Verflucht sei Mercator und sein Viertel …

… wenn dafür erneut 15 Bäume gefällt werden müssen um angeblich 20 mickrige neue anzupflanzen. Die Fläche für das neue Mercatorviertel ist doch schon arschglatt, warum also den letzten Rest Grün auch noch gnadenlos entfernen, der eh nur am Rande steht?

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-im-mercatorviertel-entsteht-auch-eine-katharina-mercator-gasse_aid-48169599

Und was soll das ganze Gehampel um den Namen und den Menschen Mercator? In vielen Dingen Duisburger Geschichte ist man wesentlich rücksichtsloser was die Bewahrung von Historischem angeht, was aber nötiger wäre. Allein die Vernichtung von altem Baubestand in Bruckhausen und anderswo oder zB die „Behandlung der Villen im Logportgelände sind Belege genug.

http://www.rheinische-industriekultur.com/seiten/objekte/orte/duisburg/objekte/krupp_siedlung_villen_bliersheim.html

Hatte Erich Staake nicht mal die Aufhebung des Denkmalschutzes gefordert um dann die Hälfte abzureissen und irgendwie was TODschickes Neues zu bauen?

Ach ja: Die Uni wollte den Namen Mercator auch nicht behalten.

Es lebe Gheert Cremer.

2 Antworten auf „Verflucht sei Mercator und sein Viertel …“

  1. „Dreifach heimatlos“ sah sich Gustav Mahler, „…“ Mit solcheiner schmerzhaft empfundenen Heimatlosigkeit – einem zentralen Motiv Gustav Mahler – bis hin zum letzten, der 1910 vollendeten Sinfonie Nr. 9, laden die D U I S B U R G E R P H I L H A R M O N I K E R zum 5. Konzert ein.

    Hier bietet nicht einmal mehr die sinfonische Tradition dem Komponisten eine Heimat, einen Ankerplatz, als seien die Streitkräfte des Bürgerwahlkampfes Duisburg von einer sengenden Flammenwalze des Heimatverlustes getrieben – wie der Künstler. Die hergebrachten Mittel zerrinnen dem Komponisten und den bürgerlichen Demokraten unter der Hand, die Form wird mehr-deutig und diffus – ein mit größter Meisterschaft schicksalhaft gesteuerter, mit brennender Intensität durchlebter Prozess der Auflösung, des Zerfalls, der heute noch so kompromisslos und radikal wirkt wie vor hundert Jahren – hier und heute bei uns in Duisburg.