Bruno Sagurna schweigt beharrlich

Bereits zweimal habe ich Bruno Sagurna, den hiesigen SPD-Fraktionschef, vergeblich angeschrieben. Es geht um seinen Aufenthalt bei der Exporeal in München 2019. Ich verstehe sein Verhalten nicht, sind Spitzen-Polit-Profi-Menschen im Wahlkampf doch in der Regel ziemlich pressegeil. Schweigen in diesen Zeiten ist eigentlich kein gutes Zeichen.
Wenn es jedoch um läppische, aber pressewirksam künstlich gepimpte Förderbeträge geht, gibts dagegen richtig was zum Lesen.

Zum Beispiel:

Vereine und Stadtbezirke werden weiter gestärkt

 

Guten Morgen Herr Sagurna,

ich habe folgende Fragen an Sie:

Im Zusammenhang mit der Duisburger Freiheit und der möglichen Bebauung dort haben die Stadt und die Gebag nun schon zweimal an der EXPOREAL teilgenommen und dabei das Gelände möglichen Investoren vorgestellt.

Aus diesem Anlaß habe ich mir mal die Teilnehmerlisten der Messe in München aus diesem Herbst angeschaut. Auffällig ist Ihre Teilnahme.
Sie tauchen in der Teilnehmerliste nicht als Privatperson auf oder als Mitglied der SPD, sondern als „Stadt Duisburg“, so jedenfalls steht es an der Stelle wo Teilnehmer in der Regel Ihren Arbeitgeber, Ihre Firma usw. eintragen lassen.

 
Das wirft für mich die Frage auf wer denn Ihren Aufenthalt (Fahrt, Übernachtung/en) inkl. Messeeintritt/-besuch bezahlt hat. So wie ich das „lese“ war es scheinbar die Stadt. Sie könnten das sehr leicht aufklären indem Sie mir Belege senden die das Gegenteil beweisen.
Ausserdem wüsste ich gerne in welcher Funktion Sie für die Stadt dort waren, sollte es so gewesen sein und wer Ihnen den Auftrag/die Genehmigung dazu erteilt hat.

Gruss und Dank vorab

www.duistop.de

Michael Schulze

2 Antworten auf „Bruno Sagurna schweigt beharrlich“

  1. Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind es 23.380 Tage seit der Vereinbarung über die Anwerbung und Vermittlung von italienischen Arbeitskräften nach der Bundesrepublik Deutschland, dem Anwerbeabkommen vom 20. Dezember 1955 bis zum 20sten dieses Monat.

    Garstige Worte fielen wie Spaghettifresser; später waren Kümmeltürken dran. Und jetzt: Die heimischen Parteiparasiten. → Revier-Alarm!

    DUISTOP: „Bruno Sagurna (SPD Duisburg) schweigt beharrlich“

    Die Bürger erwarten von den „Parasiten“ (altgriechisch παρά para „neben“, σιτεῖν sitein „mästen, sich ernähren“ im Sinne von Aristotheles: Als Un-Gast in der Runde dabeisein) auf ein attraktives Anwerbeabkommen für demokratische Fachbürger – eventuell sogar ein modernes Kommunalwahlrecht für NRW.

    In der aktuellen geschichtlichen Phase möchte ich gern einen kulinarisch-integrativen Vorschlag jenseits einer ruhrgebieterischen, spießjournalistischen Nabelschau unterbreiten:
    Nduja calabrese bei DUISTOP (wie man in Duisburg Würstchen macht. SPD Bruno Sagurna in der demokratischen Zwangsfortbildung)

    1 Glas Ajvar scharf à 350 g
    1 Pärchen Zwiebelmettwurst à 200 g
    2 Knoblauchzehen aus der Presse

    Den Ajvar in eine kleine Anti-Stick-Pfanne geben und eine ¾ Stunde auf einer kleinen Pfanne erhitzen, damit das Wasser verdunstet. Vor den letzten zehn Minuten den Knoblauch dazu geben und Deckel auflegen (ein Versuch zur Sterilität).
    Abkühlen lassen und unter das Zwiebelmett mischen. (Saubere Hände! Wer hat sich schon einmal fünf Minuten lang die Finger gebrüstet? … eine Vorübung zur Demokratie – Achtsamkeit!

    Papierküchentücher falten und zur Hälfte mit der Mischung etwa 1 bis 1½ cm dick bestreichen. Mischung mit dem gefalteten Paperi abdecken und mit Klammern an den Rändern eines großen Küchenschneidbrett aufhängen. Das Küchenbrett tu ich auf einen alten 5-L-Kanister Olivenöl in den Keller (bei mit 16°C) für 18 Stunden, wo die gefalteten „Papierwürste“ gut gelüftet frei baumeln können.

    … und am besten nix mit dreckigen Findern anpacken als eine Übung zur Überwindung der Industrie-Kultur in der Parteihochburg Duisburg – sonst sag ich das dem Bergrecht-Ampelweibchen mit Morgenstern und Halbmondsichel am Amtszepter bei Duisburg Stadtverwaltung OB-13.

    1. Shoshana Zuboff: Ist das Private wirklich Privatsache?
      Wir leben im Überwachungskapitalismus, sagt Shoshana Zuboff. Die Gesellschaft muss sich wehren.
      Interview: Elisabeth von Thadden – 16. Dezember 2019

      https://www.zeit.de/2019/52/shoshana-zuboff-privatsphaere-ueberwachungskapitalismus-sicherheit

                                          * * *

      Der Sozioidpopulismus eines SPD-Tombola-Paschmann mit Hilfe des Spießjournalismus und der Überwachungskapitalismus von Facebook, Google und Windows mit Hilfe des Internets haben als Gemeinsamkeit den schamlosen Eigennutz mit der skrupellosen Ausbeutung der Mitmenschen.