Probleme des IMD – Steckt noch was anderes dahinter?

Gestern berichtete über die Probleme des städtischen Immobiliendienstes der mit den ihm gestellten Aufgaben vor allem im Schulsektor wohl nicht zurecht kommt. Ich verwies dabei auf die in der Presse veröffentlichten* hauptsächlich genannten Gründe. Zum einen das fehlende Fachpersonal und zum anderen die mangelnden Möglichkeiten durch die Beschränkungen bei Auftragsvergaben durch Ausschreibungsvorschriften. Beides nun deutlich zutage tretend beim Nachholbedarf im Schulsanierungsbereich. Mit einer neu zu gründenden Schulbaugesellschaft nach Düsseldorfer Vorbild will die Stadt Abhilfe schaffen. Es sei vorerst dahingestellt ob es diesmal klappt. 2018 hatte man schon grosse Töne gespuckt, dass es beim IMD mit den zwei neuen Chefs  bergauf gehen sollte. Der eine geht nun und der andere bleibt weil er ja auch noch städtischer Digidez. und Kämmerer ist.

Nun finde ich in der NRZ aber einen ganz anderen Hinweis auf mögliche Ursachen für die Probleme des IMD.

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/pwc-fuehrungskultur-und-kunden-kommunikation-id227660961.html

Laut einem Gutachten, das wohl auch zur Idee der Gesellschaftsneugründung geführt hat, gab und gibt es wohl erhebliche Mängel im Führungsverhalten (intern) und im Kommunikationsverhalten (extern) beim IMD.

Das Thema ist nicht neu, gibt es doch etliche die sich hinter vorgehaltener Hand über den von IMD-MitarbeiternInnen oftmals angeschlagenen Ton beschwer(t)en.

In Consulting-Sprech: Das Kommunikationsverhalten der IMD-Akteure sei den Nutzererwartungen anzupassen.

 

 

* Da ich immer noch keine direkte Presseakkreditierung bei der Stadt habe, bin ich nachwievor auf Infos aus dem städtischen Newsdesk oder der etablierten Presse angewiesen, die direkteren den Zugang zur Stadt und in diesem Falle zum IMD hat.

Eine Antwort auf „Probleme des IMD – Steckt noch was anderes dahinter?“

  1. >> keine direkte Presseakkreditierung bei der Stadt Duisburg

    Schon wiederholt wurde über Amtsleitung von OB-13 Stadt Duisburg der Vorwurf von Bürger-Bullying erholen. Bürgerjournalismus in Duisburg ist auch ein Fall von Bürger-Bullying in Duisburg.

    Ich nehme das zum Anlass, diese Angelegenheit als weiteren Grund zu sehen, bei der Kommunalwahl NRW 2020 in Duisburg abzustrafen.

    Die Kommunalaufsicht der Bezirksregierung Düsseldorf und Landesregierung NRW ist untauglich, ihre Pflicht als Aussicht auszuüben und Ordnung und Gerechtigkeit herzustellen.

    Das Fußvolk beim Oberstaatsanwalt Duisburg mag sich an solche Pflichten im Gemeinwesen noch erinnern – die Amtsleitung jedoch nicht. Auch das führt zu » 9_13 « (neun-dreizehn, nine-thirteen) am Wahltag, dem 13. September 2020 nicht nur in Duisburg.

    Das demographisch-fortgeschrittene und völlig überlastete Personal der CDU Duisburg wird dem nur mit Mühe folgen können, so die Sicht der Menschen in der Stadt Homberg, Stadt im Grünen und dem Niederrheinischen Fahrrad-Basislager für Demokratie, Freiheit und Lebensqualität.