Sören Link der Hetzmeister – laut Junge Welt in Ihrer heutigen Ausgabe

Zugegeben die Junge Welt ist eine linke Tageszeitung und daher auch mit den notwendigen Vorbehalten zu lesen, was aber natürlich für alle Zeitungen und Presseorgane usw. gilt. Natürlich auch für uns selbst.

Den aktuellen Artikel über unseren OB möchte ich jedoch niemandem vorenthalten. Er gibt nicht uneingeschränkt meine Meinung wieder, doch man sollte ihn zur Kenntnis nehmen.

https://www.jungewelt.de/artikel/338619.der-hetzmeister.html

Voll und ganz anschließen kann ich mich dem Vorwurf Meinungsmache und als meine persönliche Ergänzung die Ablenkung die damit verbunden ist.

Nicht wegzuleugnen ist, dass es Menschen gibt die sich asozial und unsozial benehmen. Ob die nun vermehrt unter Sinti und Roma zu finden sind, kann ich nicht sagen. Wahr ist auch, dass in manchen Herkunftsländern keine geordneten Verhältnisse herrschen was Ordnung, Sicherheit und auch Mülltrennung angeht. Auch kann man erwarten, dass wenn jemand zu Gast in einem fremden Land ist, er oder sie sich ordentlich benimmt.

Alles unbestritten.  Nur sollte man als OB erst dann die grosse Verbalkeule schwingen, wenn man a) genau weiss wovon man redet, b) sich seiner Stellung genauestens bewusst ist und c) selber das beste Vorbild an Tugend abgibt was weit und breit zu finden ist.

Ich würde mich als erstes mal aus dem Elfenbeinturm Rathaus auf den Weg in die Problemviertel machen und dort Flagge zeigen. Nicht mit einmaligen Aufräumaktionen, sondern mit tatsächlicher Präsenz über mehrere Tage oder Wochen.  Nachts mal gucken ob die kleinen Jungs auf der Strasse rumhüpfen und fragen warum das so ist.  Von Haus zu Haus gehen und mit so vielen Leuten wie möglich sprechen. Dann wird die Erkenntnis kommen, dass die Probleme alle Ursachen haben, während man bisher immer nur die Symptome beschreibt.

Und diese Ursachen sind zum Teil auch bei einem selbst bzw. beim OB zu finden. Es ist wie mit dem Klimawandel. Jetzt ist er da oder kommt in Kürze und alle haben es lange gewusst, aber keiner hat was gemacht.

Ghettos, No-Go-Areas, Schrotthäuser und alle anderen negativen Erscheinungen sind doch die Folge einer Politik und Verwaltung die viel zu lange zugeschaut hat wie sich die Dinge zum Schlechten entwickeln.

Man hat alles laufen lassen, aus Faulheit, Blödheit, Unwissenheit oder aus Berechnung. Für Letzteres gibt es einen guten Grund, schafft man sich doch damit die nun recht einfach-gestrickten Argumente um das Wahlvolk zu begeistern.

Für wie bescheuert hält uns eigentlich ein Typ wie Sören Link? Ich glaube für ziemlich bescheuert. Vielleicht gehen ihm auch Leute auf den Leim, okay  dann ist es so.

Für all diese Leute mach ich deshalb mal eine Rechnung auf:

2025 kommen die Babyboomer der 60er-Jahre ins Rentenalter. Das sind so viele,  dass ab 2025 die Rente ziemlich problematisch wird. Wir erleben ja jetzt schon wie man uns darauf einstimmt. An drei Stellen kann rumgeschraubt werden: Erhöhung des Rentenbeitrags,  Senkung der Rente und Erhöhung des Renteneintrittsalters.

Die Rente ist ein Generationenvertrag was bedeutet: Die jetzt arbeitende Generation zahlt für die in Rente befindliche.

