Mahmut Özdemir: Erst mit 50 Millionen leuchten und dann elendig abschwurbeln

Im letzten Frühherbst hatte Mahmut Özemir(MdB, SPD) mit den 50 Förder-Millionen(EURO) für Marxloh und Alt-Hamborn glänzen wollen und wohl nicht damit gerechnet, dass ihn mal jemand ein wenig konkreter danach fragen würde. Vor allem ob er denn weiß was aus den Ankündigungen inzwischen geworden ist, da es zwischenzeitlich ja auch eine Bürgerveranstaltung dazu gab.

Hier meine Fragen (ganz unten), seine Antwort von heute und meine Erwiderung von heute (ganz oben):

Danke für die Antwort,

nur bin ich davon ausgegangen, dass Sie sich selbst auch laufend schlau machen, über ein Projekt das Sie derart pressewirksam angekündigt haben. Mir nun vorzuschlagen Herrn Linne zu kontaktieren deutet daraufhin, Sie selbst haben keine aktuellen Infos, sind mit der Sache also nicht mehr befasst.

Dass ist umso betrüblicher als der Eindruck erweckt wurde oder werden sollte, dass es Ihnen am Herzen liegt was im Norden passiert. Ihre Antworten bleiben im wohlfeilen Ungefähren und stellen keine Antworten auf meine konkreten Fragen dar.

Nehmen Sie bitte dazu nochmals Stellung, danke.

Ausserdem verhält es sich so, dass es scheinbar Vorbehalte der Stadtverwaltung gibt mir zu antworten. Ich werde auch zu Pressekonferenzen nicht eingeladen und mit keinen Presseinfos versorgt. Meine privaten Eingaben an der Rat werden bis auf Äusserste verzögert. Dies mag an der kritischen Haltung liegen die DUISTOP (und ich) grundsätzlich einnimmt. Deshalb möchte ich Sie bitten besonders auf Herr OB Link einzuwirken seine Blockadehaltung endlich aufzugeben, die ich für eine angeblichen Demokraten, einen SPD-Genossen als ziemlich unrühmlich und dumm empfinde.

Ich erwarte daher von Ihnen auch diesbezüglich eine baldige Rückantwort. Danke.

www.duistop.de

M. Schulze

Am 06.01.2020 um 13:19 schrieb Özdemir Mahmut:

Lieber Herr Schulze,

zunächst möchte ich bemerken, dass dieses Projekt in der Geschichte der Duisburger Stadtentwicklungsförderung einmalig ist.
Eine derartige Chance für Hamborn und Marxloh ist ein aus meiner Sicht besonderer ganzheitlicher Ansatz, den es so noch nicht gab.
Hervorzuheben und von mir beabsichtigt, war es einen Aufbruch durch Abbruch zu gestalten, zum Beispiel durch den Abriss der Rheinruhrhalle.

Ich möchte dieses Programm als Stärkung der zivilgesellschaftlichen Vereine, Verbände und öffentlichen Einrichtungen verstanden wissen.
So ist es eine weitere Besonderheit, dass Bildungsarbeit und die Sensibilisierung von Eltern von KiTa bis Grundschulen einen besonderen und finanziell prominenten sowie gewichtigen Platz einnehmen. Des Weiteren werden Problemimmobilien und Kriminalprävention als Querschnitt in den Städtebau eingeflochten.

Zu ihren Fragen von 1.) – 3.) und 5.)  würde ich Sie bitten, den zuständigen Dezernenten Martin Linne zu sprechen, er hat im Zweifel den tagesaktuellen Überblick.

Externe Planungskosten sind aus meiner Sicht wichtig, da Sie uns in die Lage versetzen, dass die Stadt Duisburg mit ihrer Verwaltung zur schnellen Umsetzung auch Externe beauftragen und sich so mit mehr Personal Hamborn und Marxloh sowie der Umsetzung aller Maßnahmen widmen kann.

