Was bisher IMD war soll bald ein Schulbau-Unternehmen sein. – Inkl. Versorgungsposten?

Ich berichtete bereits über die Idee der Stadtspitze die IMD mit einem kleineren Zuständigkeitsbereich wieder in die Stadtverwaltung einzugliedern und dafür eine eigenständige neue Schulbau- und -sanierungsgesellschaft zu gründen. Dies habe ich bereits kritisiert, nun schliesst sich scheinbar auch der Personalrat dieser Meinung von mir an.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/imd-duisburger-personalrat-warnt-vor-versorgungsposten-id227714199.html

Vor allem die Schaffung möglicher Versorgungsposten stösst nicht nur mir sauer auf.

Bisheriger IMD-Interimsmanager Kugelberg, der erst seit 2018 im Amt ist soll gehen und nicht weiter beschäftigt werden. Irgendwie scheint es zwischen ihm und der Stadtspitze gehakt zu haben. Die MitarbeiterInnen der IMD können das anscheiennd nicht nachvollziehen. Immerhin war der Druck auf ihn immens gross, weil er und sein Co Martin Murrack mit etlichen Vorschußlobeeren ins Rennen geschickt wurden.

Das teure PwC-Gutachten (angeblich rund 500.000 EURO !!!) hat denn auch Kommunikationsprobleme aufgezeigt und eine generelle Neuausrichtung „verlangt“. Aber wer jemals Gutachten in Auftrag gegeben hat weiß: Auch ein Gutachter beisst nicht gern die Hand die ihn füttert. Und Kommunikationsprobleme sind schnell fabuliert, weil oftmals auch nur vorgeschoben.

Und wer einen Gutachter braucht um Offensichtliches feststellen zu lassen, der braucht in Wirklichkeit eine Legitimation durch einen angeblich unabhängigen Dritten.

Ich gehe also davon aus, es ist abgemachte Sache, dass eine neue Gesellschaft an die Stelle der IMD tritt, zumindest was die Schulsanierungen und -neubauten angeht und dass entsprechende Versorgungsposten wie sonst üblich geschaffen werden.

Wer sich nun fragt wieso es immer wieder dazu kommt und wieso auch Frau Rogg irgendwie mit der Zeit viel zu viel Geld bekam der muß doch nur lang genug in Duisburg wohnen um das zu verstehen.

Aber das alles ist viel zu kompliziert, deshalb zur Unterhaltung  an dieser Stelle zum Schluß eine Geschichte aus Timbuktistan, dem Land hinter den Bergen bei den sieben Zwergen, wo „Geld“ z.B. ein Fremdwort ist, weil alles mit Nüssen beglichen wird:

Nehmen wir an Du hast einen Freund der immer wieder viele Nüsse braucht weil er etwas macht was nicht genug Nüsse einbringt. Wenn dieser Freund aber für Dich ein gutes Wort einlegt damit Du bei einer Firma einen guten Posten mit einer überdurchschnittlichen Nuß-Zuwendung bekommst, wie gross wird Deine Dankbarkeit sein? Manch einer darf z.B. für die halbe Zahl an Nüssen in einem schönen Haus wohnen. Niedlich, nicht wahr.

 

 

Eine Antwort auf „Was bisher IMD war soll bald ein Schulbau-Unternehmen sein. – Inkl. Versorgungsposten?“

  1. „Ok Journer“ (Journalist ↔ Spießschreiber und -sprecher), so eine Erkenntnis unter dem Leid des Images von Duisburg wegen Spießjournalismus.

    … und was ich schon immer lesen wollte:

    1    .     Generation Y
    Generationenkonflikt: „OK, Boomer“
    Von Katharina Menne

    In den USA steht eine neue Redewendung für den Konflikt zwischen Jung und Alt. Droht der auch in Deutschland?

    14. November 2019, 13:34 Uhr Editiert am 14. November 2019, 13:34 Uhr DIE ZEIT Nr. 47/2019

    https://www.zeit.de/2019/47/demografie-babyboomer-generationen-millennials-generationenkonflikt

                                       * * * * *
    2.     .     Rezo stört / Generationenkonflikt: „OK, Boomer“ ist okay, Boomer!

    Eine Kolumne von Rezo

    Leute über 50 schreiben was Dummes ins Internet und Jüngere kontern mit einem patzigen Meme. Verschärft das unnötig den Generationenkonflikt? Nein, es muss mal sein.

    20. November 2019, 14:30 Uhr bei ZEIT-online

    https://www.zeit.de/kultur/2019-11/generationenkonflikt-ok-boomer-millenials-babyboomer-rezo

    Rezo ( → https://de.wikipedia.org/wiki/Rezo )

                                       * * * * *

    „Ok Journer“

    Wer möchte sagt auch mal: „Ok SPDler Duisburg!“ – Ok CDUler Ost-Duisburg.“ Da wo die Oma Journerin als Schönschwärzerin an der Schreibmaschine sitzt.