Diskussion um bezahlte Siegel wie z.B. Top100 u.ä.

Die Presse hat es aktuell aufgegriffen und ich bin auch von einigen DUISTOP-Lesern daraufhin angemailt worden. Es geht um das Top100-Arbeitgeber-Siegel der wfbm.

Diese Art Auszeichnungsfirmen schreiben BEST-, PRIMARY- oder TOP-Titel aus (es gibt zig davon), holen sich teils Prominente als Repräsentanten ins Boot.  Frank Plasberg hatte z.B. eine solche Aufgabe erst angenommen und dann wieder abgelehnt, Rangar Yogheswar ist noch dabei, ebenso Wolfgang Clement, holen sich einen „renommierten“ wissenschaftlichen Partner (eine UNI oder ein Beratungsunternehmen) ins Boot und dann gehts los. Oft wendet man sich gezielt an Mittelständler die eher als Underperformer gelten oder profilierungssüchtig sein könnten. Macht ja auch Sinn.

Ist in manchen Fällen sicherlich eine Masche, in manchen sicherlich ernsthaft gedacht, gemacht und seriös. Ob es irgendeinen Bewerber oder Beschäftigten interessiert und ob es die Reputation steigert sei dahingestellt, aber es kostet den Zubegutachtenden eine Menge Geld.

Die Stadt Mülheim zB hat 2016 an einem Intelligent Community Award teilgenommen und wurde 7. unter 21 – weltweit.

https://www.muelheim-ruhr.de/cms/intelligent_community_award_2016_muelheim_an_der_ruhr_zaehlt_weltweit_zu_den_top_21.html

Ob das so intelligent war, sich Intelligenz gegen Geld bescheinigen zu lassen?

Wer glaubt aber, dass die wfmb tatsächlich so ein toller Arbeitgeber ist, der fragt dort nach was die Behinderten mtl. bekommen, dann erkennt man auch was für eine wertvolle Auszeichnung das Siegel ist – oder auch nicht.

Anderes Beispiel – ähnlich wie TOP-Siegel- sind die derzeit aus dem Boden spriessenden Gründungen von Städten und Kommunen wie Hub-Soundso, Digihub usw. – gruselig. Damit schmückt sich die jeweilige Wirtschaftsförderung und wird plötzlich Teil des globalen Digi-Hype. Mitnichten.

In den Hubs sitzen dann Geschäftsführer die gleich selber noch eine eigene Firma haben und auch noch in Startup-Förderung oder VC(Venture Capitalist) machen. Also das selbe wie der HUB den wir mit Steuern bezahlen.

In NRW gibt es mind. 100 solcher Pseudo-Startup-FörderWebsites teils mit eigener GmbH und Geschäftsführung.

Wenn dann die Förderung aus Brüssel ausläuft(EFRE u.a.) werden diese HUBS -zumindest Domains und Inhalte nebst Kontakten-  teils sogar verschenkt an die Geschäftsführer, die ja sowieso im selben See fischen, mit ihren eigenen Firmen.

Alles scheinbar ohne jede Kontrolle.

Gleiches gilt auch für die vielen Kongresse und Events die zZ stattfinden. Zu Themen wie KI, AI, Digihub, SmartMoney, Hub-hasse-nicht-gesehen. Bei einer Wirtschaftsförderung hat man mir schon mal sechs Veranstaltungen in zwei Monaten angeboten, inkl. Hackathons, Co-Spacing und First-Mover-Innovator-Meetings mit ThinkTank-Idiots aus USA, Indien usw. Unfassbar.

Das alles dient der totalen Augenwischerei und soll Aktivität vortäuschen. Siegel und HUBs und Events usw. sollen uns Wählern aufzeigen das was getan wird. Doch es passiert m.A.n. rein gar nichts – mit wenigen Ausnahmen.

Es werden die echten Startups mit so vielen Förderkontakten zugeschmissen, die sich gegenseitig überbieten und ausstechen, dass man echt den Überblick verliert, wo es noch wirklich sinnvoll ist sich hinzuwenden.

Da alles ist aber ein gigantisches Beschäftigungsprogramm für Leute die selber nie StartUp können, aber die hervorragend beraten können. Leute die nie gegründet haben, nie auf die Fresse gefallen sind und selbst dann noch Karriere machen, wenn die Startups die sie beraten oder finanziert haben kläglich abschmieren.

Ich würde zB mal einen  Blick auf die Startup-Story von Herrn Lindner werfen.

