Neues Online-Verkehrsportal mit Baustellen

Das neue Verkehrsportal Duisburg ist online. Die Stadt Duisburg hat gemeinsam mit den Wirtschaftsbetrieben Duisburg (WBD) und der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (DVV) ein einheitliches Informationsportal über verkehrlich relevante Baustellen erstellt.

https://geoportal2.duisburg.de/geoportal/verkehrsportal/

Die neue Website wurde heute im Rahmen des Digitaltages vorgestellt und ist Bestandteil des Masterplans Digitales Duisburg.

Schon in der Vergangenheit wurden verkehrlich relevante Baustellen auf den Websites der Stadt Duisburg sowie denen der WBD und Tochter-Unternehmen der DVV – wie zum Beispiel Netze Duisburg – veröffentlicht.

Ziel war es, diese Informationen auf einer Seite zu bündeln und zu vereinheitlichen. Das neue Verkehrsportal Duisburg führt diese Informationen im Geoportal zusammen. Darüber hinaus bietet es Infos zu weiteren Verkehrsthemen, egal ob man mit dem Rad, zu Fuß, mit dem Auto oder dem ÖPNV unterwegs ist. Nutzerinnen und Nutzer können sich nach Belieben Auskünfte zu Themen wie Parkplätzen, E-Ladesäulen, Fahrradrouten, Wanderwegen, Anwohnerparkzonen oder zu Bushaltestellen und Linien des ÖPNV einblenden lassen.

Am Stadtteil Hochfeld sollte man noch ein wenig arbeiten. Dieser befindet sich nicht ganz an der richtigen Stelle (s. grauer Pfeil rechts* aussen). Oder habe ich da was verpennt?

Screenshot – Ausschnitt – 18-06-2021 – 16:10 Uhr.

 

*Ätsch: links

 

 

Lehrkräftemangel: Vorschlag zur Güte – 10 EURO pro Fehlstunde an SchülerInnen

Der andauernde Lehrkräfte-Mangel in Duisburg, der immer wieder vor den Ferien hochkocht, der aber auf keiner lokalen Polit-Agenda zu finden ist, wird so schnell nicht behoben sein und weiter Dauerthema bleiben. Spätestens wenn die heutigen I-Dötzchen in 10 Jahren auf den Arbeitsmarkt kommen werden wir alle die Folgen zu spüren bekommen – liebe RentnerInnen zieht Euch warm an!

Deshalb habe ich einen Vorschlag zur Güte, weil letztens die Gewerkschaft GEW ausgerechnet hat was das Land einspart, wenn es Lehrkräfte nicht bezahlen muß. Ausgerechnet wurden umgerechnet rund 10 Mio. EURO p.a.

Tja, da es anscheind ums Geld geht, habe ich mal einen Vorschlag:

Wie wäre es denn, wenn  jede(r) SchülerIn für jede ausgefallene Schulstunde fünf oder besser noch 10 EURO bekäme. Davon kann man sich dann Nachhilfe leisten. Und wenn man sich zusammentut, dann kann man sich die besten privaten Lehrkräfte* leisten die zu kriegen sind.

Schließlich haben wir Schulpflicht, aber wohl keine Lehrpflicht.

Und das Geld ist ja da.

* zuhause, Nachhilfe

 

 

LANUV-Neubau: Sie zieren sich – zieren sich – zieren sich

Nachdem ich vor geraumer Zeit, da war das LANUV am Bahnhof gerade im Bau bzw. knapp fertiggestellt, bereits nach den Umständen gefragt hatte, mit dem der Deal  zwischen einem Aurelis-Ableger, in diesem Fall der

Aurelis 2 Objektbesitz Duisburger Freiheit Quartier 1 GmbH

und dem LANUV bzw. dem Land NRW zustande kam, habe ich dies kürzlich wiederholt. Einige bemerkenswerte Angaben hatte ich damals bereits erhalten – nur eine nicht.

Deshalb der erneute Versuch. Und wieder ziert man sich. Im folgenden Mailwechsel ist ersichtlich um was es mir besonders geht. Ich will erfahren wer damals, es war 2015, also unter einer rot-grünen Landesregierung, die Entscheidung zugunsten des Standorts und damit auch der Folgen getroffen hat.

 

Guten Abend zurück!

