Unser allseits OBerbeliebtester Sören Link ist in Duisburg so gut wie gar nicht mehr medial präsent, dafür hat sich Phoenix herabgelassen und mit ihm ein Interview geführt. So darf er sich in aller Fülle von seiner verlogensten Seite darstellen.
Schon die Anmoderation ist ein absolutes Greuel und zeigt auf, dass es wohl nur darum geht dem Mann nicht auf die Füsse zu treten. Diesen niedrigen Anspruch an Journalismus muss man erst mal haben und kann ihn auch haben, wenn man nämlich durch Zwangsgebühren finanziert wird.
Was genau ist das Greuel schon zu Beginn? Nun, vollkommen falsch ist der Spruch (Zitat) „Mehr als Zweidrittel der Duisburger vertrauen dem Sozialdemokraten Sören Link.“
Denn es sind in bezug auf seine Wiederwahl a) wenn überhaupt dann nur 2/3 derjenigen die zur Wahl gingen und b) ob man Vertrauen unterstellen kann sei mal ganz grundsätzlich in Frage gestellt.
Dann schmachtet die Phoenix-Dame ihn weiter an, lässt ihn herz-zerreissend von seiner Familie erzählen und sagt im weiteren Verlauf Sätze wie „Ich habe vielfach gelesen, dass Sie ein sehr guter Zuhörer sind.“
Eigentlich hätte darauf noch dieser Satz folgen können: „Ich habe vielfach gehört, dass Sie ein guter Liebhaber sind.“ Um anschliessend sinnigerweise die Frage dranzuhängen, so jedenfalls meine reine Fantasie: „Können Sie sich denn auch ein Techtelmechtel mit mir vorstellen?“ Ich meine auch ein Knistern vernommen und in Links Gesicht ein Strahlen gesehen zu haben.
Dann kommt es irgendwann zum Schwur von Link gegenüber Bärbel Bas, was ihre krude Gaga-Aussage zur Nicht-Einwanderung in die Sozialsysteme betrifft. Und just dazu habe ich was anderes Interessantes, denn das Phoenix-Interview ist so schmalzig und langweilig – wie inszeniert – dass man aufpassen muss nicht einzupennen oder ein permanenter Würgereiz das sofortige Abschalten zwingend erforderlich macht.
So und nun also zu jemandem der über Bas dies hier geäussert hat:
„Bärbel Bas ist eine bittere, böse, ältere Frau auf einem Macht -Trip.“
Der Name des Mannes ist Jörg Sartor und er ist kein geringerer als der Tafel-Chef in Essen seit 20 Jahren. Seine Worte sind im Gegensatz zu dem was Link von sich gibt ECHT hörenswert. Vor allem weil man das Gefühl hat, hier muss niemand performen und Schwachsinn sowie Fake News verbreiten um geliebt zu werden, sondern kann frei nach Schnauze vom Leder ziehen.
„Sagen was ist.“ Frei nach dem Motto des Spiegel-Gründers Augstein.
Absolut hörenswert. Die beste Stelle – meiner Meinung nach:
„… greifen die immer ins Klo, immer in die Kacke.“
Gemeint sind die Sozialdemokraten in Bezug auf die Berufung ihrer Führungskräfte in den letzten Jahren.
