Zweiter weisse Riese „fällt“ wahrscheinlich im Herbst 2020

Nach der Sprengung des ersten Weißen Riesen im März laufen nun die Vorbereitungen für die zweite Sprengung. Nach Einrichtung der Baustelle erfolgt zunächst die Entrümpelung. Im Anschluss findet die Asbestsanierung statt.

Asbestfunde in dem ersten gesprengten Hochhaus führten in der Vergangenheit zu Verzögerungen und einer Kostensteigerung. Aufgrund der Erfahrungen, die dabei angeblich gesammelt werden konnten, rechnet die Stadt Duisburg beim zweiten Riesen nicht mit nennenswerten Verzögerungen. Bei einem reibungslosen Ablauf ist mit der Sprengung des zweiten Hochhauses im Herbst 2020 zu rechnen.
Auch beim dritten Weißen Riesen auf der Ottostraße 54-56 geht es scheinbar voran. Als das Hochhaus durch die Stadt Duisburg angekauft wurde, waren von insgesamt 160 Wohnungen noch 100 Wohnungen belegt. Mittlerweile konnten bereits die Hälfte der Mieterinnen und Mieter eine neue Bleibe finden, so dass aktuell nur noch 49 Wohnungen bewohnt sind. Das vor Ort von der Stadt eingerichtete Umzugsbüro steht den verbleibenden Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin für die Unterstützung bei der Wohnungssuche zur Verfügung. Sobald alle Wohnungen leer stehen, erfolgt die Vergabe für die Sanierung und den Abbruch.
Die im Zuge der Rückbauarbeiten freiwerdenden Flächen sollen als parkähnliche Grünflächen ausgebaut werden, um die Aufenthaltsqualität im Quartier zu erhöhen.

Eine Antwort auf „Zweiter weisse Riese „fällt“ wahrscheinlich im Herbst 2020“

  1. Asbestverringerung müsste der richtige Begriff lauten.
    Auch im bereits gesprengten Hochhaus war mit Sicherheit noch Asbest enthalten.

    Nur wenigen ist bekannt, dass Asbest nicht nur an den offensichtlichen Stellen verbaut wurde, sondern auch Teil von Verputzen, sowie Teppich- und Fliesenklebern war. Zwar nur in kleinen Mengen, aber eine Asbestfaser reicht aus, um 10 bis 40 Jahre später festzustellen, dass man Rippenfellkrebs hat und die Lebenserwartung drastisch reduziert wird auf nur noch Monate, wenn man Pech hat.