Schleimig bis arrogant: „Duisburg ist eine offene und bunte Stadt“

In seinem neuesten Sommer-Interview in der NRZ äußert sich  OB Sören Link unter obiger Überschrift. Hier im Original nachzulesen:

https://www.nrz.de/staedte/duisburg/buergerbarometer-duisburg/soeren-link-duisburg-ist-eine-offene-und-bunte-stadt-id214950307.html

Alles toll hier, nur ein paar Unwillige in Wedau, ein paar kleine Staus sowie Sinti und Roma die rummüllen. Aber ansonsten soll(te) man kein Problem damit haben 2020 die Sozis und die CDUler wieder mehrheitlich ins Stadtparlament zu wählen.

Na, wenn der Mann so schleimig und arrogant all die Probleme kleinredet und aus der Welt quatscht und die Leute ihm das auch noch abnehmen, dann wird es wohl so kommen.

Kein Wort zur Causa Rogg(wfbm), nichts zu The Curve, nichts zum Thema Wedau und der möglichen Verseuchung des Bodens dort, usw.

„Offene und bunte Stadt“ trifft auf Duisburgs BürgerInnen sicherlich allergrößtenteils zu, aber von Offenheit und Buntheit ist die Verwaltung und Politik selbst meilenweit entfernt.

Diese ständigen Lobhudeleien der Mainstream-Presse auf unverdient sich selbst in den Politolymp Redende, können einem schon mächtig auf den Sack gehen.

Am besten wir überschätzen ihre Bedeutung einfach nicht.

 

 

 

 

Eine Antwort auf „Schleimig bis arrogant: „Duisburg ist eine offene und bunte Stadt““

  1. Das Interview, zeigt eine Weltsicht des Sören Link, die sich nicht mit der Wirklichkeit deckt.

    Beteiligung gibt es nur, weil es rechtlich vorgeschrieben wird. Abgeschlossen wird die Beteiligung, wie etwa im Fall des Hornitexgeländes, mit unwahren Behauptungen, weil das Projekt halt doch im Hinterzimmer ausgekungelt wurde.