Zukunftsgärten: Wer d(u)iskutiert mit? Stadt lädt ein. Ich bin skeptisch.

Am 27.11. wollen VertreterInnen der Stadt mit den BürgernInnen über die Internationale Gartenausstellung IGA 2027 in der Reihe „Stadtentwicklung im Dialog“ diskutieren.

Schauplatz der IGA 2027 ist erstmalig das Ruhrgebiet. Der Rheinpark in Hochfeld ist der Duisburger Schauplatz dafür. Wird die IGA 2027 nur eine  Blumenschau oder Teil nachhaltiger Stadtentwicklung?

https://www.waz.de/staedte/duisburg/fachleute-und-buerger-diskutieren-internationale-gartenschau-id227735237.html

Über 200 Millionen sollen insgesamt investiert werden, was kommt davon in Duisburg an und ist das Investment grundsätzlich sinnvoll?

Der Bürger-Dialog beginnt übermorgen am 27.11. um 19 Uhr im Auditorium des Lehmbruck-Museums. Veranstalter ist das Dezernat für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Duisburg. Der Eintritt ist frei.

Meine Meinung dazu im Vorfeld: Auch hier sollen uns BürgernInnen nur wieder bereits ausgekasperte Ideen („Zukunftsgärten“) von oben „verkauft“ werden. Auch Gross-Events à la Triathlon, Olympia (gerade in Planung für 2032 im Rhein-Ruhr-Gebiet) und WM werden uns immer wieder mit überschwenglichen Versprechen verkauft. Meist geht es bei den Versprechen darum, dass diese Events die Region so unendlich beleben. Fraglich warum die angestrebten Investitionen nicht auch ohne die Veranstaltungen vorgenommen werden, sondern immer wieder einer gewissen Alibisierung bedürfen. Im Umkehrschluß würde es bedeueten, ohne Event keine Investitionen und keine Belebungen. Das ist natürlich kompletter Schwachsinn.

Letztendlich profitieren bei derartigen Projekten immer nur wenige, meist die Veranstalter und Rechteinhaber, nicht jedoch die Veranstaltungsorte, also wir BürgerInnen und unsere Stadt.

Sollen doch bitte die Verantwortlichen die so vehement für die Events eintreten 1. sämtliche Verträge offenlegen, 2. die Erfolge nachweisen und 3. den Hut sofort nehmen wenn es in die Hose gegangen ist. Alles andere halte ich für alternativlos(!!!) wenn ich denn den Vorhaben jeweils zustimmen soll.

 

Eine Antwort auf „Zukunftsgärten: Wer d(u)iskutiert mit? Stadt lädt ein. Ich bin skeptisch.“

  1. Freiwillig nimmt in Duisburg keiner den Hut und wechselt auch nicht die Hose, wenn was daneben gegangen ist und jetzt drin ist.

    Auch die Bezirksregierung Düsseldorf und die Landesregierung NRW unter SPD und CDU versagen bei der Kommunalaufsicht.

    Dann wundern sich die Bezirksregierung Düsseldorf und die Landesregierung NRW unter SPD und CDU, wenn sie am 13. September 2020 bei der Kommunalwahl abgestraft werden.

                  … dann ist es 9_13 (nine thirteen / neun dreizehn) in Duisburg, NRW

    Gern gebe ich dem Homberger SPD-XXX Herrn Klaus Radny (CDU Duisburg), Stellvertreter von Bezirksbürgermeister Tombola Paschmann, Gelegenheit, eine andere Auffassung darzulegen, wer die Demokratie in OST-Duisburg gefährdet.

    XXX = vom Moderator entschärft