CoronaCoronaCorona – und sonst? Teil 2

Ich informiere mich ja, solange mir OB Link und seine Mannschaft nicht direkt auf Anfragen antworten, gerne auch mal über das städtische Newsdesk.

Anscheinend passiert angesichts von Corona in dieser Stadt ziemlich wenig was zu berichten sich lohnen würde. Oder die zuständigen MitarbeiterInnen sind derzeit nicht in der Lage etwas zu publizieren.

So halten die aktuellen Nachrichten aus der Verwaltung von heute, als letzten Eintrag nur ein paar Zeilen zum anstehenden Osterfest bereit, wie der Screenshot von gerade eben (2.16 Uhr) belegt:

Schon vor drei Tagen hatte ich folgenden Screenshot gemacht:

 

Tja, scheinbar passiert nicht viel in Duisburg, ausser natürlich alles im Zusammenhang mit Corona.

 

 

2 Antworten auf „CoronaCoronaCorona – und sonst? Teil 2“

  1. Tageszeitungen im Corona-Sturzflug

    Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind die Clicks auf den Internetseiten der Tageszeitungen stark gestiegen. Sie können davon aber nur bedingt profitieren, denn der Trend sinkender Auflagen setzt sich insbesondere bei NRZ und WAZ Duisburg fort. Das zeigen aktuelle Auflagenzahlen. Über die Jahre haben die Tageszeitungsleser immer mehr das Vertrauen in die Redaktionen wie etwa von NRZ und WAZ Duisburg verloren und das Abonnement gekündigt.

    Die Journalisten in Duisburg werden als eigennützige Trittfahrer angesehen, die willfährig das einfältige und erfolglose Zeug der Parteihochburg verbreiten – manche Ex-Zeitungsleser und ehemalige SPD-Wähler sprechen sogar von Lügenpresse, was ja auch gerade in Duisburg nachgewiesen werden konnte. Als neuer Begriff wird Spießjournalismus bekannt.

    Ein weiteres Problem: Wegen der massiv rückläufigen Zeitungsauflage, wo kaum noch Werbekunden erreicht werden, und wegen der Corona-Pandemie schalten viele Unternehmen immer weniger Werbeanzeigen. Die immer größeren Einkommensverluste zwingt die Verlage Qualitätsjournalisten zu kündigen und stattdessen unerfahrene Berufsanfänger einzustellen, die jeden politischen Senf für eine Delikatesse halten und die Leser kritiklos für dumm verkaufen. Das bedeutet zunehmend, die hohen Verluste werden dramatisch, auch in NRW haben einige deshalb für Teile der Belegschaft Kurzarbeit angemeldet.

    Die NRZ Redaktion in der Landeshauptstadt ist längst pleite und der Redaktionsleiter Götz Middeldorf wird nur noch aus Prestigegründen gedruckt. Götz Middeldorf, einst NRZ-Chef in Duisburg, wurde von der FAZ beim Lügen anlässlich der Loveparade erwischt und musste gehen. Noch schreibt er in der Gnadenredaktion NRZ Düsseldorf.