Sehr geehrter Herr Deitermann, Sehr geehrter Herr Schütz,

danke für die Antwort(en), die ich allerdings in weiten Teilen schon kannte. Die mich besonders interessierende(n) Antwort(en) betrifft bzw. betreffen den Punkt

2.
d) Wer letztlich (Person/en und Name/n) diese Entscheidungen von a) bis c) getroffen und zu verantworten hat.

Bitte senden Sie mir doch dazu noch die Angaben.

Und wenn möglich hätte ich auch gerne die Namen der Verhandlungspartner auf der „Gegenseite“, in diesem Falle der
Aurelis 2 Objektbesitz Duisburger Freiheit Quartier 1 GmbH

Quelle:

https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:299528-2015:TEXT:DE:HTML

Danke.

Mit freundlichem Gruß

www.duistop.de
Michael Schulze

*************************************************************************

Am 11.06.2021 um 14:03 schrieb LANUV-Pressestelle:
> Sehr geehrter Herr Schulze,
>
> das MULNV hat uns Ihre erneute Anfrage zur Prüfung vorgelegt und um Beantwortung gebeten. Wir hatten dazu am 27. September 2019 zuletzt kommuniziert, siehe Anhang. Aus dieser E-Mail geht der letzte Stand der möglichen Antworten hervor, auch nach Ihrer erneuten Anfrage hat sich an der Sachlage nichts geändert. Ich verweise daher nochmals auf die Beantwortung einer kleinen Anfrage, Dokumentennummer 16/10317:
>
> https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD16-10317.pdf
>
> Weitere Informationen liegen nicht vor. Wir betrachten Ihre Fragen daher weiterhin als beantwortet.
>
>
> Mit den besten Grüßen
>
>Wilhelm Deitermann
> Leitung Pressestelle, Pressesprecher
> Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

*************************************************************************

> An: ‚Michael Schulze‘ <schulze.schulze@t-online.de>
> Betreff: AW: 2. ERINNERUNG: Presseanfrage zum LANUV Duisburg
>
> Sehr geehrter Herr Schulze,
>
> vielen Dank für Ihre „2. Erinnerung“. Ich darf Ihnen mitteilen, dass Ihre Anfrage vom Montag, den 31. Mai in Bearbeitung ist. Dazu liegt sie zunächst dem inhaltlich angesprochenen LANUV zur Prüfung vor.
>
> Damit eine reibungslose Bearbeitung ohne zeitliche Verzögerung gewährleistet werden kann bitte ich Sie, künftig die unter https://www.umwelt.nrw.de/presse angegebene Mail-Adresse für Presseanfragen zu nutzen, sie lautet presse@mulnv.nrw.de.
>
> Mit freundlichen Grüßen,
> Peter Schütz
> -Stv. Pressesprecher-
> Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,
> Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

*************************************************************************

> Von: Michael Schulze
> Gesendet: Donnerstag, 3. Juni 2021 02:15
> Betreff: 2. ERINNERUNG: Presseanfrage zum LANUV Duisburg
>
>2. Erinnerung
>
>
> Guten Abend,
>
> ich habe folgende Presseanfrage das LANUV in Duisburg betreffend:
>
> 1. Ich habe aus der Presseabteilung des LANUV folgende Informationen bereits vor Jahresfrist (kurz nach dem Einzug in Duisburg) erhalten:
>
> a) die Kaltmiete beträgt 24,50 EURO / qm
>
> b) die Mietvertragslaufzeit beträgt 19 Jahre
>
> c) die Gesamtmietfläche(Büros/Labore) beträgt rund 17.000 qm plus Parkhaus
>
> Sind diese Angaben korrekt?
>
> 2. Man wollte mir bis heute trotz mehrfacher Anfragen und Erinnerungen und trotz Hinweisen auf die Auskunftspflicht gemäß Pressegesetz NRW folgendes nicht mitteilen:
>
> a) Wie es dazu kommen konnte das keine europaweite Ausschreibung bzgl. des Neubaus bzw. der Anmietung erfolgte.
>
> b) Warum unbedingt dort in der Nähe des Bahnhofs Duisburg gebaut und gemietet werden musste.
>
> c) Warum diese hohe Miete gezahlt wird wenn der Gewerbemietspiegel in Duisburg bei vergleichbarer Ausstattung lediglich Miethöhen um die 14,50 EURO max. auswies.
>
>
> d) Wer letztlich (Person/en und Name/n) diese Entscheidungen von a) bis c) getroffen und zu verantworten hat.
>
>
> Bitte geben Sie mir die Antworten auf a) bis d). Danke sehr.
>
> In Kopie an Katrin Susanne Gems, Redaktionsmitglied.
>
>
> Mit freundlichem Gruß
>
> www.duistop.de
> Stadtmagazin
> Michael Schulze

 

 

 

Einzelhandelsverband? Lost in (n)irgendwo.

