So und ab heute nicht mehr schlafen sondern wach bis zehn runterzählen

So stelle ich mir die über 500 städtischen Beamten und Beamtinnen vor die am 5.11.(also in zehn Tagen) in der Mercatorhalle mit einer Feier (Was soll der Scheiss?) von OB Link zu mehr Geld beglückwünscht werden.

Und da ich ja der absolute Freund der SPD bin, ich bin so gespannt auf heute 18 Uhr,  und der absolut-absolut beste Freund (BFF) der hiesigen SPD (WÜRG), dass ich angesichts von so viel Vorfreude, bundesweit über das neue Führungsduo, ich tippe auf Scholz und Co., und lokal über die Erhöhung der Bezüge, dass ich einfach mal an die SPD in Hannover vor einem Jahr erinnern möchte. Genauer gesagt an OB Schostock(SPD), weil nämlich just an diesem Wochenende dort OB-Wahl ist und wahrscheinlich ein Grüner das Rennen macht. Schostock selbst hat seit 2018 ein paar Probleme an den Hacken.

Er war scheinbar mit einigen städtischen Beamten und/oder Angestellten so zufrieden, dass diese etwas mehr Geld bekamen als üblich, weil sie u.a. wohl Überstunden aufschrieben die gar nicht stattfanden (UPPS). Hat natürlich mit Duisburg nichts zu tun. Fiel mir nur bei OB, SPD und mehr Geld so ein.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/spd-entscheid-ueber-parteivorsitz-beendet-rolf-muetzenich-wirbt-fuer-groko-a-1293471.html

Ach und das Ganze soll schon unter Stefan Weil, SPD-Ministerpräsident und früher OB von Hannover, begonnen haben.

Ja die SPD, echt soziale Typen in ihren Reihen. Die muß man einfach wählen.

Aber ganz ehrlich, könnte es sowas auch in Duisburg geben? Auf keinen Fall. SPD-Granden in Duisburg sind ja in diversen Aufsichtsräten von städtischen Beteiligungsgesellschaften gut zusätzlich versorgt. Da braucht man keine Überstunden.

Man könnte aber auch früher gehen.

Zum Wohle Duisburgs? Fragen an produisburg e.V.

Guten Tag Herr Kewitz,

auf der Homepage von produisburg e.V. (https://produisburg.de/) heisst es z.Z.:

Wir für Duisburg!

Die bürgerschaftliche Gemeinschaft proDUISBURG e.V. engagiert sich seit über 100 Jahren zum Wohle der Stadt Duisburg und ihrer Bürger.

Für mich erwecken Sie damit den Eindruck sich tatsächlich zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger(Innen?) einzusetzen bzw. einsetzen zu wollen.

Nicht zuletzt durch die TV-Berichterstattung von Mario Barth am letzten Mittwoch auf RTL, sondern in den letzten Jahren vielfach, werden die eklatanten Unwohltaten der hiesigen Verantwortlichen deutlich, die sich eher zum Schaden für Duisburg und seine Bürger(Innen?) auswirken.

Nun soll DuisburgKontor ein neues Image entwickeln (lassen) und vermarkten.

Meine Frage: Was unternimmt produisburg konkret in Wort und Tat -im Sinne des Werbespruchs auf der Homepage- gegen die Unwohltaten der Stadtverantwortlichen. Ich lese auf den Webseiten nichts wirklich Kritisches, obwohl es dazu wie ausgeführt jede Menge Anlaß gibt?

Meine Anfrage an Sie bzw. produisburg ist bereits online.

Gruß www.duistop.de c/o Michael Schulze

Ein Weihnachtsmarkt mit einem Riesenrad ist eine Kirmes

Im letzten Jahr fehlte auf dem Duisburger Weihnachtsmarkt das obligatorische, weil seit Jahren übliche Riesenrad. Der Betreiber stellte das Ding in Dortmund auf, ein Rechtsstreit soll angeblich noch im Gange sein.

DuisburgKontor präsentiert nun die Neuigkeit, dass es dieses Jahr wegen der vielen „Proteste“ wieder ein Riesenrad geben soll.

Ganz ehrlich: An die vielen Proteste glaube ich nicht und ein Riesenrad macht einen Weihnachtsmarkt zur Kirmes.