Die wirklich interessanten Ideen gehen ins Ausland, weil dort viel mehr Kohle von echten VCs locker gemacht wird. Beispiel Hyperloop. Hier bei uns wird das Geld in etlichen sich gegenseitig an- und aufgeilenden Nutzlos-GmbHs und -Aktionen versenkt, damit Nichtsnutze Chef spielen können oder sich bei Hummer-Häppchen und HipHop wie Gott fühlen. Keine Ahnung.

Echtes Geld durch echte Arbeit verdient da niemand.  Es wird nur Geld(=Steuern) verbrannt das eigentlich viel besser eingesetzt werden könnte. Z.B. für Bildung, politische Bildung usw.

Es ist nicht überall so, aber viel zu oft.

Fazit:

Ich wette Frau Rogg würde jederzeit ihre jährlichen Ex-376.000 EUronen auch damit begründen, dass die wfmb ein Top-Arbeitgeber ist/war – mit Brief und Siegel.

Ich gehe nächste Woche mal zum Graveur und bestell mir für ’nen Zehner mal ’nen Riesenkelch mit der Aufschrift:

Biggest Super-TOP-Lover of alle times worldwide.

 

Brief an wfbm/Esthetique wegen Fotos mit Menschen mit Handicap

Sehr geehrte Frau Lütke-Vestert, Sehr geehrter Herr Krützberg,

im Rahmen von Berichterstattungen zum aktuellen Fall wfbm/Rogg u.a. würde ich auf unserem Stadtmagazin-Portal www.duistop.de auch Bilder der wfbm und der Marke Esthetique einsetzen, die ich auf den entsprechenden Webseiten aktuell finden kann.

Dazu brauche ich Ihr Einverständnis. Können Sie mir aber stattdessen auch Pressebilder zur Verfügung stellen, das wäre super?

Ausserdem benötige ich die entsprechenden Model Releases, und, wenn dies aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht möglich ist,  von Ihnen persönlich eine Freizeichnung für mich zur Sicherheit, dass  alle abgebildeten Personen ihr ausdrückliches Einverständnis zur Veröffentlichung und zur Nutzung gegeben haben.

Da es sich teils auch um Menschen mit Handicap handelt wüsste ich natürlich auch gerne wer in diesem Fall das Einverständnis gibt, der/die Behinderte selbst oder ein Vormund o.ä.?

Vllt. können Sie mir dazu generell Infos geben wie in einem solchen Fall grundsätzlich bei der wfbm (inkl. beim Label Esthetique) gehandelt wird.

Es könnte sich bei einer Veröffentlichung  uU auch um einen Verstoß gegen geltendes Datenschutzrecht gemäß DSGVO handeln, weil jeder nun weiß(wenn es keine gecasteten Models aus Agenturen sind) dass diese Personen bei der wfbm leben und arbeiten.

Insofern obliegt ihnen in zweierlei Hinsicht Schutzmassnahmen zu ergreifen: einmal für die Person und einmal für den/die Mitarbeiter*In.

Danke vorab.

www.duistop.de

Michael Schulze

Klarstellung: wfbm oder wfmb?

In der Sache Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung gGmbH kann es in DUISTOP-Artikeln zu Fehlern kommen und statt des Kürzels wfbm das Kürzel wfmb auftauchen. Dies bitte ich zu entschuldigen.

Leider geht das auch in der sonstigen örtlichen Presse und auch in Verlautbarungen der Stadt ein wenig durcheinander.

Richtig ist laut Homepage der Werkstatt das Kürzel: wfbm.

 

wfbm hat ’ne Tochter-gGmbH – Fragen an Link und Krützberg

Anfrage an OB Sören Link und Thomas Krützberg gemäß Informationsfreiheitsgesetz (IFG) NRW vom heutigen Samstag:

 

Sehr geehrter Herr Link(als Vertreter des Konzerns Duisburg), sehr geehrter Herr Krützberg (als Aufsichtsratsvors. der wfbm),

wenn Sie schon mal dabei sind die Verhältnisse in der Sache wfbm/Rogg zu klären so habe ich folgende Anfrage an Sie gemäß IFG NRW die

LebensRäume Für Menschen in Duisburg gGmbH

betreffend.

Ist es richtig dass die wfmb bzw. über die wfbm die Stadt Duisburg indirekt an vorgenannter gGmbH beteiligt ist?

