Jovial-Link’sche Imitsch-Komplettverdödelung

Duisburg braucht angeblich ein neues und besseres Image(sprich: Imitsch). Dieses Thema geistert seit Monaten durch die Medien und seit 2016 wurden dazu auch einige bürgernahe Events durchgeführt. Nun zu behaupten es handele sich um eine grosse Bürgerbeteiligung ist schon mal die erste Verarschung in einem Artikel des Wochenanzeiger in dem der OB ausführlich zu Wort kommt:

https://www.lokalkompass.de/duisburg/c-politik/duisburg-ist-ueberraschend-anders_a1222482

Wenn es hochkommt haben vllt. 5.000 BürgerInnen sich mit dem Thema überhaupt näher beschäftigt, ich schätze mal in Wirklichkeit waren es höchstens 2.500, d.h. 0,5% der Gesamteinwohnerschaft.

Dass es so vehement durchgejubelt und hochgejodelt wird ist wahrscheinlich weniger der Sache an sich, sondern vielmehr dem Wahlkampf 2020 und dem schlechten Image der SPD vor Ort geschuldet.

In dem Artikel werden deshalb mantraartig die immergleichen Vorzüge Duisburgs geschildert, UNI, Binnenhafen, Seidenstrasse. Letzteres dann auch noch so bekloppt einseitig zugunsten der Chinesen, dass man den Eindruck bekommt die Seidenstrasse nutzt Duisburg eigentlich überhaupt nichts.

Wenn Link dann weiterfabuliert wie toll man hier leben und wohnen kann und dass es nur einer halbstündigen Fahrt bedürfe um im Grünen zu sein oder am Flughafen, dann ist die Verarschung fast komplett. Am Donnerstag muß ich zur Heliosklinik in Laar und nehme den ÖPNV. Wenn ich Glück habe brauche ich dazu von Bissingheim 90 Minuten, mit dem Auto je nach Tageszeit ebenso lang.

Will sagen, das hiesige grauenvolle ÖPNV-Angebot und die vielen innerstädtischen Staus scheint der OB komplett auszublenden.

Und dann noch das Folgende: Link scheint DUISTOP und meine Artikel scheinbar aufmerksam zu lesen, oder sind es seine VorsagerInnen und StichwortgeberInnen? Er will die Logistikflächen deckeln und spricht plötzlich von mehr und anderen Branchen die nötig sind um das hiesige Arbeitsangebot zu erweitern. Wer war es denn der dieses Thema sträflich den letzten Jahren vernachlässigt hat? Allen voran die SPD, die den Stahl und die Logistik doch ständig hofiert hat. Nun bricht erst der Stahl und bald auch die Logistik als Arbeitgeber weg, dann haben wir hier nur noch CallCenter-Jobs auf Mindestlohnbasis.

Und wie üblich werden natürlich auch wieder die im Entstehen begriffenen Projekte in Aussicht gestellt die das Image künftig erst anheben sollen, da sind 6-Seen-Wedau und Konsorten, nur die Realisierungen stehen ja erst noch an und leuchten z.Z. nur in den Köpfen von Link und Co.

Fazit: Wer so fabuliert und bisher nicht ein einziges Mal all die Dinge benannt hat die denn überhaupt zum schlechten Image geführt haben (LoPa, Zwangsräumungen, The Curve, SPD, u.v.m.) der wird mit einem noch so kantigen Image-Sprüchlein und hübschen Bildchen künftig auch nix reissen, auch nicht für die eigene Partei.

Soll DuisburgKontor, inzwischen für das Stadtmarketing zuständig, mir doch mal die aktuelle Image-IST-Analyse zu Duisburg zusenden, damit ich sie für alle veröffentlichen kann.

Was man von Link halten darf erfahren derzeit die FFF-Initiatoren. So haben sie mit Link in Sachen Klimaschutz gesprochen und scheinbar hat es auch Zusagen gegeben, passiert ist allerdings nichts. Weshalb sie jetzt u.a. ein Umweltdezernat fordern.

