Und weil es so schön blöd ist nochmals zu den (H)Ampelmännchen

UUH, da hat die SPD-Mitte mal einen wirklich tollen Vorschlag beim letztwöchigen Unterbezirksparteitag der SPD eingebracht und die Leser der hiesigen Presse schütten reihenweise Spott über diese Idee aus.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/zeit-dass-sich-duisburgs-meckerhansel-mal-hinterfragen-id226462547.html

Das geht ja mal gar nicht, meckern, aber selbst nicht bei der SPD oder der Politik mitmischen.

Tja woher der Kommentator der WAZ das Letztere weiß(bei den verwendeten Aliasnamen) ist mir ein Rätsel. Vielleicht sollte man auch gar keine oder nur noch die „guten“ Kommentare zulassen.

Besser wäre es jedoch die SPDler, ob nun bezahlt oder unbezahlt, würden in diesen Zeiten andere und sinnvollere  Vorschläge machen, als die zu den Ampelmännchen. Dass sich dann Spott über sie ergiesst sollten sie in Kauf nehmen weil sie damit auch rechnen konnten.

Und wenn sie damit nicht gerechnet hatten, dann sind sie, ob bezahlt oder unbezahlt, vollkommen fehl am Platz.

Und der Kommentator sollte eines nicht vergessen, Demokratie lebt von der Kritik und solange diese verbal und in Maßen vorgebracht wird, ist daran überhaupt nichts auszusetzen.

Eine Partei wie die SPD die seit Jahren mit Unterstützung der hiesigen wohlwollenden Presse nun abgestraft wird, weil sie ihren Zenit überschritten hat, dies aber nicht erkennt und sich nicht erneuert, die verdient nun mal Spott und Häme.

Und ganz ehrlich, die Unbezahlten bei der SPD zwingt doch niemand zu dem „Job“, sie sollten ihn aber eben auch gut machen oder lassen. Nur weil jemand etwas freiwillig und unentgeltlich macht ist er nicht per se auch ein „Held“. Es ist anerkennenswert. Punkt. Ich kenne Leute die machen ganz andere wichtige Dinge ohne Bezahlung.

Und das Wichtigste: Demokratie -auch lokale- ist kein Wunschkonzert, nicht von denen die sie aktiv machen noch von denen die sich eher zurückhalten. Demokratie lebt vom Diskurs und von der Veränderung. Und beides kann „hart und mühsam“ sein. Wer damit nicht klar kommt, hat ein Problem.

Aber solange die SPD-Abgeordneten des hiesigen Parlaments in den Sitzungspausen noch Freibier bekommen ist doch alles in bester Ordung. Und solange wie Ratsleute 480 EURO pro Monat und 22 EURO pro Ratssitzung bekommen auch. Jetzt muß nur noch das Fußvolk der SPD auch mal ein wenig Bares oder Sonstiges  abbekommen, als immer nur die ewig ermüdenden floskulösen warmen Worte von Ralf Jäger am Infostand.

Denn wer sich mal ein wenig zu weit aus dem Fenster lehnt und bestimmten Leuten in der Partei sauer aufstößt, der wird scheinbar einfach gefeuert, so wie Norbert Broda!?

 

3 Antworten auf „Und weil es so schön blöd ist nochmals zu den (H)Ampelmännchen“

  1. Der Kommentator der WAZ hat doch vollkommen recht. Was erlauben sich diese meckernden Leser eigentlich, wo Duisburg doch in den letzten zehn Jahren auf eine einzigartige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann, als da wäre:

    1) Die Loveparade
    2) der Museumsneubau Küppersmühle
    3) das FOC in Hamborn
    4) die neue Mercatorhalle
    5) das Bauloch an der Steinschen Gasse
    6) der Erwerb von STEAG-Anteilen durch die DVV
    7) zwei steinerne Tribünen am Wasser und im Nichts (Ruhrort und Innenhafen)
    8) ein recht kostspieliges ÖPP-Projekt namens Stadtbibliothek , auch eines in Neudorf (Berufskolleg)
    9) der bauliche Kahlschlag in Bruckhausen
    10) das TAM am Marientor (gerne auch von Insidern TAP – Theater am Puff – genannt)
    11) 12) 13)… können von interessierten Lesern gerne auch mit Leben gefüllt werden

    Ach, das waren nicht unbedingt Erfolgsgeschichten ? Das kann doch nicht sein, wo sich doch für die jeweiligen Projekte eine Ratsmehrheit von unterbezahlten aber obrigkeitshörigen Lokalpolitikern gefunden haben, die wahrscheinlich jede Ratsvorlage intensiv gelesen und sogar geglaubt haben !

    Mein mittlerweile angerostetes Gedächtnis weiß aber noch ganz genau, dass es damals in der WAZ/NRZ-Kommentarfunktion jede Menge „Nörgler“ bei den Themen Loveparade (vorher !), STEAG (vorher !), FOC und ÖPP-Projekte gab. Wo war da gleich noch die lokale Presse als „vierte Macht im Staate“ ??? Die Frage geht als „Hausaufgabe“ an den aktuellen WAZ-Kommentator und Vize-Redaktionsleiter Duisburg.