Was war das lustig, wenn Ex-Verbandschef Bommann zu den üblichen Terminen, wie z.B. nach dem Weihnachtsgeschäft, seine uralten Sprechaufzeichnungen aus der Verbandsschublade holte und mit den geschätzt seit Jahrzehnten immergleichen Worten die verblüffende Nachfrage nach Spielzeug im Dezember kommentierte.

Man wusste, alles war irgendwie okay, zumindest mit Herrn Bommann.

Diese Zeiten sind vorbei. Nun hört man aus Moers gar nichts mehr und bei einem Besuch der Website gibt es dort auch nichts Berichtenswertes zu finden. https://ehv-duwes.de/startseite/

Naja, man könnte diesen Umstand der Pandemie zuschreiben, doch jetzt geht es langsam wieder los, Haack und Beck, die Wirtschaftswaisen Duisburgs machen sich ihre unnötigen und düftigen Gedanken und vom Verband kommt nichts.

Keine Idee, keine Kritik, kein gar nichts.

Ich gehe davon aus, der Mitgliedsbeitrag der im Verband tapfer Restverbliebenen wird noch regelmässig abgebucht und auch das Mahnwesen wird noch funktionieren. Immerhin.

Fazit:

Ich würde den Laden abwickeln.

 

 

Absolut sehenswerter Teilbeitrag aus Panorama (ARD) – vor allem für Mädchen und Frauen!

Also wer Panorama zum 60. Geburtstag von gestern Abend verpasst hat, der sollte auf jeden Fall einen Teil davon unbedingt anschauen.

Vor allem wer weiblich ist und noch nie ein Schiff gebaut hat.

Ab Minute 11:30.

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2021/60-Jahre-Panorama-Noch-lange-nicht-genug,panoramasechzig110.html

Fazit:

Sobald der Interviewte mal ins Krankenhaus muß, würde ich ihm als Krankenschwester den Beitrag nochmals vorspielen und dann die Arbeit verweigern.

 

Lebenslauf verschönern – CDU-Kanzlerkandidat Laschet ist mit von der Partie

Wie, Du hast drei Jahre wegen wiederholter Urkundenfälschung und Führung eines nichtvorhandenen Doktortitels sowie Deiner Tätigkeit als Gynäkologe    im Knast gesessen, ja gibt es denn dafür nicht eine bessere Idee als diese drei Jahre im Lebenslauf Deiner Bewerbung um ein öffentliches Amt  einfach wegzulassen?

Naja, Du könntest drei Jahre lang Kängurus in Australien gezüchtet haben, das kann niemand so schnell nachprüfen. Und irgendwo gibt es bestimmt ’ne APP mit entsprechenden Hintergründen in die Du Deine Visage per Mausklick hineinfräsen kannst.

Armin  Laschet hat es da etwas einfacher. Der Mann hat(te) soviele Nebenämter die man ihm zutraut, da fällt nicht auf wenn eins fehlt.

Wären da nicht die Studierenden denen er mal eben Noten geben hatte, obwohl ihm dafür die Klausuren abhanden gekommen waren.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_90172230/bundestagswahl-2021-schoente-kanzlerkandidat-armin-laschet-seinen-lebenslauf-.html

Er hatte nämlich, als 2015 bekannt wurde, dass er kurz vorher als Lehrbeauftragter der RWTH Aachen die Noten verloren gegangener Klausuren einfach aus seinen Notizen rekonstruiert hatte, seinen Lehrauftrag niedergelegt. Seine gesamte Tätigkeit an der RWTH von 1999 bis 2015 fehlt  in seinem offiziellen Lebenslauf auf der Internetseite des Landes sowie auf der der CDU.