Es wird also eine Imitsch-Kampagne für die Tonne geben wie bei so vielen Dinge, die hier nicht von der Mehrheit getragen werden, weil sie einfach auf Unwahrheiten und Spinnereien beruhen – sowie auf Dilettantismus.

Duisburg is top(Du is top), aber die derzeitigen Verantwortlichen sind es nicht. Sind sie weg hat Duisburg eine Chance. 2020 wird gewählt. Ich befürchte nur, die meisten Leute lassen sich bis dahin wie gewohnt einlullen. Das ist die wahre Kampagne die derzeit geplant wird.

Link ist das Image von Duisburg scheissegal, jedenfalls das gute. Mit dem schlechten lebt er ja bestens, dann gibt es immer was zu verbessern und das auch noch auf allerniedrigstem Niveau. Denn jedes noch so ungepflegte Grab sieht gleich etwas besser aus bzw. „überraschend anders“ wenn ein kleiner Strauss Frischblumen draufsteht.

3 Antworten auf „Jovial-Link’sche Imitsch-Komplettverdödelung“

  1. Es gibt schon einen Weg, wie die Redaktionsleitungen von NRZ, WAZ und RP Duisburg lernen könnten, im Sinne der Bürgerschaft und Wirtschaft zu berichten und die Zukunft von Duisburg aufrichtig zu fördern.

    Die journalistische Mietfingerei der Duisburger Redaktionsleitungen kann schnell beendet werden, damit die Stadt Duisburg als auch die CDU Duisburg nicht mehr den „bewährten örtlichen Journalisten mit gutem Ruf für das Image Duisburg“ Posten etwa bei DVV – Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH und AOK Rheinland verschafft.

    Es könnte die Verbraucherzentrale Düsseldorf zitiert werden, welcher Wechsel bei der Gas- und Stromversorgung nützlich ist (Geld sparen, Gas und Strom billiger) und wie man das genau macht (solidarische Bürgerinitiative bei Armut von Duisburg).

    Der Stromtarif und der Gastarif der Stadtwerke Duisburg ist viel zu teuer! Jetzt wechseln!

    DVV-Blazejewski hau ab! Husch-husch, rette Dich wer kann. Schnell in die Frührente wie F. Kopatschek und der SPD-Rentenhai.

  2. Naturstadt Homberg, der Berg im Grünen und das Fahrrad Zentrum Niederrhein für Demokratie, Freiheit und Lebensqualität sagt:

    Seidenstraße – PPuVDu = Presse, Politik und Verwaltung Duisburg (sprich: pepe uff du)

    In Duisburg hängen die Brücken an einem seidenen Faden / Seidenfaden: Hubbrücke Homberg

    Am 28.11.2015 berichtete Daniel Cnotka, NRZ Duisburg, dass der Sportverein Homberger Turnverein (HTV) und auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) über 3000 Unterschriften zum Erhalt der Homberger Hubbrücke dem Oberbürgermeister Sören Link / SPD Duisburg übergeben hätten.

    Es gehört zum Image der Stadt Duisburg, dass Unterschriftenlisten für Jahre im Stahlschrank der Stadt Duisburg verschwinden (Erhalt des Kombibad Homberg), selbst wenn der Bezirksbürgermeister Tombola-Paschmann (SPD Homberg) unterschrieben hat – sog. SPD-show-signing.

    Zum Image der Stadt Duisburg gehört auch, dass Tombola-Paschmann und der Homberger TV diesen Stahlschrank-Verschluss (SPD-SSV) über Jahre ohne Murren ertragen.

    1. Es ist schon traurig, wie dieser einst schöne, große und erfolgreiche Homberger TV durch die Vorsitzenden Hermann Grindberg und Sieghard Schilling (SPD Genossen) heruntergewirtschaftet wurde. Grindberg und Schilling haben Zwietracht gesäht: Die SPD Homberg waren ihnen wichtiger. Mit Freundschaft und Frieden der Sportler ist es vorbei. Im Homberger TV gibt es nun Mobbing. Es herrscht schlimme Parteikotze in der Sprache und ein neuer Würg bei der Begegnung.