Enzweilers und Sagurnas Einlassungen zum ÖPNV-Desaster

Wenn zwei Fraktionschefs wie Enzweiler(CDU) und Sagurna(SPD) sich äussern ist immer für Lustigkeit gesorgt. Beide äussern sich aktuell in der WAZ zu den derzeitigen Problemen mit dem Nahverkehr. Ist ja auch ein wichtiges Wahlkampfthema.

Beide äussern sich (versuchen es) im Prinzip zu den finanziellen Spielräumen die der ÖPNV noch hat. M.a.W.: Wo soll Kohle herkommen um ihn so zu gestalten, dass er eine echte Alternative fürs Auto bietet?

Enzweiler teilt erstmal in Richtung der vormaligen Landesregierung aus und merkt an, dass die Steuern(Grund und Gewerbe) bis aufs Maximalste hochgeschraubt wurden, da sei also kein Spielraum.

Dafür schlägt er allen Ernstes vor z.B. die Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen in Wedau und am Angerbach zu nutzen.

Yeap, kann man machen, aber was ist wenn die ausgegeben sind, der ÖPNV wird schließlich – so wie jetzt – immer weiter defizitär bleiben? Milchmädchen lässt schön grüssen.

Sagurna -auch bekannt als Malindi und/oder Amboseli- … äh … tja … der hat gar keine Idee. Er findet myBus gut. Ende Gelände.

In beiden Fällen Armutszeugnisse von Leuten die ansonsten immer die 1. Geige spielen wollen.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/oepnv-debatte-das-sagen-spd-und-cdu-zum-grossen-fahrplanaerger-id227318363.html

Fazit: Wir merken, die sind mit ihrem Latein zunehmend am Ende. Kaschiert nur noch von wohlwollender Berichterstattung ohne viel Nachbohren und kritische Nachfragen.

Eine Antwort auf „Enzweilers und Sagurnas Einlassungen zum ÖPNV-Desaster“

  1. Man könnte einiges einsparen, wenn die Ratsleute usw. nur noch ein ÖPNV-Ticket bekommen würden, statt individuelle Fahrkostenerstattung. Und Bürokratie würde da auch abgebaut werden.

    Allerdings ist die Duisburger #GroKotz bekanntlich dagegen.