Macht nichts, ich war auch lange Jahre Mitglied im KluKluxKlan und habe das nie angegeben. Ausserdem noch in einer Motorradgang, als Stadionsprecher tätig, als Kloputzer, Gras-Dealer, holländischer Frikandel-Promoter und Spargelstecher.  Ach ja und ich hab‘ das Tor im September 1971 beim Spiel MSV ’07 gegen Tuspo mit der Hand gemacht. UPPS, fast vergessen, und ich bin direkter Nachkomme des Hausmeisters von Karl dem Grossen.

Das müsste für’n Kanzlerjob reichen.

 

 

Mieterstrom: NATURSTROM realisiert neue Projekte – in Duisburg mit der Gebag

Pressenews der Naturstrom AG

Der Öko-Energieversorger NATURSTROM hat in Duisburg und Nürnberg zwei neue Mieterstrom-Projekte realisiert. Insgesamt rund 220 Haushalte können nun Solarstrom direkt vom Gebäudedach beziehen. Beide Projekte sind eingebettet in öffentlich geförderten Wohnungsbau-Programmen. NATURSTROM sieht die Projektrealisierungen als gutes Signal für weiteres Wachstum beim Mieterstrom, insbesondere da nach den Verbesserungen im EEG 2021 nun auch die Abschaffung gewerbesteuerlicher Hemmnisse beschlossen wurde.

Mit zwei neuen Mieterstrom-Projekten unterstreicht NATURSTROM den Aufwind in diesem viel zu lange brachliegenden Energiewende-Segment. „Mieterstrom ermöglicht auch Haushalten ohne eigenes Dach, direkt von günstigem Solarstrom zu profitieren und bietet zudem riesiges Potenzial für mehr Erneuerbare ganz ohne zusätzlichen Flächenbedarf. Es ist daher höchste Zeit, dass hier mehr Tempo reinkommt. Auch wenn die im EEG 2021 verbesserten Rahmenbedingungen für unsere neuen Projekte in Nürnberg und Duisburg noch nicht relevant waren, zeigen diese: Es geht voran!“, freut sich NATURSTROM-Vorstand Dr. Tim Meyer. Der Öko-Energieversorger ist mit aktuell über 2.000 Mieterstrom-Kundinnen und -Kunden einer der Marktführer in dem Segment.

Das Quartier Maximilian im Nürnberger Stadtteil Eberhardshof umfasst insgesamt 12 Häuser, 131 Mietwohnungen sowie fünf Gewerbeeinheiten und wurde im Energiestandard KfW-Effizienzhaus 40 errichtet. 30 Prozent der Wohnungen werden als Sozialwohnungen angeboten, und auch der restliche Wohnraum soll unter Marktpreis vermietet werden. Eine Photovoltaikanlage mit knapp 95 Kilowatt-Peak (kWp) produziert vor Ort grünen Strom, den die Neubewohnerinnen und -bewohner seit März als Mieterstrom vor Ort beziehen können. Das Quartier ist ganzheitlich gedacht und bietet neben dem Nachhaltigkeitsaspekt auch verschiedene Gemeinschaftsflächen und eine gute Anbindung an die soziale Infrastruktur der Stadt. NATURSTROM arbeitet hier erneut mit dem nachhaltigen Immobilienprojektierer pro.b zusammen.

Ein weiteres Projekt hat NATURSTROM gemeinsam mit der GEBAG Duisburger Baugesellschaft mbH in Duisburg verwirklicht. Die 98 Wohneinheiten in sechs Gebäuden der Vierlindenhöfe können mit erneuerbarem Strom aus der Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 77 kWp versorgt werden. Das Projekt zeigt, dass Klimaschutz auch im öffentlich geförderten Wohnungsbau möglich ist. Denn die Vierlindenhöfe wurden 2018 in das Programm „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“ der EnergieAgentur.NRW aufgenommen. Voraussetzung dafür: Die CO2-Emissionen müssen etwa 50 bis 60 Prozent unter den Werten liegen, die Gebäude nach der Energieeinsparverordnung aus dem Jahr 2009 (EnEV 2009) erfüllen. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie sollen mit dem Programm die CO2-Emissionen im Wärmesektor reduziert werden.

