Hatte OB Link nicht eine Tariferhöhung gefordert? Nun wird der ÖPNV teurer. Aber nicht besser.

Nicht der Service und die Qualität des ÖPNV verbessert sich, sondern die Ertragslage des VRR bzw. der ihm angeschlossenen ÖPNV-Unternehmen.

Denn die Tickets, vor allem für die Stammkundschaft, werden teurer.  https://www.waz.de/politik/landespolitik/vrr-kassiert-vor-allem-bei-treuen-kunden-ab-id227207011.html

Na herzlichen Dank, dass wird nun sicher noch mehr Leute als bisher dazu bewegen vom Auto auf den ÖPNV umzusteigen(LOL). Wir reden derzeit ja auch gar nicht von Klimaschutz usw.

Deshalb hagelt es auch auf der WAZ-Seite jede Menge Kommentar-Kritik vor allem am VRR und den Kirchturms-Versagens-Fabriken der einzelnen Städte. Letztere müssen sich ja unbedingt für ihre Herrscharen an Partei-Mitgliedern fast jede einen ÖPNV inkl. der jeweiligen Unternehmensstruktur leisten.

Und wir zahlen sicherlich als ÖPNV-Nutzerschaft immer noch an den Altlasten ab, die heutige Leuchtturmverkünder wie Wirtschaftsdez. Andree Haack vor Jahren auch schon wie irre anboten. Ich denke da an Kosten wie zum Beispiel die für die Instandhaltung von U-Bahnanlagen.

Dass gerade in Duisburg auch der neue Fahrplan heiss diskutiert wird kommt als Ärgernis für etliche Fahrgäste in Form eines sauren Sahnehäubchens der Unverfrorenheit obendrauf.

Dass Monheim seinen ÖPNV kostenlos anbieten kann ist ja fast schon ein Wunder, genauso wie der Neubau eines chinesischen Groß-Flughafens in vier Jahren, während der BER immer noch nicht eröffnet wurde, dafür aber wohl noch viel teurer wird.  https://www.spiegel.de/plus/ber-wird-der-pannenflughafen-berlin-brandenburg-noch-teurer-als-befuerchtet-a-00000000-0002-0001-0000-000166156946

 

3 Antworten auf „Hatte OB Link nicht eine Tariferhöhung gefordert? Nun wird der ÖPNV teurer. Aber nicht besser.“

  1. Da mein Name hier schon erwähnt wurde, möchte ich daher auch meinen Kommentar im Duisburger Lokalkompass vom 24.9.2019 per copy and paste einfügen (deshalb das Intro mit der 1 Mio Kilometer):

    „Duisburger Verkehrsgesellschaft fährt eine Million Kilometer mehr pro Jahr “

    Ist diese DVG-Propaganda eigentlich vor Veröffentlichung durch die Redaktion auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft worden ?

    Das hört sich fast so an wie „Wir erwarten eine Million Besucher“ (24.07.10).

    Jetzt mal im Ernst: Zum ÖPNV im Norden und im Westen kann ich nicht viel sagen. Dafür umso mehr zum Süden und zu Stadtmitte / Neudorf / Duissern. Ich habe gestern ein paar persönlich genutzte Varianten in der Zukunft durchgespielt.
    Ich habe ein paar Bekannte wohnhaft in der Nähe der Haltestelle Moltkestraße in Duissern, die ich per Bus öfter anfahre. Haltestelle Moltkestr. ? Linie 944 ? Gibt’s nicht mehr !!
    Mitten in Duissern rund um die Königsberger Allee ist eine riesige ÖPNV-freie Zone entstanden .
    In das Gebiet zwischen Hansastr., Wintgensstr., Schweizer Str. und Mülheimer Str. verirrt sich kein Bus mehr !
    Oder habe ich da irgendwas übersehen ?

    Anderes Beispiel aus Großenbaum: bislang gibt es 2 direkte Busverbindungen (941/946) pro Stunde von Großenbaum zum Sittardsberg (Gesundheitszentrum, Anschluss an die U79).
    Und demnächst ? Nur noch mit Umsteigen (ungewisse Anschlüsse !) auf der Großenbaumer Allee zu erreichen. „Am Krähenhorst“ muss dann ohne Ampel die vielbefahrene Großenbaumer Allee überquert werden, um auf der anderen Seite den Anschlussbus zum Sittardsberg zu bekommen. Leute, geht’s noch ??
    An die DVG: ich möchte für mein Bärenticket (bald über 90 € pro Monat) mindestens 20% Rabatt wegen Minderleistung !!

  2. Mich wundert, dass bisher niemand Zahlen ermittelt was die Strukturen denn wirklich kosten.
    Etwa der Landesrechnungshof, kann man ja mal nach UIG fragen…

    Was den chinesischen Flughafen angeht, so wird ähnliche wie beim Flughafen von Istanbul vergessen, wie viele Menschen dabei starben und welche Sicherheitsmängel die Flughäfen beim Brandschutz aufweisen.

    1. Ob teure Fahrscheine im Duisburger ÖPNV wie dem VVR, Mängel im Sicherheitskonzept der Loveparade Duisburg uvam. wie es Frank Nohl für Duisburg beschreibt. BER, Klima, Bürokratie im Gesundheitswesen sowie Arbeitszeiten und Personalmangel sind Zeugnisse eines Gletscherschmelze in der Demokratie und bei den Wahlergebnissen.
      http://www.viewww.de/123/duistop-forum/2019/07/14/und-weil-es-so-schoen-bloed-ist-nochmals-zu-den-hampelmaennchen/#comment-489

      Politik und Verwaltungen der Städte und des Landes wie auch die Körperschaften Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein haben seit Jahren in übler Weise versagt.

      Jetzt ist Schluss mit Erdrutsch.

      Jetzt kommt die Gletscherschmelze als Abstrafung, das wäre wie ein Blinddarm-Durchbruch oder Rheindurchbruch.

      Mit dem Meeresspiegel steigt auch der Rheinspiegel.

      Wird das Versagen der Politik und Verwaltungen der Städte und des Landes wie auch der Körperschaften Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein durch eine neue Sintflut wie das Magdalenen Hochwasser gezüchtigt?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Magdalenenhochwasser_1342

      Die Lösungskompetenz hat in Duisburg / NRW allenfalls das Niveau einer heruntergekommenen und abgesunkenen Bergbau-Polder. Das Image von Duisburg und NRW aber auch die Lebensqualität wird von eigensüchtigen Politik- und Verwaltungsbonzen beschädigt.

      Die Kommunalwahl NRW Duisburg 2020 führt zur Gletscherschmelze mit Hochwasser.

      Es sind nicht nur die örtlichen Tageszeitungen wie die Radaktionen von NRZ, RP und WAZ Duisburg sowie das WDR Studio.Duisburg, die dazu führen, sondern auch Körperschaften wie die Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein als auch parteinahe Stiftungen wie FES und KAS.