Ausserdem wäre es mal interessant zu wissen zu welchen Konditionen das Ding aufgestellt wird. Ich wette, der Betreiber kommt nicht auf seine Kosten und DusiburgKontor schiesst zu. In diesen Angelegenheiten, was also Konditionen und Zahlen angeht, ist DuisburgKontor ziemlich zugeknöpft. Vor rund zwei jahren habe ich bereits die Besucherzahlen von Märkten und auch die Standmieten angefragt. Keine Antworten. So wollte ich auch wissen was ein grosser Bier- und Wein-Stand vor dem Forum „kostet“.

Und auch Download-Zahlen zur Localee-App will man mir nicht geben.

Da nun für den Duisburger Süden ein Antrag auf einen Abendmarkt durch ist, mit Verweis auf den Erfolg des selbigen in der City, habe ich so meine Zweifel, dass die Entscheider mal echte Zahlen gesehen haben.

In Duisburg wird uns einfach viel zu viel als Erfolg verkauft, obwohl es gar keinen gibt. Das Riesenrad kann ebensogut „ausfallen“, ich glaube nicht dass das viele Leute juckt. Der Betreiber, der letztes Jahr nicht kam, wäre ja ansonsten ziemlich bekloppt gewesen sich einen derartigen Umsatz mit so vielen Riesenrad-EnthusiastenInnen entgehen zu lassen.

Fazit: In Duisburg kann man viele Dinge und Leute „wegfallen“ lassen und wahrscheinlich liefe alles sogar besser bzw. ohne unsinnige Kosten. Mario Barth hat es am Mittwoch auf RTL  in seiner Show nachdrücklich aufgezeigt.

Noch einmal schlafen und dann wachbleiben und an zwei gesunden Händen die Tage runterzählen, dann …

… wird am 5.11. in der Mercatorhalle GROSS gefeiert. Ich hör‘ sie schon singen:

Oh wie das schön

Oh wie ist das schön

So was hat man lange nicht gesehen (auf dem Kontoauszug)

Ja liebe DuisburgerInnen, 560(!) unserer fleissigen Beamten und Beamtinnen erhalten mehr Kohle. Im Moment ist Geld vorhanden und der jahrelange Rückstau anscheinend riesig. Heisst: Duisburg hat es ja und die Jungs und Mädels haben es auch – nämlich dringend nötig.  14 Millionen EURO soll das noch dieses Jahr kosten und dann ab 2020 jedes Jahr rund 1,5 Mio. EURO.

https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/getfile.asp?id=1626662&type=do

Hieß es Anfang des Jahres nicht „BeamteInnen wollen mehr Geld aber weniger arbeiten“? https://www.derwesten.de/region/beamte-geld-arbeit-zeit-id216157179.html

Hä?

Nun ist es so, dass Beamte und Beamtinnen quasi per Gesetz einen automatischen Anspruch auf die Erhöhungen haben, aber es soll auch nach Bewertungsmaßstäben anhand ihrer Arbeitsqualität entschieden werden.

Nun finde ich partout keinen Anlass Letzteres in irgendeiner Form bestätigt zu sehen, m.a.W.: Welche Qualitäten der Beamten-Leistungen könnten in Duisburg gemeint sein?

Vor wenigen Jahren gab es in Duisburg übrigens noch einen Personalstrukturbericht, den hätte ich jetzt auch gut gebrauchen können um mal nachzuschauen wie viele BeamteInnen die Stadt gesamt hat.

OB Link wird die Gelegenheit nutzen seine verbeamtete Mann- und Frauschaft rechtzeitig vor der Wahl auf Linie zu trimmen um damit zumindest einige Serviceleistungen der Stadt so aufzupimpen, dass es das Wahlvolk gnädiger stimmt.

Nur leider müssen die städtischen Angestellten anscheinend finanziell in die Röhre gucken. Aber vielleicht kommt da ja noch was. Bald ist ja Weihnachten und der Wahlkampf noch lange.

 

 

Danke Mario Barth!

