuell auch angewandte Praxis in anderen Gesellschaften und möglicherweise in der Stadtverwaltung?

Der Tippgeber ist allem Anschein nach äusserst versiert und hat auch technische Kenntnisse in Bezug auf die LogPro-Software, die gemäß seiner Beschreibungen höchst verdächtig ist den Nutzer vollumfassend auszuspionieren bis hin zum Datentransfer an amerikanische Unternehmen.

Ich veröffentliche dies mit Nachdruck, da ich dringend davon abrate, vor allem den Octeo-Beschäftigten, diese Software auf privaten Geräten zu installieren.

Wenden Sie sich an den Betriebsrat!

Obwohl ich einschränkend auch davor eigentlich warnen muss, denn die Unterlagen lassen den Schluss zu, dass der Betriebsrat seinen Verpflichtungen nicht so nachkommt wie es sein sollte.

Dies wiederum deckt sich irgendwie mit dem derzeitigen Skandal bei der DVV, in dessen Mittelpunkt wohl auch Zahlungen an Betriebsratsmitglieder stehen.

Wie das alles wirklich zusammenhängt kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren. Meine Vermutung dieszgl. ist, dass möglicherweise mittels Geld einflussreiche Betriebsratsmitglieder gefügig gemacht wurden um auf die Belegschaft einzuwirken.

So gibt es zu Octeo Unterlagen die z.B. eine Sonderzahlung an Beschäftigte in Höhe von 24 Cent pro Stunde ausweisen. Gleich dahinter behält sich die Geschäftsleitung aber vor diese Sonderzahlung binnen 14 Tagen wieder einzukassieren. Das könnte z.B. passieren, wenn Beschäftigte sich weigern die LogPro-Software zu installieren.

Ich weise zum Schluss ausdrücklich und deutlich daraufhin, das es sich vorerst um eine Verdachtsberichterstattung handelt. Es gilt die Unschuldsvermutung. Wer meint zum jetzigen Zeitpunkt bereits eine Gegendarstellung verlangen zu müssen soll dies bitte tun. Im DUISTOP-Impressum stehen alle Kontaktdaten.