Strassenausbau: Und schon wieder müssen die Anwohner mitzahlen

Es ist schon eine Krux mit den Strassen in Duisburg. Diesmal geht es um Neumühl. Konkret um den Ausbau der beiden reinen Wohnstraßen Biesenwiese und Winningstraße zu Spielstraßen. Zwei Drittel der jeweiligen Kosten sollen auf die dortigen Hausbesitzer umgelegt werden.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/nord/stadt-duisburg-will-neumuehler-strassen-aufwendig-sanieren-id216373479.html

Dagegen regte sich bei den relativ wenigen Bewohnern Unmut. Die zuständige Bezirksvertretung aber ließ die Gegenargumente ausser acht und stimmte für den Ausbau bzw. Umbau mit finanzieller Beteiligung der Anwohner.

Gegen die Beteiligung der Anwohner bei derartigen Strassenvorhaben in NRW läuft z.Z. die Volksinitiative des Bundes der Steuerzahler NRW. In Bayern gibt es das Ganze übrigens nicht mehr.

Eine Antwort auf „Strassenausbau: Und schon wieder müssen die Anwohner mitzahlen“

  1. Die Stadt Duisburg macht jahrlang nichts an Straßen und stellt dann „plötzlich“ fest, dass diese komplett erneuert werden müssen.

    Allerdings sind es häufig Baustellen, die für Risse und Schlaglöcher sorgen.
    Eine intakte Oberschicht sorgt dafür, dass die Straße lange erhalten bleibt, aber den Zustand müsste die Stadt Duisburg erhalten und komplett bezahlen.