Presseerklärung zu „Defender Europe 2020“ – Kundgebung am 21. März

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihnen ist bekannt, dass im April und Mai 2020 ein großes Manöver mit 37.000 Soldat*innen aus 18 Staaten an der westlichen Grenze Russlands stattfindet.

Das Friedensforum Duisburg hat den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg vor drei Wochen schriftlich um Auskunft über die Truppen- und Transportbewegungen und den Umschlag von Militärmaterial auf Duisburger Stadtgebiet gebeten. Jedoch bislang keine Antwort erhalten.

Die Transporte rollen bereits auf der Straße und auf den Schienen. Der Duisburger Hafen ist Umschlagplatz für schweres Kriegsgerät. Über die zu erwartenden Beeinträchtigungen im Verkehr wurden die Bürger bislang nicht informiert.

Gegen „Defender 2020“ hat sich ein bundesweites Friedensbündnis gebildet. Zur Information der Bevölkerung und als Protest gegen die Ausweitung der Militärübungen findet in Duisburg eine Kundgebung mit anschließender Demonstration zum Hafen am 21. März 2020 um 11.55 h auf dem Bahnhofsvorplatz statt.

Es sprechen u.a. Kathrin Vogler, MdB Die Linke, Thomas Keuer, Verdi Duisburg und Ludo De Brabander, vrede vzw, Belgien.

Die ständigen NATO-Manöver bergen die Gefahr einer direkten militärischen Konfrontation mit Russland in sich. Das gilt es zu verhindern.

Stopp Defender 2020! Ja zu Frieden, Entspannungspolitik und Abrüstung.

Eine Antwort auf „Presseerklärung zu „Defender Europe 2020“ – Kundgebung am 21. März“

  1. Selbst, wenn die Informationen nicht der Geheimhaltung unterlägen, hätte die Stadt nach IFG mehr als drei Wochen Zeit, falls sie die Informationen überhaupt hat.

    Man hätte natürlich auch direkt bei der Bundeswehr nachfragen können.