LKWs = Kollaps – Geld = vorhanden – Börner(SPD) = total überfordert

Wenn man sich die aktuelle Berichterstattung zum Verkehr in der Presse durchliest überkommt einen irgendwie das kalte Grausen.

Auf der einen Seite kollabiert die Stadt wohl bald verkehrstechnisch wegen des weiter anwachsenden LKW-Verkehrs und wegen der notwendigen Baustellen in übergrosser Zahl. Seit 20 Jahren wuchert der Hafen vor sich hin und nun stellt man fest: UPPS da haben wir wohl was vergessen. Zum Beispiel die Stellplätze für LKWs und die Aufenthaltsräume für die Fahrer. Nun wird zudem noch deutlich wie sehr die LKWs alles zusätzlich und viel schneller kaputtfahren und wie ihre schiere Anzahl alles verstopft, auch weil es viele Irrfahrten geben soll.

Deshalb hat man nun eine LKW-Maut ins Spiel gebracht, nur wie soll die denn den Massen trotzen? Durch sie würde lediglich Geld eingenommen um die notwendigen Maßnahmen zu bezahlen und nicht der Allgemeinheit aufzubürden. Wenn denn die dafür notwendige Erfassungstechnik nicht alles „auffrisst“.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/west/lkw-verkehr-initiativen-fordern-eine-city-maut-fuer-duisburg-id228596903.html

Dann gibt es noch den MdL Frank Börner(SPD), der im Landtag als stellvertretender Vorsitzender des Verkehrsausschusses sitzt, und sich bei einer Diskussionsrunde mit BürgernInnen als wenig uptodate erwies, was seinen Kenntnisstand über die Versäumnisse der letzten rot-grünen Landesregierung in Sachen Verkehrsplanung betrifft. Er dagegen warf der jetzigen Regierung vor Missstände zu verursachen bzw. nicht abzustellen.

Ganz ehrlich: Immer die selbe alte Leier. Ich war es nicht, es waren die anderen.

Als er dann auch noch Investitionsgelder für Infrastruktur ansprach, die vorhanden seien, wunderten die Anwesenden sich, wieso diese denn im Norden nicht zum Einsatz kämen. Dort würde alles verfallen.  Einen politischen Willen die Sachlage zu ändern könne man nicht erkennen, so die Vorwürfe in seine Richtung und die der amtierenden Landesregierung.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/nord/duisburger-sehen-keinen-politischen-willen-zur-verkehrswende-id228603747.html

Meint er mit Investitionsgelder etwa die 50 Millionen die angeblich für Marxloh und Hamborn zur Verfügung stehen und die Genosse MdB Özdemir so pressewirksam im Herbst 2019 rausposaunte?

Ich frage mich, warum wir nicht strikt nach dem Verursacher-Prinzip die wahren Schuldigen suchen und abstrafen die uns das alles eingebrockt haben? Das bleibt anscheinend wie immer ein Geheimnis.

Wenn nämlich mal all das eingepreist würde was schlußendlich der Allgemeinheit aufgebürdet wird bzw. an ihr kleben bleibt, sähe so mancher glänzende und top-bezahlte Manager-Held ziemlich belämmert aus. Dass einer der Duisburger Top-Verdiener im Hafen sitzt  und wahrscheinlich genüsslich eine Havanna qualmt während Normalos sich durch den Verkehr quälen, sollte bei einer der nächsten Verleihungen von irgendeinem Top-Dödel-Orden und/oder SuperDuper-Oberpenner-Preis-Award jemand mal in die Runde der anwesenden Hofschranzen und Pressefuzzis rufen.

Ich kann das gerne machen, will aber dann nicht angeraunzt werden ruhig zu sein, weil man sonst der Laudatio nicht lauschen kann.

Den Meister Börner schlag ich schon mal für den „Vergiss-Nicht-Preis-2020“ vor.

Und die mit der Lösung zu beauftragen die vieles verschuldet haben, wie z.B. die DIG, ist schon einen Eimer wert. KennerInnen wissen was ich meine.

 

Eine Antwort auf „LKWs = Kollaps – Geld = vorhanden – Börner(SPD) = total überfordert“

  1. Wie eine LKW Maut im Stadtbereich wirkt?

    Ganz einfach, in den Bereichen wo keine LKW parken oder fahren sollen ist es entsprechend teuer.

    Das motiviert dafür vorgesehene Wege zu nehmen.