SmartCityDuisburg: Parteilose Ratsfrau hat gute Idee – die Stadt nur miese Antworten

Das SmartCityDuisburg-Projekt der Stadt (www.duisburgsmartcity.de – die Domain www.smartcityduisburg.de gehört ja mir(AUTSCH)) laviert so vor sich hin. Da gibt es viele unsinnige Ankündigungen und Ideen wie die Vermessung von öffentlichen Gebäuden von innen sowie die Ermittlung der Rattenpopulation im Abwassersystem unter der Stadt (Scherz!).

Deshalb hatte im Februar Britta Söntgerath, parteiloses Ratsmitglied eine gar nicht mal so schlechte Idee.

Sie schlug vor einen Beirat aus der Bürgerschaft zu bilden der die SmartCity-Vorhaben laufend „begleitet“ und ev. voranbringt. Da das Thema eh wichtige Aspekte der Bürgereinbindung und -beteiligung berücksichtigen sollte (opendata, e-government, digitale Formulare, Bürgerkonto usw.), was aber die Stadt(Link, Murrack & Co) eher nicht so gerne gestatten würde, sind die Antworten auf Söntgeraths Fragen dementsprechend beschissen. Aber lesen Sie selbst:

https://sessionnet.krz.de/duisburg/bi/getfile.asp?id=1620272&type=do

auf den Seiten 146 und 147

 

2 Antworten auf „SmartCityDuisburg: Parteilose Ratsfrau hat gute Idee – die Stadt nur miese Antworten“

  1. Das „SmartCityDuisburg-Projekt“ der Stadt Duisburg braucht keine eigene Webseite, weil die entsprechenden Angebote kann man locker auf der Seite der Stadt Duisburg unterbringen.
    Z. B. ein Menüpunkt „Smartes Duisburg“ oder so. Aus diesem Grund ist eine Webseite einer Privatperson mit entsprechenden Inhalt meiner Meinung entbehrlich.

    Wenn man sich dem Thema „SmartCityDuisburg-Projekt“ mal nähert, muss aber auch wissen, dass man jede APP, die so im Umlauf ist, auch zur Ausspähung von Daten nutzen kann und wird. Die NSA (USA) und China haben dies fast zur Perfektion getrieben. Weitere Länder werden folgen.

    Die eventuelle Einbindung einer Bürgerbeteiligung ist auf jeden Fall sinnvoll und wird von mir auch
    unterstützt.

    1. Kann man so sehen. Aber dann braucht man viele andere Projektwebseiten auch nicht. Weder in Duisburg – noch sonst in einer Stadt. Dann muß man aber auch bestimmte Dinge auf http://www.duisburg.de ermöglichen die vllt. die Grenzen des zur Zeit Machbaren technisch und inhaltlich überschreiten.

      SmartCityDuisburg.de könnte aber für alle offen stehen, was bei einer reinen stadteigenen-Seite ev. nicht möglich ist. Hier kategorisch etwas auszuschliessen wäre unsinnig.

      Unter Marketing-Gesichtspunkten sollte man zu jedem Projektnamen auch die passende .de-Domain haben. Wenn auch nur für den Fall der Fälle.

      Und was in Zukunft kommt weiß ja noch niemand. Das gehört zum Handwerk.

      Und ganz generell könnte man dann ja auch jede betriebliche Ausgründung vermeiden und alle Arbeiten wieder in die Kernverwaltung holen.

      Insofern hinkt Ihr Einwand ein wenig.

      Und ausserdem ist das Ganze ein wenig wie Kindergarten: Krieg ich die rothaarige Puppe nicht, will ich gar keine mehr. Krieg ich sie, finde ich sie ganz toll und zeig sie jedem.