Friedrich Merz fordert Steuerfreiheit für Aktiensparer – TOLL.

Die CDU-Regionalkonferenzen gehen zu Ende und jetzt geht es ans Eingemachte: Wer wird die CDU künftig (an)führen und ev. KanzlerkandidatIn?

Dazu hängt sich Friedrich Merz nochmals so richtig rein und lässt keinen Zweifel daran wessen Geistes Kind er ist.

Soso, wir sollen also die Rente künftig mit steuerfreien Aktiengeschäften aufpeppen können.  Von jemandem der aus der Finanzwirtschaft kommt und damit ein Konjunkturprogramm für diese anschmeissen würde, eine durchaus nachvollziehbare Forderung, das dürfte nunmehr jedem klar sein.

https://www.tagesschau.de/inland/merz-altersvorsorge-101.html

But: I am not amused.

Um die Sache abzukürzen, schlage ich mal zurück vor, wohl wissend, dass es dazu nie kommen wird:

Wer sowas vorschlägt und ev. umsetzt der sollte dann mit gutem Beispiel vorangehen.  Da mögliche Verluste bei Aktiengeschäften nicht erwähnt werden, sollte der Vater Staat jedem Anleger die möglichen Verlustausgleiche garantieren oder die Aktien nennen die Gewinne machen.

Und: Vater Staat sollte mit gutem Beispiel vorangehen und die Rentenkasse in Aktien anlegen, scheint ja laut Merz eine interessante Geldanlage zu sein, dann kann der jährliche Rentenzuschuss iHv 100 Mrd. EURO ev. künftig geringer ausfallen.

Dann bin ich auch dabei.

 

 

 

Eine Antwort auf „Friedrich Merz fordert Steuerfreiheit für Aktiensparer – TOLL.“

  1. Das kann eigentlich nur von jemandem kommen, der genug Geld übrig hat für Aktien und so breit streuen kann. Also jemand „da oben“.

    Leider sind die Bundespensionen m.W. zum Teil in Kohleaktien (RWE usw.) angelegt.

    Es gibt einen Grundsatz für Aktien, man sollte nur Geld anlegen, was man nicht braucht. Ansonsten ist es ein Glücksspiel. Aber man kann natürlich von jedem Unternehmen aus dem Umfeld eine Aktie kaufen, da gibt es wenigstens auf den Hauptversammlungen etwas zu futtern. Tupperdosen nicht vergessen. #Ohne_Merz_kein_Schmerz