Neben den grundsätzlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen, die im EEG 2021 verbessert wurden, könnte die kürzlich von den Regierungsfraktionen vereinbarte Abschaffung gewerbesteuerlicher Hemmnisse dem Mieterstrom-Segment zusätzlichen Schub verleihen.

Vorstand Meyer begrüßt das:

„Bislang konnte der Betrieb einer einzigen Solaranlage die gesamten Gewerbesteuerverpflichtungen eines Immobilienunternehmens infizieren und zu Millionennachzahlungen führen. Klar, dass solche Unternehmen sich bislang drei Mal überlegen, selbst die Energiezukunft mit Lösungen wie Mieterstrom voranzutreiben. Die Koalition hat nun beschlossen, solche Nebeneinkünfte gewerbesteuerlich unschädlich zu machen. Diese Entscheidung eröffnet der Immobilienwirtschaft neue Pfade in der Energiewende – jetzt müssen diese beschritten werden.“

Mehr Infos zum Thema „Mieterstrom“:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mieterstrom

Interview: Junger Unternehmer über Duisburg

Zeki Ali Oglou ist Grieche, studierter Dipl.-Ing. und lebt und arbeitet in Hochfeld. Mit seiner Firma Green Technologies and Systems GmbH berät der 41-Jährige Unternehmen im Bereich umweltschonender Energietechnik.
Anlässlich zweier WAZ-Artikel, u.a. einer über seine von ihm privat vermieteten Wohnungen in Hochfeld und den Problemen mit den Stadtwerken bzw. deren Abrechnungen, habe ich ihn angerufen.

Während Link & Co. immer nur von denselben Ansiedlungsideen reden, im Moment haben es ihnen mal wieder verstärkt die Chinesen angetan, haben wir jede Menge förderwürdiger Unternehmen vielleicht schon längst vor Ort. Diese werden jedoch von Menschen geführt die nicht unbedingt auf der städtischen Agenda stehen.

Zeki Ali Oglou – Unternehmer aus und in Hochfeld

 

Zeki Ali Oglou könnte so ein Unternehmer sein, ich habe ihm zu Duisburg und dem was sich hier abspielt einige Fragen gestellt, natürlich vollkommen Corona-konform.

 

DUISTOP: Herr Zeki Ali Oglou, was machen Sie bzw. macht Ihr Unternehmen genau und warum haben Sie es in Duisburg gegründet?

Oglou: Wir sind mit unserer Tätigkeit auf die Elektromobilität spezialisiert. Hierzu zählen auch die Sicherheit und Prozesse der OEMs und Zulieferer in der Automobilindustrie, sowie die „einfache“ Ladesäule für Elektro- und Hybridfahrzeuge. Ich habe damals die Gründung in Duisburg gemacht, weil ich noch an die Stadt geglaubt habe. Das war leider ein Irrtum.

DUISTOP: Sie leben und arbeiten in Hochfeld, was zeichnet den Stadtteil aus und was nicht?

Oglou: Leider kann ich Ihnen wenig positive Eigenschaften nennen, wie die, dass es zentral und schnell erreichbar ist. Die Nachteile überwiegen doch sehr stark und die Vernachlässigung durch die Verwaltung ist bis heute von mir und meinen Nachbarn eindeutig wahrzunehmen. Leider wird in Duisburg-Hochfeld nur das Mindestmaß an Recht und Ordnung eingehalten, wenn überhaupt.

DUISTOP: Sind Sie politisch oder sozial aktiv und wenn ja wofür setzen Sie sich dabei besonders ein?

Oglou: Bedingt durch meine Arbeit bin ich durchschnittlich politisch interessiert. In der heutigen Zeit muss man sich meiner Meinung nach sehr stark für Gerechtigkeit und Fairness einsetzen. Alle sprechen davon, aber real gesehen leben wir eindeutig in einer Ellenbogengesellschaft.

DUISTOP: Wenn Sie Duisburg als Wirtschaftsstandort beschreiben sollten, welche drei Merkmale würden Sie besonders hervorheben, ob positiv oder negativ bleibt Ihnen überlassen?

Oglou: Nach meiner persönlichen Meinung hat Duisburg als Wirtschaftsstandort längst „verloren“. Sehr viele Facharbeiter, Techniker, Ingenieure haben die Stadt verlassen. Duisburg ist damit in die Situation gekommen, dass es am Tropf vom „Betongold“ hängt. Dadurch ist das Nord-Süd-Gefälle weiter verschärft worden. Viele Firmen haben Duisburg als Standort aufgegeben.