Landesarchiv, The Curve und Mercator-Insel – siehe 2. Beitrag:

https://www.tvnow.de/shows/mario-barth-deckt-auf-2463/staffel-10/episode-4-amazon-co-die-mercatorinsel-duisburg-das-umsatzsteuerkarussell-teurer-badespass-in-brandenburg-2038504

Und viel Spaß für DuisburgKontor und seine künftige neue Imitsch-Kampanje für Duisburg. Den OB und seine Mannen hat Mario Barth ja ein wenig verbrannt, die würde ich als Testimonials nicht mehr benutzen. Denen ist die Stadt und ihr Ruf „scheissegal“.

Hier mein Vorschlag für das erste Werbemotiv:

 

Demokratie und Bürgerbeteiligung für’n Arsch, am Arsch, im Arsch, …

Auf meine Ratseingabe „Bürgerfonds für die Duisburger Freiheit“ im November 2018 habe ich erst vorgestern eine Antwort erhalten. Ich berichtete gestern bereits erstmalig. Der Rat selbst hat sich mit meiner Eingabe gar nicht beschäftigt, dafür wurde die Entscheidung in Gremien vorverlagert, erstens in die BV Mitte und dann noch in den Ausschuss für Wirtschaft. Die Satzung des Rates erlaubt dies.

Die Antwort die ich nun erhielt war 1:1 identisch mit der Beschlußvorlage die der BV Mitte und dem Ausschuss für Wirtschaft vorgelegt wurde. Nun habe ich den Verfasser des Schreibens angemailt um ihn danach zu fragen wer denn die Beschlußvorlage tatsächlich verfasst hat: Er oder ganz andere Leute? Meine grundsätzliche Kritik: Eine unvoreingenommene Besprechung fand in den Gremien nicht statt. Ich unterstelle mal, dass dies Absicht ist und das StrippenzieherInnen im Vorfeld die eigentlichen Entscheidungen treffen, die dann in den Gremien nachträglich demokratisch nur noch legitimiert werden. Anders gesagt: Durchgewunken werden. Der Fall ist nicht der einzige.

 

An das Amt für Stadtentwicklung – zH Herrn Trappmann

Betreff: Ihr Schreiben vom 16.10.2019 (ohne AZ) – meine Eingabe gem. §24 GO NRW „Duisburger Freiheit – Bürgerfonds“

Guten Morgen Herr Trappmann,

in dem vorerwähnten Schreiben von Ihnen heisst es wörtlich:

Nach Abschluß der Beratungen bin ich beauftragt, Ihnen folgendes mitzuteilen.

 

Ich hatte gestern mehrfach vergeblich versucht Sie tel. zu erreichen, deshalb hier meine Anfrage per Mail dazu:

Ich habe mir anhand der weiteren Hinweise in Ihrem Schreiben die Beschlussvorlage und die Gremiensitzungen im Ratsinfo-System angeschaut.

Es fällt auf, dass bereits das erste mit meiner Eingabe befasste Gremium -die BV Mitte- in der Sitzung am 5.9.2019 als Beschlußvorlage

das mir von Ihnen am 16.10.2019 zugesandte Schreiben als Beschlussvorlage 1:1-wortgleich erhalten hat.

Insofern gab es also keine wie von Ihnen behaupteten Beratungen. Es wurde lediglich über ein von Ihnen oder wem auch immer vorgefasstes einseitiges Antwortschreiben an mich abgestimmt.

Wäre meine Eingabe bereits kurzfristig nach ihrer Einreichung behandelt worden, hätten Sie und die Gremien noch nicht mal davon gewusst, dass nun im Herbst/Winter 2019 eine Bürgerbeteiligung stattfindet.

Unter Beratungen -vor allem unvoreingenommene-  verstehe ich was anderes. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die GO NRW Ihre Vorgehensweise darunter versteht.

Insofern möchte ich nun im Nachgang wissen, ob Sie die Beschlussvorlage selbst verfasst haben oder ob Sie dazu angehalten wurden. Trifft Letzteres zu bitte ich um Nennung der Namen derer

Sie damit beauftragt haben die Beschlussvorlage so zu verfassen und in die BV sowie am 12.9.2019 auch in den Ausschuß für Wirtschaft einzureichen.

Nennen Sie mir die Namen nicht, gehe ich davon aus Sie haben eigenmächtig gehandelt. Sie sind m.W. kein Gremienmitglied weder in der BV, noch in einem Ausschuss oder im Rat.

