LANUV in der Kritik

Das Landesumweltamt(LANUV) in Duisburg sei ein Modellprojekt für eine klimaneutrale Verwaltung, doch leider finanziert es MitarbeiternInnen 140 angemietete Parkplätze, so der B.U.N.D. in einem Vorwurf an das LANUV.

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/duisburger-lanuv-beim-klimaschutz-in-der-kritik-id216459983.html

Scheinbar hat das Landesumweltamt auch eine Menge Geld bekommen, weil es sich um Nachhaltigkeit verdient machte.

https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/pressemitteilungen/details/

https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/landesamt/files/dokumente/Programm_Nachhaltige_Verwaltung_13.02.2019.pdf

Ganz ehrlich: Was der B.U.N.D. anführt ist ein Witz. Ausser, dass er kritisiert, dass die Parkplätze für autofahrende MitarbeiterInnen kostenfrei sind, während andere KollegenInnen ihre ÖPNV-Tickets scheinbar selbst bezahlen müssen.

Vielleicht sollte man demnächst mal mich fragen, was ich an dem Laden auszusetzen habe:

Erstens finde ich den Preis und die Fördersumme für Nachhaltigkeit echt eine Lachnummer. Da kriegt eine Institution des Landes Kohle für eigentliche Selbstverständlichkeiten. Oder hab‘ ich da was falsch verstanden?

Zweitens finde ich am LANUV keine Solarpaneele, keine Art von Dachbegrünung oder Regenwasser-Sammelanlagen, kommt aber vllt. ja noch oder sieht man nicht. Ev. ist aber die dunkle Aussenfarbe ein Hinweis auf ein raffiniertes Energiesystem. Hier gibt es einige Hinweise: https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuv/nachhaltige_verwaltung/Artikel_Lanuv.pdf Dabei wird die Fernwärme erwähnt, dazu muss man aber wissen, aus welchem Verbrennungsprozess sie gewonnen wird. Sonst ist Essig mit Nachhaltigkeit.

Drittens zahlt man dem Vermieter eine enorme Summe an Miete, die liegt dreimal so hoch wie die durchschnittliche Gewerbemiete in Duisburg, die bei acht EURO/qm liegt. Das Geld könnte man besser verwenden. Zum Beispiel für Nachhaltigkeit. Da sind die oben erwähnten Parkplätze nur was für Ablenkungsmanöver. Warum man unbedingt diese Innenstadtlage gewählt hat ist mir ein Rätsel. Gut für die die mit dem ÖPNV zur Arbeit kommen, aber es gibt sicherlich auch andere Haltestellen. Wahrscheinlich war es einfach nur nachhaltig-gut für den Vermieter/Investor, der hieß ja vormals Aurelis, bis die Bude bereits an einen anderen weitergereicht wurde.

Eine Antwort auf „LANUV in der Kritik“

  1. Die Frage mit Photovoltaik und dem Parkhaus hatte ich dem Lanuv schon vor ca. einem Jahr mal gestellt, aber dann nicht weiter verfolgt. Nachhaltig scheint da nichts zu sein, ist bei der GEBAG aber nicht besser. Beim Neubau in der Nachbarschaft ging unheimlich viel Platz für Parkplätze drauf. Und Photovoltaik ist auch nicht drauf.