6-Seen-Wedau: Zwei Fragen an den OB und an den Boss der Gebag Bernd Wortmeyer

Guten Morgen,

ich habe folgende Presseanfrage 6-Seen-Wedau betreffend.

So meldet die RP aktuell die Eröffnung einer zweiten Baustellenzufahrt für 6-Seen-Wedau und auch die Vorbereitung des Schutzwalls und dass dieser mit der „GUTEN“ LD-Schlacke unterfüttert werden soll.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/6-seen-wedau-in-duisburg-baustellentor-2-soll-den-verkehr-entlasten_aid-49980179

Ob die Schlacke aber wirklich so „GUT“ ist hätte der Verfasser/die Verfasserin leicht mal checken können. Da gibt es z.B. einen kritischen Artikel aus der WELT aus dem Jahre 2004.

https://www.welt.de/print-wams/article114137/Schlimme-Schlacke.html

Frage 1 weil es besonders verwundert:
Die Stadt Duisburg fand noch genau vor zwei Jahren die Schlacke gar nicht so „GUT“. Wie passt das zusammen?

https://www.waz.de/staedte/duisburg/gut-fuer-das-klima-die-schlacke-glaenzt-mit-oeko-bilanz-id213591079.html

Frage 2:
Wer heisst der Investor der das Nahversorgungszentrum dort errichten und vermarkten soll? Die Entscheidung dürfte eigentlich längst getroffen sein.

 

Gruß

www.duistop.de

Michael Schulze

2 Antworten auf „6-Seen-Wedau: Zwei Fragen an den OB und an den Boss der Gebag Bernd Wortmeyer“

  1. Duisburg ist echt die globale Osterstadt 2020. Oberbürgermeister Sören Link soll der Osterstadt-Preis 2020 übergeben werden.

    Das mit der nachfolgenden Auferstehung muss der ortsbildpflegende und ortsansässige Spießjournalismus und die Bürgerplattform ‚Duisburg aktiv‘ erst noch üben. Was da läuft ist echt voll Ostern ohne Hoffnung auf Pfingsten. Duisburg ist eine Osterhasen-Demokratie wie das gesamte Image von Duisburg.

    Macht Euch die Ohren steif! Ihr könnt ruhig Nein sagen, aber dann guckt auch mal, was daraus in der Parteihochburg Duisburg wurde,

  2. Analyse der Duisburg-Demokratie:
    Demokratische Zulieferkette ist die „Achillesferse“ (Wähler → Politik)

    Die Bürgerschaftsexperten von Ost- & West-Duisburg sorgen sich angesichts der Coronavirus-Krise vor allem um die unterentwickelten Städte wie Duisburg als ewige Schlusslichter. Während die großen Demokratie-Hochburgen auf ein großes bürgerschaftliches Engagementpolster zurückgreifen und damit eine Demokratiepause von einigen Wochen aushalten könnten, sei die Bürgernähe als Informationszulieferkette die Achillesferse der gesamten Demokratie. Das schreiben die Berater in einer aktuellen Analyse.

    Das hochkomplexe System insgesamt lebensfähig zu halten, sei nun die größte Herausforderung. In der Coronavirus-Krise gewänne traditionelle Enggestirn der Parteihochburg wie Tombola-Paschmann / OV SPD Homberg/Ruhrort wieder Oberhand. Damit würde einfache Interessen der Wähler bedient, wie etwa bei den Kunden von LIDL kein besonderer Anspruch auf hygienisches Verhalten bestände.

    Coronavirus-Krisen-bewusste Kundschaft trifft sich jetzt bei ALDI Süd.
    Hygiene-Bewusstsein als politische Metapher: ALDI ist „grüner“ als LIDL.

    Leute, senkt die Stirn und schiebt den Unterkiefer nach vorn. … und dann gemeinsam: „Ähh, iss doch schön hiah!“