Wer sich mal so richtig verar…. lassen will der glaubt Mahmut Ö. & Co.

In diesem Herbst sind Kommunalwahlen in NRW, also auch im schönen Duisburg, und die Politik hängt sich bereits so richtig schmantig rein. Meine liebste Politversagerin Sarah Philipp(MdL) will als hiesige SPD-Oberhäuptin glänzen und MdB Mahmut Özedemir will glänzen mit 50 Mio. EUROnen für Marxloh und Hamborn, die er angeblich dem Horst Seehofer aus dem Kreuz geleiert hat, mit ’nem zwei Kilometer langen Tunnel in Meiderich, der aber nicht „kommt“ und nun mit Online-Bürgerbeteiligung in Corona-Zeiten.

Ja auch die Politik und damit auch Mahmut Özdemir entdecken das Internet. Jetzt wo alle Angst vorm Live-Rumgesäusel mit Spuckeffekten in geschlossenen Hallen haben, wie bei Grossprojekt-Ankündigungen von Link, Linne, Haack, Wortmeyer und Co. üblich, sollen die lieben BürgerInnen ganz demokratisch online beteiligt werden. Und gleich zum Abgewöhnen veranstaltet Mahmut Ö. auch noch ein Online-Dating am heutigen Abend ab 18 Uhr.

Das Ganze nennt sich Online-Diskussion zur Grundrechtsausübung in Corona-Zeiten.

Online-Diskussion zum Thema „Grundrechtsausübung in Zeiten von Corona“

Richtig auf die Kacke gehauen hat er zu dem Thema bereits am 14. Mai in einer Rede im Bundestag.

Rede im Bundestag zur Sicherstellung der Öffentlichkeitsbeteiligung an Verwaltungsverfahren

Wir merken also, auch in Corona-Zeiten geht die Demokratie weiter. Wer aber nicht bis heute Abend warten will oder vom MdB Ö. nicht berücksichtigt wird bei der Online-Diskussion, der kann ganzjährig seine Einladung wortwörtlich nehmen. Die da lautet (Zitat/Auszug):

Als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter ist mir der intensive Kontakt zu den Duisburgerinnen und Duisburger sehr wichtig. Nur durch den steten Austausch können wir Politikerinnen und Politiker wissen, wo der Schuh drückt und diejenige Bodenhaftung erfahren, die Grundlage für unser politisches Handeln sein sollte – denn schließlich sind wir die Vertreter Ihrer Interessen!

Schauen Sie sich also in Ruhe um und zögern Sie nicht, mit mir in Kontakt zu treten.

Herzliche Grüße

Ihr
Mahmut Özdemir

Das trieft dermaßen vor Schleim, dass es wehtut und deshalb habe ich zuletzt vor einigen Wochen davon Gebrauch gemacht. Ich habe ihm ohne zu zögern gleich zwei Sachverhalte geschildert die ich überhaupt nicht gut finde.

Zum einen verweigert OB Link unserer DUISTOP-Redaktion jegliche Presseauskunft, trotz eindeutiger Passagen im Pressegesetz NRW, und zum anderen geht es um den Fall eines hiesigen hochrangigen Politikers der anscheinend so gute Drähte ins Rathaus bzw. zu den Wirtschaftsbetrieben besitzt, dass er sein Abwasser nicht wie alle anderen ins öffentliche Kanalnetz einleiten muß. Wohin er die Kacke befördert, keine Ahnung!

In beiden Fällen warte ich noch heute auf Antworten. Und um meinen Eimer mal wieder zu nutzen lese ich einfach kurz nochmals die pipi-warmen Worte auf Herrn Mahmut seine Internetseite.

Fazit: Wer sich also bei Özdemir zum Live-Chat oder bei irgendeiner von der Stadt initierten Online-Beteiligung beteiligen will, sollte auf keinen Fall Michael Schulze heissen oder sonstwie als Nörgler, Nestbeschmutzer, Querulant  udgl. aufgefallen sein. Denn dann wird es nichts mit Beteiligung, Kümmern und sonstigen Quatschversprechen die uns Typen wie Özdemir, Link und Co. immer so wohlfeil anbieten um sich anzubiedern.

Wer seinen gesunden Menschenverstand einschaltet, dürfte an einem Finger abzählen können wie sehr der grosse Zensor, den sie im Rathauskeller füttern, um ihn dann auf uns loszulassen, seine Wirkung entfalten wird.

Hier nur ein paar Beispiele:

Du hast eine Super-Idee, die wird nicht veröffentlicht, aber später als SPD- oder CDU-Idee weiterverwurstet.

Du hast Kritik an den Herrschenden und Regierigen, die wird nicht veröffentlicht, Du wirst aber im geheimen Kopka’schen Bannregister eingetragen.

Du willst etwas wissen weil Dir was komisch und fragwürdig vorkommt. Die Frage wird nicht veröffentlicht, die Antwort schon mal gar nicht, denn sie könnte Dich erschrecken und das will ja keiner.