DUISTOP: Was müsste am dringendsten in puncto Wirtschaftsförderung verbessert werden?

Oglou: Eine sehr gute Frage, wo guter Rat teuer ist. Wahrscheinlich muss einiges neu aufgebaut werden. Ich kenne keinen Zweig in Duisburg, der nicht angeschlagen ist. Duisburg muss sich für eine Technologie entscheiden und diese konsequent über die Jahre fördern, die „Früchte“ werden erst Jahre ev. gar ein Jahrzehnt später geerntet.

DUISTOP: Wurden bzw. werden Sie ausser vllt. von der IHK (aufgrund der Zwangsmitgliedschaft) von sonst jemandem aus der Stadt, also von der Stadtspitze, vom Wirtschaftsdezernat o.ä. eingeladen und fühlen Sie sich als Unternehmer in Duisburg wertgeschätzt?

Oglou: Dies ist eine einfache Frage, die ich mit einem eindeutigen NEIN beantworten kann. Ich würde sogar behaupten, dass meine Existenz in Duisburg fast unbekannt war, bis jetzt.

DUISTOP: Wie würden Sie Duisburg als Standort gesamt beschreiben, a) über die letzten 30 Jahre und b) über die letzten 10 Jahre?

Oglou: In den letzten 30 Jahren haben es Duisburg und NRW verpasst sich neu aufzustellen. Die Stahlindustrie hatte die Blütezeit hinter sich und keine Anstrengung wurde durch die Politik unternommen, die Stadt mit neuen Technologien neu aufzustellen. Leere Floskeln wurden von der Politik ausgesprochen, wie zum Beispiel „Die Region hat eine gesunde Wirtschaftsstruktur die sich selbst erholen wird.“ Pustekuchen! Ist leider bis heute nicht eingetreten.
Wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, wird nun gefördert – das wäre vor 30 Jahren wohl besser gewesen.

In den letzten 10 Jahre ist nach meiner Auffassung die Stadt weiter zurückgefallen. Eine Abwanderung der qualifizierten Arbeitskräfte und Firmen hat stattgefunden.

DUISTOP: Wenn Sie Duisburg den Rücken kehren würden, wo würden Sie am liebsten hingehen und warum?

Oglou: Ich werde früher oder später Duisburg definitiv den Rücken kehren. Als Unternehmer und Eigentümer wird man von der Stadt als eine Art von „Melkkuh“ wahrgenommen, zumindest ist dies meine eigene Erfahrung. Ich werde längerfristig geplant nach München oder nach Zürich ziehen. Im Süden funktioniert das Verwaltungssystem im Vergleich zu Duisburg doch ziemlich gut. Durch die angesiedelten Firmen hat man sog. Agglomerationsvorteile, wo viele Firmen in der Nähe mit ähnlicher Technologie sich gegenseitig stützen. Dieser Effekt ist leider hier bereits seit Jahren verloren gegangen.

Frage 9: Kennen Sie Kollegen/Unternehmenskollegen die ähnlich denken wie Sie?

Oglou: Ich kenne einige Leute die ähnlich denken und ebenfalls viele Leute die bereits weggezogen sind. Das Leben ist sprichwörtlich zu kurz, um sich dauerhaft mit selbstverständlichen Dingen rumzuschlagen, die einfach seit Generationen nicht richtig zu funktionieren scheinen.

Frage 10: Halten Sie eine gezieltere Ansprache und Förderung von Unternehmen die von Migranten und Flüchtlingen in Duisburg gegründet/geführt werden für wünschenswert oder sogar dringend geboten und warum bzw. warum nicht?

Oglou: Grundsätzlich würde ich nicht „Nationalitäten“ unterstützen, sondern nur Ideen und Technologien. Wenn eine Idee oder Technologie einer Förderung würdig ist, spielt es doch keine Rolle wer dahinter steht. Bestes Beispiel ist wohl in letzter Zeit BIONTECH geworden.

DUISTOP: Danke Herr Oglou für das Gespräch.

