Bundesarbeitsministerin und SPD-Vorsitzende Bärbel Bas äusserte jüngst beim „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“ des Deutschen Kulturrats innerhalb weniger Tage einen erneut höchst diskutablen Spruch.
Wobei der neueste Spruch nicht nur diskutabel ist, sondern uns alle auf den Plan rufen müsste. Denn eigentlich deklariert sie uns zu einheitsgrauen … ja sogar zu einheitsbraunen BürgernInnen.
Danke dafür, vor allem wenn ich mit „braun“ eventuell als möglicher NAZI bezeichnet werden sollte. Und allein schon grau? Wir leben doch nicht in Nord-Korea!
Die Botschaft dahinter ist zusammen genommen mit ihrem ersten umstrittenen Satz so perfide, denn wer die Zuwanderung nach Deutschland infrage stellt, der landet nun anscheinend im braunen Sortierfach von Bas.
Ich will hier gar nicht die Diskussion um die Migration fortsetzen die bereits überall heftig im Gange ist, auch seit der Stadtbild-Äusserung von Kanzler Friedrich Merz.
Mich interessiert an der neuesten Bas-Aussage dieser Aspekt.
Zur Vielfalt, Frau Bas, gehört auch die Meinungsvielfalt, diese kann ich aber in immer geringerem Umfang feststellen. Wie Sie persönlich wissen wird just in „Ihrer“ Heimatstadt genau diese Vielfalt in keinster Weise gepflegt und gehegt. Ich erfahre das seit über acht Jahren am eigenen Leib und Sie wissen es. Tun aber nichts dagegen.
Aber es soll gar nicht nur um mich gehen, eine Vielfalt unter den sonstigen, allerdings spärlich wenigen Medien vor Ort kann ich auch nicht feststellen.
Im Prinzip haben wir hier einen medialen Einheitsbrei der lediglich die vorherrschende Politik inkl. der Duisburger Verwaltung hofiert. Von echtem Journalismus kann überhaupt keine Rede mehr sein.
Und ich habe auch in bezug auf Bas und ihre Arbeit inkl. ihrer umstrittenen Äusserungen bisher nichts wirklich Kontroverses in den üblichen Duisburger Medien gefunden.
Das alles in Summe fördert ja geradezu den Aufstieg derer die Bas eigentlich verhindern will. Umso verwunderlicher, dass Merz sich bisher noch nicht vernehmbar über Bas‘ Äusserung beschwert hat, upps, ich vergass, Merz ist ohne Bas, die er sogar feuern sollte, ja kein Kanzler mehr.
Und:
Um die Meinungsfreiheit ist es auch generell in Deutschland nicht gut bestellt, wenn man sich vor Augen führt was derzeit ausgeheckt wird vom Digital Services Act bis zu einer möglicher Klarnamenpflicht.
Dazu die enorme Zahl an Strafanzeigen weil sich insbesondere PolitikerInnen und politische Möchtegerns angepisst fühlen, was echte Politgrössen (zumindest hinsichtlich ihrer Nehmerqualitäten) völlig kalt liess, wie z.B. Helmut Kohl.
Diese Weinerlichkeit ist anscheinend inzwischen in alle Ritzen unseres Lebens eingezogen.
Wahrscheinlich wird man heute auch auf Dating-Portalen extrem gedisst, wenn man sich z.B. als 40jähriger deutlich jüngere oder ältere Partnerinnen wünscht, was eventuell nicht als Vielfalt ausgelegt werden könnte. Ist ja auch eine echte Form der Diskriminierung aller anderen Damen. Gäb’s Klarnamen- und Vielfaltspflicht würde es wohl auch hier Anzeigen hageln.
Nachtrag vom 31. Mai 2026:
