Duisburgs City autofrei – nicht ganz, nur Lieferwagen, Busse und Bahnen

Ich habe ja bis heute keine Antwort darauf, warum im letzten Herbst allein bei einer Aktion 17 Offizielle aus Duisburg nach China reisen mussten.  Dass sich der für SmartCityDuisburg zuständige Digidez Murrack dort tummelte leuchtet ja noch in gewisser Weise ein.

Wenn ich allerdings, angesichts drohender Fahrverbote  -wobei Duisburg merkwürdigerweise dabei nie genannt wird- und  auch sonstiger Erkenntnisse der Unsinnigkeit des vom Individualverkehr verursachten Stresses in der City -inkl. überdimensionierter SUV-Panzerfahrzeuge- einen Blick nach Strassbourg werfe, ins gar nicht so weit wie China entfernte Nachbarland, dann frag ich mich allen Ernstes wieso die hier in Duisburg solche Ideen nicht umsetzen. Wäre doch ganz smart.

https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/Sendung-vom-09-01-2019-park-and-ride-video-100.html

Ich fasse mal zusammen:

Super-ÖPNV in der City, Park-n-Ride am City-Rand, billige Tickets und man kann geruhsam mit dem Fahrrad und als Fußgänger in der Innenstadt verweilen und bummeln. Dazu noch die Unternehmen zur Kasse gebeten, die deshalb einfach nicht mehr der IHK angehören müssen. Geld ist also da. Fertig.

Ich finde das ist reif für einen Antrag an den Rat. So, und jetzt regt Euch alle auf was das für ein bescheuerter Vorschlag ist.

Eine Antwort auf „Duisburgs City autofrei – nicht ganz, nur Lieferwagen, Busse und Bahnen“

  1. Wenn man so misst, dass keine Überschreitungen auftreten, weil man gar nicht an Belastungsschwerpunkten misst, bzw. dafür sorgt, dass dort keine Belastung mehr auftritt, dann gibt es auch keine Fahrverbote.

    Etwa Friedrich-Wilhelm-Platz, wo wegen angeblicher Bauarbeiten eine Fahrtrichtung „zufällig“ gesperrt war, nachdem es im Vorjahr Überschreitungen an der Stelle gab.