 

 

Mülheim/Essen: Ruhrbahnchef verschickt aus Versehen anzügliches Foto – vielleicht Penis, Hoden, Vagina, Brüste, …?

Ich schicke voraus: 1. April war schon.

Es ist schon interessant was manch ein erwachsener Mann in gehobener oder gar abgehobener Stellung anscheinend alles auf seinem Handy an Fotos gespeichert hat und ständig mit sich rumträgt.

Und wer hat nicht in seinem Vorstandsbüro früher mal Arschfotos auf dem Kopierer erstellt und anschliessend an das Kollegium verteilt?

Oder mittels eines Verlängerungsstabes untenrum in der Nebentoilette fotogeblitzt?

Zum zwischenzeitlichen Aufgeilen zwischen oder vllt. sogar während anstrengender Meetings. Dann noch eine APP und der Penis wird wahlweise Hulk-gross-grün oder erhält einen Heiligenschein.

Wer dann solche oder ebenso peinliche Fotos wie z.B. von Kothaufen auf Verträgen oder Spucke im Tee oder Kaffee auch noch aus Versehen an Mitarbeitende der eigenen Firma schickt, dem darf man echt gratulieren.

So könnte es dem Chef der Ruhrbahn passiert sein, das Motiv seiner peinlichen Fotoverschickung  kennen aber wohl nur wenige. Zumindest auch die, die ihn nun loswerden wollen. Und um dem möglichen fortwährenden peinlichen Ärger zu entgehen hat der Mann anscheinend einer wesentlich geringeren als der üblicherweise erwarteten  Abschiedszahlung zum Aufhebungsvertrag zugestimmt. Nächste Woche ist er aus seinem Büro schon mal raus. Den Firmenwagen darf er noch eine Weile behalten.

https://www.waz.de/staedte/essen/ruhrbahn-affaere-kein-goldener-handschlag-fuer-den-ex-chef-id232482117.html

Tja, und die Leute die den Mann ehemals dahin gehievt haben, dürften sich nun fragen: Wie konnte das passieren, was haben wir übersehen? Nun ja vllt. waren seine Fotoliebhabereien schon lange bekannt, aber eben nur in „Chefkreisen“. Das ist dann nur halb so schlimm. Dumm war sein Fehler, so ein Foto an die „Falschen“ zu senden.

Fazit:

Chef mit Möhre im Po, macht die Untergebenen nicht froh.

Das Ganze mit Strapsen garniert, mal seh’n was passiert.

 

 

Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche: Fragen an das Bistum Essen – zuständig auch für Duisburg

Guten Abend,

im Zusammenhang mit den nachwievor viel diskutierten Fällen von Missbrauch in der katholischen Kirche habe ich folgende Fragen:

1. Gab/Gibt  es solche Fälle auch im Bistum Essen und auch speziell in Duisburg, wenn ja, wieviele jeweils?

2. Wenn ja zu 1.: Wie wurde/wird damit bisher verfahren, wurden/werden (die) Fälle der Staatsanwaltschaft übergeben?

3. Gibt es im Bistum Essen ähnlich wie in Köln signifikant viele Kirchenaustritte, wenn ja wieviele im Bistum Essen, wieviele in Duisburg?

4. Ministerpräsident Armin Laschet hat sich bei Maischberger (ARD) im März 2021 zum Missbrauchsskandal wie folgt geäussert:

„Es gibt eine besondere Stellung zwischen Ministerpräsident und den Kirchen.“

„Das würde ich schon der Kirche selbst überlassen. Ich finde nicht, dass Politiker das kommentieren sollten, … die Kirche muss das für sich aus eigener Kraft leisten.“

Fundstelle ab Min. 1:20 => https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/videos/maischberger-die-woche-video-670.html

Zwei Fragen dazu: Wie verstehen Sie als Kirche/Bistum diese Aussagen Laschets?  Welche besondere Stellung meint Herr Laschet?

5. Stehen Sie in besonderem Kontakt zu Herrn Laschet oder auch zu seiner rechten Hand Herrn Liminski was den Missbrauchskandal angeht? Beide sind immerhin bekennende Katholiken.

6. Kennen Sie Missbrauchsfälle die an die Staatsanwaltschaft übergeben wurden aber nicht weiterverfolgt wurden?

Mit freundlichem Gruß

www.duistop.de

Michael Schulze