Enzweiler fordert Verstetigung der Arbeitsmarktentwicklung

Angeblich sei der Arbeitsmarkt in Duisburg auf einem guten Wege, so die Chefin der Arbeitsagentur im Einklang mit OB Link in der letzten Tagen in der Presse. Ich hatte gestern kritisiert, dass man aber auch die Gehalts- und Lohnhöhen nicht vergessen darf. Nur mehr Jobs auf Niedriglohn-/ Mindestlohnbasis reicht nicht.

Nun setzt CDU-Mann Enzweiler nochs ein obendrauf. Er will dass die positive Entwicklung so andauert. Aber auch er spricht wie Link nur von mehr sozialversicherungspflichtigen Jobs, die Tatsache, dass es bereits knapp acht Mio. Niedriglöhner gibt (ARD Monitor gestern Abend um 21.45 Uhr), Tendenz steigend, blendet auch er anscheinend aus.

https://rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/duisburger-cdu-fordert-ausweisung-neuer-wohn-und-gewerbeflaechen_aid-48237031

Ebenso, dass sich hier ein Altersarmutsrisiko für noch mehr Leute anbahnt. Auch bei ihm ein vollkommenes Ausblenden des Faktischen. Wo sollen die Jobs herkommen? Wer soll sie anbieten? Vor allem in Duisburg? Nur mehr Gewerbeflächen zu fordern, so wie Enzweiler, kann nicht die Lösungsidee sein.

Und selbst der grösste Arbeitgebende vor Ort hat 2019 lediglich 117 neue Stellen ausgeschrieben. An das TamTam darum brauche ich wohl nicht gross erinnern. Link, Murrack und Co. haben sich fast zu Tode gefreut.

Seine abschließenden Worte „wie gute Arbeit der letzten Jahre,  die Früchte trägt“ sind für’n Eimer.

Eine Antwort auf „Enzweiler fordert Verstetigung der Arbeitsmarktentwicklung“

  1. Seit Jahren mauert der Verwaltungsvorstand der Stadt Duisburg, das per IFG angefragte durchschnittliche Jahres-Nettoeinkommen je Steuerfall für die einzelnen Stadtteile herauszugeben.
    Bisher war immer nur ein ständiger Verfall bekannt geworden und das stellt einen Schaden für das Image von Duisburg dar. Duisburg ist echt in den Händen des Oberbürgermeisters Sören Link.