Denn alle Kommunen ächzen inzwischen unter der andauernd hohen Verschuldung. In dieser Woche berichtete ich bereits wie Duisburg darauf regiert bzw. reagieren will. Mit einem Sparprogramm und auch mit Jobabbau.
Vor der Kommunalwahl hat man uns das sich nun auftuende Finanzloch aber lieber verschwiegen. Dafür hat man bzw. hat Sören Link mit Wahlversprechen wie „200.000 JOBS“ geprotzt und auf dicke Hose gemacht.
Nicht zu vergessen sein unvergesslicher Vortrag in der VHS vor etwas mehr als einem Jahr – „Duisburg startet durch – Milliarden-Schulden weg“.

Wie wär’s endlich mal mit „Link weg!“, wegen Rohrkrepiererei, Fake News und Vollversagen? Tja, Zukunft im Visier oder Scheisse im Kopf, das ist hier die Frage.
Nun meldet auch der WDR, dass sich die Finanzlage quasi aller NRW-Kommunen weiter zuspitzt, so verkündet es ganz aktuell der Städte- und Gemeindebund. Beim Gemeindekongress 2026 zog der Verband am Donnerstag in Düsseldorf eine düstere Bilanz: Die kommunalen Haushalte hätten bundesweit 2025 ein Rekorddefizit von fast 30 Mrd. Euro verzeichnet.
Allein in NRW liege der negative Finanzierungssaldo – also das, was durch
Schulden ausgeglichen werden muss – bei über neun Mrd. Euro. Der Verband
fordert Bund und Land deshalb nachdrücklich auf, die Gemeindefinanzierung schnellstens neu zu ordnen.
Unter anderem sollen auch diverse Leistungen für Sport und Kultur zusammengestrichen werden.
UPPS, das ist ja ein suppi Stichwort für mich, angesichts von MSV-Geldgeberrunden und dem jüngst positiven Votum für eine Olympia-Bewerbung von Köln-RheinRuhr, also inklusive Duisburg.
Mit anderen Worten, für bestimmte Sport-Vereine und Sport-Events ist irgendwie immer Geld da. Der Sinn wird regelmässig mit vermutlich bestellten und bezahlten Untersuchungsergebnissen (Generierung von Umsätzen etc.) von angeblich unabhängigen „Gutachtern“ untermauert.
Niemals kommt jemand auf die Idee festzustellen, dass womöglich genau die geförderten sogenannten Prestige-Projekte und -Engagements wahre Geld-Gräber sind, dafür aber vor allem dem Image der sie lauthals fordernden Protagonisten nutzen.
Und das Volk ist teils so blöd dem immer wieder Glauben zu schenken.
Wie Duisburg mit dem maroden Stadttheater angesichts der desolaten Haushaltslage umgehen will bleibt ebenfalls mit einem riesengrossen Fragezeichen versehen.
Aber auch dazu findet sich wahrscheinlich wieder eine Lösung, so wie die Gebag-Pleite (zum 2. Mal) ja auch mit Millionen abgewendet werden konnte.
Weshalb Ex-Gebag-Boss Bernd Wortmeyer ja auch noch einen Extra-Nachschlag bekam, ich berichtete bereits.
Und wahrscheinlich kann man sich auch all die Dinge weiter leisten die womöglich bei der DVV schief liefen, womöglich ebenso bei der octeo und wer weiss wo sonst noch. Wenn dort u.a. Aufsichtsräte im Spiel sind, die von Tuten und Blasen womöglich keine Ahnung haben oder aber alles abwinken und gerne weggucken.
Hauptsache das Sitzungsgeld kommt pünklich aufs Konto.
Deshalb bin ich gespannt wie die Staatsanwaltschaft mit meiner Strafanzeige wegen Untreue gegen diverse Personen in der Sache Wortmeyer-Abfindung bzw. -Boni umgehen wird.
NACHTRAG vom 3. Mai 2026 zum Thema „Jobs“:
