Fridays for Future: SchülerInnen wollen weitermachen und morgen erneut auf die Strasse

Da sag ich mal: Gut so. Hört nicht auf und geht ihnen so richtig auf den Wecker! Am besten solange bis das, was sie Euch zwischendurch versprechen, auch umgesetzt wurde. In Duisburg z.B. die Rücknahme der Aussetzung der Baumschutzsatzung. Das ginge schon in der nächsten Ratssitzung.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/fridays-for-future-schueler-demonstrieren-weiter-id216539087.html

Ach ja, dass die WAZ über OB Link schreibt „Überraschend bot er ein Gespräch mit der Jugenddelegation an.“ ist schon ein wenig merkwürdig. Statt „Überraschend …“ müsste dort „Selbstverständlich …“ geschrieben stehen.

Dass der ASTA nun auch mitmachen will ist eine gute Sache. Studierende haben mehr Möglichkeiten sich frei zu nehmen und die Gruppe wird grösser. Wenn sich jetzt noch die Omas und Opas(haben auch viel Zeit) dem anschlössen, perfekt.

Ziemlich ins Abseits und ins eigene Knie schiessen sich derweil die MitgliederInnen der Duisburger Schüler-Union https://de-de.facebook.com/Sch%C3%BCler-Union-Duisburg-339159286124175/ , die die Demos für Populismus halten, weil die Ziele angeblich mit Realpolitik nicht zu vereinbaren seien. Ja, wer mit unter 18 schon so daherkommt, der wird es sicher weit bringen.  Der bleibt halt schön in der Schule, riskiert keine schlechten Noten und/oder keinen Ärger mit Mama und Papa. Und klopft sich gleich noch auf die eigende Schulter weil er doch so vernünftig ist.

Wenn auch denen dann die Folgen des Klimawandels ganz real um die Ohren fliegen, sollte man sich an den Februar 2019 erinnern.

4 Antworten auf „Fridays for Future: SchülerInnen wollen weitermachen und morgen erneut auf die Strasse“

  1. Ich betrachte die Schüler-Proteste durchaus wohlwollend und als zutiefst gerechtfertigt. Wären meine drei Kinder noch schulpflichtig (was seit einigen Jahren schon nicht mehr der Fall ist), wäre ich mit ihrer Teilnahme an den freitäglichen Demos während der Schulzeit einverstanden. Dabei muss es nicht zwangsläufig nur um die Umweltpolitik zugunsten künftiger Generationen gehen, sondern zwingend auch um sogenannte Handelsabkommen wie TTIP, CETA, JEFTA und weitere, mit denen offenbar die Demokratie sukzessive ausgehöhlt wird. Und zwar mit Hilfe der Eliten von Politik und Wirtschaft, orchestriert von einer zumeist willfährigen und / oder unkritischen Presse. Das macht mir Angst !! Und zwar um die Zukunft meiner Kinder.
    Es fängt ja schon ganz klein an auf lokaler Ebene: „Der Oberbürgermeister wünscht das so“ und setzt sich weiter fort über die Bundespolitik , die Europapolitik etc.
    Ich musste ja auch erst 57 Jahre alt werden, bis ich als ein „Anti-Adolf-Sauerland-Aktivist“ unter Mehreren die Mechanismen des „angegriffenen“ politischen Establishments erleben durfte (tendenziöse Artikel in der Rheinischen Post Duisburg, staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen zwei Personen unserer damaligen Gruppierung Duisburg21).

  2. Schulunion? Klingt wie etwas von CDU/CSU gesteuertes.
    Dürfen die da überhaupt schon eine eigene Meinung haben oder sind das nur Wiederkäuer?

    Die Streiks sind natürlich wichtig, aber ebenso wichtig ist es konsequent die zahlreichen weiteren Werkzeuge der Demokratie anzuwenden.