In diesem Falle werde ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen.

Ich geben Ihnen Zeit bis zum 30.10.2019, 12 Uhr, mir zu antworten.

Vielen Dank.

Gruß

Michael Schulze

Arbeitsagentur ohne Plan aber immer schön drohen

Mein Selbsttest bei der Arbeitsagentur geht in die nächste Runde. Heute bekam ich einen Anruf warum ich denn nicht zum Termin in die Agentur gekommen wäre, man würde mich nun aus der Vermittlung werfen.

Für alle die es nicht wissen: Seit etlichen Monaten suche ich über die Arbeitsagentur einen simplen Teilzeit-Job. Gesetzlich ist die Agentur verpflichtet mich zu vermitteln bzw. dabei zu unterstützen.

Von Anfang an gab ich an keinen Job in einem CallCenter zu wollen, was bekam ich? Massenhaft Jobangebote von CallCentern.

Zwei Termine hatte ich in der Agentur brav wahrgenommen, ein Einstiegsgepräch zur Erfassung all meiner Daten, wobei es da schon zu Problemen kam weil ich vorab in der Lage war selbst drei Profile in der Datenbank anzulegen. Da gab es schon mal „Ärger“. LOL. Ein zweites Gespräch war dann das obligatorische Nachfolgegespräch im Sinne von „ob ich denn noch leben würde und weiter suche“. Antwort „JA und JA“, aber keine CallCenter-Jobs. Seitdem ist die Zahl der Angebote drastisch gesunken, nur ständig bekomme ich Agentur-Einladungen. Die habe ich ignoriert, bis dann heute der besagte Anruf kam.

Witzig oder traurig daran ist, dass scheinbar meine Kunden(!!!)-Betreuerin gewechselt hat, die mir offenbarte sie hätte keine Daten von mir und die müsste sie schließlich haben. Wie kommt sie dann an meine Telefonnummer? Sie drohte mit „Rauswurf“ und ich hätte ja eine Mitwirkungspflicht.

Da bin ich gelinde gesagt ausgeflippt.

Den ganzen Schlamassel hatte ich schon nach den ersten beiden Gesprächen den Presseleuten der Agentur aus Essen, persönlich in einem 90-minütigen Gespräch vor Ort geschildert, ich habe sie vor wenigen Tagen erneut angeschrieben, wegen der für mich dubiosen Coaching-Dienstleister die die Agentur einsetzt – keine Antwort bisher. Und nun dieser Vorfall.

Ganz ehrlich, wer wirklich ganz dringend Arbeit sucht, braucht und dazu auf Transferleistungen angewiesen ist, der tut mir bei dem System und den Leuten echt leid. Ich kann gut verstehen das manch eine/r vollkommen ausflippt. Mir fehlt jetzt nur noch ein Weiterbildungspflichtangebot bei dem ich Mandalas ausmalen soll.

DVG mit Gewinn in 2018!

Amtsblatt Duisburg 32 zur DVG-Bilanz 2018 : „Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Ergebnis/Bilanzgewinn in Höhe von 348.122,00 Euro. Die Gesellschafterversammlung beschließt den Bilanzgewinn in voller Höhe im Rahmen des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft DVV abzuführen.“

Ist jetzt zwar nicht viel Gewinn, aber den könnte man investieren, statt diesen der DVV zu geben. Stattdessen werden die Fahrkarten wieder einmal teurer, ob es da mehr Gewinn gibt im nächsten Jahr?

Daseinsvorsorge darf keinen Gewinn machen. Auch schön ist, dass der Bericht nicht ins Netz gestellt wird. Was die DVG wohl zu verbergen hat?

*Anmerkung: Demnächst wird die Bilanz im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Stattdessen versteckt man den Bericht in der DVV Zentrale: „Jahresabschluss und Lagebericht liegen in der Zeit vom 21. Oktober bis 17. November 2019 in der Konzernzentrale der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH, Bungertstraße 27, 47053 Duisburg, unter Vorsprache bei der Information montags bis donnerstags von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr zur Einsichtnahme aus.“

Und die Zeiten sind natürlich „ideal“ für Berufstätige.

