Neuer alter Spielplatz in Wedau – Die Kosten werfen Fragen auf

Der Waldspielplatz am Wambachgrund in Wedau wurde gerade von den Wirtschaftsbetrieben, die für alle Spielplätze in Duisburg zuständig sind, für 300.000 EURO erneuert, da ergeben sich zu den Kosten für mich ein paar Fragen.

Zuerst aber mal zum absolut lächerlichen Geschwurbel des Wirtschaftsbetriebs-Chefs Thomas Patermann:

So wird er in der WAZ zitiert mit: Mit solchen Projekten machen wir eine meiner Meinung nach sehr attraktive Stadt noch attraktiver.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/fuer-300-000-euro-duisburg-wedau-hat-einen-neuen-spielplatz-id226810149.html

Meine Fresse. Fehlte nur noch das „Leuchtturm“ vor „Projekten“. Man ist mir übel.

Aber, ich verstehe immer besser warum manche Leute so gut bezahlt werden, damit sie wahlkampftauglich derartige Sätze absondern. Gut geschleimt hält eben besser.

Was mir jedoch am meisten auffiel waren die 300.000 EURO die in Zusammenhang mit den aktuellen Bildern, besonders das mit dem Klettergerüst, Erinnerungen wach werden lassen an die Spielplatz-Kosten im Kantpark. Dort hat der Spielplatz insgesamt 600.000 EURO gekostet und ist nicht besser oder anders als der in Wedau. Nur im Kantpark hat allein der Kletterturm 300.000 EURO gekostet.

Wie kann das sein, muss das sein? Hätte man nicht besser aus einem Kantpark-Spielplatz zwei Spielplätze machen sollen, einen eben an einem anderen Ort, wo es nötig ist?

Wenn ich dann noch an die Weinerei von Link denke wie arg doch die Stadt von Kosten geschröpft wird, dann ehrlich gesagt brauch ich jetzt meinen Eimer.

Eine Antwort auf „Neuer alter Spielplatz in Wedau – Die Kosten werfen Fragen auf“

  1. >> Mit solchen Projekten machen wir eine meiner Meinung nach sehr attraktive Stadt noch attraktiver.

    In der Duisburger Partnerstadt Portsmouth (Marinestützpunkt der Royal Navy sind die meisten hard-core BREXITer) lacht man sich über die Duisburgerschaft kaputt. Die einheimischen Duisburger Partnerstadtleutchen auf dem Kontinent werden mit Kartoffeln und Auberginen verglichen: „Place the eggplants and potatoes on a baking sheet and roast in the oven for 20 to 30 minutes, until they’re completely soft; you should be able to easily poke a paring knife into them and meet no resistance.“

    … anstechen, bis man keinen Widerstand mehr spürt! – so üble Parteihochburg-Praktiken: „Ähh, da macht sowieso keiner mehr den Mund auf und in zwei Jahren haben die das eh vergessen!“, meinte einst Tombola Paschmann.

    Doch wenn das Image-Schlusslicht Duisburg bei Gewerbesteuer, Grundsteuer und Kindergartengebühren Deutsche Spitzenplätze belegt, dann ist Schluss mit Tombola-Paschmann und der SPD Duisburg.

    Der Dezernent Thomas Krützberg (SPD Homberg) hat mit den neuen Kindergartengebühren ein Urteil des Oberlandesgericht Münster ausgetrickst. Nach den Schulsommerferien müssen Eltern teuer zahlen.

    Die alten roten Socken in Duisburg haben noch keine Angst vor den AfD wie in der Lausitz, sonst hätten die Kinder- und Familienfeinde im Dezernat III und Jugendamt Duisburg und andere Heimatschänder längst ihre grob-industriekulturellen Positionen aufgegeben. (Zur Erinnerung an eine Personalunion: „Duisburg, 5 tote Kinder in neun Monaten!“)
    https://www.zeit.de/2019/32/kohleausstieg-lausitz-staatliche-investitionen-foerderung-regionen