Getreu dem Nahles-Spruch: Jetzt gibts auf die Fresse. Leisse und die Grünen überrascht.

Auf die Fresse?! Natürlich nur im übertragenen Sinne und zwar von der Bürgerschaft in Richtung Politik. Und auch die Grünen sind betroffen, haben sie nämlich dem nun wirksam werdenden hoch umstrittenen neuen Nahverkehrsplan zugestimmt.  Dass die DVG daraus so einen Mist  gebaut hat konnte man ja nicht ahnen. Lachhaft, denn sitzen in den stadteigenen Betrieben nicht genug politisch motivierte und konnektierte Leute?

Wie schön, dass es demnächst eine Imitsch-Kampanje gibt die alles wieder ins rechte Lot rücken wird. Ätsch, natürlich nicht.

Die DVG kann doch gar nicht anders, sie muß Geld einsparen, da kann man dem Auftrag der Nahversorgung eben nicht gerecht werden – warum muß Omma Käthe denn auch so weit draussen wohnen?

Dass die hiesige Grünen-Chefin Claudia Leisse nun eine City-Maut ins Spiel bringt ist doppelt blöd. Für die Grünen. Nächstes Jahr sind Wahlen und dann gehts rund mit auf die Fresse. Autofahrer in Duisburg müssen also nicht nur mit Erhöhungen von vorn (Spritpreise wegen Klimaschutz), sondern auch von hinten (City-Gebühren) rechnen.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/gruenen-chefin-will-oepnv-in-duisburg-mit-city-maut-staerken-id227318219.html

Und Frau Leisse erzählt nicht, dass Prestigeprojekte wie die völlig bekloppte U-Bahn jedes Jahr viel Geld verschlingen und weiter verschlingen werden.

Dass sie mit dem Protest nicht gerechnet hat zeigt doch nur, dass auch die Grünen in Duisburg weit weg sind vom wahren Leben.

Liebe City-Händler, lauft Euch schon mal warm oder wie wäre es wenn Ihr die Maut bezahlt – z.B. per Rabatte?

Eine Maut hatten vor wenigen Tagen auch Vertreter von FFF gefordert.

Ach, in Duisburg ist es schon sehr lustig vor allem mitanzusehen wie die Verantwortlichen die Stadt und sich selbst zerlegen.

Zur City-Maut passt gut, dass Strassen.NRW und wer weiß wer sonst noch dafür verantwortlich war und ist, die Radstrecke RS1 durchs Ruhrgebiet einfach nicht hinkriegt. Zwei Jahre Leerlauf sprechen für sich und gegen die „Macher“.

Wer also jetzt mal nachdenkt weiß, wieso alternative Fortbewegung unmöglich gemacht wird, erst muß noch abkassiert werden. Schönen Gruss an Claudia Leisse und den Rest an total Überforderten.

Ich schlage vor den gesamten U-Bahn-Bereich zu einem Park- und Liefersystem umzubauen und aus dem ÖPNV zu nehmen.

Dann sollte entweder ein Grid-/Gitterähnliches oder Schneckenähnliches Bussystem entwickelt werden. Wie ich mir das genau vorstelle kann man bei mir erfragen.

 

2 Antworten auf „Getreu dem Nahles-Spruch: Jetzt gibts auf die Fresse. Leisse und die Grünen überrascht.“

  1. Die Ungeheuerlichkeiten werden immer deutlicher.

    In DS 19-0044 im Rat der Stadt Duisburg wurde gemeint:
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    | Formen der gestörten Kooperation habe ich als Problem der Trittbrettfahrer- *innen kennengelernt: |
    | Trittbrettfahrer*innen erster Ordnung sind Menschen, die sich an einem öffentlichen Gut bereichern, ohne selbst dazu beizutragen, also nicht kooperieren. Als Folge nicht gelungener Kooperation kommt es zur Bestrafung derer, die nichtkooperieren. Doch Strafen verursachen Kosten, zum Beispiel auch wegen möglicher Vergeltungsmaßnahmen.
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    | Trittbrettfahrer*innen zweiter Ordnung leisten zwar ihre Beiträge zu Gemeinschaftsgütern, meiden jedoch die Kosten, Kooperationsunwillige zu bestrafen.

    Neuerdings wird im Zusammenhang mit dem Problem der Trittbrettfahrer zweiter Ordnung „PPPP“ angesprochen (Problem der Presse-Partei-Partnerschaft) angesprochen.

    Es reicht nicht, dass sich die Redaktion des Deutschen Ärzteblatts freut, wie »positiv es ist, dass die Folgen des Klimawandels jetzt weltweit diskutiert werden«, gibt es doch faustdicke Probleme im Gesundheitswesen, nämlich Bürokratie und Arbeitszeit und -belastung, wie ich erfuhr.
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/210019/Klimawandel-Fuenf-Minister-in-vier-Flugzeugen

    Wie beim Klima, obwohl es längst schon brennt, züngelt die Presse immer nur auf kleiner Flamme hier und da und das seit Jahrzehnten am Thema. Jetzt ist die Freude groß über Kinderarbeit und -protest.

    Über mehrere Jahrzehnte wurde soviel Dreck unter den Teppich gekehrt, dass die „Politikverdrossenheit“ – wie es die SPD voll erwischt hat – nur ein Kümmerling im Vergleich zur drohenden Staubexplosition infolge der ‚eigenwütigen‘ Schandsystemfuttzies von PPPP ist.

    Es muss geprüft werden: Manchein Journalist gehört zu den größten Miet- und Schmutzfingern der Nation, sagt ein sog. Wutbürger im Zorn und voller Sorge um die Moral im Gemeinwesen.

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    Und ich finde es auch ungerecht, dass die Parteienstiftungen wie FES, KAS und HBS (Heinrich-Böll-Stiftung, Bündnis 90/Die Grünen) zusammen jährlich eine halbe Milliarde Euro an Fördermitteln aus Steuergeldern erhalten, während Duisburger Schülerinnen auf kaputte Closchlüsseln gehen müssen und die Homberg Hubbrücke auf einer internationalen Fahrradroute kaputt und gesperrt bleibt.

  2. Das was die DVG derzeit umsetzt wurde 2017 von der Politik beraten und von Teilen beschlossen.
    War aber ziemlich viel Unsinn bei. Jedenfalls aus Sicht von Menschen, die häufig mit dem ÖPNV unterwegs sind.