Darum tritt am besten in die SPD ein, oder wahlweise in die CDU (vielleicht), zahle brav die Beiträge, wähle brav die Parteikollegen die sich nach vorne drängeln und beugen, aber halt die Fresse. Wenn Du dann noch an Online-Bürgerbeteiligungen teilnimmst, gib Dich als Parteimitgleid zu erkennen und schreibe was Unverfängliches.

Dann steht auch in der Zeitung (WAZ,NRZ, RP) wie toll alle mitgemacht haben und wieviele und überhaupt.

Mich würde auch nicht wundern wenn die Jungs und Mädels von DuisburgKontor bereits mit Agenturen darüber verhandelt haben, was es denn kostet wenn diese Agenturen ihre Trolle loslegen lassen um Duisburg-echte Sprüche als Bürgerbeteiligung auszugeben. UPPS, kann sein, dass ich die jetzt erst drauf gebracht habe.

Ich denke Link hat bereits jetzt feuchte Träume wenn er denn zur Wiederwahl antreten sollte. Die nächste OB-Wahl erfolgt einfach auch online und wird durchgeführt von einer dieser vorerwähnten Agenturen.

Ratssitzungen gibt es dann auch nur noch aus dem Homeoffice und auch diese werden von einer Agentur modifiziert … äh … moderiert.

Spätestens jetzt dürfte einleuchten wie genial Facebook ist, einfach die Leute unzensiert schreiben lassen was sie denken. Auf duisburg.de, essen.de, oberhausen.de usw. ist das ja nicht möglich.

Übrigens: Das „verar…..“ in der Überschrift steht nicht für „verarzten“!

 

3 Antworten auf „Wer sich mal so richtig verar…. lassen will der glaubt Mahmut Ö. & Co.“

  1. » Die Politik hört weniger die Bürger als sich selbst. Das ist das ewige Muster, … «

    Bei seinem Leserbrief an das Deutsche Ärzteblatt hat der Homberger Arzt Müller sicherlich aus seiner Erfahrungssuhle (statt -schatz) mit Tombola-Paschmann schöpfen können und letztlich auch durch das Bergrecht-Ampelweibchen mit Morgenstern und Halbmondsichel alla Amt OB-13 Stadtverwaltung Duisburg.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/214230/Wissenschaft-und-Politik-Ewiges-Muster

  2. supremacy – Vorherrschaft | white supremacy – Proll-Vorherrschaft

    Oberbürgermeister Sören Link (SPD) verweigert unserer DUISTOP-Redaktion jegliche Presseauskunft und hochrangiger Politiker produziert rundum den ganzen Tag fortwährend Scheiße, sodass Oberbürgermeister Sören Link (SPD)entscheidet: „Dein Haus braucht keinen Kanalanschluss!“

    Den Intellektuellen in Duisburg ergeht es wie der Schwarzen Minderheit in den USA. Werden die Afroamerikaner von der White Supremacy, der weißen Vorherrschaft, unterdrückt, leiden die Gebildeten in Duisburg unter Proll-Supremacy.

    Im Gegensatz zu allen anderen Städten hat Duisburg nur eine hauchdünne Schicht Gebildeter und Qualifizierter. Dieses Vakuum füllt nun die Prollherrschaft aus. Der kleine Hörgerätehandwerker von der Augustastraße erhebt sich in den Status eines Professors und verkündet überzeugt sein Halbwissen ohne einen Vernunftsbezug: Stuss, um eigennützige Interessen brutal durchzusetzen. Der Wutbürger als Sleeper, parasitierender SPD-Wähler und feinstaub-verschleierter Tombola-Paschmann Fan.

    Man kennt sich und begegnet sich mit der Muskelkraft von Gabis sportlichen Grüßen.

    1. Proll-Supremacy

      Homberg hat ein Problem. Das Freibad ist bestens in Stand und wird nicht geöffnet – und keiner macht den Mund auf.

      Und weil keiner den Mund aufmacht, schreibt der Spieß-Journalismus von WAZ und NRZ Duisburg nicht darüber. Das schöne Wetter ist erst mal vorbei.

      Im übrigen ist das Hallenbad in Regie von DSSC auch geschlossen.

      Infolge der Corona-Pandemie hat Duisburg massive Gewerbesteuerausfälle. Jetzt drehen die sozioid-populistischen Heimatschänder des LINK-Gedöhns und -Geschlenkers an den Knebeln der Lebensqualität und Image Duisburgs.

      Proll-Supremacy       |       Supremacy Proll Duisburg

      Homberg hat ein Problem. Ein Geschäft nach dem anderen macht ohne Nachfolger zu. Wegen der Proll-Supremacy wurde Lösungskompetenz verdrängt und an Stelle Nummer eins aller Aktivitäten steht für Herrn Jürgen Grützner, Optik Heger und zweiter Vorsitzender des Homberger Werberings: „Sondernutzungsgebühren weg!“

      Die jüngeren Mitglieder des Siechen-Werberings freuen sich, dass überhaupt noch was passiert, obwohl es im Finalstadium nur noch darum geht, die letzten Pfennig zusammenzukratzen. Die Geschäfte liefen schon von Corona nur noch sehr schlecht.