Wenn ja geben Sie mir zum Folgenden Auskünfte seitens der Stadt Duisburg:

GF der LebensRäume war Frau Sarah Güttler, in 2016, laut aktuellster, letzter veröffentlichter Bilanz.
Was hat sie an Bezügen jährlich erhalten in 2014, 2015,2016?

GF der LebensRäume ist aktuell Thomas Wittke:

Was bekam/bekommt er an Bezügen 2017/2018?

Direkte Gesellschafter sind anscheinend wfbm, Lebenshilfe, VKM und ein Lions-Club aus Hamborn – http://lions-duisburg.de/

Im Vorstand des Lions-Clubs sitzt Axel Quester !!! https://www.quester.de/impressum => https://www.gimdu.de/partner/

Hat Herr Quester bzw. sein Immobilien-Unternehmen von der wfbm oder der Tochter LebensRäume Aufträge erhalten, wenn ja welche und wofür?

Laut Impressum der Website  http://lions-duisburg.de/ ist ein Martin Menkhaus verantwortlich. Hat Herr Menkhaus, der u.a. die Kampagnen von Herrn Link verantwortet hat, von der wfbm oder der Tochter LebensRäume Aufträge erhalten, wenn ja welche und wofür?
Auf seiner Referenzseite (https://www.h2m.de/referenzen/) finde ich nichts, ausser etliche Referenzen anderer Duisburger Institutionen.

Danke vorab.

Gruß
Michael Schulze

Ereiferer kommen aus Ihren Löchern!!!

Im Zuge der Rogg/wfbm-Affäre kommen nun immer mehr Ereiferer aus ihren Löchern. Während OB Link sich aus der Verantwortung stiehlt und ablenkt, mit Flüchtlingsbashing und Kindergeld-muss-man-ändern, sind die sonstigen Protagonisten politischen und geschäftlichen Versagens eifrig dabei so zu tun als müsse man nun alles in Duisburg und ganz besonders die Bezüge der Bosse unter die Lupe nehmen.

Bei den meisten dieser teils bedeutungslosen Geltungsschreier auch aus der JUSO-, JULI- und JU-Ecke, die auch angesichts der letzten bundesweiten Wahldebakel nach Veränderung riefen, wovon man nun nichts mehr hört, dürften diese Machenschaften doch hinlänglich bekannt sein. Politik ist Geschäft und gehen nicht viele genau deshalb in die Politik? Dass sie dann am Ende auf top-bezahlten Peterle-Posten landen, ist ja geradezu Ziel ihres Wirkens.

Sicherlich mag der die eine oder andere nicht so gestrickt sein, nur wann habe ich vor Rogg dazu was von denen gehört? Griffen die jungen Ereiferer das Thema „zu hohe Vergütungen“ auch gegenüber den Altvorderen auf Parteitagen mal auf? Nein. Hier wächst ev. schon die nächste Generation der möglichen Versager heran. Im Kuschen sind sie schon ganz gut.

Auch Altvordere wie Herr Enzweiler(CDU), obwohl in der Duisburger-Groko gut vernetzt, schlagen jetzt verbal auf SPD-Genossen ein, die in die Sache Rogg/wfbm verstrickt sind. Und ganz generell kam ihm in den Sinn überall  besser hinzuschauen.

Liebe Ereiferer, lieber Herr Enzweiler, packt Euch mal an die eigene Nase!

Deshalb gebe ich mal was zum Besten was genau in die Kategorie „Nicht genau hinschauen“ passt. Seit Jahren werden die Verwaltungsratsmitglieder der Sparkasse -elf Leute inkl. Link- fast nur von der Sparkassen-eigenen Akademie geschult. Ihre Verpflichtung zur Schulung nehmen sie also wahr. Nur wie soll man ein Institut dieser Art kontrollieren, wenn man von ihm selbst geschult wird?

Herr Enzweiler war bis vor kurzem noch Notar -bis zum 70. Geburtstag- und davor ungeniert genau in diesem Verwaltungsrat tätig.

Laut Bundesnotarordnung darf ein Notar nicht mit Immobiliengeschäften befasst sein. Dann gucken Sie sich mal die Geschäfte der Sparkasse an die er überwachen soll(te) und als Notar jahrelang überwacht hat.

Dass er nebenbei auch noch Generalbevollmächtigter einer Immobilienfirma in Düsseldorf war, ist reine Nebensache, stand aber nicht im Ratsinfosystem, wo es hingehörte.

