Ausser Corona läuft politisch sonst noch was? Nö.

Was derzeit die WAZ so liebevoll ihren Lesern und Leserinnen mitteilt, dass nämlich die hiesige Politik sich auch noch mit anderen Dingen beschäftigt, ausser mit dem Virus, glaube ich mitnichten.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/so-laeuft-die-duisburger-kommunalpolitik-in-corona-zeiten-id228939781.html

Alles Wahlk(r)ampf-PR.

Ein kurzer Blick, nur mal auf die Webseiten der hiesigen GROKOparteien SPD, letzte Meldung vom 9.4. zur Entgasung von Tankschiffen, und CDU, letzte Meldung vom 20.3. über einen gewissen Dennis für Europa, in beiden Fällen Stand 4 Uhr morgens heute früh, genügt vollends, um zu wissen, dass die WAZ  ein wenig dichtet.

Nur ein Grüner regt sich massiv(Boh!!!) und ganz aktuell über die Lockerungen des Lock Down auf.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburg-gruene-kritisieren-massiv-die-oeffnung-der-schulen-id228938773.html

Aber das ist nicht „Politik machen“ sondern „Wahlk(r)ampf“. Also alles wie gehabt, so trostlos wie ehedem.

Aber stop, wäre da nicht ein Interview von MdL Philipp, meiner liebsten Politikerin aller Zeiten, ihr Bildchen klebt natürlich unten im Eimer, mit Martin The Digidez. Murrack, immerhin vom 16.4. – also vor vier Tagen.

Man fragt sich an dieser Stelle was treibt MdL Philipp sonst noch?

Tja und da die beiden per Skype skypen dachte sich wohl der Interviewte, dass er dazu seinen Avatar benutzen kann. Wir sehen also ihn als einen unausgeschlafenen, halbrasierten Studenten, kurz nach dem Aufstehen.

https://philipp-fuer-duisburg.de/interview-zu-corona-mit-stadtdirektor-martin-murrack/

Ja, so stelle ich mir das Politikerleben in Corona-Zeiten auch vor.

Als weitere Avatare stehen dem Stadtdirex wahlweise noch zur Verfügung:

  • auf dem Klo sitzend leicht vornübergebeugt oder wahlweise am Urinal stehend
  • Enten fütternd mit Stoffbär im Arm
  • als Rowdy bei einem Heino-Konzert

 

Rufen Sie einfach Frau Philipp an wie sie Murrack beim nächsten Mal avatarmässig interviewen soll!

 

6 Antworten auf „Ausser Corona läuft politisch sonst noch was? Nö.“

  1. >> genügt vollends, um zu wissen, dass die WAZ  ein wenig dichtet.

    Der Spießjournalismus der Redaktionen WAZ und NRZ Duisburg wie in der gesamten Funke-Mediengruppe schreibt systemrelevant. Es werden die Interessen der Parteihochburg bedient, das Leben der Menschen und ihre Sorgen werden nicht wahrgenommen.

    Die Menschen wenden sich von der SPD und den Redaktionen des Spießjournalismus ab. Die Zeitungsauflageaulage von WAZ-/NRZ Duisburg sinkt pro Dekade um ca. 3.000 Exemplare.

    In 2019 waren es noch 32.123 tägliche Exemplare in Duisburg. Der seit Jahrzehnten äußerst stabile Abwärtstrend wird sich fortsetzen und für 2029 noch 6.300 Tageszeitungen anpeilen.

    https://kress.de/news/detail/beitrag/142602-exklusiv-wie-funkes-waz-geschrumpft-ist.html

    Schönschreiber wie einst der NRZ Redaktionsleiter Ingo Blazejewski haben das Vertrauen der Leser verwirkt, wurden aber mit einem Posten als 100% Parteihochburg-Systemtreuer belohnt: Ingo Blazejewski wurde Leiter DVV-Konzernkommunikation – Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH.

