BravoBravo weiter so – Juso-Chef geht zu den Grünen

Herrlich, das ich das noch erleben darf. Der Juso-Chef Sebastian Ackermann  geht zu den Grünen und rechnet mit der SPD ab, vor allem mit dem Unterbezirk, also dem Verein dem Ralf Jäger vorsteht.

Erst 2010 in die Partei eingetreten ist nun Schluß mit unlustig.

https://rp-online.de/nrw/landespolitik/juso-chef-sebastian-ackermann-aus-duisburg-wechselt-zu-den-gruenen_aid-44173889

Bevor ich es vergesse, hiermit fordere ich alle SPDler auf das sinkende Schiff zu verlassen bevor es 2020 bei der Wahl gänzlich sinkt. Oder die Partei schmeisst sie alle raus, wie letztens Norbert Broda. Ich will nicht schuld sein an dem „Ertrinken“ in der Bedeutungslosigkeit so vieler verdienter GenossenInnen, ich habe Euch gewarnt. LOL.

Ackermann betont ausdrücklich „nicht die Seiten zu wechseln weil es seiner persönlichen Karriere nutze und weil die SPD eben im Abwind und die Grünen im Aufwind sind“.

Grösstes Manko der SPD aus seiner Sicht: Ortsvereine, die überwiegend aus 60- bis 80-Jährigen bestehen, ohne Interesse an Veränderungen. Keine Weiterentwicklung und kein Vorwärts.

Als er dann auch noch die Niederlage bei der Europawahl intern aufarbeiten wollte, so Ackermann, sei dies „abgeschnettert“ worden und er habe die Konsequenz gezogen.

Na ja, ich kommentiere das Ganze abschliessend so: Ich kaufe ihm die Entscheidungsgründe mal ab. Da hat er aber sehr lange gebraucht die zu erkennen.

Den üblichen Spruch mit dem sinkenden Schiff spar ich mir.

3 Antworten auf „BravoBravo weiter so – Juso-Chef geht zu den Grünen“

    1. Irgendwann muß auch die Presse sich entscheiden.

      Und dann geht das SPD-Bashing vllt. auch presseseitig los.

      Es gibt ja schon ein wenig mehr kritische Artikel. Und auch das Personal hat sich geändert, jünger, grün-affiner, wer weiß.

      GUT IST: Das Interview dürfte ja voll sein mit Hieben für die SPD. Wie hieß es doch so schön: Und dann gibts auf die Fresse.

  1. Dass die #SägeParteiDuisburg uns für dumm verkaufen möchte, habe ich schon häufiger bemerkt, dass es intern auch nicht viel besser ist, bekam ich in Andeutungen mit.

    Einige kleben halt lieber an Pöstchen, als etwas für Duisburg zu bewirken.