Folgende Meldung habe ich unter „Aktuelles“ auf der Website der DBI gefunden. Liest man sich den Text durch (s.u.), kann der Eindruck entstehen, dass irgendwie alles suppi gelaufen ist. Die DBI hatte ihre Veranstaltung, finanziert mit Fördergeld von der EU und dem NRW-Wirtschaftsministerium und 100 anwesende Leutchen bekamen ihre Infos zum Thema „KI in KMU“.
https://www.duisburg-business.de/fileadmin/Aktuell/20250602_PM_DBI_Foerderprojekte_EU.pdf
https://www.duisburg-business.de/aktuelles
Der Auftakt ist gemacht: KI für KMU NiederRhein
Mit rund 100 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem regionalen Innovationsökosystem ist das Projekt „KI für KMU Niederrhein“ offiziell gestartet. Schnell wurde schnell klar: Das Interesse an praxisnahen KI-Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen ist enorm. „Der Bedarf ist da und größer als gedacht“, fasste Projektleiterin Helen Dutzi (Duisburg Business & Innovation GmbH) die Ergebnisse der Veranstaltung zusammen.
Nach dem Welcome-Talk von Dennis Fassbender (ALFA-ROTEC GmbH) und Helen Dutzi (DBI) ging es direkt in den Austausch. Die intensiven Diskussionen drehten sich um Fragen wie „Wie können Unternehmen KI sinnvoll einsetzen?“, „Welche Herausforderungen gibt es?“ oder „Wie gelingt der Einstieg konkret im Arbeitsalltag?“
Die interaktiven Formate, die offenen Diskussionen und der direkte Austausch zwischen Unternehmen und KI-Expert:innen zahlte sich aus und war ganz im Sinne des Projektes: KI greifbar machen, Orientierung geben und Unternehmen bei den nächsten Schritten begleiten.
Und das war erst der Anfang: Am 09. Juli geht es weiter mit dem nächsten Format „Business beim Brötchen – KI-Café“! Jetzt anmelden!
[Ende]
Was mich daran nervt und was ich neben sehr vielen anderen Dingen in Duisburg so unausgegoren und unprofessionell finde ist das Ausbleiben jeglicher Möglichkeit an dem Event teilzuhaben ohne vor Ort sein zu müssen oder dies im Nachhinein per Doku zu können.
Gerade bei KMU ist es nicht immer möglich als Chef selbst kommen zu können oder jemanden abzustellen um teilzunehmen. Warum also wird erstens keine Live-Übertragung angeboten und zweitens keine Dokumentation erstellt?
Das Thema KI ist viel zu wichtig um nicht jede Chance zu nutzen die Firmen, besonders die kleinen, fit zu machen.
Gerade der Austausch von Unternehmen untereinander oder eben die Festellung, dass es Gemeinsamkeiten gibt, weil teils die Ideen und Probleme in Sachen KI ähnlich sein dürften, könnte der wichtigste Grund sein ein solches Event nicht nur 100 Leuten vor Ort zugänglich zu machen.
Zudem habe ich gesucht ob es sonstwie auf der DBI-Website unter „KI für KMU“ ergänzende Infos gibt. Fehlanzeige. 1,9 Mio. EURO Fördergeld wofür, für Kleinstgruppen-Events? Oder wird etwa Geld zweckentfremdet und z.B. für Gimmicks und Schnick-Schnack ausgegeben die kein Mensch braucht?
