Krützberg und Schneider durch – MSV gerettet – Es lebe die Demokratie!

Kurz vor Weihnachten hat der Duisburger Rat mal wieder bewiesen wozu er in der Lage ist. Unter Druck gesetzt Entscheidungen so zu treffen wie es sich ein kleines Clübchen von Strippenziehern wünscht, das ist schon die hohe Kunst demokratischer Entscheidungsfreudigkeit zum Wohle der Bevölkerung.

Wie nicht anders zu erwarten wurden gestern in öffentlicher Sitzung Thomas Krützberg (bisher Soziales) und Winand Schneider (bisher angeblicher Fachmann bei den Stadtwerken, DVV) als neue Bosse des IMD bestätigt. Zugleich wurde  Kämmerer Murrack gedankt, für seine aufopfernde Arbeit für den IMD während der letzten 12 Monate, solange nämlich hielt das DUO Murrack/Kugelberg durch. Der aus der Privatwirtschaft stammende Kugelberg wurde bereits vor Wochen in die Wüste geschickt.

Nach mir bisher vorliegenden Infos wurde in nicht-öffentlicher Sitzung ebenfalls gestern perfekt gemacht was sich besonders die AnhängerInnen und alle vom Spielbetrieb des MSV-Abhängigen so sehr wünschten.

Die Stadt zahlt zwei Mio. EURO -vorerst- fürs marode Stadiondach und 2,5 Mio. EURO für einen Kreditrest (für den Stadionbau – gesamt noch offen 6,7 Mio. EURO), weil sonst am 31.12. ein Ultimatum der kreditgebenden Bank aus Hamburg fällig würde. Nun muß diese Bank noch mitspielen und auf ein paar Hundertausend EURO verzichten. Warum sie das machen sollte ist mir schleierhaft, hier liegt also noch ein Restrisiko für den MSV und die Stadt (= kein Spielbetrieb aber Stadion am Hals).

Meine Fresse was alles möglich ist wenn es um den MSV geht. Selbst das Land NRW macht Geld locker(nur leihweise) und Schauinsland gibt auch was dazu. Perfekt.

PUH, was hatten einige Pipi in der Hose, dass das hätte schiefgehen können und man hätte die laufenden Kosten fürs Stadion am Hals (geschätzt(!!!) eine Mio. EURO p.a.) aber keine Mannschaft mehr in der 3. Liga. Das Image der Stadt wäre dann aber voll im Eimer. LOL.

Allen rund 30 Leute die ich seit Sonntag gesprochen habe und nach ihrer Meinung dazu gefragt habe, ist der MSV prinzipiell egal und alle wundern sich über die Geldquellen die sich für so was auftun, denn immerhin haben wir ja noch rund 450 andere Sport-Vereine in Duisburg.

Ja, Duisburg ist echt … .

Da das Stadiondach saniert werden muß und dafür etwa 10-12 Mio. EURO anfallen werden, bin ich echt gespannt wer diesen Betrag letztendlich  bezahlen wird. Ich habe da so meine Befürchtungen.

 

2 Antworten auf „Krützberg und Schneider durch – MSV gerettet – Es lebe die Demokratie!“

  1. Der Beigeordnete Thomas Krützberg leitete das Dezernat für Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales und ist jetzt IMD Chef.

    Thomas Krützberg wurde 1959 in Duisburg-Homberg geboren und ist Mitglied im SPD-Ortsverein Homberg. Der OV SPD Homberg hat große Erfahrungen mit Immobilien. Der OV SPD Homberg hat enge Beziehungen zum Baulöwen Kun gepflegt, der die Rheinpreußen-Siedlung abreißen ließ und die Weißen Riesen in Hochheide errichtete, nachdem die SPD die passenden Ratsbeschlüsse geliefert hatte.
    Seither bezahlt der OV SPD Homberg seine Wahlkampfkosten aus Zinsen, sagt Tombola-Paschmann.

    30.05.2005
    Paschmanns letzte Schicht
    Wie sich der SPD-Ortsverein Duisburg-Homberg für den nächsten Wahlkampf rüstet
    https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40525849.html

    Jetzt wollen die Duisburger ‚Wutbürger‘ von SPIEGEL-Spießjournalis Matthias Geyer und von Dezernent Thomas Krützberg über „Paschmanns letzte Schicht“ (SPIEGEL 30. Mai 2005) wissen:

    » Matthias Geyer (SPIEGEL) und Thomas Krützberg (SPD Duisburg), erzählt mal die ganze Story vom Hungerstreik der Hochheider (Rheinpreußen Siedlung) vor dem Duisburger Rathaus vor 50 Jahren, den Schmiergeldern vom Baulöwen Kun an Politik und Polizei und wie diese Bestechung zum Abriss der Rheinpreußen Siedlung und zum Bau der Weißen Riesen Hochheide durch SPD-Ratsbeschluss führte. Das hat der Landtagsuntersuchungsausschuss aufgedeckt. «

    https://rheinpreussensiedlung.de/unsere-geschichte/

    » Matthias Geyer (SPIEGEL) und Thomas Krützberg (SPD Duisburg), erzählt mal die ganze Story vom Hungerstreik der Hochheider (Rheinpreußen Siedlung) vor dem Duisburger Rathaus vor 50 Jahren, den Schmiergeldern vom Baulöwen Kun an Politik und Polizei und wie diese Bestechung zum Abriss der Rheinpreußen Siedlung und zum Bau der Weißen Riesen Hochheide durch SPD-Ratsbeschluss führte. «

    Der Duisburger Spießjournalismus von NRZ Duisburg, WAZ Duisburg, Rheinische Post Duisburg und das WDR Lokalzeit Studio.Duisburg wird aus Eigensucht schweigen (etwa Anstellung beim DVV Konzern Duisburg).

    Schande über die Mietfinger des DJV NRW -Medienmoral! Der Spießjournalismus wurde zum Heimatschänder Duisburg.