Nach dem ich die Rheinische Notarkammer angeschrieben hatte und den Umstand zur Aufklärung meldete, sah diese sich nicht in der Lage Massnahmen zu ergreifen, wartete scheinbar bis der Mann 70 Jahre alt wurde und schrieb mir dann sinngemäß lapidar: Nun ist Herr Enzweiler gesetzlich kein Notar mehr, also ist die Sache erledigt.

Ich sag mal: Aber vllt. nicht verjährt.

So liebe Ereiferer, die Jagd ist eröffnet. Es gibt genug Wild für alle.

OB Link in der Sache wfbm/Rogg mitschuldig? War er nun AR-Mitglied oder nicht? Compliance missachtet?

Im November 2017 wurde der Duisburger Stadtrat noch wie folgt in der Sache wfbm von OB Link selbst informiert.
Inhalt der Mitteilung
1.
Gemäß § 12 Absatz 1 Satz 2 des Gesellschaftsvertrages der WfMB gehört dem Aufsichtsrat der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg oder der von ihm bestimmte Vertreter / die von ihm bestimmte Vertreterin an. Dieser / diese führt den Vorsitz im Aufsichtsrat, § 12 Abs. 5 des Gesellschaftsvertrages. Als vom Oberbürgermeister bestimmter Vertreter ist zurzeit Herr Stadtdirektor Spaniel Mitglied im Aufsichtsrat. Herr Stadtdirektor Spaniel hat sein Mandat für den Aufsichtsrat der WfMB mit Ablauf des 31.10.2017 niedergelegt.
Herr Oberbürgermeister Link hat inzwischen entschieden, dass dieses Aufsichtsratsmandat ab dem 01.11.2017 von Herrn Beigeordneten
Krützberg wahrgenommen werden soll.
Hinweis: Es müsste WfBM lauten!
Nun ist daraus zu entnehmen, dass Spaniel und Krützberg jeweils AR-Vorsitzende waren (Krützberg ist es noch), während Frau Rogg ihre hohen Bezüge kassierte. Offen ist jedoch, ob eine Vertretung von Link in der Form überhaupt gesetzlich statthaft war und ist. Und ob Link diese Vertretung eigenmächtig bestimmen darf/durfte. Eventuell  ist dazu jeweils eine Ratsentscheidung notwendig. D.h. der wfmb-Gesellschaftervertrag könnte Inhalte enthalten die Ratsentscheidungen ausschließen oder konterkarieren.
Vor allem dann, wenn der Rat über den Gesellschaftervertrag ehemals nicht gesondert beraten hat.
Link muß sich aber auf jeden Fall, als „Herr“ über den Konzern Duisburg, den Vorwurf gefallen lassen, sich für die Einhaltung der Compliance für einen Konzern dieser Grössenordung  nicht besonders eingesetzt zu haben. Man kann nicht Vertreter in Aufsichtsräte entsenden und sich dann blindlings auf diese verlassen. Das ist schon ziemlich fahrlässig.
Als Konzernboss sorge ich nämlich auch für eine ordentliche Pressebeobachtung(Schnippseldienst). Der Artikel aus dem letzten Jahr bei correctiv.org hätte also auffallen und die Sirenen hätten heulen müssen. Spätestens aber nachdem ich den OB Anfang diesen Jahres, die correctiv-Geschichte aufgreifend, direkt angemailt hatte. Wobei diese Mails, glaube ich, bei Frau Anja Kopka gelandet sind.
Interessant auch, dass die örtliche Presse die Sache so spät erst aufgegriffen hat. Auch sie dürfte wesentlich früher informiert gewesen sein, würde sie ihr „Handwerk“ denn verstehen und ernst nehmen.

Beschwerde an den Rat der Stadt Duisburg

Nachfolgende Beschwerde an den Rat der Stadt Duisburg habe ich soeben an den OB gemailt:

 

Beschwerde nach § 24 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beschwere mich hiermit beim Rat der Stadt Duisburg über das Verhalten der Stabsstelle für Wahlen, Europaangelegenheiten und Informationslogistik.

Erstmalig habe ich am 30.9.2017, also eine Woche nach der OB-Wahl die Stabsstelle angeschrieben(per Mail) und darum gebeten (mit Bezug auf das IFG NRW) mir den technischen Ablauf der Wahl mitzuteilen. Diese Mail habe ich -als ERINNERUNG gekennzeichnet- dann im Laufe der ersten sechs Monate diesen Jahres noch mehrmals versandt und auch mit Herrn Beyersdorff am Telefon darüber gesprochen. Er teilte mir mit, dass er meine Anfrage kenne, und in den nächsten Tagen antworten würde. Er verwies aber darauf, dass seine Antwort wohl über den Schreibtisch des OB gehen würde. Dies ist alles bereits Wochen her.