Ab 2025 ist das nicht mehr gewährleistet, weil sich ab diesem Zeitpunkt die Zahl der Rentenempfängr drastisch erhöht und die Zahl der Rentenzahler verringert. Den Ausweg aus der Misere bilden lediglich viele junge ausgebildete Leute die in Arbeit kommen. Da wir die aber nicht haben(Deutsche) oder eben nicht haben wollen(Nicht-Deutsche) und auch sonst für Bildung nicht viel Geld ausgeben wollen (Schulbauten-Mängel, Lehrermangel etc.), stellt sich die einfache Frage: Wie soll das alles ab 2025 funktionieren?

Das Problem ist längstens bekannt, aber was wurde oder wird konkret getan? Nichts, es wird abgewartet.

Dasselbe mit den Klimazielen für 2020, auf 2030 vertagt. Digitalisierung, erstmal wieder eine Kommission gegründet.

Anstatt also Herr Link mal in die Richtung auskeilt, tut er lieber das was am einfachsten ist, scheinbar am besten ankommt und niemandem von denen wehtut die er kennt und für seine Karriere noch braucht.

Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die kleinen bekloppten Rotzlöffel die in Duisburg nachts rumrennen, die Kackwindeln die da rumliegen und die Arschloch-Pisstypen sind beileibe unser aller-geringstes Problem.

In China, Indien und Schwellenländern wartet ein Millionenheer das so hungrig ist uns zu zeigen was eine Harke ist (technologisch), das einem Angst und Bange werden kann, wenn die mal richtig loslegen.

Da kann ich gut verstehen, dass hier mit der Digitalisierung so lange gewartet wird. Denn sobald wir ein funktionierendes Glasfasernetz haben steht es auch den vorgenannten Hungrigen zur Verfügung und dann Gnade unseren Arbeitsplätzen und unserem Wohlstand.

Letztens erzählte mir ein Wirtschaftsförderer aus einer mittelgrossen Stadt im Ruhrgebiet wie stolz er darauf sei, dass sein Team(3 Leute) nach drei Monaten endlich die neue Website fertig hätte – für rund 10 Riesen.  Natürlich mit Hilfe einer ortsansässigen Fachagentur. Nach der Kurz-Analyse der Website sagte ich ihm, dass jeder halbwegs angelernte albanische Webdesigner den Webauftritt in sechs Stunden für 600 EURO hätte erstellen können.  

Nur mal laut gedacht: Für 9.400 EURO könnte man einen rausschicken die Kackwindeln in Duisburg aufzusammeln UND fachgerecht zu entsorgen.

Die besagte Wirtschaftsförderung gehört zu 100% der mittelgrossen Stadt und macht ca. 600.000 Miese pro Jahr, sitzt in der feinsten Gegend und hat ein Super-Innen-Ambiente inkl. diverser Kunstwerke, Klimaanlage, Parkraum vor dem Haus, großzügige Küche, gefällige parkähnliche Aussenanlage mit Teich. Der GF erhält rund 139.000 EURO pro Jahr plus Firmenwagen. Frage: Wer ist asozial oder unsozial?

2 Antworten auf „Sören Link der Hetzmeister – laut Junge Welt in Ihrer heutigen Ausgabe“

  1. In der Wochenendausgabe der NRZ vom 25. August 2018 meldete sich das Volk zu Wort. Erst einmal einzeln. In der Person des NRZ-Lesers Jürgen Elsenpeter. Er schrieb sich seine Meinung unter der Kommentar-Rubrik „Lebenswirklichkeit“ von der Seele unter der Überschrift „OB Link und die Zuwanderung“. Tatsächlich hegt NRZ-Leser Elsenpeter keine Sympatie für Grüne, SPD, Linke und Pseudohumanisten. Seiner Meinung nach hört Weltoffenheit, Zuwanderung, Toleranz und Hilfe für Bedrängte da auf, wo diese auf Lasten der Sicherheit und Lebensqualität gehen. Seiner vermutlich. Er fühlt sich bedroht. Denn nicht nur die Sinti-/Roma-Zuwanderung erscheint ihm als Schreckgespenst, sondern er vermutet ein generelles Problem mit Menschen aus fremden „Kulturkreisen“, die sich hier absolut nicht anpassen wollen. Und sich sogar nicht integrieren wollen. „Wenn nicht unverzüglich gegengesteuert wird,“ beteuert er in seiner Leserzuschrift, kommt es zur „Götterdämmerung“. So ernst ist die Lage seiner Meinung nach.