 

Gastbeitrag von Ulrich Scharfenort (Duisburg-Rheinhausen)

240.000 neue trimodale Logistikquadratmeter in Ruhrort

Hatte OB Link nicht kürzlich verkündet keine neuen Logistikflächen in Duisburg mehr ausweisen zu wollen? Hatte er, doch er hatte wohl die für 2022 geplante Eröffnung eines neuen Container-Terminals auf der Kohleinsel in Ruhrort vergessen.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburg-hafen-neues-containerterminal-soll-2022-in-betrieb-gehen_aid-46690417

Partner von DUISPORT bei dieser rund 100 Millionen Euro schweren Investition werden Cosco Shipping Logistics(China), Hupac SA(Schweiz) und die HTS Group(Niederlande) sein.

Und wenn von trimodal die Rede ist, dann sind Schiff, Zug und LKW gemeint. Was u.a. bedeuten könnte dass Strassen in Ruhrort und auch die A59 richtig schon „voll“ sein werden. Danke.

Boss Staake von DUISPORT verkündet damit das Ende von Kohle und die Zukunft der Logistik. Nochmals Danke. Denn ausser viel Verkehr wird die Logistik für Duisburg nicht viel zu bieten haben. Gut bezahlte Arbeitsplätze? Eher wenige.

Das hat wohl auch Link vor kurzem erkannt (wundersam), der mit dem Ende neuer Logistikflächen auch verkündete mehr andere Branchen in Duisburg ansiedeln zu wollen. Der OB liest eben regelmässig DUISTOP.

Fast zwei Millionen Liter Frischwasser täglich wegen Wasserschwund im Innenhafen

Fast ein Jahr brauchte eine Ratseingabe gemäß §24 GO NRW um endlich beantwortet zu werden. Es geht um die Auffüllung des Innenhafen-Beckens weil dieses ständig leer zu laufen droht. Das Thema hatte ich selbst bereits mehrmals aufgegriffen und auch als Eingabe eingereicht. Während meine Anfragen und die Eingabe an den Rat bisher unbeantwortet blieben, hatte ein anderer Petent nun Glück(!).  In der Bezirksvertretung Mitte wurde seine Eingabe vorgelegt und ebenso die passende Antwort der Wirtschaftsbetriebe(WBD), die man im Vorfeld um eine Stellungnahme aufgefordert hatte.

Hier die komplette Antwort der WBD, verfasst im Juni 2019. Sie hat es in sich:

Wasserschwund im aufgestauten Innenhafen und Sanierungsmaßnahmen

Im Jahre 2017 und 2018 wurde eine umfangreiche Sanierung der Innenhafenböschung durchgeführt. Der Bereich unter den Arkaden musste dabei ausgespart bleiben. Der Wasserstand wurde um ca. 70 cm auf 25,70 m ü. NN abgesenkt, um den Bereich der Wasserwechselzone sanieren zu können. Es sind mehrere Löcher festgestellt und verschlossen worden. Leider führten diese Arbeiten nicht zu dem erwünschten Erfolg, so dass weitere Untersuchungen notwendig wurden.

Taucher haben in den vergangenen Wochen das Innenhafenbecken untersucht. Es sind weitere Undichtigkeiten in der Böschung gefunden worden, wobei die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen wurden. Der Wasserstand im Innenhafen wird durch zwei Grundwasserpumpen gehalten. Aus den Werten der Wochenberichte zur Pumpenleistungen wird ersichtlich, dass die Sommerpumpwerte zwischen 220 und 290 Stunden Pumpenleistung pro Woche. Dieses entspricht einer Pumpleistung von 16600 m³ bzw. 21900 m³ pro Woche.

Im Winter fallen die Pumpwerte auf Grund der Witterungseinflüsse und der niedrigeren Verdunstungsrate. Die durchschnittlichen Pumpenleistungen der letzten 4 Wochen lagen bei 171 Wochenstunden.

Das waren ca. 12480 m³ pro Woche, also ca. 12,5 Millionen Liter pro Woche oder 1,78 Millionen Liter pro Tag. Wohin das austretende Wasser abfließt wird z. Z. untersucht. Über weitere Sanierungsarbeiten muss künftig beraten werden.

Der gesamte Vorgang hier:

https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/vo0050.asp?__kvonr=20086164