Ich finde, das ist eine Chance für den Norden, die den Menschen und der Zukunft der Kinder und Jugendlichen dient. Und zwar mit guter Bildung und guten helfenden Strukturen, die die Stadtteile und die Hamborner und Marxloher Bürgerinnen und Bürger dazu befähigt, ihren Stadtteil nach eigenen Vorstellungen zu verbessern und verschönern.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Mahmut Özdemir MdB

DEUTSCHER BUNDESTAG

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Michael Schulze
Gesendet: Samstag, 28. Dezember 2019
An: Özdemir Mahmut
Betreff: Presseanfrage zu „ISEK“ Duisburger Norden – Marxloh und Alt-Hamborn

Guten Morgen Herr Özdemir,

ich habe einige Fragen  zum Modellvorhaben  ISEK für den Duisburger Norden , dass Sie auf Ihrer Webseite www.oezdemir-fuer-duisburg.de <http://www.oezdemir-fuer-duisburg.de>   im September gross verkündet haben:

https://www.oezdemir-fuer-duisburg.de/2019/09/18/modellvorhaben-zur-weiterentwicklung-der-staedtebaufoerderung-im-duisburger-norden/

Ich gehe also davon aus das Ganze ist prinzipiell auch Ihre Herzensangelegenheit, da die Sache prominent auf Ihrer Webseite präsentiert wird.
Ich gehe ebenso davon aus, dass Sie sich um den weiteren Verlauf entsprechend bemühen. Zumindest was den Kenntnisstand angeht.

1. Sind die Massnahmen laut ehemaligem Plan

https://www.oezdemir-fuer-duisburg.de/wp-content/uploads/sites/58/2019/09/MV_Ma__nahmenliste_05.09_.2019_.pdf

immer noch aktuell unverändert so vorgesehen?

2. Um was haben sich die Massnahmen verändert bzw. ergänzt nach der Bürgerschaftsanhörung im November in der Clauberg Halle?

3. Warum wurde erst der vorerwähnte Plan erstellt und dann die Bürgerschaft befragt?

4. Warum werden hohe Ausgaben für Planungsarbeiten extern vorgesehen?

5. Gemäß Infos aus dem Ratsinfosystem verstehe ich nicht was der Rat bzw. was Ausschüsse bereits wann genehmigt haben. Können Sie mir weiterhelfen?

https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/suchen01.asp

Ich danke Ihnen für eine prompte Antwort. Und wünsche Ihnen schon jetzt „Happy New Year!“

Gruß

www.duistop.de <http://www.duistop.de>

Michael Schulze

 

4 Antworten auf „Mahmut Özdemir: Erst mit 50 Millionen leuchten und dann elendig abschwurbeln“

  1. Die Menschen werden immer aufmüpfiger, wenn Politiker wie Mahmut Özdemir (MdL, SPD) erwischt werden, dass die Verwaltung nicht liefern kann, was an politischen Hirngespinnsten mit Hilfe des Duisburg-Spießjournalismus in die Welt posaunt wird. Siehe auch Sabine Böskens: http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2020/01/02/neue-baustellen-managerin-zweifel-sind-angebracht/

    Dieses Jahr haben die drei Könige aus dem Maghreb den Weg in die Grotte und ebenso schlechte Stadt Duisburg verweigert. Die Staus in Duisburg seien eine Zumutung bei dem allemal schon beschwerlichen Weg und die Bergmann-Ampelmännekens und andere Böskens von Duisburg wie die Simone müssten schleunigst Fahrrad-Lieferspuren einrichten.

    Die drei heiligen Könige wollten ihre Gaben dann mit dem Fahrrad-Lieferservice verteilen lassen, außerdem sei es für Kamele bei den vielen Logport-LKW und SUV in Duisburg viel zu gefährlich. Und wenn mal ein Tier unter die Räder käme, sei das Kamelfleisch wegen eingeatmeter Schadstoffe ungenießbar.

