GROKOianer Sagurna und Enzweiler kommentieren den Haushalt – Boh!

Wenn zwei der Häuptlinge aus dem Stamm der Duisburger GROKOianer den Haushalt kommentieren, dann ist echt Spannung angesagt. So viel Spannung wie wenn ein Klobürsten-Vertreter und ein Imbiss-Besitzer über einen gelungenen proktologischen Eingriff fabulieren und fachsimpeln: Patient lebt, Arsch noch dran und nur die Nagelschere im Rektum vergessen. Lief doch gut.

Dabei haben Sagurna und Enzweiler wenigstens noch irgendwie an dem Haushalt mitgewirkt, durch mehr oder weniger sinnvolle und sinnfreie Entscheidungen ihrer Fraktionen im Rat. Blöd nur dass vor kurzem der Obermaster Of Finance Of Duisburg Martin The Murrack himself zugegeben hat, dass Hochkonjunktur und Niedrigzins für den „guten“ Haushalt sorgen. So dürfte es auch diesmal wieder sein. (s. letzter Link ganz unten)

Deshalb will ich mich mit Hanni-und-Nanni-Werbesprüchlein der beiden Polit-Schwergewichte à la „wichtige Investitionen, wichtige Verbesserungen“ nicht länger aufhalten, sondern wende mich der Verbal-Klatsche von Enzweiler Richtung City-Handel zu.

Enzweiler verweist nämlich im Zusammenhang mit dem Haushaltsgeblubber und seinem Verweis auf die baldigen städtischen Möglichkeiten Geld zu schöpfen, z.B. über Neubaugebiete wie u.a. die Duisburger Freiheit, auf die jetzige und künftige Bedeutung der Innenstadt. Wenn schon 2017 das DOC abgelehnt worden sei, dann sei es verwunderlich, dass von Seiten der Gegner bisher keine konkreten Vorschläge zur Belebung der Innenstadt erfolgt sind. Eine Image-Verbesserung der City sei dringend erforderlich, …

Naja, so richtig Klatsche in Richtung Handel ist das auch nicht, denn im Prinzip richtet die sich ja auch gegen den OB. Der führt doch seitdem einen Innenstadt-Pakt an.

Was Enzweiler meines Erachtens hier durchblicken lässt unterstreicht meine Vermutung die ich bereits zur Freiheit geäussert habe. Nun wird der Handel in der City auch noch öffentlich schlecht geredet um künftig auf der Freiheit die Lösung für all die Probleme präsentieren zu können: Die City 2.0, so unbelastet und jungfräulich. Ein Schmuckstück. Glänzend und smart. Nicht so ein Pfuhl wie die alte City heute.  Ja, die Gegner des DOC sind selber schuld.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburger-groko-beschliesst-ausgeglichenen-doppelhaushalt-id227747927.html

https://www.waz.de/staedte/duisburg/groko-fraktionschefs-loben-duisburgs-finanzpolitik-id227747939.html

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburg-saniert-sich-durch-hochkonjunktur-und-niedrigzins-id227245993.html

 

 

 

2 Antworten auf „GROKOianer Sagurna und Enzweiler kommentieren den Haushalt – Boh!“

  1. Mein wortähnlicher Kommentar bei Ruhrbarone-Blog

    „Duisburg anders sehen: Duisburg von oben“
    https://www.ruhrbarone.de/duisburg-anders-sehen-duisburg-von-oben

    9_13       Warum die SPD Duisburg und CDU Duisburg abgestraft wird.

    » Für Menschen von der Tageszeitung in Duisburg ist der Blick von oben nichts Ungewohntes: „keinerlei störende Menschen oder gar Einwohner der Ruhrpottmetropole“. Doch wegen des unendlichen Verfalls in Duisburg (z.B. Hubbrücke in Homberg auf der internationalen Rhein-Fahrrad-Route seit Jahren geschlossen) und anderer Perspektivlosigkeit wächst die Hoffnung- und Freudlosigkeit. Die Heimatschändung prägt die Gemüter.

    Vor Jahren haben Ärzte die Initiative „Duisburg gegen Depression gestartet!“ – vergeblich. Jedes Jahr ziehen 20.000 DuisburgerInnen fort. Duisburg leidet unter 100.000 Fortzügen in fünf Jahren.

    Wer noch nicht depressiv ist oder fortgezogen ist, mutiert zum sog Wutbürger und schimpft über den lokalen Spieß-Journalismus. Die Schönschwärzerei ist eine eigennützige Vermeidung von Klugheit als der eigentlich bestmögliche Versuch zum Erkennen der Wirklichkeit. Die Spießschreiber haben CDU und SPD geschont; jetzt werden CDU und SPD von der Wirklichkeit überrannt.

    Das endet demnächst als           9_13           (neun_dreizehn / nine thirteen) – Am 13. September 2020 ist Kommunalwahl NRW in Duisburg; in 290 Tagen. «

  2. Noch 292 Tage bis 9_13 (nine thirteen / neun dreizehn) –
    bis zur Kommunalwahl NRW in Duisburg am 9. September 2020.

    Dann offenbart sich die historische Entwicklung durch die Fehler des Spieß-Journalismus: die eigennützige Vermeidung von Klugheit als der eigentlich bestmögliche Versuch zum Erkennen der Wirklichkeit. Schande über alle Spießschreiber und -sprecher – besonders in Duisburg und der Region des Verfalls.

    Image Duisburg: Wir sind heute schon lange, was Stuttgart (AUDI) in 20 Jahren sein wird. In Duisburg boxt die Kacke und das ist voll Scheiße!