LoPa-Prozess: Konnte doch für Beschuldigte und Verantwortliche nicht besser laufen

Ich hatte letztens bereits die Einstellung des LoPa-Prozesses kommentiert und eigentlich erwartet, dass sich die Stadtspitze, die Politspitzen etc., also alle Leute die in Duisburg was zu sagen haben oder zu sagen haben wollen, sich mal dazu äussern.

Besonders von OB Link habe ich eine Stellungnahme erwartet, hatte er doch großspurig nach seinem Amtsantritt 2012 so einiges versprochen, auf der DUISTOP-Homepage in der rechten äusseren Spalte kann man es nochmals anschauen.

Nun dürfen wir uns nicht wundern, wenn ein so umfangreicher Prozess, der erst so spät begann(2017), jetzt aufgrund von Corona eingestellt wird, da ja im Juli diesen Jahres die Verjährung eintritt.

Die Hinterbliebenen der 21 Toten sowie die vielen Verletzten sind natürlich total enttäuscht und zweifeln am deutschen Rechtssystem.

Letzteres tue ich auch, aber nicht erst seit dieser Sache.

Für die Beschuldigten und Verantwortlichen konnte es doch nicht besser laufen, als dass nun ein Virus herhalten muß, um die Sache für sie glimpflich zu beenden.

Hat jemand von sich aus Schuld und Verantwortung eingestanden? Nein.

Haben die Verwaltung und die Politik danach für Transparenz gesorgt, so wie Link und Kraft es z.B. versprachen? Nein.

Hat jemand aus Duisburg  irgendwann ernsthaft geglaubt dass es ein Urteil gibt? Nein.

A caput putrescit piscis.

 

 

 

 

 

 

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