    Unter diesem Gesichtspunkt sollten wir auf die Hampelmännchen-Diskussion mit Milde blicken.
    Sie kostet (hoffentlich) keine Menschenleben , und bei weitem nicht so viel Knete wie die von mir erwähnten Punkte 1 – 10.

    1. Hallo Frank Nohl,

      was ist aus Ihrer Sicht der gemenisame Nenner für das städtisch-administrative Versagen in Duisburg?

      >> 1) Die Loveparade
      >> 2) der Museumsneubau Küppersmühle
      >> 3) das FOC in Hamborn
      >> 4) die neue Mercatorhalle
      >> 5) das Bauloch an der Steinschen Gasse
      >> 6) der Erwerb von STEAG-Anteilen durch die DVV
      >> 7) zwei steinerne Tribünen am Wasser und im Nichts (Ruhrort und Innenhafen)
      >> 8) ein recht kostspieliges ÖPP-Projekt namens Stadtbibliothek , auch eines in Neudorf (Berufskolleg)
      >> 9) der bauliche Kahlschlag in Bruckhausen
      >> 10) das TAM am Marientor (gerne auch von Insidern TAP – Theater am Puff – genannt)
      >> 11)
      >> 12)
      >> 13)… können von interessierten Lesern gerne auch mit Leben gefüllt werden

      14)         Kiesabgrabung Homberg Ort am PCC-Stadium – Bei der Planung des Baggerlochs wurde das Drängewasser Richtung Walsum nicht berücksichtigt und es kam zum Wassereinbruch im Keller der Gemeinschaftsgrundschule Schulstraße, Schulstr. 7, 47179 Duisburg, Polder Walsum, so dass über viele Monate die Gemeinschaftsräume nicht genutzt werden konnten.

      Um den Fehler zu vertuschen, wurde die Entfernung Baggerloch ↔ Gemeinschaftsgrundschule sehr großzügig verlängert in einem Dokument im RIS der Stadt Duisburg, Bezirksvertretung Walsum.

      War das alles einfach nur Behördenwillkür und Herrschaftsgebaren von eigensüchtigen und machtgeilen Personen?

      Ich denke, man kann feststellen, dass die Kommunalaufsicht vertreten durch die Bezirksregierung Düsseldorf und die Landesregierung NRW jämmerlich versagt. Dort wütet der Voll-Ausbruch einer Pogorisierung: „Ähh, das interessiert doch keinen mehr!“ (vgl. Altersjournalismus in Moers: „den PoGo-PoGo machen!“)
      Demokratisches Gift und Future-Klima-Galle: Die CDU Duisburg und in NRW nimmt Rücksicht auf die SPD Duisburg, weil sie nach der Kommunalwahl NRW 2020 die GroKo Duisburg CDU-SPD erwartet.

      In Duisburg macht deshalb jedes „grob-industriekulturelle Bergrecht-Ampelweibchen“ willkürlich was es will, die blonde Steigerin mit der Duisburg-Lederknute und dem roten Morgenstern (was einst in der Bergbau-Tradition Schlägel und Eisen waren; heute trägt das Bergmann-Ampelmännchen ein Geleucht).

                        mit der Duisburg-Lederknute und dem roten Morgenstern …

                        Ok – halil lalal, zum kulturell-integrativen Ausgleich nenne ich auch die grüne Mondsichel, an der Streitaxt eines WAZ-S…S…-Mann.

  2. Diverse Entwicklungen geben Anlass, für den Begriff „grob-industriekulturelles Bergrecht-Ampelweibchen“ Sympathie zu empfinden, so eine Information an die Parteihochburg-Assimilanten und Gender-Verweigerer, die ewigen „aus Eisen“-Futtzies (türk. öz demir heißt ‚aus Eisen‘) oder „wegen Kohle“-Typen (türk. Kömür için WAZ heißt ‚Waz für Kohle‘) mit einem Posten bei der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH oder AOK Rheinland oder Amt OB-13 Stadt Duisburg.
    Stoppt das Schleimen der Lokalzeitungen in Duisburg! Stoppt die Duisburger Lügenpresse!
    https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ende-der-loveparade/die-loveparade-in-den-medien-ein-einziger-blick-in-die-zukunft-haette-doch-gezeigt-11011703.html

    Sinan Sat (WAZ Duisburg), besuch mal die Hochheider SPD-Spitzengenossen beim HTV-Reha-Training.
    http://hombergertv.de/index.php/reha-sport/neurologie

    Warum hat die WAZ/NRZ Duisburg nicht berichtet, dass der Bezirksvorsteher Paschmann wegen XXX*) stationär im St. Johannis Stift Krankenhaus war? “Bloß eine “kleine Schwäche” wie beim einstigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Hermann Grindberg im Bezirk Homberg-Ruhrort-Baerl; der XXX*) war am Ende groß genug, um mit 51 Jahren als Gesamtschuldirektor frühpensioniert zu werden – ohne das WAZ/NRZ Duisburg darüber berichtet hätten:

    Was ist Lügenpresse? Wasz ist Lügenpresse! (eigentlich “waß” = ich meine, daß waß mit “sz” geschrieben werden könnte.)

    Früher hieß es: Sinan Sat (WAZ Duisburg), dann geh doch in die DDR!

    Heute, … geh doch bei Erdoğan oder XXX*)

    Anmerkung zu XXX*): Der Kommentar wurde an diesen Stellen vom Moderator „entschärft“.