Oh lobpreiset die Gebag, Gebenedeite unter den Flächenentwicklerinnen!!!

Halleluja, die Stadt Duisburg hat das Krieger-Gelände zu ihrer freien Verfügung und das nahende Ende der Brache beseelt uns, weil es die stadteigene Gebag dem Investor Krieger in zähem „Kampf“, aber auf dennoch friedliche Weise entriss. Endlich. Ein Raunen weht durch die heiligen Strassen Duisburgs und göttlichen Hallen des Rathauses.

So ungefähr kommt es mir vor, wenn ich die Lobpreisungen des WAZ-Kommentators Schmeer lese:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/die-beste-nachricht-fuer-duisburg-seit-vielen-jahren-id215473213.html

Ja, jetzt wird alles gut, 30 ha bestes Bauland, da kann man doch was Tolles mit machen. Ich sehe sie schon vor mir die Kolonnen an in- und ausländischen Investoren, die sich vor den Augen des holden Sören, dem wahren Helden dieser so gebeutelten Stadt, wahrlich zerfleischen, um an die besten Stücke zu gelangen.

Ja, Duisburg wird wieder erblühen, vergessen die erbarmungslosen Jahre des Niedergangs, jetzt geht es endlich wieder aufwärts.

Halleluja und gesegnet seid Ihr oh Sören, oh Gebag-Wortmeyer, oh welch Held auch sonst noch, der sich in die Lobgesänge einklinken möchte. Herr Enzweiler vielleicht?

Den Namen Gebag darf nun nur noch derjenige in den Mund nehmen der sich vorher auch dreimal bekreuzigt hat. Welche Herrlichkeit, welche Pracht.

Vergessen die Probleme mit The Curve, mit der IMD, mit fehlenden Lehrern, mit Frau Rogg, mit was auch immer für ’ner Scheisse, ich bin ja so dankbar.

Amen.

Eine Antwort auf „Oh lobpreiset die Gebag, Gebenedeite unter den Flächenentwicklerinnen!!!“

  1. Ist ja nicht unmöglich, dass hier etwas brauchbares kommt, aber irgendwie bezweifele ich das bei der GEBAG. Die bekommen es ja nicht einmal hin bei Neubauten Photovoltaik aufs Dach zu packen, wobei dies natürlich auch an den Stadtwerken liegen könnte. An Zukunftsfähigkeit sind die ja nicht interessiert.

    Wundert mich bei den Stadtwerken aber auch wenig. Mehr zu dem Warum morgen in meinem Blog.