    1. Korrektur:

      Die Zeitungsauflageauflage von WAZ-/NRZ Duisburg sinkt pro Dekade um ca. 30.000 Exemplare (in Worten dreißigtausend)

      Sorry, 3.000 pro Dekade ist falsch.

    2. Cable News Network (abgekürzt: CNN) ist ein US-amerikanischer Fernsehsender mit Sitz in Atlanta, Georgia. Der Fernsehsender CNN war in Duisburg und hat gelernt, wie mit Nachrichtenbolden und Spießschwätzern zu verfahren ist.

      CNN war zu Ohren gekommen, dass sich die Duisburger den Zeitungsquatsch der Redaktionen von WAZ und NRZ nicht mehr gefallen ließen und einfach das Zeitungsabonnement abgestellten und sich so den gedruckten Unfug der Funke Medien Gruppe ersparten.

      Seit einigen Tagen sendet CNN nicht mehr den ersten Teil der langen Live-Übertragung von Donald Trumps täglichem Briefing über den Coronavirus-Notfall, in dem er ohne Widerwort spricht und Daten und Trends in Bezug auf die Krise illustriert. Ein Briefing, das viele Medien als politische Propaganda kritisieren. CNN schaltet das Rampenlicht erst dann an, wenn die Prügel und Reaktion von den Reportern beginnt, die in der Lage sind, Einwände, Fragen und Proteste gegen den Präsidenten zu erheben.

      Der Fernsehsender CNN bezeichnet das tägliche Gartenbriefing von US-Präsident Trump als „rambling“.

      rambling
      3. Of a speech: meandering, long and digressing.
      4. Confused and irregular; awkward.

      Mein Vorschlag: herumblubbern und herumfaseln

      Ob US-amerikanischer Präsident oder Spießjournalist von der Redaktion WAZ und NRZ Duisburg: Wer herumblubbert wird abgeschaltet oder abbestellt.

      Ich gebe an dieser Stelle ausdrücklich an, dass dies kein Boykottaufruf gegen die NRZ wie einst durch die SPD Moers ist.

  2. auch zu: Halleluja – der Wirtschaftsdez. von Duisburg lebt noch

    http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2020/04/16/halleluja-der-wirtschaftsdez-von-duisburg-lebt-noch/#comment-1045

    „Ähh, mich passiert schon nix!“ Diesen Spruch haben Andree Haack als Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung in der Stadt Duisburg und das Hausfrauheimchen in Baerl in Coronazeiten gemeinsam.

    Andree Haack als Beigeordneter für Wirtschaft und Strukturentwicklung in der Stadt Duisburg wegen Augenbinde (statt Mundschutz) bei der Kommunalaufsicht durch die Bezirksregierung Düsseldorf
    und
    das Etepetete Hausfrauheimchen in Baerl, wo der Ehemann die halbe Woche als Firmenbeauftragter auf Tour ist und sie die Frisörin und die Fußpflegerin bearbeitet, um einen Termin zu bekommen – mit einem Extraentgeld.

    „Ähh, mich passiert schon nix!“ ist ein Ausspruch der blanken Eigensucht, der Interessen des Gemeinwesens missachtet und grob verletzt.

    Und dann erzählt das Etepetete Hausfrauheimchen aus Baerl, ihre Freundin arbeitete im Gesundheitsamt der Nachbarstadt. Da seien bloß Leute aus dem Altenheim und ein 64-jähriger gestorben, aber der hätte Zucker gehabt. „Ähh, Zucker habbich nich, mich passiert schon nix!“ und organisiert eine Grillparty mit einem befreundeten Lehrerehepaar am Sonntag im Gartenpavillon, die Kinder spielen im Garten miteinander.

    „Grillparty“? Nein, „Corona-Picknick!“ (Das Lehrerehepaar will sich sofort krankmelden, wenn es wieder Schuldienst machen soll: „Dieser Ansteckungsgefahr setzen wir uns nicht aus!“)