Gutverdienende nach Duisburg!?

Oh kommet in Scharen Ihr Gutverdienenden, denn wir bauen für Euch die schönsten Häuschen zum stolzesten Preis! Duisburg und Investoren in Duisburg umwerben derzeit mit Nachdruck die Zahlungskräftigen, die sich Einfamilienhäuschen für 400.000 – 600.000 EURO leisten können, dabei gibt es doch Gutverdienende in den eigenen Reihen die gar nicht hier wohnen, aber kräftig u.a. bei Duisburger Beteiligungsfirmen verdienen.

Erich Staake – Duisport

Uwe Kluge – DuisburgKontor

Bernd Wortmeyer – Gebag

Dr. Erika Bartels – Polizei

früher: Peter Joppa – DuisburgKontor

Die Liste ist nicht vollständig.

Man sollte wissen, dass ich das Thema schon mal auf der Agenda hatte. So hatte ich vor ca. zwei Jahren einen Antrag  an den Rat eingereicht, der abgelehnt wurde. Darin beantragte ich eine sog. Residenzpflicht einzuführen, besonders für die Vorstände und Geschäftsführer von städtischen Beteiligungsfirmen.

Interessant, dass zum Beispiel Herr Wortmeyer die Kirche bemüht um in einer kürzlichen Kanzelrede das Wohnen in Duisburg anzupreisen.

Ich zitiere:

… sein Thema unter dem Motto: „Suchet der Stadt Bestes – Leben und Wohnen in Duisburg“.
Wortmeyer, der in Unna wohnt, …

Geht es noch bekloppter?

https://www.kirche-duisburg.de/mobile/1962kanzelrede.php

Ja, schon in der Überschrift:

Die Duisburger sollen zuerst nach dem Besten ihrer Stadt suchen.

Frage: Wie soll einer der hier nicht wohnt (Wortmeyer himself) das Beste dann finden?

 

 

 

 

Eine Antwort auf „Gutverdienende nach Duisburg!?“

  1. Gutverdienende nach Duisburg!?

    Solche wahnhaften Anwandlungen gibt es schon seit vielen, vielen Jahren. Sportplatz Haesen, Bebauung Haelener Straße, Haesen

    Anfang April 2005 aus dem Forum des Homberger Bürgernetzwerk:
    »Gestern Abend wurde Dr. Hartl als CDU-OV-Vorsitzender wiedergewählt. Rheinische Post: >>Heftig diskutiert wurden die Planungen für den Sportplatz Haesen. Hartl weist darauf hin, dass zunächst der Bebauungsplan abzuwarten sei. Die CDU-Fraktion fordert eine „gehobene Bebauung auf nicht zu kleinen Grundstücken und Einzelvermarktung.“<< « Aus der gehobenen Bebauung wird nichts. Wegen giftiger Altlasten im Boden gibt es keine Keller für die Häuser und der Boden wird mit einer Betonplatte versiegelt, hieß es zwischenzeitlich. (Gutachten: „Man muss nur die Nase ins Gras stecken, da riecht man ….!“) Da reicht eine Bebauung nur für weniger gehobene Ansprüche von GEBAG-Mietern.