    Wieder einmal gab es durch die mangelnde Aufsicht der Amtsautoritäten der Bezirksregierung Düsseldorf eine Riesenumweltsauerei in Duisburg: Petrokoks von Shell verheizt (u.a. in Bottrop, Castrop-Rauxel, Dinslaken und Krefeld)

    1. ./. Ich werde auch zu Pressekonferenzen nicht eingeladen
      ./. und mit keinen Presseinfos versorgt. Meine privaten Eingaben
      ./. an der Rat werden bis auf Äusserste verzögert. Dies mag an
      ./. der kritischen Haltung liegen die DUISTOP (und ich) grund-
      ./. sätzlich einnimmt. Deshalb möchte ich Sie bitten besonders
      ./. auf Herr OB Link einzuwirken seine Blockadehaltung endlich
      ./. aufzugeben, die ich für eine angeblichen Demokraten, einen
      ./. SPD-Genossen als ziemlich unrühmlich und dumm empfinde.
      aus http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2020/01/06/mahmut-oezdemir-erst-mit-50-millionen-leuchten-und-dann-elendig-abschwurbeln/

      Herr Schulze, Sie erleben live eine traditionelle Strategie der SPD-Bonzen, mit der bis in die Ortsvereine hinein herrschenden Machtstrukturen stabilisiert werden: Genossen-Mobbing und Bürger-Bullying.
      Wer von Haupttrott abweicht, wird schnell zum Trottel gemacht, den man mit gröhlendem Lachen zappeln lässt.

      Ich kenne viele Genossen, denen es als kritische Stimme so ergangen ist. Ich kenne die Zeiten, als sich die Zahlen des Mitgliederbestandes halbiert haben und einstige kritische Stimmen systematisch aus der Partei vertrieben wurde. Das Motiv war immer, das herrschende Parteipersonal war in Sorge um seinen Posten und die damit verbundenen Gelder der Aufwandsentschädigung. Als Sigmar Gabriel junge Leute als Seiteinsteiger vorschlug, war das Geheul groß von Postenanwärtern,“man hätte sich über Jahre den Posten erdient!“

      Das waren die Ursprünge, als unzufriedene SPD-Genossen nicht erhört wurden und schließlich bei der AfD landeten. Bei der Kritik an Venator mit Sprühkreide auf dem Fußweg sah der Staatsanwalt Duisburg „Sachbeschädigung“. Trotz Freispruch war das eine Einschüchterung von freiheitlich und demokratisch mutigen Bürgern.

      Es ist in Duisburg bekannt, dass der Staatsanwalt schon mal nach einem Abendessen mit dem Oberstadtdirektor eine schlechte Nacht wegen verdorbenen Magen hatte, und am nächsten Tag Entscheidungen trifft, die seine Mitarbeiter (mit normalem Gerechtigkeitsempfinden) im Vorgang völlig anders vorbereitet hatten.

      Es wächst immer mehr Hoffnungslosigkeit. Viele Menschen wissen, dass die Drahtbürste einmal nicht gegen engagierte Bürger angesetzt werden sollte, sondern bis in die düsterstes Ecken zu eigennützigen Systemfuttzies und ihren Handlangern vordringen muss.

      Politischer Dreck und Filz blockieren die Demokratie in Duisburg. Daraus wird           9_13

      … und wenn über „geballte bürgerliche Linke“ vor den Amtsgericht geschrieben wird, folgt darauf die „geballte spieß-journalistische Rechte“, Frau Petra Kuiper als Entgegnung, nämlich das Auseinandergehen und das Ende der Kooperation mit den Tageszeitungslesern. Entgegnung als Gegensatz von Begegnung ist der Verlust der Zeitungsauflage von den Redaktionen NRZ Duisburg, WAZ Duisburg und Rheinische Post Duisburg. Das geht auch ohne NRZ-Boykott-Aufruf der SPD Moers.

      1. Soll mich das nun davon abhalten weiterzumachen?
        Oder soll es mir Mut machen?
        Egal, mich interessieren diese Dinge wenig, kenne ich alle. Wie heisst es so schön, „steter Tropfen höhlt den Stein“.
        Vllt. haben die anderen einfach zu früh aufgehört/aufgegeben oder waren selbst käuflich?

  2. Aufbruch durch Abbruch. JoJo HoHo
    Bruckhausen lässt schon grüssen, fehlt nur noch:
    Vertreibung durch Einleibung oder so ähnlich.
    Mein Gott ist das peinlich, der Mann ist MdB.