Bis heute habe ich immer noch keine Antwort, obwohl ich davon ausgehe, dass es doch zu jeder Wahl im Nachgang eine Art Protokoll gibt, anhand dessen man den technischen Ablauf nochmals festhält und mit der (Vor-)Planung vergleicht.

Darunter verstehe ich zB die Anzahl der Wahllokale, die Anzahl der HelferInnen, was, wann, wo eingesammelt, gelagert, transportiert, mitgeteilt wurde und wie ausgezählt wurde.

Insofern kann ich nicht nachvollziehen warum mir diese Infos vorenthalten werden. Ich erwarte nun, dass der Rat eine Entscheidung trifft die entsprechenden Personen anzuweisen mir endlich vollumfänglich zu antworten.

Bitte bestätigen Sie den Eingang der Beschwerde. Danke.

Gruß

Michael Schulze

Offener Brief an OB Link zu Schäden an 6-Seen-Ufern

Jo Pentschek schrieb heute folgenden offenen Brief an den OB aufgrund eines Artikels in der WAZ:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburgs-angler-kritisieren-sportevent-an-der-seen-platte-id215043217.html

Sehr geehrter(?) Hr. Link,
nach dem Artikel von Herrn Vollmer heute in der Ihnen sehr zugeneigten
WAZ, möchte ich nun zum xten Male, nein nicht bei Ihnen, dies ist
heute der erste Versuch, mal fragen, was dass denn soll? Befürchtungen
dass von 120 Schwimmern erhebliche Schäden an der Uferböschung
verursacht werden könnten, straft ja wohl alles Lügen, was sich über
die „Asi-Beach“ an der Masurenallee und an anderen Stellen der
6-Seen Platte zu Recht aufregt. Ihr Ordnungsamt Oberster(?) Herr Bauer
hat auf meine Anfrage am 9.7. mir gesagt: 1.tens er hat keine Leute, (um
die Wildgriller zu kontrollieren), 2.tens : ER WÄRE DOCH NICHT
LEBENSMÜDE (BEISPIEL AXEL FREUDE) DORT MIT NUR 2 LEUTEN ZU
KONTOLLIEREN, 3.tens: sonntags ist das O’amt „raus“ – Polizei anrufen.
Super Idee, wenn die wirklichen Verursacher von ECHTEN SCHÄDEN nach
den Kontrollen alles auffahren, was es zu grillen gibt, halbe Hammel
etc. –  beobachtet am 13.7. abends um 22.52 Uhr. So, und nun machen Sie Ihren verdammten Job mal richtig und unternehmen Sie was. Bebauung ist echt keine Lösung, außer für das marode Stadtsäckel.
Jo Penschek

Und schon wieder Rogg. Jetzt gehts Schlag auf Schlag. Fristlose Entlassung.

Ich hab’s noch gestern geschrieben und mir so gewünscht, dass die Frau die wfmb sofort verläßt. Das wollte Sie laut eigener Pressekonferenz vorgestern noch nicht, sondern stattdessen bis 2019 durchhalten.

Nun ist das seit gestern Geschichte, die Verantwortlichen haben sie fristlos gefeuert. Sie hat aber auch viel zu sehr den Leuten auf die Füße getreten die nun anscheiend für ihren Rauswurf sorgten. OB Link kann man nun mal nicht nachsagen er hätte von allem gewusst, aber nichts unternommen. Dazu muß man bessere Karten haben.

Ich hab da viel mehr Freiheiten. Ich sage ihm auch gar nichts nach, sondern werfe ihm vor sich anscheinend seit Beginn seiner Amtszeit um die Sache „Rogg und Vergütung“ überhaupt nicht gekümmert zu haben. Ganz ehrlich, man kann keinen Konzern Duisburg führen wollen und nicht wissen was das Personal so treibt.  Es wäre nun an der Zeit, dass der Stadtrat dem OB den Rücktritt nahelegt.

In der WAZ kann man die aktuelle Pressemitteilung der Stadt zum Rauswurf nachlesen:

https://www.waz.de/staedte/duisburg/duisburger-werkstatt-chefin-rogg-fristlos-gekuendigt-id215044003.html

Darin vergisst die Stadt jedoch zu erwähnen, dass ein Aufsichtsrat, egal ob Spaniel, ob im Auftrag, als Vertreter usw. sich nicht auf die Auskünfte verlassen darf, die man ihm aushändigt. Nein, es ist vielmehr so, dass man den Dingen auch selber auf den Grund gehen muß. Steht im Gesetz.