    Jedoch sieht er Chancen, die drohende Götterdämmerung zu verhindern in Person unseres werten Oberbürgermeisters Sören Link und schreibt in seinem Leserbrief: „Unser OB Link hat endlich das angesprochen, was nicht nur den Bürger in Duisburg bewegt, sondern über die Stadtgrenzen hinaus.“ Und lobt seinen Oberbürgermeister, weil „nicht ohne Grund (…) von der Stadt eine sogenannte „Task Force“ (…) eingerichtet“ wurde.

    Diese mobile Eingreiftruppe des SPD-Oberbürgermeisters gibt es tatsächlich und bringt unter Aufbringung kommunaler Ordnungsgewalt das zustande, was den NRZ-Leser Elsenpeter zum Lob treibt. Endlich reinen Tisch machen mit der Sinti/Roma-Zuwanderung und endlich dem Treiben einer deutschen Entfremdung durch fremde Kulturkreise Grenzen aufzeigen. Grenzen zieht der SPD-Oberbürgermeister allzu gern und fordert Ankerzentren für Flüchtlinge. Wenn möglich weit draußen in den Fluchtländern in Internierungslagern bevor eine Flucht nach Europa wahrscheinlich wird. „Die Bundesregierung verschläft dieses Problem, sie muss endlich was dagegen tun, dass es Armutsflüchtlinge in Europa gibt“, wird Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD) zitiert. Ja, hau den Lukas! Diese markigen Worte wird Jürgen Elsenpeter freuen.

    Tatsächlich ist zu fragen, welche völkischen Erkenntnisse der Duisburger Oberbürgermeister sich zu eigen macht, wenn er behauptet (wie in der ZEIT-online vom 19. Juli 2018 ), dass man nur seinen Job zu machen braucht, um die AfD überflüssig zu machen. Inzwischen wurde Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit steigenden Zahlen zum Bundesland mit den meisten Abschiebungen. Auch nach Afghanistan – in das Krisenland ansich. Ganz an der Realität vorbei argumentiert Link im besagten Interview mit der Zeitschrift, dass er „grundsätzlich (…) nicht zustimmen (kann), dass in Deutschland zu leichtfertig abgeschoben wird. Die kommunale Realität sieht da anders aus“, behauptet er. Aber wenn dies nicht schon genug an ordnungspolitischen Maßnahmen über die von ihm sogenannte „Armutsmigration“ gibt, so bleibt ihm zumindest noch das Wort vom „Sozialhilfebetrug“. Vielleicht kennen das noch die älteren Mitbürger aus der Zeit als den Juden in Deutschland nachgesagt wurde, dass sie Sozialschädlinge wären und Zigeuner zu Eigenschaften neigen, die der deutsche Ordnungssinn bekämpfen muss. Er hat’s verstanden was das Volk will und kapiert was dem Volkswillen unter den Nägeln brennt. NRZ-Leser Jürgen Elsenpeter: Dieser„…OB Link hat endlich das angesprochen, was nicht nur den Bürger in Duisburg bewegt.“

    1. Dass es in den Ostblockländern so billig ist zB Oldtimer reparieren zu lassen oder sich Schweissarbeiten anfertigen zu lassen und dass dies von etlichen Leuten aus unserem schönen Deutschland auch ausgenutzt wird, dass erfährt man kaum.
      Auch die Küstenhotels dort werden wegen der günstigen Preise gerne von Deutschen gebucht.
      Und dass dem ein oder anderen deutschen Freier scheissegal ist ob die hiesigen „Damen“ aus dem Ostblock stammen kann man sich leidlich denken.