IHK-Kampage: Wir FAIRzichten! Aha? Ist aber irreführend.

Auf der Seite www.wir-fairzichten.de wirbt die IHK derzeit besonders für die kleineren Unternehmen vor Ort. Man soll bereits gezahlte Beträge/Beiträge nicht zurückfordern, sondern diese quasi zum Erhalt der Firmen „verschenken“ oder in Gutscheine umwandeln. Hört sich solidarisch an und klingt auch gut.

https://www.ihk-niederrhein.de/topnavigation/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen2020/ihk-kampagne-wir-fairzichten–4750866

Natürlich vor allem für die IHK selbst. Und man findet die Idee gleich auch sympathisch. Diese gibt es natürlich auch in anderer Form von anderen Initiatoren. Soweit so gut.

Ich fände es allerdings noch wesentlich besser, wenn auch die IHK selber verzichten würde und mit gutem Beispiel voranginge. So bekäme ihr „wir FAIRverzichten“ doch erst die werbliche Bedeutung die in den zwei Worten drinsteckt. So könnte die IHK einfach mal auf ihre Beiträge verzichten und wenn auch nicht fürs ganze Jahr, so doch zumindest anteilig.

Ich vermute jedoch, dass diese gnadenlos eingetrieben werden, selbst dann wenn der/die Zahlungsverpflichtige längst pleite ist.

IHK, ich hör‘ von Dir, Du bist am Zug.

Eine Antwort auf „IHK-Kampage: Wir FAIRzichten! Aha? Ist aber irreführend.“

  1. Zwangsabgaben, zu wenig demokratische Mitbestimmung, undurchsichtige Personalpolitik, schleppende und mangelhafte Erledigung von Aufgaben, Verfall der Wahlbeteiligung: Die Kritik an der Industrie- und Handelskammer wird vom Spießjournalismus NRZ und WAZ Duisburg unterdrückt. In der IHK Duisburg Niederrhein werden in der Corona-Krise die Gehälter locker weiterbezahlt; der Hauptgeschäftsführer und Beamte Dr. Stefan Dietzfelbinger betrachtet eine Debatte darüber als ein Problem. „Die IHK Duisburg Niederrhein erfüllt hoheitliche Aufgaben! Basta!“