Sollte also Frau Rogg oder wer auch immer irgendwann ihre Vertragsverlängerung mit einer Vergütungserhöhung verknüpft haben und letztere verschwiegen/verschleiert haben, dann frag ich mich, wie hat sie oder die- oder derjenige das gemacht?

Zitat aus der Presserklärung der Stadt: Das aktuelle Gehalt Roselyne Roggs, welches ohne Kenntnis des Aufsichtsrats ausgezahlt wurde, beträgt jedoch 376 000 Euro und ist damit inakzeptabel.

Das muß man sich mal klarmachen: … welches ohne Kenntnis des Aufsichtsrats ausgezahlt wurde …

Wie ist das Jahre lang möglich bei jährlichen Bilanzen und bei Verträgen undundund. Alles hätte man jederzeit als AR auf Verlangen einsehen können – nein, einsehen müssen. Nicht en detail, aber zumindest als Zahlenkolonne.

Ich winke doch keine Bilanz durch deren finanzielle Eckpunkte ich nicht kenne.  Und wenn ich schon nicht genau hinschaue, so muß es doch ein internes Controlling geben das Auffäligkeiten wie Vergütungssprünge rechtzeitig entdeckt und Vertragsänderungen meldet. Das alles soll unterblieben sein, neun Jahre lang?

Auch der Firmenwagen scheint unentdeckt geblieben zu sein, das nur am Rande. Und auch einer der größten Nettozahler, der LVR, scheint keine Kontrollmechnismen zu kennen. Wenn ich schon über 20 Mio. EURO pro Jahr irgendwo reinstecke, dann will ich auch Rechenschaftsberichte darüber was mit dem Geld angestellt wird.

Auch die Gesellschafter Lebenshilfe und VKM glänzten anscheinend nicht mit besonders viel Kontrollwünschen was denn ihre jeweiligen 25%-Beteiligungen an Kosten und Erträgen mit sich bringen. Wahrscheinlich hat sich jeder auf den anderen verlassen. ODER, noch viel schlimmer, keine hatte Ahnung, wollte es aber nicht zugeben.  ODER, ganzganz schlimmschlimm, alles wussten es, aber keiner hat was gesagt oder getan.

Immer dann wenn ich jemand Fremdes meine Beteiligungen verwalten und führen lasse, würde ich als Gesellschafter ganz genau hinschauen.

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist besser.

Dass Frau Rogg die Kohle mitnahm, kann ich nachvollziehen, wenn gleich auch bei ihr alle Warnglocken hätten angehen müssen, dass irgendwann mal einer nachfragt.

Dass sie jetzt allein als Schuldige dasteht oder dastehen soll, finde ich schon ziemlich dreist, aber für Duisburger Verhältnisse wiederum ziemlich normal.

Im LoPa-Prozess läuft es ja auch nicht viel anders, prinzipiell gesehen.

Und nochmals Rogg: Link beschuldigt Spaniel

Laut correctiv.org von gestern ließ Frau Rogg in der Sache verlauten: „Auch der Oberbürgermeister, als dessen Vertreter der Aufsichtsratsvorsitzende tätig war, wusste von den Verhandlungen … Es gab keine Mauschelei.“

Das war mir auch schon bekannt.

Link wies angeblich die Äußerungen von Rogg zurück. In einer Pressemitteilung schrieb er, der damalige Aufsichtsratsvorsitzende habe ihn im Jahr 2016 auf den Vertrag der Geschäftsführerin angesprochen – ihm dabei aber ein offensichtlich falsches Gehalt genannt.

Damit beschuldigt Link nun seinen Genossen Spaniel, der zwischenzeitlich -am 1.11.2017- von Herrn Krützberg als AR-Vorsitzender abgelöst wurde, ihm(Link) gegenüber 2016 ein falsches Gehalt genannt zu haben.

Ob die immer wieder beschriebene Vertretung eines AR-Mitgliedes (Spaniel als Vertreter von Link) überhaupt rechtens war bzw. ist, sei dahingestellt. Fachliteratur im Netz sagt „nein“. Stattdessen kann es wohl einen Stimmboten geben.

Äusserungen von Herrn Spaniel zu der Angelegenheit sind mir bisher nicht bekannt.