OB Links und Duisburgs Vorzeigeprojekte = Rohrkrepierer? Zum Beispiel „The Curve“!

Vor gut 10 Monaten hatte ich bereits auf xtranews gewarnt und die damals bereits erkennbaren Bauverzögerungen im Innenhafen sozusagen auf die Schüppe genommen. Jetzt leg ich ‚ ne Schüppe nach, weil der Link’sche Gross-Ankündigungs-Bautrupp in Sachen „The Curve“ nunmehr kleinlaut einräumen muß die Baustelle nicht ordentlich und fristgerecht übergeben zu können.

Hier mein xtranews-Artikel vom August 2017: https://www.xtranews.de/2017/08/25/es-bewegt-sich-was-bei-duisburgs-the-curve-id52192643.html

Wenn wundert’s noch, dass jetzt herauskommt, dass es dort einfach zu schlammig ist wo früher mal das Eurogate hinsollte. Und dass die ehemals angekündigten 3,5 Mio. EURO für die Baureifmachung des Geländes nicht aureichen und jetzt nachgeschossen werden muß. Ob es dann klappt? Ausgang offen.

Was ich 2017 auch schon vermutete könnte nun ebenso bitter für uns Steuerzahler wahr werden. Man hat wahrscheinlich Verträge gemacht die eine Pönale vorsehen, wenn man nicht rechtzeitig fertig wird und dem Investor dadurch „Verzögerungskosten“ entstehen.

Man hätte jedoch seit langem wissen müssen wie schwierig die Kiste ist und doch gibt es immer wieder und immer noch Durchhalteparolen. Tja, vollmundige Ankündigungen die einem im Wahlkampf helfen (sollen), sollte man irgendwann auch erfüllen können, sonst wird man unglaubwürdig. Wobei, ehrlich gesagt, bei mir sind die Typen die im Rathaus an der Spitze werkeln und versagen eh schon „durch“ und vollkommen unglaubwürdig.

4 Antworten auf „OB Links und Duisburgs Vorzeigeprojekte = Rohrkrepierer? Zum Beispiel „The Curve“!“

  1. Beim Chinacenter und dem Hotelphallus gab es vor kurzem in der Zeitung die Information, dass das Grundstück bisher nicht verkauft ist (basierend auf eine IFG Anfrage bzgl. Vertragsinhalt). Da es ja bereits jetzt Proteste gibt und später mit Sicherheit Probleme geben wird, ist der angebliche Käufer vielleicht gar nicht mehr interessiert.

    Es gibt zudem ein Gutachten bzgl. Asterlagen als Frischluftschneise, was die Baupläne bereits jetzt torpediert und den Aufwand erhöhen wird.

  2. Einfach sagenhaft, diese dauerhafte „Erfolgsstory“ aus der Sauerland-Ära !
    Millionen sind schon im trüben Wasser (sprichwörtlich ein Fass ohne Boden) versenkt worden, und jetzt möchte man noch mehr Geld unwiederbringlich vernichten.
    Der Wunsch nach Schadensersatzansprüchen gegen Beteiligte dürfte sich auch nur als feuchter Traum darstellen, hier wird nichts zu holen sein (Verjährung? / Insolvenz?).

    Als ich etwa im Februar diesen Jahres an der dortigen Haltestelle ein paar Minuten auf den Bus gewartet habe, und die Wasserwüste HINTER der Tribüne sah, da fehlte mir schon der Glaube an ein gutes und kostendeckendes Ende. Hat sich eigentlich schon ein Ratsmitglied den Zustand zwischendurch angeschaut ?

    Übrigens, lange nichts mehr gehört von der „Waterfront“ in Ruhrort, die auch mindestens schon seit 2010 ein Dornröschendasein fristet.

  3. Ich frage mich ja immer, ob für den chinesischen Hotelphallus in Asterlagen ein ähnlich dämmlicher Vertrag geschlossen werden soll.
    Ist das nicht schon grob fahrlässig so einen Vertrag im Namen der Bevölkerung abzuschließen? Begründet so etwas nicht gar den Anfangsverdacht der Untreue?

    1. Naja, angesichts der Umstände und Vorkommnisse was alles schiefgeht wenn Politik und Verwaltung es anfangen, vgl. aktuell Thyssenbrücke-Desaster in Mülheim-Ruhr, dann würde ich die Frage nach der Untreue bejahen. Nur das Problem ist, dass die meisten Leute in Politik und Verwaltung „demokratisch“ legitimiert sind. Man muss also tatsächliche Fehler und Haftungsangelegenheiten akribisch und personengenau suchen. Das klappt schon in der Sache LoPa nicht so richtig und das sollte uns zu denken geben.

      Und was Verträge in Sachen „China“ angeht, da herrscht ja derzeit Total-Blindheit und -Taubheit. Das Memorandum mit Huawei zum Glasfaserausbau könnte uns z.B. heute schon Auskunft geben was ev. alles verbockt wird, nur wir kennen es nicht.

      Fazit: Link & Co. suchen verzweifelt Highlights die sie uns „verkaufen“ können. Da wird dann nicht so genau hingeguckt was schief gehen kann. Alles im Sinne von „Nach mir die Sintflut“ oder „Was schert mich mein Geschwätz von gestern?“. Vgl. Olaf Scholz und HSH-Nordbank.